Geburtstagsgäste von Theo Müller geraten unter Kontaktschuld-Verdacht, Ex-CDUlerin Erika Steinbach darf an einer Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft nicht teilnehmen, und die finnische Luftwaffe hat mit einem Symbol Probleme.
Dass schon zum Müllermilch-Boykott aufgerufen wurde, weil Unternehmensboss Theo Müller mit der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel gesellschaftlich verkehrt, hatte ich Ihnen vorletztes Jahr berichtet. Aber zum Ende des Sommerlochs schien dem Spiegel diese Verbindung interessant genug, um eine schon drei Monate zurückliegende Geburtstagsfeier ins grelle Licht zu rücken. Milch-Milliardär Müller hatte seinen 85. Geburtstag nachgefeiert, und Weidel gehörte zu den Gästen. Damit nicht genug: Auch der Chefredakteur der Schweizer Weltwoche, Roger Köppel (SVP), soll sich die Ehre gegeben haben. „Schon 2019 verharmloste [er] […] Björn Höcke“, empört sich der Spiegel. Da strahlt die Kontaktschuld auch auf andere Anwesende ab, zum Beispiel Peter Gauweiler (CSU) und Schriftstellerin Gaby Hauptmann (Suche impotenten Mann fürs Leben).
Rainer Zitelmann erwähnt das Hamburger Blatt ebenfalls. Der liberale Publizist mit FDP-Parteibuch war zugegen – laut den Autorinnen des Artikels, Susanne Amann und Ann-Katrin Müller, habe er „ein verharmlosendes Buch über Adolf Hitler“ verfasst. Hitler – Selbstverständnis eines Revolutionärs, die erste Dissertation des Dr. Dr. Zitelmann, die 1987 erschien, wurde – wie der Betroffene betont – seinerzeit in namhaften Fach- und Publikumsmedien positiv rezensiert. Dem Spiegel schrieb er: „Wenn Sie selbst noch nie bei Geburtstagen waren, wo auch Andersdenkende anwesend waren bzw. alle Personen nach politischen Kriterien eingeladen oder zuvor auf ihre Gesinnung überprüft wurden, tut es mir leid für Sie.“
Zur Vermeidung von Kontaktschuld schlägt Zitelmann unter anderem Folgendes vor:
„1. Lassen Sie sich die Gästeliste vom Gastgeber schicken, bestehen Sie auf Vollständigkeit.
2. Lassen Sie sich vom Gastgeber versichern, dass keine Personen anwesend sein werden, die irgendwie als rechtsgerichtet gelten könnten. Keine Sorge: Linke Extremisten sind kein Problem, sondern ein Indiz dafür, dass Sie ohne Probleme kommen können.“
Frau Steinbach muss draußen bleiben
Shalom Makkabi, das Restaurant auf dem Tennis- und Squash-Park des jüdischen Sportvereins TuS Makkabi in Frankfurt/Main, ist als koscher zertifiziert. Weniger koscher findet man dort hingegen Erika Steinbach, die Jahrzehnte für die CDU im Bundestag und zuvor in der örtlichen Stadtverordnetenversammlung gesessen hatte, bevor sie sich der AfD zuwandte. Die Kuratoriumsvorsitzende der blauen Desiderius-Erasmus-Stiftung plante an der Mitgliederversammlung der Frankfurter Arbeitsgruppe in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) teilzunehmen, der sie seit 40 Jahren angehöre. Darüber berichtet Henryk Broder in der Welt. Gerade vor dem Hintergrund des Gaza-Krieges und der aktuellen Antisemitismus-Welle in Deutschland wollte die 82-Jährige unbedingt erscheinen.
Allerdings, gab ihr die Regionalgruppe kurzfristig zu verstehen, dürfte sie nur online ihre Mitgliedsrechte ausüben, denn die Veranstaltung fand im erwähnten Shalam Makkabi statt. Da aber muss Steinbach draußen bleiben. Sowohl der Sportverein unter Präsident Alon Meyer (der zudem Makkabi Deutschland vorsteht) als auch die Gastronomie-Betreiberfirma SHALOM Kosher Cafe & Catering unter Geschäftsführer Yevhen Krol hätten jeweils ein Hausverbot gegen die Politikerin verhängt. „Eigentlich würde ein Hausverbot für das ganze Gelände reichen, um einem unerwünschten Gast den Zutritt zu verweigern“, findet Henryk Broder, „man wollte aber offenbar verhindern, dass Frau Steinbach mit einem Fallschirm über dem Gelände abspringt und punktgenau in der Gaststätte landet“.
Wodurch Steinbach sich das doppelte Hausverbot eingehandelt hat, wird nicht angegeben. Hatte sie in der Vergangenheit etwa auf dem Sportplatz den Schiedsrichter beleidigt, in der Gaststätte betrunken randaliert und das Mobiliar zerdeppert? Dem jüdischen Schriftsteller Leon de Winter, dem sein heutiger Auftritt bei einem jüdischen Kulturfestival – wie berichtet – abgesagt worden war, teilte man wenigstens noch einen Grund mit – die böse AfD-„Verharmlosung“. Die Frankfurter Betroffene schlug das Angebot aus, per Internet der Versammlung beizuwohnen und versprach, sich „trotz derartiger Ausgrenzung von jüdischer Seite“ keineswegs „von meiner Solidarität für Israel abbringen zu lassen“. Die DIG-Gruppe wäre gut beraten, nur noch dort zu tagen, wo alle ihre Mitglieder erwünscht sind.
Hakenkreuz auf Abschussliste
Nachdem gerade bereits der Name Hitler fiel, mag es merkwürdig anmuten, wenn ich Ihnen vermelde, dass beim finnischen Militär das Hakenkreuz in jüngster Zeit in Misskredit gerät. Die Luftwaffe des nordeuropäischen Landes verwendet das Symbol nämlich seit 1918, bis 1945 prangte es an allen Flugzeugen. Da es vor dem und unabhängig vom NS-Regime als Erkennungszeichen entstanden ist, findet man es bei dieser Waffengattung bis heute hier und da, zum Beispiel auf Flaggen. Inzwischen gehört Finnland aber zur NATO, und einigen Partner-Armeen bereitet das Zeichen Bauchschmerzen. Schließlich, so ein finnischer Politologe, betrachten Verbündete wie Deutschland, die Niederlande und Frankreich die Swastika „eindeutig als negatives Symbol“. Deshalb will man seine Nutzung in der finnischen Armee zurückdrängen.
Postermann
Zurück in heimische Gefilde. Manuel Ostermann, stellvertretender Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft in der Deutschen Polizeigewerkschaft, war in dieser Kolumne schon öfters zu Gast. So 2022, als sein Twitter-Konto für einen Post gesperrt wurde, in dem es unter anderem hieß: „Islamisten sind Feinde unserer Gesellschaft und gehören entschlossen bekämpft.“ Der Account konnte damals im Rahmen von „Meinungsfreiheit im Netz“ freigeklagt werden. Jetzt wurde ein einzelner Post Ostermanns, der auch in der Schwäbischen Zeitung erschienen ist, für von Deutschland ohne VPN zugreifende Nutzer ausgeblendet. Der CDU-Mann und Autor des Buches Deutschland ist nicht mehr sicher breitet darin eine Dystopie aus: Im Jahre 2050 befinden sich deutsche Großstädte im Würgegriff der arabischen organisierten Kriminalität, zum Teil gilt die Scharia, „im Bundestag ist eine islamisch-rechtsradikale Partei stärkste Kraft“. Ob alles davon wirklich noch ein Vierteljahrhundert auf sich warten lassen wird, steht auf einem anderen Blatt.
Gaza-Gastroführer
Von hier aus geht es kurz in den Nahen Osten. In dem Video „Top 5 Restaurants in Gaza – Sommer 2025“ des israelischen YouTubers Oren Cahanovitc erfährt man die andere Seite der angeblichen Hungersnot: Geöffnete Lokale, die Werbung für sich auf Instagram machen und in denen man sich den Bauch vollschlagen kann. Im Anschluss erläutert Cahanovitc weiteres; der Touristenführer widmet sich seit dem 7. Oktober 2023 stark dem Kontern antiisraelischer Propaganda. Auf YouTube befindet sich das Video seit Ende Juni, Instagram hat es allerdings gelöscht. „Eine Person oder Gruppe“ werde womöglich „entmenschlichend dargestellt“, so die zu Zuckerbergs Meta-Konzern gehörende Plattform. Außerdem sei sein Account eingeschränkt worden. Er decke falsche Pali-Narrative auf, „und wenn ich die Wahrheit zeige, werde ich zensiert“. Cahanovitc geht davon aus, dass er gezielt gemeldet wurde.
Antifanten gegen Kneipe
Bleiben wir bei der Gastronomie. Osnabrück spielte früher beim Westfälischen Frieden eine Rolle, heute scheint eher der Umstand, dass Linkspartei-Fraktionschefin Heidi Reichinnek in der niedersächsischen Stadt wohnt, den genius loci zu prägen. Das Lokal Parkhaus Rink bekommt Ärger, weil dort Ende Juli ein Stammtisch der örtlichen AfD stattfand und für morgen eine offene Bürgersprechstunde der Blauen geplant ist. Eine Band beschwerte sich: „Zum Zeitpunkt unseres Auftritts war uns nicht bekannt, dass wir uns in einer Gaststätte befinden, die nur vier Tage später Nazis willkommen heißt.“ Ein paar schlechte Google-Bewertungen wurden aktuell vergeben, die Antifa verteilte Flyer und in der Nacht auf Donnerstag vergangener Woche kam es zu einem Farbanschlag auf die Kneipe. Für Samstag lädt die Antifa zu einer Demo unter dem Motto „Den Rechten die Räume nehmen“ vor dem Parkhaus Rink ein. AfD-Landeschef Ansgar Schledde meint zum Anschlag: „Diese Linksextremisten vergreifen sich an unserer Demokratie.“ Mit der Wortfolge „unsere Demokratie“ sollte man allerdings vorsichtig sein …
Den Anschlag kritisiert auch Lothar Rink. Der Senior der namensgebenden Verpächterfamilie der fast 100 Jahre bestehenden Gaststätte lässt jedoch durchblicken, mit den AfD-Stammtischen unglücklich zu sein. Verantwortlich dafür zeichnet seine neue Pächterin Melanie Kahr, die sagt: „Meine Tür steht allen offen, ganz egal, welche Sexualität oder politische Haltung jemand hat.“ Dass gewisse Linke der Kneipe nun fernbleiben wollen, kommentiert Kahr mit deutlichen Worten: „Absolut kein Problem! Eure Welt wird kleiner, meine bleibt weiterhin groß und vielfältig!“ Und: „Wer möchte schon Gäste, die so hasserfüllt und radikal sind?!“ Verpächter Rink wiederum erwägt, den Namen seiner Familie aus der Gaststättenbezeichnung zu streichen. Wirtin Kahr erhält aber auch Zuspruch.
Zu sehr Mann fürs Fernsehen
Kabarettist Vince Ebert stellt gerade sein neues Buch vor, Wot Se Fack, Deutschland? Warum unsere Gefühle den Verstand verloren haben. In diesem Zusammenhang hat der aus dem behördlichen Rundfunk bekannte Künstler auch vielen alternativeren Medien Interviews gegeben, er war unter anderem bei Apollo News, der Weltwoche, Ralf Schuler und Marc Friedrich zu Gast. Nun teilt Ebert mit, eine Absage für einen TV-Auftritt erhalten zu haben, bei dem er das Buch ebenfalls vorgestellt hätte. Zur Begründung habe es geheißen: „Keine männlichen Gäste mehr für dieses Jahr“. Wer weiß, um welche Sendung es sich handelt, und ob nicht doch inhaltliche Gründe mit in die Entscheidung eingeflossen sind.
Rechtes Geld stinkt
Wie vor ein paar Wochen behandelt, gab es in einem brandenburgischen Kaff Ärger, weil AfD-Landtagsfraktionschef Hans-Christoph Berndt eine private Spende für ein kommunales Sommerfest entrichtet hatte. Nun gibt es einen ähnlichen Fall aus der sächsischen Oberlausitz zu vermelden (Achgut berichtete). Weil das Bundesland die Finanzierung von Angeboten an Ganztagsschulen gekürzt hat, haben zwei Ortsansässige in ihre Schatullen gegriffen und zusammen 4.000 Euro lockergemacht, um an der Fürst-Pückler-Grundschule Arbeitsgemeinschaften und Sprachförderung für Migrantenkinder aufrechtzuerhalten. Bei einem der edlen Spender handelt sich um einen Unternehmer, bei dem anderen aber – Obacht! – um AfD-Chef Tino Chrupalla. „Die ganze Nummer ist demokratiefeindlich!“, empört sich Luise Neuhaus-Wartenberg, Landtagsabgeordnete der Linkspartei. Das seien schließlich Moneten von „Demokratiefeind*innen“. „Geld stinkt nicht“, antwortet der Bad Muskauer Bürgermeister Thomas Krahl, ein CDU-Mann.
Denunziatorisches Ungleichgewicht
Vom rechten Geld zu rechten Online-Einlassungen. Die Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI) beim Bundeskriminalamt (BKA) arbeitet seit 2022. Im vergangenen Quartal, so berichtet Apollo News, betrafen knapp 45 Prozent der Meldungen den Straftatbestand der üblen Nachrede, Verleumdung oder Beleidigung von Politikern (§ 188). Dass Politikerbeleidigung härter bestraft werden kann als ‚„normale“, steht verfassungsrechtlich auf tönernen Füßen. Auffällig, wenngleich wenig überraschend: Nur 0,5 Prozent der Meldungen möglicher Straftaten beziehen sich auf als links eingeordnete, fast hundertmal so viele auf solche, die als rechts gelten.
Gendern vor dem Kadi
Dass die Weigerung, zu gendern, beruflich zu Schwierigkeiten führen kann, war bei uns schon mehrfach Thema. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mahnte eine Strahlenschutzbeauftragte zweimal ab und kündigte ihr daraufhin, da sie ein Arbeitsschutzdokument nicht in Gendersprech abgefasst hatte. Das berichtet der Verein Deutsche Sprache (VDS). Die Dame hat dagegen geklagt und vor dem Arbeitsgericht Hamburg erstinstanzlich Recht bekommen. Ihrer Ansicht erschwere der verordnete Neusprech die rechtliche Präzision und begriffliche Klarheit des Schriftstücks. Laut Gericht hat sie keine „bestehende arbeitsvertragliche Nebenpflicht verletzt“. Der VDS, dem Achgut-Autor Walter Krämer vorsitzt, hatte die Klage finanziell unterstützt. Dem BSH ist dieser Kulturkampf offenbar so wichtig, dass es gegen die Strahlenschutzbeauftragte in Berufung geht, wie Statement Media berichtet. An der Spitze der Behörde steht Helge Heegewaldt, der zuvor unter einigen Unionspolitikern gearbeitet hatte.
Gendern und der CSD
Wo wir schon beim Gendern sind, folgt ein Nachtrag aus dem vergangenen Monat: Die FDP Bremen durfte beim dortigen Christopher Street Day (CSD) vor knapp zwei Wochen nicht mit einem eigenen Wagen teilnehmen. Grund: Letztes Jahr hatte die FDP-Fraktion in der Bürgerschaft den Antrag „Schluss mit Gendersprache im öffentlichen Dienst“ gestellt. Das wurde bei den Organisatoren teilweise „als queerfeindlich empfunden“, sodass man sich zur Absage entschied. In mehreren Städten hatte es – wie berichtet – in vergangenen Jahren ähnliche Konflikte gegeben.
Am Kragen gepackt
Apropos FDP: Kommunalwahl-Kandidat Johannes de Vries aus Bonn wurde nach eigenen Angaben angegriffen, als er mit Parteifreunden zusammen vier Personen entdeckte, die ein Schild an der örtlichen FDP-Geschäftsstelle beschädigten. Als er sie daraufhin zur Rede stellte, sei er am Kragen gepackt worden, die Verdächtigen hätten „Scheiß FDPler“ und „Reichenpartei“ gerufen. Die Kommunalwahl in NRW findet am übernächsten Sonntag statt. Von Beschädigungen ihrer Plakate dürfte die AfD am stärksten betroffen sein. Zu einigen Podiumsdiskussionen wurden Kandidaten der blauen Partei nicht eingeladen (zum Beispiel in Aachen, Mönchengladbach oder Bad Oeynhausen). Aber auch im Nachbarbundesland Niedersachsen, wo keine Wahl ansteht, stößt die AfD auf Feindlichkeit. Ein Infostand der Partei in der Antifa-Hochburg Göttingen wurde von Gegendemonstranten attackiert, dabei kam es zu Sachbeschädigung. „Weitgehend störungsarm“ und „überwiegend friedlich“ nennt das die Polizei.
Wappenstreit
Zur NRW-Kommunalwahl zuletzt noch ein Fortgang. Vor zwei Wochen hatten wir behandelt, dass die Stadt Dortmund die Nutzung des Stadtwappens auf AfD-Wahlplakaten unterbinden will, während es die Omas gegen Rechts verwenden dürfen. Nun zog die Verwaltung ihren Eilantrag zurück. Offenbar hatte das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen durchblicken lassen, dass die Stadt nicht die besten Karten damit gehabt hätte. Die AfD argumentiert unter anderem, dass sie das Wappen seit Jahren auf ihren Publikationen nutze, ohne dass dies je beanstandet worden sei. Der städtische Personalrat hat übrigens den Oberbürgermeister-Kandidaten der Partei, Heiner Garbe, von einer Podiumsdiskussion vor der Wahl wieder ausgeladen.
Und so endet der allwöchentliche Überblick des Cancelns, Framens, Empörens, Strafens, Umerziehens, Ausstoßens, Zensierens, Denunzierens, Entlassens, Einschüchterns, Moralisierens, Politisierens, Umwälzens und Kulturkämpfens. Bis nächste Woche!
Ein Archiv der Cancel Culture in Deutschland mit Personenregister finden Sie unter www.cancelculture.de. Um auch weniger prominente Betroffene aufnehmen zu können, sind die Betreiber der Website auf Hinweise angewiesen. Schreiben Sie ihnen gerne unter cancelculture@freiblickinstitut.de.
Christoph Lövenich ist Novo-Redakteur und wohnt in Bonn. Er hat zum Sammelband „Sag, was Du denkst! Meinungsfreiheit in Zeiten der Cancel Culture“ beigetragen.
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Betr. Finnische Swastika: „Da es vor dem und unabhängig vom NS-Regime als Erkennungszeichen entstanden ist . . .“ *** Jein. Der schwedische Graf Erik von Rosen schenkte Finnland das erstei Militärflugzeug (Doppeldecker) schon 1918, bemalt mit seinem „persönlichen Glückssymbol“. Herr Rosen hatte bald darauf das Glück, von Hermann Göring auf sein Schloss geflogen zu werden, und selbiger das Glück, seine erste Ehefrau dort kennenzulernen (die Schwester von Rosens Gattin). Herr von Rosen war nie Mitglied der NSDAP, aber wichtig in der schwedischen Schwesterpartei.
Ich wäre sehr gerne Herrn Müllers Gast und würde ihn auch jederzeit zu mir einladen!
Von meinen Freunden geht ohenhin kein Schwuler mehr zum CSD. Zu sehr von linken und sonstigen Spinnern vereinnahmt.
Ausgestoßene der Woche 2: Eine Lehrerin in Essen…
Nachtrag zu „Ausgestoßene der Woche, ACHGUT Beitrag “Achgut-Recherche: Deutschland 2045 – verarmt, zerstört und nicht klimaneutral!„“ Es ist ein Relevanter Beitrag von Guugel der das Video massiv behindert. Sie sind wieder da, die alten sind die neuen Faschisten. Diesmal digital.
Ausgestoßene der Woche, ACHGUT Beitrag „Achgut-Recherche: Deutschland 2045 – verarmt, zerstört und nicht klimaneutral!“ Es wird auf einem Android Gerät nervig Werbung direkt übers ganze Video zum Klimawandel eingeblendet. Auf dem PC mit Adblock, Noscript alles normal. Diesen Klimaterroristen muss endlich, vermutlich mit brachialer Gewalt, ihr Terrorhandwerk entfernt werden. Die vom Staat und jedem Bundesland an Google/Android/Apple verkauften Bürger, Menschheit!! Digitalcourage (BigBrother Award) „Wir fordern den Bundestag auf, ein Recht auf Leben ohne Digitalzwang ins Grundgesetz aufzunehmen! Denn es darf nicht sein, dass das Wahrnehmen von Grundrechten, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Nutzung öffentlicher Infrastruktur (Bahn, Post, medizinische Versorgung) davon abhängig ist, dass wir Internet haben, ein Smartphone bei uns tragen oder eine bestimmte App installieren.“
@Christine Mail: Fraglich ist, ob es überhaupt rechtmäßig ist, jemandem zu verbieten, weiterhin Twitter/X zu benutzen als Auflage vor einer Gerichtsverhandlung, das verletzt Graham Linnehans Recht auf Meinungsfreiheit. Jemanden am Flughafen mit fünf (!!!) bewaffneten Polizisten abzuholen, weil er schrieb, wenn alles andere nicht helfe, solle man jemanden, der als transidenter Mann illegal in Frauenräume wie Duschen und Umkleiden eindringe, notfalls dahin boxen, wo es wirklich weh tut, ist einfach unfassbar. Und das bei einer Rate an Gewaltverbrechen (Zahl der Messerangriffe in GB fast doppelt so hoch wie bei uns) die eher nicht vermuten lässt, dass die britische Polizei sich langweilt. Selbst der Chef der Metropolitan Police hat sich eingeschaltet, und die Politik aufgefordert, hier gesetzliche Klarheit zu schaffen, damit so etwas nicht erneut passiere. Viele andere sprechen von einem Polizeistaat. Und auch wenn der Chef der Met dies auf die Gesetzeslage schiebt, die man nur ausgeführt habe: keine Polizei der Welt muss fünf bewaffnete Männer auf jemanden loslassen, der drei Tweets geschrieben hat. Laut Entscheidung des britischen Supreme Courts dürfen seit kurzem Männer, die sich als Frau fühlen, nicht mehr in intime Frauenräume wie Duschen. Egal, ob sie „umoperiert“ sind oder nicht. Die Frage ist daher: was passiert, wenn sie es trotzdem tun? Sollte man nicht vor allem darüber diskutieren? Für meinen Geschmack ist Linnehan etwas zu sehr auf Krawall gebürstet, und ich finde auch seinen zweiten Tweet nicht gut (zu sehen war wohl ein Foto einer Kundgebung von Transaktivisten oder „queeren“ Aktivisten und er hatte dazu geschrieben: „a photo you can smell“), aber Staatsanwaltschaft und Polizei haben völlig überreagiert. Wohl aufgrund des großen Einflusses der Transbewegung auf Politik, Staatsanwaltschaft und Polizeibehörden.