Felix Perrefort / 19.08.2022 / 12:00 / Foto: achgut.com / 44 / Seite ausdrucken

75 Jahre Nürnberger Kodex: Freiwilligkeit – immer

Am morgigen Samstag wird eine Gedenkveranstaltung zu 75 Jahren Nürnberger Kodex ausgerichtet. Der Kodex verlangt absolute Freiwilligkeit und Aufgeklärtheit bei jedem medizinischen Eingriff, insbesondere bei Experimenten.

Wer „Nürnberger Kodex“ und „Corona-Politik“ in einem Atemzug sagt, gilt der zeitgemäßen Kleingeistigkeit als „Holocaust-Verharmloser“ oder – in den Worten der Gewerkschaft Verdi – als jemand, der die „Corona-Politik in die Nähe der NS-Zwangsmedizin rücken“ will. Unfreiwillig komisch und mit dem üblichen inhaltsleeren Schmähvokabular diffamiert Verdi die Initiativen „Ärzte für Aufklärung“ und „Ärzte stehen auf“, die am morgigen Samstag eine Gedenkveranstaltung zu 75 Jahren Nürnberger Kodex ausrichten. Diese wiederum schreiben: „Aus aktuellem Anlass und um grundsätzlich jedweder Unterwanderung durch rechts-extremistische Gedanken, faschistische Gruppierungen und Aktivisten von vornherein entschieden zu begegnen, veröffentlichen wir mit dem heutigen Tag diese gemeinsame Erklärung“. Anlässlich des historischen Jahrestages wollen sie „der weltweiten Opfer von Zwangsmedizin“ gedenken.

Sowohl den Gewerkschaftlern als auch der Bundesärztekammer müsste verständlich sein, dass der Nürnberger Kodex zwar eine Reaktion auf die Medizinverbrechen des Nationalsozialismus ist, sich aber keineswegs in dessen Kontext erschöpft, sondern die, wie es in ihm heißt, „Grundlage des Gesundheitssystems“ festlegt. Zwanglosigkeit und Aufgeklärtheit erklärt er zur legalisierenden Voraussetzung eines jeden medizinischen Eingriffs. Unmissverständlich hält er fest: 

„Die freiwillige und informierte Einwilligung des Patienten nach bestmöglicher Aufklärung (‚informed consent‘) ist eine prinzipielle Grundlage aller Behandlungen im Gesundheitswesen (!), aller Heilversuche und aller medizinischen Experimente am Menschen.“ 

Damit widerspricht der Nürnberger Kodex nicht erst einer jeden Impfpflicht, sondern schon der allgemeinen Mobilisierung, sofern sie auf sozialem Druck (und Fehlinformationen) beruht. Daran sollten die ungeimpften Mitarbeiter einer Regensburger Klinik denken, die jene kürzlich anbettelte, „die weiteren Entwicklungen und Entscheidungen abzuwarten und keine Maßnahmen zur eventuellen Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses am UKR zu erwägen“, wie es in einem Schreiben heißt, dessen Echtheit sich die Berliner Zeitung bestätigen ließ. Weiter berichtet sie, dass die Deutsche Krankenhausgesellschaft inzwischen für die Aufhebung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht plädiert. Mit der Omikron-Variante sei diese nicht mehr sinnvoll, zu Zeiten von Delta soll sie dies aber gewesen sein. Unter dem Druck drohender Versorgungsengpässe durch ausfallende Klinikmitarbeiter lässt man also von der Impfpflicht ab, rechtfertigt jedoch rückblickend die eigens befürwortete Einführung derselben. 

Auch im Mainstream sprach man von „Versuchskaninchen“

So leicht darf man es ihnen nicht durchgehen lassen, denn kompliziert – also abhängig von Daten- und Studienlage – war es von Anfang an nicht. Es verbietet sich prinzipiell, Menschen unter Androhung von Jobverlust, mithin existenzieller Angst zu einer Injektion zu nötigen, selbst wenn die Corona-Impfstoffe nicht nur bedingt, sondern regulär zugelassen wären. Denn wie gesagt: Jede medizinische Behandlung setzt unbedingte Freiwilligkeit seitens des Patienten voraus.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Bedingtheit der Zulassung bedeutet, dass die Impflinge faktisch Probanden der noch laufenden Zulassungsstudien sind, und obendrein eine neuartige Biotechnologie zum Einsatz kommt, womit das gesamte Projekt der Sache nach (unabhängig von den Intentionen der Beteiligten) den Charakter eines großen Experiments annimmt. Diese Einsicht brach sich durch die Rede von „Versuchskaninchen“ häufiger auch auf offizieller Seite Bahn. 

Der Kodex nun spezifisch zu medizinischen Versuchen: „Die freiwillige Einwilligung der Versuchsperson ist unbedingt erforderlich. Das heißt, dass der Betreffende die anerkannte Fähigkeit haben muss, seine Einwilligung zu geben. Er muss in der Lage sein, eine freie Entscheidung zu treffen, unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Beeinflussung oder des Zwangs.“ Kurze Erinnerung: Wolfgang Schäuble wollte den „sozialen Druck auf Impfverweigerer erhöhen“, damit sie „ein schlechtes Gewissen bekommen“; Lauterbach wollte vor Kneipen und in Ausgehmeilen, also alkoholisierte Menschen impfen; ohne Impfen keine Freiheit, verkündete Söder und in Baden Württemberg wollte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Kinder mit einem Döner zur Impfung locken. Belassen wir es bei diesen Beispielen, die darauf hinauswollen: All dies schockiert nicht nur jeden denkenden Menschen, sondern widerspricht dem Geist des Nürnberger Kodex eklatant. 

Doch auch dort, wo es weniger offensichtlich ist, sollte man ihm Geltung verschaffen. Die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC ließ jüngst eine Tatsachenbehauptung stillschweigend verschwinden, über die zwischen Befürwortern und Kritikern der Corona-Impfstoffe erbittert gestritten wird. Es geht um die Frage, ob das Spike-Protein kurz nach der Impfung verschwindet oder nicht. Es könnte sich überall im Körper verteilen, „schwurbeln“ die einen. Es löst sich schnell auf, „fact-checken“ die anderen. Nun ist folgendes passiert: Der Satz „The mRNA and the spike protein do not last long in the body“ (Die mRNA und das Spike-Protein bleiben nicht lange im Körper) befindet sich auf der aktuellen Seite des CDC nicht mehr, wohl aber in der archivierten, worauf tkp.at hinwies. Das spricht dafür, dass der US-Behörde inzwischen handfeste Erkenntnisse vorliegen, die die ursprüngliche Behauptung als nicht länger haltbar ausweisen. Wie auch immer es sich in dieser Frage rein faktisch verhält: Zentrale Sachverhalte standen und stehen zur wissenschaftlichen Debatte, nachdem man mit dem Impfen der Bevölkerungen begonnen hatte. Diesbezügliche Erkenntnisse werden im Verlauf der Massenimpfungen gewonnen, wobei von offiziellen Stellen aus Rückzieher gegenüber vorherigen Behauptungen gemacht werden. Unzählige junge Menschen wurden etwa mit Astrazeneca geimpft – mit welchen Folgen? –, bis man befand, es lieber nur noch den Älteren zu verabreichen. So etwas nimmt in Kauf, wer Arzneimittel vorschnell für die Bevölkerung freigibt. 

Irrwege verlassen? In Dänemark möglich 

Damit zu einem letzten Beispiel. Dänemark hat inzwischen damit aufgehört, Kindern die Covid-Impfstoffe zu verabreichen. Auf die Frage, ob die Kinderimpfungen ein Fehler gewesen seien, sagte der Direktor der dänischen Gesundheitsbehörde, Sören Broström, im dänischen Fernsehen: „Nach heutigem Kenntnisstand: ja. Mit dem, was wir damals wussten: nein.“ Nur konnte man freilich auch damals wissen, „dass die Impfstoffe nicht vor einer Ansteckung schützten“ und „schwere Verläufe bei Kindern nicht relevant seien“, wie Welt.de ihn zitiert. „Man habe gelernt, dass die Impfung von Kindern in Dänemark nicht zur Bekämpfung der Pandemie beigetragen habe.“

Wie vielen Kindern wurde kurz-, mittel- oder sogar langfristig geschadet, um zu dieser banalen Einsicht zu gelangen? An Corona versterben weniger Kinder als bei Verkehrs- oder Badeunfällen, selbst Influenza ist für sie gefährlicher, wie die Deutsche Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie im April 2021 konstatierte: Die „extreme Seltenheit eines schweren oder gar tödlichen Verlaufs von SARS-Cov-2 bei Kindern und Jugendlichen ist nicht geeignet, als Argument für Schul- oder Kita-Schließungen benutzt zu werden“ – und damit auch nicht für Covid-Impfungen. Allerdings sei angemerkt, dass Dänemark immerhin seinen Irrweg verlässt, wovon in Deutschland keine Rede sein kann.

Der Nürnberger Kodex ist eine ethische Richtlinie, die unmittelbar keine Rechtskraft besitzt, aber in Medizinrecht übersetzt wurde. Nach geltendem Recht nicht nur in Deutschland stellt die informierte Einwilligung (oder auch: das informierte Einverständnis) eine Bedingung für medizinische Eingriffe dar, ohne die es sich bei ihnen um strafbare Körperverletzungen handeln würde. Thomas Maul spitzte dies auf Achgut.com einmal zu: „In einer bürgerlichen Gesellschaft muss man als Arzt kein Wiedergänger Mengeles sein, um mehr oder minder schwere Verbrechen begehen zu können.“ Dies sei allen ins Stammbuch geschrieben, die den Nürnberger Kodex reflexartig beiseiteschieben, wenn es um die Corona-Impfungen geht, von deren gesundheitlichen Folgen überdies noch sehr viel zu reden sein wird. 

Foto: achgut.com

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Paypal via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Michael Schauberger / 19.08.2022

Danke, Herr Perrefort, für diesen hervorragenden und ins Schwarze treffenden Artikel (wieder einmal)! Ich für meinen Teil, aktuell -noch!- ver.di-Mitglied, werde denen nun eine gepfefferte eMail zukommen lassen und ihnen ganz direkt wie auch unverblümt mitteilen, was ich von solchen asozialen Aktionen halte. Es gibt genau noch einen, in Zahlen: 1, Grund, warum ich noch nicht ausgetreten bin. Dies, weil ein einzelner Arbeit"nehmer” (nach neoliberalem Neusprech) keine Lobby gegen seinen Arbeit"geber” hat. Allerdings, und das frage ich mich immer häufiger: was bringt mir eine Gewerkschaft, die sich zwar für Tarifverträge stark macht (die außerdem immer irgendwelche Kröten mit sich bringen, welche die Mitglieder zu schlucken haben), sich aber genauso dafür engagiert, antidemokratische Strukturen zu etablieren? Fragen über Fragen, und irgendwann wird es bei mir auch “Klick!” machen…das ist nur eine Frage der Zeit…

Thomin Weller / 19.08.2022

Aus meiner Gesamtbetrachtung sind die alten Eugeniker-Institute aktuell wieder aktiv. Wie der Großvater Frederick L. Gates so der Enkel. Schon Gates Großvater bastelte mit Viren und Bakterien herum. “The vaccine used was made in the laboratory of The Rockefeller Institute. Between Jan. 21 and June 4 of 1918, Dr. Frederick L. Gates reported an experiment in which soldiers were given three doses of a bacterial meningitis vaccine.” Rockefeller hat auch die Mengele Forschung in Berlin “Kaiser Wilhelm Institute of Anthropology, Human Heredity, and Eugenics. Founded in 1927 in Berlin-Dahlem (KWI-A)” mit finanziert. Wenig bis nichts wurde aus der Vergangenheit gelernt. Weder Politik, Justiz noch Wissenschaft. Das beste Deutschland aller Zeiten ist in der Vergangenheit kleben geblieben und wohl deswegen für manche das Beste. Weitere Terrabyte an Fakten eugenicsarchive dot ca. Es ist eine über 100jährige Kontinuität mit gleichen Aktivisten erkennbar. In der DDR wurden ebenso Doping Versuche vorgenommen. In welchen Institut, wird dieses unter anderem Namen weiter betrieben da auch der Westen aktiv war, wohin ist die Forschung gewandert? MRSA und auch Fußpilz dürfte inzwischen als “Pandemie” definiert werden. Und wenn schon dabei, lauterbachsche Politkakophonie gleich dazu. Der ist unerträglich.

Gustav Kemmt / 19.08.2022

Sehr herzlichen Dank! Dem ist nichts hinzuzufügen.

Bernhard Ferdinand / 19.08.2022

Broström hatte selbstverständlich ähnliche Erkenntnisse wie die deutschen Pädiater, man musste nur die vom RKI veröffentlichte COVID - Sterblichkeit der Kinder ansehen. Und wie effektiv das RNA Mittel wirklich war, offenbarte Pfitzer schon mit den Studien zur bedingten Marktzulassung: hilft ca. jedem 140ten Geimpften. Bin ich der Chef einer Klinik mit 3000 Beschäftigten, erklärt mir Pfitzer also, dass 21 meiner 3000 Leute in den Genuss des Schutzes dieses Mittels kommen, was auch immer dieser sein soll. Und ich finde das so überzeugend, dass ich die rausschmeisse, die diesen Nonsense durchschauen? Lasst Irre um mich sein, dann fällt meine Dummheit nicht auf.

Karl Schmidt / 19.08.2022

Das Bundesverfassungsgericht missachtet und verachtet den Nürnberger Kodex. Diese Richter um Harbarth knüpfen mit ihrer “Rechtsprechung” da an, wo die schlimmsten deutschen Juristen einst aufhörten. Sie haben nichts gelernt und nichts verstanden. Zuletzt haben sie auch den Zwang zur (weit sinnvolleren) Masern-Impfung als verfassungsgemäß beurteilt. Eine solche Verfassung karikiert Grundrechte, setzt sie außer Kraft, macht sie zur inhaltslosen Hülle, die dem Willen politischer Moden unterworfen sind. Doch nicht unsere Verfassung ist verunglückt, sondern diese Leute sind am falschen Platz und gehören so wenig in das Verfassungsgericht wie Ataman als Antidiskriminierungsbeauftragte taugt. Und in der Tat: Es kommt nicht darauf an, ob mehr für oder gegen eine Behandlung oder Impfung spricht, sondern entscheidend ist allein, ob der Betroffene das will. Wir alle tragen Ansteckungen weiter, doch wir legen deshalb kein Feuer, denn es ist unser natürliches Wesen. Allgemeine Lebensrisiken muss jeder akzeptieren und es steht keiner noch so großen Mehrheit zu, davon eine Ausnahme zu verlangen, denn die Behandlung ist bleibt ein Eingriff, der stets mit Risiken verbunden ist, die keines natürlichen Ursprungs sind. Das ist der Unterschied: Unser Körper steht nicht zu Disposition, denn wir sind keine Leibeigenen mehr, die anderen gehören. Das Bundesverfassungsgericht und einige andere wissen das nicht. Das sagt alles über diese Leute. Der Nürnberger Kodex stammt von klugen und zivilisierten Menschen. Davon gab es zu allen Zeiten nicht genug.

Milan Viethen / 19.08.2022

@Martin Landvogt: geben Sie Claus Köhnlein und Hydroxychloroquin in die Suchmaschine Ihres Vertrauens. Oder vielleicht direkt in YouTube, sofern noch vorhanden, da ein Rt-Video. Er nimmt dort Bezug auf die Hochdosierung, die in Frankreich neben der zu schnellen Zwangsbeatmung die hohe Sterblichkeit ausgelöst hat. Natürlich gibt es auch Faktenchecks, die das in Frage stellen. In dem 564 -Seelen Dorf in Frankreich, in dem ich wohne, sind sage und schreibe 2020 und 2021 jeweils 3 Personen gestorben.  Davon insgesamt 4 alte Menschen. War schon ne schlimme Erkrankung…….

A. Smentek / 19.08.2022

@Gudrun Meyer: Ihrer Argumentation fehlen ein paar wichtige Gesichtspunkte. a) Masern- und Pockenviren mutieren nicht, also schützt eine Impfung tatsächlich und langfristig. Es gibt teils schwere Nebenwirkungen, aber die sind selten, im Gegensatz zur Corona-“Impfung”. b) Tuberkulose und Syphilis sind bakteriell verursachte Erkrankungen, die mit Penicillin oder anderen Antibiotika behandelt werden können, daran stirbt man nicht und holt sich auch keine schweren Behinderungen und/oder Nervenerkrankungen. Die meisten Menschen dürften sich gegen diese Krankheiten freiwillig behandeln lassen, denn ihr Verlauf ist schwer und letztlich tödlich. Auch ist hier Behandlung notwendig, um - speziell beim Tuberkulose-Erreger - Resistenzen zu vermeiden. c) Psychische Erkrankungen stellen u.U. eine schwere Gefährdung für die Mitmenschen dar, und müssen dann behandelt werden. Leider gibt es da auch schwere Irrtümer und “Kunstfehler”.—- Grundsätzlich bin ich strikt gegen jeglichen Zwang in puncto Impfen. Bei schnell mutierenden Viren wie Corona- oder Influenza-Viren hat eine “Impfung” oder auch eine Impfung m.E. ohnehin wenig Wert. Es hat seinen Grund, warum jedes Jahr neue Influenza-Impfstoffe entwickelt werden müssen. Aber immerhin handelt es sich dabei um erprobte klassische Totimpfstoffe. Ganz anders ist es bei den Corona-“Impfungen”. Die Toxizität der Spike-Proteine und die Folgen ihrer “Tätigkeit” im lebenden Körper sind inzwischen bekannt, auch wenn es unfassbar viele Leute gibt, die das immer noch nicht wahrhaben wollen. Daher sind Corona-Zwangs"impfungen” m.E. ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, denn schwerste Folgen bis hin zum Tod werden in Kauf genommen.

Paul Salvian / 19.08.2022

Dass Corona-Maßnahmenkritiker, die sich auf den Nürnberger Kodex berufen, von der Gewerkschaft Verdi mit Holocaustleugnern auf eine Stufe gestellt werden, ist ein weiterer Beleg für meine alte These, dass die Deutschen alles, was sie früher einmal aus der Katastrophe der NS-Zeit gelernt hatten, wieder vergessen haben. Früher hörte man oft und zu recht: “Wehret den Anfängen” - heute dagegen heißt es, auch wenn Analogien noch so offensichtlich sind: “Das kann man aber nicht vergleichen!” Außer natürlich, man kann die genannte Devise für den “Kampf gegen Rechts” benutzen. Ob Verdi je dagegen protestiert hat, wenn Corona-Maßnahmenbefürworter Andersdenkende ohne Grund als Nazis verleumdet haben? Dumme Frage, ich weiß...

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Felix Perrefort / 26.11.2023 / 11:00 / 66

Ich gehe in Dankbarkeit

Nach fünf wunderbaren Jahren verlasse ich Achgut.com in tiefer Dankbarkeit. Ich bin nun Redakteur bei NIUS, wo ein Journalismus gepflegt wird, der die Welt größer,…/ mehr

Felix Perrefort / 02.11.2023 / 08:28 / 0

Morgenlage: Abschiebungen und Araber

Guten Morgen, heute ist Donnerstag, der 2. November, und dies ist die Morgenlage: Es gab 37 Todesopfer bei wohl islamischen Anschlägen in Nigeria, der Thüringer Verfassungsschutz…/ mehr

Felix Perrefort / 27.10.2023 / 06:15 / 52

Erste Schritte zur Klimapolitik-Wende?

Mit Großbritannien und Schweden scheren gleich zwei europäische Länder aus der EU-Klimapolitik aus. Gut so. Doch nun muss auch grundsätzlich gefragt werden, was die Argumente…/ mehr

Felix Perrefort / 26.10.2023 / 08:55 / 0

Morgenlage: Existenz und Erdogan

Guten Morgen, heute ist Donnerstag, der 26. Oktober, und dies ist die Morgenlage. Ein Amokschütze erschießt mindestens sechzehn Menschen im US-Bundesstaat Maine, Netanjahu sagt, Israel…/ mehr

Felix Perrefort / 25.10.2023 / 08:55 / 0

Morgenlage: Anschlagspläne und Abschiebungen

Guten Morgen, heute ist der 25. Oktober und dies ist die Morgenlage. Die Zusammenfassung: Ein erneuter Versuch der Hamas, nach Israel einzudringen, wurde vereitelt, ein…/ mehr

Felix Perrefort / 24.10.2023 / 14:00 / 57

Zum Tode von Gunnar Kaiser

Der Schriftsteller und Philosoph Gunnar Kaiser ist aus dem Leben geschieden.  Als die Welt im Frühjahr 2020 mit einem Schlag Kopf stand und die gewaltigen…/ mehr

Felix Perrefort / 19.10.2023 / 09:05 / 0

Morgenlage: Partei-Verbot und Palästinenser

Guten Morgen, heute ist Donnerstag, der 19. Oktober 2023, und dies ist die Morgenlage. Die Zusammenfassung: Faeser lehnt ein AfD-Verbotsverfahren ab. Es gab heftige Pro-Palästina-Ausschreitungen…/ mehr

Felix Perrefort / 09.10.2023 / 09:00 / 0

Morgenlage: Rache und Rechtsruck

Guten Morgen, heute ist Montag, der 9. Oktober 2023, und dies ist die Morgenlage. Die Zusammenfassung: Die Hamas Angriffe auf Israel forderten mehr als 700…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com