In Madrid wurde ein Gemälde beschmiert, das Kolumbus ehrt, der Kabarettist Kay Ray ist nicht überall willkommen und einem Professor wird das Gehalt gekürzt, weil er über die nationale Loyalität von Fußballern wie Özil spekulierte.
Über ein halbes Jahrtausend liegt Kolumbus‘ Eintreffen in Amerika zurück, nur wenige Sekunden dauerte es, ein Gemälde über diese Zeit stark zu beschädigen. Am Sonntag, dem Kolumbustag – in Spanien zugleich Nationalfeiertag –, wurde das Bild Erste Hommage an Christoph Kolumbus durch zwei Vertreterinnen der Organisation FuturoVegetal bei lautem Geschrei mit dem Inhalt zweier Farbbeutel beschmiert. Die Tat ereignete sich im Museo Naval, dem Schifffahrts- beziehungsweise Marinemuseum der spanischen Hauptstadt, ich glaube, Madrid. Bei FuturoVegetal (zu Deutsch: „Zukunft pflanzen“) handelt es sich um eine Gruppe, die sich Extinction Rebellion nahe sieht und vorletztes Jahr durch Farbverschmutzungen an einer Luxusjacht auf Ibiza in die Schlagzeilen geriet. Sie versteht den aktuellen Vandalismus als Protest gegen „die Jahrhunderte der Unterdrückung, Ausbeutung und des Völkermords an der indigenen Bevölkerung“ in Amerika.
Kolumbus und seine „Entdeckung“ Amerikas stehen symbolisch für den Beginn der Moderne, für die Ausdehnung des Abendlands und letztlich für den Westen an sich. Kein Wunder, dass sich postmoderne Woke dadurch getriggert fühlen wie ein Stier in der Arena durch die Bewegung des Tuches. Nach wenigen Sekunden wurden die beiden Frauen vom Sicherheitspersonal daran gehindert, weiteren Schaden anzurichten, und anschließend der Polizei übergeben. Das großformatige Werk des naturalistischen Malers José Garnelo aus dem Jahre 1892 zu restaurieren, wird teuer. Aber man hat im Museum, das zum Geschäftsbereich des spanischen Verteidigungsministeriums gehört, damit sofort angefangen. Die Marine erklärte, dass „wir immer stolz zeigen, wer wir sind und was unser Erbe ist“.
Keine Bühne für Kay Ray
Den Kabarettisten Kay Ray und seinen eigenwilligen Humor kennen Sie aus früheren Folgen dieser Kolumne (hier und hier). Auch war er mehrfach im Achgut-Podcast Indubio zu Gast. Nun verliert er wieder Engagements. Eine Spielstätte im grünen Freiburg, das Vorderhaus, nimmt Abstand von Buchungen, da „Kay Rays Programm nicht mehr auf unsere Bühne […] passt“. Diese Mitteilung stammt von einer Mitarbeiterin des Vorderhauses, die in der E-Mail-Signatur ihre Pronomen nennt. Der politisch unkorrekte Künstler selbst, der den Vorgang öffentlich gemacht hat, meint dazu: „Wenn ein Haus wie eures sich nun ideologisch positioniert und Künstler ausgrenzt, weil ihnen nicht jedes Wort, jede Pointe oder jede Haltung passt, dann geht es längst nicht mehr um Kunst, sondern um Gesinnung.“
Was ist des Deutsch(türk)en Vaterland?
Jüngst war bei uns wieder die Rede vom „linken“ Professor Michael Meyen, dem die Beamtenbezüge aus disziplinarrechtlichen Gründen gekürzt worden waren. Entsprechendes trifft auch den „rechten“ Professor Martin Wagener. Der Hochschullehrer ist als politikwissenschaftlicher Ausbilder des BND-Nachwuchses seit geraumer Zeit freigestellt. Kürzlich hatten wir einen Fortgang bezüglich der Bundesbezuschussung seines Buchs Kulturkampf um das Volk. Der Verfassungsschutz und die nationale Identität der Deutschen thematisiert. Nun hat er vor dem Bundesverwaltungsgericht verloren, sein Dienstherr darf ihm temporär die Bezüge kürzen – um 10 Prozent für zwei Jahre. Zwar habe Wagener nicht gegen seine Pflicht zur Verfassungstreue verstoßen, für Beamte gilt allerdings auch: „Ihr Verhalten innerhalb und außerhalb des Dienstes muss der Achtung und dem Vertrauen gerecht werden, die ihr Beruf erfordert.“
Diese Pflicht soll der Betroffene in seinem genannten Buch verletzt haben. Das Bundesverwaltungsgericht wirft ihm „die Herabwürdigung deutscher Staatsangehöriger mit ausländischen Wurzeln als ‚Türken mit einem deutschen Pass‘ und die damit verbundene Differenzierung deutscher Staatsangehöriger“ vor. Konkret geht es dabei um folgende Passage über Fußball-Nationalspieler: „Özil, Gündogan und Can sind Türken mit einem deutschen Pass, die für Deutschland spielen bzw. spielten, weil sie in dieser Mannschaft größere Erfolgschancen auf den Europa- oder Weltmeistertitel haben. […] Alle drei werden aber in ihrem Herzen zuvörderst Türken bleiben.“ Eine Einschätzung, die wahrscheinlich auch manche hierzulande lebende Türken – mit welchen Staatsangehörigkeiten auch immer – teilen. Aber das spielt keine Rolle, schließlich befinden wir uns – wie der Tagesspiegel einräumt – in einem „Kulturkampf“ um den „‚Volksbegriff‘“.
Disturbances
Vorgestern hätte die amerikanische Heavy-Metal-Band Disturbed im Raum Brüssel auftreten sollen. Das Konzert der Gruppe, die durch ihre Cover-Version von Simon & Garfunkels „The sound of silence“ einem größerem Publikum bekannt geworden war, wurde allerdings verboten. Der sozialdemokratische Bürgermeister der Gemeinde Forest/Vorst (zweisprachig), Charles Spapens, begründete das mit Sicherheitsbedenken. Er befürchtete – unter Berufung auf eine Einschätzung der Polizei – Spannungen in der Umgebung des Auftrittsorts. Denn Disturbed-Sänger David Draiman, ein New Yorker Jude, bekennt sich zu Israel und seiner Armee. Er hat sogar mal eine IDF-Artilleriegranate signiert und „Fuck Hamas“ darauf geschrieben. Dazu steht Draiman nach wie vor, wie er Anfang des Monat auf Instagram bekräftigte. „Ich werde mich niemals dafür entschuldigen, für meine Familie, mein Volk und für das Richtige einzutreten.“
Hau auf Blau
Musste die Polizei in Hessen Infostände von Parteien zur vergangenen Bundestagswahl schützen? Ja, aber nur von einer einzigen: Der AfD. Das ergab die Antwort der hessischen Landesregierung auf eine Anfrage der blauen Landtagsfraktion. „Nur Wahlkampfstände der AfD brauchten Polizeischutz“, so deren Abgeordnete Sandra Weegels, von Haus aus Polizeihauptkommissarin. „Da sieht man, welches Demokratieverständnis von linker Seite ausgelebt wird.“ Bei Körperverletzungsdelikten, die Parteipolitiker in dem Bundesland während dieses Wahlkampfes betrafen, führt die AfD – mit vier Opfern aus den eigenen Reihen.
Blockaden in Brandenburg
Dass ein AfD-Landesparteitag im brandenburgischen Jüterbog mit Antifa-Blockaden und ebensolchen Schmierereien einherging, hatte ich Ihnen vor einem halben Jahr berichtet. Am Wochenende fand in der Stadt erneut ein solcher Parteitag statt. Übrigens keiner des Landesverbands Brandenburg, sondern der Berliner Blauen – die finden nämlich in der Bundeshauptstadt keine passenden Räumlichkeiten, die sie für einen solchen Anlass mieten können. Am Samstag kam es neben anderen Protesten erneut zu Versuchen, die Delegierten zu blockieren, die die Listenaufstellung für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus vornahmen. Vor Ort beklagte ein AfD-Vertreter, dass die Polizei die Sperren durch auf dem Boden sitzende Personen nicht in abgesprochenem Maße räumte. Er vermutete dahinter den Brandenburger Innenminister. Teilweise mussten sich Parteitagsteilnehmer auf dem Weg zur Halle mühsam an ihren Gegnern vorbeiquetschen. An einer der Blockadestellen dauerte es, bis die Polizei einem alten Anwohner, der sein Fahrrad schob, einen Durchgang verschafft hatte.
Blaue Fahrt fällt ins Wasser
Am kommenden Mittwoch wollte die rheinland-pfälzische Landesgruppe der AfD-Bundestagsfraktion einen Bürgerdialog auf einem Schiff in Speyer abhalten, vier MdBs hätten gesprochen. Der wurde nun abgesagt, laut einem AFD-Abgeordneten „zum Schutz des Schiffseigners“, einer Regionalzeitung zufolge von letzterem ausgehend. Das erinnert – im Kleinen – an den Ausfall der Kontrafunk-Fahrt auf dem Bodensee im Sommer, wo im Vorfeld ebenfalls Druck auf den Schiffsinhaber ausgeübt worden war. AfD-Abgeordnete weisen die Schuld Speyrer SPD-Politikern, der Antifa, und der örtlichen „Zivilgesellschaft“ zu.
So hatte zum Beispiel das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage Speyer (BfDuZ) die Betreiber des gebuchten Fährgastschiffes „Pfälzerland 2“ aufgefordert, nicht an die AfD zu vermieten, bei der es sich nach dessen Auffassung „keinesfalls um einen regulären Kunden handelt“. Das BfDuZ hatte angedeutet, das im Tourismus genutzte Schiff könnte eventuell andere Kundschaft verlieren, wenn es der blauen Partei Raum böte. Dieser unterstellt es „verdeckte Aktionsformen für Propagandaveranstaltungen“ wie solche Bürgerdialoge. Was daran „verdeckt“ sein soll, wenn sie offensichtlich als AfD-Veranstaltung angekündigt und nach eigener BfDuZ-Erkenntnis „intensive Werbung in den sozialen Medien“ dafür erfolgt war, bleibt ein Geheimnis des Bündnisses.
Aus drei mach zwei
Und ein weiterer Fall, der die unberührbare Partei betrifft. Nach dem Ergebnis der NRW-Kommunalwahlen im vergangenen Monat lag nahe, dass so etwas passieren würde. Denn das größte deutsche Bundesland ist kommunalverfassungsrechtlich so aufgebaut, dass (Ober)Bürgermeister bei Repräsentationsaufgaben nicht von den hauptamtlichen Vize-Verwaltungschefs vertreten werden, sondern von ehrenamtlichen – aber durchaus pekuniär entschädigten – Ratspolitikern. So gibt es in kreisfreien Städten den 1., 2., 3. und so weiter Bürgermeister als OB-Stellvertreter beziehungsweise den 1., 2., und so weiter stellvertretenden Bürgermeister in kreisangehörigen Städten. Bei diesen Positionen gilt es allerdings, Proportionalität zu wahren nach Ratszusammensetzung. Sie ahnen, was jetzt kommt.
Eine starke AfD-Fraktion hätte Anspruch auf einen solchen repräsentativen Posten. So könnte in Duisburg der dritte Stellvertreter zumindest dann an die Blauen gehen, wenn sie bei der geheimen Wahl noch Stimmen von anderen auf sich vereinigen würden. Konsequenz: Es soll künftig statt drei nur noch zwei Bürgermeister geben, die für den OB Termine wahrnehmen. Das beschloss der Stadtrat Ende letzter Woche. „Wir wollen auf gar keinen Fall die erste Ruhrgebietsstadt mit einem AfD-Bürgermeister sein“, zitiert die WAZ SPD-Fraktionschef Bruno Sagurna. „Es ist den Altparteien wichtiger, einen AfDler zu verhindern als die Stadt angemessen zu repräsentieren“, kontert AfD-Fraktionsvorsitzender Alan Imamaru. Die beiden verbleibenden Bürgermeister müssen dann für die gleiche Entschädigung mehr Termine übernehmen, das spart immerhin Steuergeld.
Praktikumsplatz geplatzt
Abschließend zur AfD für heute: Ein Zehntklässler aus dem brandenburgischen Teltow habe schon mal ein Praktikum bei ihr absolviert, so die blaue Landtagsabgeordnete Lena Kotré. Als er ein zweites vorschlug, bei der Landtagsfraktion in Potsdam, untersagte ihm dies sein Schulleiter an der Grace-Hopper-Gesamtschule. Der beruft sich auf die zwischenzeitlich erfolgte Einstufung der Brandenburger AfD als gesichert rechtsextrem durch den Landesverfassungsschutz. In den Social Media wurde daraufhin der Direktor bedroht. Laut Bildungsministerium liege von seiner Seite kein Fehlverhalten vor, berichtet der RBB. Denn der Schüler wäre „ohne pädagogische Begleitung und vergleichende Einordnung unmittelbar der erwiesen demokratiefeindlichen Ideologie der Partei ausgesetzt gewesen“. Immerhin: Die Grünen sind aus dem Potsdamer Landtag geflogen, denen muss sich dort kein Praktikant aussetzen.
Erst Gewaltaufruf, dann Gejammer
Zum Kampf der Linkspartei Treptow-Köpenick gegen Apollo News gibt es einen Fortgang. Wie das betroffene Medium berichtet, fällt das zweite Treffen der Arbeitsgruppe „Aktiv gegen Apollo-News in Alt-Treptow“ aus. Nicht aus plötzlich erwachter Liebe zur Pressefreiheit und Meinungspluralität, sondern wegen Täter-Opfer-Umkehr. „Auch wegen eurer Sicherheit müssen wir das Treffen daher absagen“, wird die Mitteilung zitiert. Erst wollten sie einem jungen Medium Angst einjagen, jetzt tun sie so, als müssten sie selbst Angst haben, nur weil sie kritisiert worden sind. Für Apollo-Chefredakteur Max Mannhart „die weinerlichste Antifa aller Zeiten. Sie kommen mit dem Revolver zum Rededuell – und fliehen weinend in die Arme ihrer Mütter, weil Worte zu sehr wehtun“. Auch die Amadeo-Antonio-Stiftung – eine Mitarbeiterin war Referentin bei der ersten Anti-Apollo-Veranstaltung – versucht jetzt, rumzuopfern.
Jung, weiblich, rechts
Vom Opfer zur Oper. Im bedeutendsten Opernhaus Venedigs, dem Teatro La Fenice, fällt heute der Saisonabschluss aus – Wozzeck von Alban Berg. Die Musiker hatten nämlich mit Streik gedroht. Grund: Viele lehnen die Berufung von Beatrice Venezi zur neuen Musikalischen Leiterin ab. Der 35-Jährigen wird hinreichende Erfahrung abgesprochen. Wie manche vermuten – darunter Claudio Casula bei Nius –, geht es eigentlich um etwas anderes: Venezi steht Italiens Ministerpräsidentin Georgina Meloni nahe, auch politisch, und wurde 2022 zur Beraterin des Kulturministers ernannt.
Und so endet der allwöchentliche Überblick des Cancelns, Framens, Empörens, Strafens, Umerziehens, Ausstoßens, Zensierens, Denunzierens, Entlassens, Einschüchterns, Moralisierens, Politisierens, Umwälzens und Kulturkämpfens. Bis nächste Woche!
Ein Archiv der Cancel Culture in Deutschland mit Personenregister finden Sie unter www.cancelculture.de. Um auch weniger prominente Betroffene aufnehmen zu können, sind die Betreiber der Website auf Hinweise angewiesen. Schreiben Sie ihnen gerne unter cancelculture@freiblickinstitut.de.
Christoph Lövenich ist Novo-Redakteur und wohnt in Bonn. Er hat zum Sammelband „Sag, was Du denkst! Meinungsfreiheit in Zeiten der Cancel Culture“ beigetragen.
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Beitragsbild: Cosmicgirl - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wie die Stinker ihren vermeintlichen Protest verstehen, ist nur ein billiger Rechtfertigungsversuch für Vandalismus. Die wollen ihre aggressive „Meinung“ über die Vergangenheit anderen aufzwingen, sowas tun nur Kriminelle und Despoten, um andere einzuschüchtern. Die Columbus Straße war bis dato keine Pilgerstätte. Die Vergangenheit kann man nicht verstehen, indem man Urteile aus der Gegenwart fällt, sondern nur, indem man sie aus vergangener Sicht betrachtet. Die bedrohen mit ihrer Reaktion die heutige Gesellschaft rassistisch, als wären die Nachfahren Indianermörder. Das ist Volksverhetzung, was die Bande da ständig betreibt! Keiner betet Columbus an, keiner fährt in die USA, um Indianer umzubringen. Bilder auszulöschen ist dasselbe wie Bücher zu verbrennen. Und wer Bücher verbrennt, verbrennt irgendwann auch Menschen. Man soll alles stehen lassen, um die Vergangenheit gegenwärtig zu halten, statt sich ideologisch verbohrt immer auf die Hinterbeine zu stellen. Das ist Fanatismus!
Ich kenne keinen Deutschtürken, der nicht auch einen türkischen Pass hat. Und wie sagen die Türken immer: „Einmal Türken. immer Türke“. Und ich höre immer auch, das man Deutscher nur auf dem Papier sei, im Herzen aber Türken sei. Und natürlich gehöre die Loyalität der Türkei, Deutschland ein bißchen, wie es auch immer gerne betont wird. Bei meinem deutsch-türkischer Friseur wird da z.B. offen so geredet.
Und natürlich zeichnet der Professor diese Realität genau auf.
Aber soll keiner sagen, sonst kommt er an den Pranger. Ist wie bei immer mehr verwahrlosten Stadtbild, das darf man nicht sagen…
Aber die Zeit des Schweigens und Ertragens dieser durch unsere Politik verursachten desolaten Zustände des offensichtlichen Niederganges ist vorbei.
„Was daran “verdeckt„ sein soll, wenn sie offensichtlich als AfD-Veranstaltung angekündigt und nach eigener BfDuZ-Erkenntnis “intensive Werbung in den sozialen Medien„ dafür erfolgt war, bleibt ein Geheimnis des Bündnisses.“ Da versucht der Autor das tatsächliche Problem umzudichten. Die GEZ macht für alle woken Demonstrationen im Vorfeld massiv Werbung. Die ist das Schwarze Brett für ein überregionales Einzugsgebiet der Antifa. Tatsächlich ist der GEZ eine solche Parteinahme verboten. Aber das Wort „Verboten“ kommt im Sprachschatz der ewigen Leugner, Demokratie-Behinderer und Meckerer nicht vor. Komischerweise sind die Vorstellungen der GEZ genau deckungsgleich mit dem Programm der SPD. Die GEZ fürchtet die AfD natürlich auch, weil die den verfassungsfeindlichen Einzug der Beiträge abschaffen würde. Die GEZ fürchtet sich vor einem Rechtsstaat.
@dr. gerhard giesemann / 17.10.2025
„Columbus war immerhin ein gepflegter Massenmörder.“ ----- dr.g. g. Ich war damals dabei! Alle haben wir damals wie die Schweine geschwitzt!
Die Blockade in Brandenburg, da sah ich diese Woche auf YT ein Video auf Weichreite TV, da wurde er von DGB Mitgliedern bedrängt und mit Gewaltandrohung (zu seinem Schutze !) vertrieben. Das muss man sich mal vorstellen, DGB-Funktionäre, in DGB-Warnwesten, vor DGB gekennzeichneten PKWs, kämpfen gegen die, die Arbeitsplätze sichern wollen und nicht vor den Werkstoren von Audi in NSU, wo Arbeitsplätze abgebaut werden sollen und diese Arbeitnehmer zahlen auch noch diesen Gewerkschaftsbeitrag, das die gegen sie kämpfen, einfach nur dummländisch !?
Während meiner Gymnasialzeit musste ich in der Oberstufe drei Praktika absolvuieren. Die Schule bestimmte das „Wann“, wo und wie war uninteressant, außer dem „Zeugnis“ am Ende. Es waren halt schlimme Zeiten damals. Die Schulen waren noch nicht durchgehend ideologiesiert und politisiert!
Ein wesentlicher Teil der Cancel Culture besteht darin, unliebsamen Meinungen kein Forum zu bieten, indem man Besitzer von Versammlungsstätten bedroht. Hier wird es höchste Zeit, daß die AfD durch gewonnene Wahlen zunächst im Osten Zugriff auf öffentliche Räumlichkeiten erhält oder alternativ Selbstschutz organisieren kann, ohne dafür von der sonst passiven Staatsmacht kriminalisiert und verfolgt zu werden. Die Lust, historische Schlösser abzufackeln würde schnell vergehen, träfen Tofuthorben und Sojasören vor Ort auf ein paar kräftige Jungs vom AfD-Flashmob.