CDU-Bundestagsabgeordnete Saskia Ludwig wird der Kontaktschuld geziehen, weil sie Alice Weidel angelächelt hat, die Hindenburgkaserne heißt künftig nach einer Soldatin, und ein israelischer Fußballer darf nicht zu Fortuna Düsseldorf.
An der schönen, blauen (!) Donau hat sich eine Deutsche kontaktschuldig gemacht. Im ungarischen Esztergom fand vergangene Woche das MCC Feszt des als Orbán-nah geltenden Think Tanks Mathias Corvinus Collegium (MCC) statt, dessen Brüsseler Dependance schon mehrfach in dieser Kolumne aufgetaucht ist. Beim Feszt fanden neben musikalischen Darbietungen – zum Beispiel von einer Queen-Tribute-Band – auch Podiumsdiskussionen statt, darunter eine mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Saskia Ludwig, die zum konservativen Restbestand unter den Unionspolitikern gehört. Ludwig will die Brandmauer in Deutschland zum Einsturz bringen, was sie auch auf der Veranstaltung artikulierte. So berichtet das die Journalistin Annika Brockschmidt, „ein Postergirl des deutschen Antiamerikanismus“, im linksgrünen Social-Media-Ghetto Bluesky.
Brockschmidt teilt kompromittierende Fotos, die sie vor Ort gemacht hat: Alice Weidel und ihre Partnerin waren unter den Zuschauern, die AfD-Chefin soll gar in der ersten Reihe gesessen haben – wenn Vicky Leandros das wüsste! Kern ihrer knallharten investigativen Recherche: „Ludwig und Weidel schütteln sich die Hand, sprechen 2x miteinander“. Auf einem Bild sieht man die beiden MdBs sich sogar freundlich anlächeln, daneben steht auch noch Maximilian Tichy von Tichys Einblick, ein weiterer Teilnehmer der Podiumsrunde. Diese wurde übrigens vom Historiker Henning Saßenrath geleitet, der am Lehrstuhl Hoeres an der Uni Würzburg arbeitet, welcher auch schon ins Visier einschlägiger Kreise geraten war.
Über die Begegnung Ludwig–Weidel empören sich grüne und rote Politiker, gemäß „Pöbel-Ralle“ Stegner dürfe man sich als Koalitionspartner seiner SPD so nicht verhalten. Auf eine Presseanfrage betont die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ausdrücklich, mit der Teilnahme ihrer Abgeordneten an der MCC-Veranstaltung nichts zu tun zu haben. Außerdem verweist sie darauf, dass man als CDU-Mitglied laut Beschlusslage nicht mit der AfD zusammenarbeiten darf. Für die Brandenburgerin Saskia Ludwig wiederum sei es „selbstverständlich, mich mit verschiedensten Besuchern auszutauschen, ohne Angst vor Repressionen haben zu müssen“.
Krüger – Das Eiserne Kreuz
Kennen Sie Friederike Krüger? Hollywood offenbar nicht, sonst hätte uns die Filmfabrik vielleicht schon ein Werk beschert, das in einer Reihe mit Yentl oder umgekehrt Tootsie und Mrs. Doubtfire stünde. Krüger hatte sich als Mann verkleidet 1813 in die preußische Armee eingeschlichen – neudeutsch könnte man von einem „Drag King“ sprechen –, um an den sogenannten Befreiungskriegen teilzunehmen. Auch nach ihrer Enttarnung diente sie bis Kriegsende an der Waffe, wurde verwundet, wegen Tapferkeit befördert und schließlich mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. So ganz abwegig war 2018 der Vorschlag nicht, beim deutschen Militär nach ihr eine Benennung vorzunehmen, auch wenn er vom ehemaligen Hipster-Generalsekretär der CDU, Peter Tauber, kam.
Ab dem 10. September heißt eine Kaserne im niedersächsischen Munster Unteroffizier-Friederike-Krüger-Kaserne, entschied das Bundesverteidigungsministerium unter Boris Pistorius (SPD). Dafür muss der bisherige Namensgeber weichen, Paul von Hindenburg. Denn eine Studie des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr hat das Übliche ergeben: Kein Musterdemokrat, Ernennung Hitlers zum Reichskanzler. Außerdem, so heißt es zeitgeisttypisch, habe er Desinformation verbreitet. Heutzutage würde man dann wohl seinen Instagram- (oder altersmäßig adäquater: Facebook-) Account sperren.
Im Ersten Weltkrieg bildete er mit Ludendorff auch die Doppelspitze der Obersten Heeresleitung (OHL), unter deren Militärdiktatur die deutsche Bevölkerung – mit der üblichen Bereitschaft – litt. Was linke Hindenburg-Gegner und rechte -Befürworter allerdings unter den Tischen fallen lassen, ist die OHL-Unterstützung der bolschewistischen Revolution in Russland 1917. Daher trägt Hindenburg Mitverantwortung nicht nur für die Entwicklungen ab der NS-Machtübernahme, sondern auch für die ab jener Lenins – einschließlich der DDR.
Zu den Gegnern der Umbenennung gehört der AfD-Bundestagsabgeordnete Rüdiger Lucassen, ein ehemaliger Bundeswehr-Oberst. Er beklagt „die politischen Säuberungen in der Traditionspflege“. Sein Fraktionskollege Thomas Ladzinski, ein früherer Wehrdienstleistender, meint: „Diese Umbenennung ist nicht bloß Symbolpolitik – sie ist ein Angriff auf das Selbstverständnis unserer Bundeswehr, auf unsere Geschichte und auf die Wertschätzung verdienter Persönlichkeiten.“ Zu Hindenburg äußert sich Friedrich Fechter in der Krautzone wie folgt: „Es gab in den zerrütteten Jahren nach dem Ersten Weltkrieg keinen anderen Mann, der von einer so breiten Masse des deutschen Volkes als Autorität anerkannt worden wäre.“ Das würde allerdings mehr über das deutsche Volk aussagen als über Hindenburg. Bei Straßen und Plätzen befürworte ich zur Vermeidung einer Umbenennung eine Umwidmung zugunsten des Zeppelins; bei Militärobjekten bietet sich das freilich weniger an.
Panzersperre
Die jüngste Zollvereinbarung habe gezeigt, „dass die Europäische Union keine Institution ist, die den USA irgendeiner Art und Weise etwas entgegenzusetzen hat“, findet der libertäre YouTuber Andreas Tank alias Der rosarote Panzer. In einem einschlägigen Video plädiert er für Freihandel und Dezentralität. Seine Schlussfolgerung: „Die EU ist Deutschlands Untergang.“ Auf TikTok sei dieses Video zunächst gelöscht worden, so Tank; erst nach seiner Beschwerde stellte die chinesische Plattform es wieder her. Der Betroffene geht davon aus, dass die Löschung nach einer Meldung durch einen User erfolgte. Sein Vorschlag dazu: „Wenn jemand etwas zu unrecht meldet, sollte daraufhin dann derjenige gelöscht oder zumindest mehrere Tage gesperrt werden. Das schafft Ausgleich.“
Kampf um Halle
Ganze Hallen füllt Daniele Ganser, Schweizer Historiker und antiamerikanischer Guru. Dass beim Mieten dieser Hallen Probleme auftreten können, hatte ich Ihnen im vorvergangenen Jahr mehrfach berichtet. So kündigten die Dortmunder Westfalenhallen als städtische Gesellschaft einen bestehenden Vertrag über einen solchen Auftritt, scheiterten damit aber vor dem Oberverwaltungsgericht NRW in Münster. Nun hatte Gansers Veranstalterfirma eine ähnliche Auseinandersetzung mit dem ENNI Stadt & Service Niederrhein, einer öffentlich-rechtlichen Anstalt, die der Stadt Moers am Niederrhein gehört. ENNI betreibt dort eine geeignete Veranstaltungsstätte, wo Ganser auf seiner „Verschwörungstour“ nächsten Monat Station machen will. Seinem Team zufolge habe ENNI den Vertrag einseitig gekündigt, und sei damit zunächst vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf sowie jüngst zweitinstanzlich vor dem erwähnten OVG NRW auf die Nase gefallen. Das Gericht sehe keine Anhaltspunkte, dass der Redner sich dort illegal äußern werde.
Lacht nicht bei Juden
Vor zwei Jahren hatte ich Ihnen von einem Comedy-Auftritt Graham Linehans im schottischen Edinburgh berichtet, der wegen dessen Haltung zum Transgender-Zirkus von der Veranstaltungsstätte abgesagt wurde. Das stand damals im Kontext des Edinburgh Fringe Festivals, bei dem sich jährlich allerhand Künstler an verschiedenen Orten tummeln. Jetzt trifft es dabei wieder Comedians. Termine von Rachel Creeger und Philipp Simon in einem Lokal namens Whistle Binkies fallen jeweils wegen Sicherheitsbedenken aus (Achgut berichtete). Beide sind nämlich Juden. Und da schaut die Polizei in den betreffenden Gaststätten vorsichtshalber etwas genauer hin. Wegen dieser Sicherheitsmaßnahmen wähne sich das Bedienungspersonal in den einschlägigen Lokalen „unsicher“, sodass Creeger und Simon unerwünscht seien. Außerdem hätten vergangene Auftritte der beiden dort dazu geführt, dass irgendwelche sowohl pro- als auch antiisraelische Graffitis gesprüht worden seien, wodurch man sich ebenfalls unkomfortabler fühle.
Politisch seien ihre jeweiligen Shows nicht, betont Creeger. Dennoch erklärt die Kneipe Banshee Labyrinth gegenüber Simon, der dort mit einem anderen Programm hätte auftreten sollen, dass bestimmte von ihm geäußerte Ansichten der Sicht dieses Etablissements auf „die derzeitige Politik und das Handeln der israelischen Regierung“ widersprächen. Der Betroffene entgegnet, dass er sich in Sachen Nahost nur für die Freilassung der Geiseln und für Frieden ausgesprochen habe. Zudem könne man das Land Israel lieben, ohne die Regierung zu mögen. In den sozialen Medien hatte er Fotos von einer Gedenkveranstaltung 100 Tage nach dem 7. Oktober gepostet. Ihm sei nur deshalb abgesagt worden, weil er Jude ist. Die israelische Vize-Außenministerin Sharren Haskel sieht in diesem Vorgang einen „weiteren Beweis für die Normalisierung des Antisemitismus“ in Großbritannien. Für eine seiner beiden Shows hatte Simon noch Zeit, eine Ersatz-Örtlichkeit auftreiben, da das dezentrale Festival mehr als drei Wochen dauert.
Shitstorm gegen Stürmer
Krasser als Simon hat sich der israelische Fußballer Shon Weissman kurz nach dem 7. Oktober 2023 geäußert. Der Nationalspieler forderte in den sozialen Medien, den Gazastreifen durch den Abwurf von „200 Tonnen Bomben“ platt zu machen und versah ähnliche Tweets mit Likes. Das wurde ihm nun zum Verhängnis, als er nach Deutschland wechseln wollte, zum Zweitligisten Fortuna Düsseldorf (Achgut berichtete). Der Stürmer (nicht kursiv), der schon für südeuropäische und einen österreichischen Club aufgelaufen ist, hätte in Kürze am Rhein durchstarten können. Der Transferdeal war fast schon unter Dach unter Fach, Weissman hatte sich vor Ort bereits der obligatorischen medizinischen Prüfung unterzogen und sich im Verein vorgestellt.
Dann allerdings wehte innerhalb der Fan-Szene ein Shitstorm, einer Online-Petition zufolge verstoße der Spieler durch „Äußerungen, die vielfach als diskriminierend und respektlos aufgefasst wurden“ gegen „die Werte von Respekt, Inklusion und Gleichheit“. Die Fortuna-Führung bekam kalte Füße, der Aufsichtsrat legte sein Veto ein. „Wir haben uns intensiv mit dem Spieler beschäftigt, uns aber final entschieden, von einer Verpflichtung abzusehen“, teilte Sportvorstand Klaus Allofs mit. Die Beschäftigung bestand offenbar darin, die Einlassungen des gläubigen Juden in den sozialen Medien zu durchforsten. Laut seinem Management bedaure der Sportler die nach dem 7. Oktober gewissermaßen im Affekt entstandenen Äußerungen und Likes, die er gelöscht habe. Er soll aber auch deutlich später „hasserfüllte Postings geliket“ haben. Die Bild sorgt sich nun, ob Fortuna Düsseldorf so schnell noch einen Ersatz-Stürmer von ähnlicher Qualität wie Weissman auftreiben kann. „Ich fasse zusammen“, tweetet jemand: „Ein eierloser Scheißverein ist vor einem Haufen Palinazis eingeknickt.“
Aufklärung wird abgeschafft
Zurück nach Edinburgh: Vor dort ging die Schottische Aufklärung aus. Zu ihren bedeutendsten Vertretern gehörte der Philosoph David Hume. Bereits 2020 war im Zuge von Black Lives Matter im Rahmen des woken Bildersturms der Hume-Turm, ein Universitätsgebäude, umbenannt worden – wegen einer rassistischen Äußerung des Namensgebers. Ein neues Postkolonialismus-Papier der Uni greift diesen Aspekt auf und unterstellt Hume Mitschuld an der Sklaverei, weil er in einer Fußnote mal „Neger“ als zivilisatorisch minderwertig gegenüber Weißen bezeichnet hatte. Eine einzige Fußnote im über 5.000 Seiten starken Werk Humes belege wenig, findet hingegen Hugo Timms bei Spiked.
Beim Hauptautor des von den woken Politkommissaren der Uni abgesegneten Papiers handelt es sich um Prof. Tommy Curry. Curry, ein schwarzer Mann aus den USA, lehrt in Edinburgh „Black Male Studies“ – also irgendwas über schwarze Männer. In seiner Doktorarbeit griff der Anhänger der sogenannten kritischen Rassenlehre (Critical Race Theory) ausschließlich auf schwarze Autoren zurück, aber das hält man heutzutage für weniger rassistisch als David Hume. Im genannten Papier wird die Vergangenheit der Uni aus postmoderner Sicht madig gemacht, zusätzlich trage sie auch, über ihren jahrzehntelang amtierenden Kanzler Lord Balfour – bekannt von der nach ihm benannten Deklaration aus dem Jahr 1917 –, die Schuld an der bösen zionistischen Herrschaft in Nahost. Diesem Weltbild steht die Schottische Aufklärung im Wege und muss abgeräumt werden.
Zweiklassenjustiz
Bleiben wir auf der Insel, begeben uns aber nach England. Dort wurde eine Frau verurteilt, weil sie getwittert hatte, dass man ihretwegen ruhig die Hotels, in denen gewisse Einwanderer untergebracht sind, anzünde dürfe. Auch der Lehrer Simon Pearson findet diese Aussage „widerlich“, kritisierte aber auch Facebook, dass mit zweierlei Maß gemessen werde. Die Frau erhielt eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten (!), während man zum Beispiel bei öffentlich geäußerten Forderungen nach einem Völkermord an Juden Milde walten ließe. Eine „two-tier“-Justiz, also eine Zweiklassenbehandlung, wie sie zunehmend in die Kritik gerät. Das britische „Justizsystem ist inzwischen durch Multikulturalismus und politische Korrektheit verdorben“, so Fraser Myers bei Spiked. Lehrer Pearson wurde nach seiner Kritik allerdings entlassen. Hinzu kam eine negative Äußerung seinerseits in den sozialen Medien über islamische Schläger am Flughafen Manchester. Der 56-jährige Pearson klagt nun gegen seinen Rausschmiss.
Sperre im Staats-Internet
Zuletzt zu einem alten Bekannten dieser Kolumne, dem Journalisten Boris Reitschuster. Ein Leser machte ihn darauf aufmerksam, dass seine Seite reitschuster.de über ein vom Land Hessen finanziell gefördertes W-LAN, die Digitale Dorflinde, nicht abrufbar war. Bei diesem Projekt erhalten Kommunen Geld, um vor Ort Hot-Spots für Internetempfang einzurichten, vor allem im ländlichen Raum. Es hat wenig Nutzer, laut Landesrechnungshof wird hier Steuergeld „weder effektiv noch nachhaltig noch wirtschaftlich“ verbraten. Dem Leser zufolge sei ein Zugriff auf die Websites von Tichys Einblick, Nius und Apollo News ebenso wenig möglich – Gleiches gelte für Achgut.
Das Bundesland filtert nach eigener Aussage „rechtlich oder moralisch bedenkliche bzw. jugendgefährdende Inhalte“ heraus. Das macht China im Grundsatz nicht anders. Eine Nachfrage Reitschusters beim Betreiberunternehmen IT-Innerebner erbrachte allerdings Positives: Geschäftsführer Walter Innerebner sah nach manueller Prüfung „überhaupt keinen Grund“ für eine Sperrung von reitschuster.de und veranlasste dessen Freischaltung in der Digitalen Dorflinde.
Und so endet der allwöchentliche Überblick des Cancelns, Framens, Empörens, Strafens, Umerziehens, Ausstoßens, Zensierens, Denunzierens, Entlassens, Einschüchterns, Moralisierens, Politisierens, Umwälzens und Kulturkämpfens. Bis nächste Woche!
Ein Archiv der Cancel Culture in Deutschland mit Personenregister finden Sie unter www.cancelculture.de. Um auch weniger prominente Betroffene aufnehmen zu können, sind die Betreiber der Website auf Hinweise angewiesen. Schreiben Sie ihnen gerne unter cancelculture@freiblickinstitut.de.
Christoph Lövenich ist Novo-Redakteur und wohnt in Bonn. Er hat zum Sammelband „Sag, was Du denkst! Meinungsfreiheit in Zeiten der Cancel Culture“ beigetragen.
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Deutschland befindet sich seit spätestens 2015 in einer „auf rechts gedrehten McCarthy-Ära“. Die dauerte in den USA ungefähr von 1947 bis 1955. # Es ist ja nicht Saskia Bauer alleine, eine Brandenburger CDU-Bundestagsabgeordnete, die über eine gewisse Prominenz verfügt. Von den im Fokus stehenden AfD Bundes- und Landtagsabgeordneten mal abgesehen. Die einer der übelsten Verleumdungs- und Hetzkampagnen, die Deutschland jemals erlebt hat, ausgesetzt sind. Die zieht Kreise. Hin zu Joachim Paul, Bürgermeisterkandidat in Ludwigshafen, dessen Kandidatur von denen gecancelt wurde, die sich immer so lauthals über Haß und Herze beschweren. Hin zu Patrick Andreas Bauer, der bei der TSG Hoffenheim gecancelt wurde – von denen, die sich immer so lauthals über Haß und Hetze beschweren. Hin zu dem Polizisten der Polizeidirektion Dresden Steffen Janich, der aus seinem Job gekegelt wurde – von denen, die sich immer so lauthals über Haß und Hetze beschweren. # Und Michel und seine Michaela befinden sich noch immer im katatonisch anmutenden Tiefschlaf. Die Hexenverfolgung in den USA fand nach ungefähr 10 Jahren ein Ende. Wie lange wird Deutschland brauchen, sich aus dem rotlinksschwarzgrün-versifften Würgegriff seiner Neo-SED zu befreien?
„Bei Straßen und Plätzen befürworte ich zur Vermeidung einer Umbenennung eine Umwidmung zugunsten des Zeppelins; bei Militärobjekten bietet sich das freilich weniger an.“ Sie meinen doch hoffentlich bloß „das Ding“ Zeppelin und nicht den Grafen von Zeppelin? Denn der war (wie auch der junge Hindenburg) als Offizier im Französisch-Deutschen Krieg (Zeppelin-Patrouille) aktiv, hat die Idee zu seinen Luftschiffen vor dem belagerten Paris gehabt, später dem Militär seine Pläne wie Sauerbier angeboten und schließlich noch erlebt, dass seine Zeppeline im Ersten Weltkrieg Bomben auf französische und englische Städte warfen.
„Diese Umbenennung ist nicht bloß Symbolpolitik – sie ist ein Angriff auf das Selbstverständnis unserer Bundeswehr, auf unsere Geschichte und auf die Wertschätzung verdienter Persönlichkeiten.“
Die Frage ist doch, ob so ein Rechtsextremist die Armee Unsererdemokratie überhaupt noch als seine („unsere“) Armee bezeichnen darf!
Wir sollten unbedingt reine Frauenarmeen aufstellen, allein, um zu sehen, ob die auch so blöd sind wie die Männer und sich aufeinander loshetzen lassen. Gut, die Jungmänner hoffen stets, ein paar Feindinnen umsonst zu kriegen – deshalb heißt das nämlich so. Wenn ich an die Teddywerferinnen denke am Münchner Hauptbahnhof, dann schwant mir so manches. Das müsste sich doch militärisch organisieren lassen, oder? Als alter Armeegeneral habe ich da einen Giesemann-Plan in der Schublade … . Es zittern die morschen Knochen, und wenn sie mich auf einem Pritschenwagen an die Front karren müssen.
@Lutz Herrmann: Bei dem Genossen Schreyer scheint es sich um ein ganz besonders widerwärtiges Exemplar zu handeln. Lt. der WELT verteidigt sich Schreyer u.a.: ‚In meiner über 40-jährigen Vita bei den Grünen und schon vorher in der APO habe ich immer mit großem Engagement gegen Faschismus und Antisemitismus gekämpft.‘ Hoffentlich ist der Herr vor lauter Kämpfen zwischendurch auch mal zum Arbeiten gekommen! Aber wahrscheinlich handelt es sich um einen (pseudo-)revolutionären Berufsschmarotzer, welcher meint, daß der gewöhnliche Deutsche Spießer für Schreyers Existenz dankbar zu sein – und ihn durchzufüttern hat. Wie ich ein solches Pack verachte! Die festgesetzte Strafe 60 Tagessätze a 70 Euro = 4.200 Euro kommt einem verschämten Freispruch gleich. Immerhin scheint es es wenigtens bei den Münchener Grünen noch einige Menschen mit einem Rest von Gewissen zu geben. Schreyer fing sich Widerworte von guten Genossen ein. Diese zwangen ihn das Stadtratsmandat niederzulegen. Andere Grüne, wie der ehemalige (?) ‚nichtberufliche Richter am Bayerischen Verfassungsgerichtshof‘ (!) und zeitweilige MdB Jezy Montag ‚solidarisierten sich‘ mit dem Verbrecher. Gemeinsam beschreitet man nach dem Weg durch die Institutionen jetzt den Weg durch die Instanzen. – Letzlich wieder ein Fall, um die Konsequenz der Israelis zu bewundern. Wann wird in Deutschland endlich die anfallende ‚Drecksarbeit‘ erledigt? Der Genosse scheint nicht zu wissen, wie NS-Deutschland ‚Juden (sonder-) behandelt wurden’. Kriminelle wie er, lernen nur – durch ERFAHRUNG.
‚Man könne das Land Israel lieben, ohne die Regierung zu mögen.‘ Schrecklich wie rückständig manche Künstler sind. Typisch 80-iger Jahre! Kein Wunder, daß man diese Reaktionäre nicht mehr auftreten läßt. Gute Deutsche mögen die Regierung – ohne das Land zu lieben!