Vor siebzig Jahren begann die Zweite Weltspirale der Gewalt mit der Kriegserklärung von Frankreich und England an Deutschland wegen der Besetzung Polens, obwohl beiden Ländern klar sein musste, dass Krieg kein Mittel gegen Besetzung sein konnte. Der Einmarsch war bis dahin überwiegend friedlich verlaufen. Zuvor hatte man
Hitler immer wieder an den Verhandlungstisch zurückholen und damit einen Krieg verhindern können. Doch nun sollte sich die Spirale der Gewalt immer weiter drehen, was in Deutschland nur zu einer weiteren Radikalisierung beitrug und die Bevölkerung hinter dem Regime zusammenrücken ließ. Für differenzierte Stimmen war nun kein Platz mehr. Bald wurde die Zivilbevölkerung zunehmend in Mitleidenschaft gezogen.
Die Alliierten hatten sich die Zerschlagung des Dritten Reiches in den Kopf gesetzt, wozu sie aus religiösen und ideologischen Motiven getrieben wurden, zudem wurde Hass auf die Deutschen geschürt.
Auch nach Hitlers Tod hörten sie nicht auf, weil sie kein Konzept jenseits des Militärischen vorbereitet hatten. Mit Goebbels wäre ein Friedensabkommen möglich gewesen.
Dann hätten wir jetzt eine gemäßigte Nazi-Regierung. Das heißt, jetzt nicht mehr; sie wäre im Kampf gegen rechts untergegangen.