Volker Seitz / 22.12.2020 / 14:00 / Foto: Pixabay / 9 / Seite ausdrucken

60 Jahre Unabhängigkeit (8): Gabun und Republik Kongo

1960 gilt als das „Jahr Afrikas“. Nicht weniger als 17 ehemalige europäische Kolonien erlangten damals ihre Unabhängigkeit. Sie nahmen recht unterschiedliche Entwicklungen, leider nur allzu häufig keine gute. Wie die 17 afrikanischen Staaten heute dastehen, wird in dieser zehnteiligen Reihe erläutert. Heute: Gabun und Republik Kongo 

Gabun

Bevölkerung 2,2 Millionen; BIP 8112 $; Demographisches Wachstum 2,2%; Alphabetisierung 82,3%; UNDP Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Index, abgekürzt HDI): 110. Rang von 189, Letzter Wechsel des Präsidenten: 2009

Gabun liegt in Zentralafrika und grenzt an Kamerun, Äquatorialguinea und Kongo/Brazzaville. Es ist einer der rohstoffreichsten Staaten Afrikas, mit erheblichen Erdölreserven vor der Küste. Das Land ist zu 85 Prozent von Wald bedeckt. Gabuns Waldfläche ist rund zwanzigmal größer als die der Schweiz. 

Die Hauptstadt Libreville hat etwa 750.000 Einwohner. „Libreville: Äquivalent zum englischen Freetown, Stadt der freien Menschen, Stadt, in der die Sklaverei verboten ist. Diesen auf die Hauptstadt von Gabun übertragenen Namen erhielt zuerst das „Gastdorf“ oder das „Dorf der Freiheit“, in dem die sechsundvierzig Kongolesen und Kongolesinnen angesiedelt wurden, die sich auf dem Sklavenschiff Eliza befanden und die 1849 von der Fregatte Pénélope befreit wurden. Im Juli 1850 übergab man jedem befreiten Gefangenen ein Stück Land von zwanzig Metern Seitenlänge und eine auf Staatskosten errichtete Hütte von vier Metern Seitenlänge. Gegen Lohn halfen Arbeiter aus Gabun und dem Senegal der jungen Bevölkerung von Libreville, diese Hütten zu errichten und ihre Felder oder Gärten urbar zu machen.“ Quelle: Patrick Deville, Äquatoria, Union TB 2018, S. 52

Trotz guter Bedingungen für Landwirtschaft – es gibt hervorragende, ungenutzte Böden – importiert Gabun fast alle Nahrungsmittel. In den Supermärkten von Libreville und Port Gentil gibt es fast nur teure importierte Produkte zu kaufen. Von 1967 bis 2009 wurde Gabun beherrscht von Omar Bongo, der dank Öl-, Mangan- und Holzexporten zu sagenhaftem Reichtum kam. Er starb am 7. Juni 2009 in Barcelona. Er hinterließ ein Vermögen, das auf mehrere Milliarden Euro geschätzt wird. Seither führt sein Sohn Ali Bongo das Regime weiter. Am 27. August 2016 musste dieser sich zur Wahl stellen.

Das Ergebnis der Wahl war denkbar knapp. Bongo erhielt 49,8 Prozent und sein aussichtsreichster Gegenkandidat Jean Ping 48,23 Prozent. Für den Wahlsieg reichte Bongo die einfache Mehrheit der Stimmen. Gabun hat 105.640 Beamte, das heißt 55 für 1.000 Einwohner. Das ist auch für Afrika ein Rekord. In Gabun gibt es 41 Ministerien. Hohe Beamte, die für ihre Dienstreisen in der Ersten Klasse bis zu 11.000 Euro in Rechnung stellten, müssen künftig Business fliegen. Auch die Gehälter sollen um 5–15% gekürzt werden.

Staatschef Bongo zahlt Messi 3,5 Millionen Dollar fürs Händeschütteln

Trotz einiger Fortschritte, z.B. dem Ausbau der Infrastruktur und eigener Holzverarbeitung, nimmt die Armut in Gabun weiter zu und betrifft ein Drittel der 1,7 Millionen Einwohner. Der Herrschaftsapparat dagegen will seinen Champagner stilgerecht trinken und hat sich dafür einen zweiten Golfplatz für 6 Millionen Euro geleistet. Staatschef Bongo zahlte im Juli 2015 dem Fußballer Lionel Messi 3,5 Millionen Dollar für Händeschütteln und die Grundsteinlegung eines neuen Fußballstadions in Gabun. Was macht es da schon, dass die Wasser- und Elektrizitätsabschaltungen in Libreville häufig sind? Auch in Gabun gibt es viele Menschen, die mit sehr wenig Geld auskommen müssen, und andere, die in einem märchenhaften Überfluss leben. Die Reichen sehen laut Jeune Afrique in herablassender Weise auf das Lumpenproletariat herab („regardent de haut le lumpenprolétariat“). Ein Arzt verdient gerade mal 80.000 FCFA im Monat (150 Euro). Die Kluft zwischen Arm und Reich und der Mangel an sozialer Gerechtigkeit werden immer größer. Libreville, die Hauptstadt von Gabun, leistet sich einen Bürgermeister, der monatlich etwa 30.500 Euro erhält (zum Vergleich: sein Kollege in Berlin verdient 12.250 Euro), während viele der 700.000 Einwohner ohne fließendes Wasser, Abwasserbeseitigung und regelmäßige Stromversorgung auskommen müssen.

Die in Paris erscheinende Zeitung „Le Monde Afrique“ berichtete 2015, dass die Schweizer Firma Travcon AG der Familie Bongo zwischen 2008 und 2010 für die Anmietung von Flugzeugen für Flüge, z.B. nach Las Vegas, 86 Millionen US-Dollar in Rechnung gestellt hat.

Mit Machthabern, denen ihre eigene Bevölkerung gleichgültig ist, muss man Klartext reden. Die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC hat im August 2012 den Anfang gemacht. Öl- und Erdgaskonzerne wie Exxon-Mobil und Chevron sowie andere Rohstoffförderer müssen seither Zahlungen an Regierungen detailliert offenlegen. Damit soll verhindert werden, dass weiterhin das Geld von den Machteliten eingestrichen wird, während die Bevölkerung in Armut verharrt. Die Geheimniskrämerei ist Ursache von Korruption, Armut und Instabilität. Natürlich werden China und andere Länder die Geldströme wie bisher nicht veröffentlichen, aber das Scheinwerferlicht wird endlich auf die Ursachen der Armut gelenkt.

Frankreich versucht, seinen Einfluss auf die Ex-Kolonie zu behalten

Die Familie Bongo gilt als typisches Beispiel für die Françafrique-Politik, mit der Paris versuchte, nach der Unabhängigkeit der Ex-Kolonie Einfluss auf die Politik und Zugriff auf Rohstoffe zu behalten. Omar Bongo, Frankreichs bester Freund im postkolonialen Afrika und 1967 mit kräftiger Nachhilfe des Elysees an die Spitze des kleinen Staates gekommen, hat das Spiel zum gegenseitigen Vorteil sogleich begriffen. Ehemalige Kolonialbeamte übernahmen wichtige Ämter in der neuen Regierung und Verwaltung Gabuns, und Frankreich prägte weiterhin die Politik des unabhängigen Staates. Bis zu seiner Privatisierung 1994 war der Ölmulti Elf Aquitaine die Schmiergeldmaschine zwischen Frankreich und Gabun. Wirklich aufgeklärt wurde das Gestrüpp aus Geld und Politik bis heute nicht.

Französische Medien berichteten, dass die Familie Bongo mindestens 39 Immobilien in Paris und Nizza besitzt. Allerdings untersucht die französische Justiz den Erwerb von Immobilien, die aus „unrechtmäßigen Gewinnen“ (Biens mal acquis) stammen. Hintergrund sind Klagen aus dem Jahr 2007 von mehreren Anti-Korruptions-Verbänden wie Sherpa und Transparency International. Sie prangerten die Veruntreuung öffentlicher Gelder an, welche zu bedeutenden Vermögen auf französischem Boden afrikanischer Führer aus Gabun, Äquatorialguinea, Kongo/Brazzaville oder ihrem Gefolge führten. 

Die französische Justiz hatte im Rahmen der Affäre „Biens mal acquis“ am 30. Januar 2019 die Durchsuchung von mehreren Appartements der Familie Bongo in Paris angeordnet. Nach der Durchsuchung wurde festgestellt, dass drei Luxusappartements und mehrere Luxusautos der Bongo-Tochter Pascaline gehören, ohne dass sie nachweisen kann, woher die Mittel stammten. Zur Lebenszeit ihres Vaters Omar Bongo Ondimba war sie Außenministerin und später allmächtige Direktorin im Kabinett des Präsidenten. Sie war außerdem im Verwaltungsrat von Total Gabon und Delta Synergie, der Familienholding, die die 50 Gesellschaften beaufsichtigte, an denen die Familie Bongo beteiligt ist. Nach dem Tode des Vaters wurde sie von ihrem Präsidenten-Bruder Ali von ihren Aufgaben entbunden. Die Botschaft war klar: Der Präsident brauchte keine „première Soeur“ (erste Schwester), um regieren zu können. Sie verließ mit einer Entourage von 20 Personen das Land und ließ sich in Beverly Hills nieder, wo sie eine Villa besaß. Inzwischen musste sie das Haus bei Los Angeles für 17.495 Millionen Dollar verkaufen, ist wieder in Gabun und schart die zahlreichen unzufriedenen Mitglieder der Familie um sich, die keinen Zugang zum Präsidenten haben.

Im Demokratieindex 2019 von The Economist belegt Gabun Platz 121 von 167. CPI Platz 123 von 180.

Republik Kongo / Brazzaville

Bevölkerung 5,4 Millionen; BIP 2534 $; Demographisches Wachstum 2,6%; Alphabetisierung 79,3%; UNDP Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Index, abgekürzt HDI): 137. Rang von 189, Letzter Wechsel des Präsidenten: 1997

Die Republik Kongo grenzt an Gabun, Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Demokratische Republik Kongo (die beiden Hauptstädte Kinshasa und Brazzaville sind nur durch den Fluss Kongo getrennt), die angolanische Exklave Cabinda und den Atlantischen Ozean. Das ehemalige Französisch-Kongo ist das kleinere der beiden Kongos.

Die Hauptstadt Brazzaville ist nach dem in französischen Diensten tätigen italienischen Adligen Pierre Savorgnan de Brazza benannt, der 1883 dort eine Handelsstation anlegte. Seit 2006 ruhen er und seine Familie in einem Mausoleum in Brazzaville. Mpemba Bassey-Bassey schrieb damals in La Nouvelle République: „Zum Bau dieser Gedenkstätte, diesem Schmuckstück, das die ekelerregenden Sümpfe des Flusses Mfoa gerade mit einem Schlag in einen wahrhaften Garten der Träume, der Exotik und der Liebe umgestaltet und verwandelt hat, bedurfte es einer Summe von nahezu zwei Milliarden Francs CFA, finanziert von Frankreich, Italien und dem Kongo. Insgesamt haben mehr als hundert Arbeiter von vier Unternehmen jeden Tag mit ihrem Schöpfergeist dazu beigetragen. Mit vereinten Kräften und der Präzision von Ameisen haben sie mitten auf einem Gelände, das einst eine Müllhalde war, ein herrliches zweistöckiges Gebäude errichtet. Es wird dort eine Bibliothek, ein Museum und natürlich Büros geben. Das Bauwerk ist in Marmor errichtet, auf den die Sonnenstrahlen des Abendrots die letzten Bilder der Hyazinthen malen werden, die der große Fluss mit sich führt.“ Quelle: Patrick Deville, Äquatoria, Unionverlag TB 2018, S. 198

„Karikatur einer Kleptokratie"

Trotz ausgiebiger Ressourcen an Erdöl, Tropenholz und ausreichendem landwirtschaftlich nutzbarem Boden leben weite Teile der Bevölkerung in Armut. 70 Prozent der Lebensmittel müssen eingeführt werden.

Präsident General Denis Sassou Nguesso ist seit 40 Jahren mit einem kurzen Intervall an der Macht. Er betrachtet z.B. die Öleinnahmen als sein Privatvermögen. Seit Ende der 2000er Jahre hat er sein Heimatdorf Oyo ausbauen lassen, das 400 Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt und wo etwa 5.000 Menschen leben. Von Brazzaville führt eine gut asphaltierte Straße nach Oyo. Ein Flugplatz wurde dort angelegt, ein Fünfsternehotel, ein Präsidialpalast, ein Sportstadion, viele Luxusvillen für Familienmitglieder. Dieser Präsident fordert gerne von der Weltgemeinschaft mehr Mittel für die Armen in Afrika. Wie in US-Medien zu lesen war, hat Nguesso für eine Woche in einem Hotel in New York 280.000 Dollar ausgegeben. Ein Leichtes für einen Präsidenten, der in Frankreich 18 Anwesen und 112 Bankkonten benötigt. Seit 2008 sind der Präsident und seine Familie Ziel von Ermittlungen der französischen Justiz. Es geht um die Frage, woher das Geld stammt, mit dem die Präsidentenfamilie die 18 Luxusimmobilien in Frankreich gekauft hat. Transparency International, welche die Klage eingereicht hat, nennt das Regime von Sassou-Nguesso die „Karikatur einer Kleptokratie: ein reicher Staatschef, der ein armes Land regiert“.

Der Präsidentensohn Denis Christel „Kiki“ Sassou-Nguesso ist Vizegeneraldirektor der nationalen Erdölgesellschaft und Geschäftsführer der staatlichen Raffinerie. Gewinne gehen an das Netzwerk von Präsident Sassou-Nguesso zugunsten einer kleinen einheimischen Minderheit. Die Bevölkerung profitiert nur wenig von den Einnahmen der Regierung. 

Im Demokratieindex 2019 von The Economist belegt der Kongo Platz 134 von 167. CPI Platz 165 von 180.

Lesen Sie übermorgen in der nächsten Folge: Demokratische Republik Kongo

 

Teil 1 über Mauretanien und Senegal finden Sie hier.

Teil 2 über Mali finden Sie hier.

Teil 3 über Niger und Tschad finden Sie hier.

Teil 4 über Burkina Faso und Elfenbeinküste finden Sie hier.

Teil 5 über Togo und Benin finden Sie hier.

Teil 6 über Nigeria finden Sie hier

Teil 7 über Kamerun und Zentralafrikanische Republik finden Sie hier

 

Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Bestsellers „Afrika wird armregiert“. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Drei Nachauflagen folgten 2019 und 2020. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.

 

Foto: Pixabay

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Hans-Peter Dollhopf / 22.12.2020

Herr Seitz, diese Afrika-Serie steht ja unter dem Motto: “... ehemalige europäische Kolonien ... nahmen recht unterschiedliche Entwicklungen, leider nur allzu häufig keine gute.” Gerade eben hat doch die EU-Nomenklatura 1,8 Billionen Euro nach Brüssel verschoben. Offensichtlich haben die ehemaligen europäischen Kolonisten also seither leider auch keine gute Entwicklung genommen.

Esther Burke / 22.12.2020

Taschenbuch - ja bitte ! unbedingt.  schließe mich Wolf von Fichtenberg an (Fichtenberg ist auch bei uns gleich um die Ecke )

Dieter Kief / 22.12.2020

Hier ist ein cooles Plädoyer für das (autochthone) Unternehmertum in Afrika - - - - - Yoveri Kaguta Museveni, Ugandischer Präsident, sagt zu Kenyanischen “Verteidigungs-Studenten”, die in Uganda zu Besuch sind:  - Wir brauchen Unternehmer! Denn: Wenn wir keine Unternehmer haben, liegen unsere ganzen natürlichen Reichtümer einfach nur im Lande herum. Sie nützen dann keinem! So wie in der ruhmreichen Sowjetunion, hehe: “Soviet Union is powerful but forgot role of private sector including entrepreneurship created a problem.” Karl Marx, so der listenreiche Mussseveni, hat die Unternehmer vergessen. schade, schade! Das führe nämlich am Ende - “zum Kollaps!” - Kannze googlen - integrate-or-we-collapse-museveni-tells-kenyan-students - - - - - - sehr sehr lehrreicher und unterhaltsamer Zeitungsartikel!

Thomas Rießinger / 22.12.2020

“Mit Machthabern, denen ihre eigene Bevölkerung gleichgültig ist, muss man Klartext reden.” An welches Land erinnert mich das doch gleich? Ein Tipp: Es liegt nicht in Afrika, sondern direkt südlich von Dänemark ...

Volker Seitz / 22.12.2020

@Wolf von Fichtenberg Ich bin nicht sicher, ob es für ein Taschenbuch genug Leser gäbe. Aber ich bin offen für Vorschläge.

Karl Eduard / 22.12.2020

Die Demokratische Republik Kongo hat einen Durchschnitts IQ von 63. Bevor die Empörung aufbrandet, bitte erinnern, was Durchnitt bedeutet. Gabun von 63. Da muß man keine Artikelserie schreiben, um zu wissen, daß der Aufschwung mit der Anwesenheit weißer Kolonialisten begann und der Abschwung mit dem Fehlen derselben. Man kann sich natürlich auch in Ignoranz üben. Die westlich orientierten Nationen haben einen IQ um die 90. Unsere Infrastruktur wurde übrigens nicht von fleißigen Afrikanern errichtet, die ist den Hirnen der Westeuropäer entsprungen und während die ersonnen und gebaut wurde, hatten wir 30 und 7jährige Kriege, Erbfolgekriege, Koalitionskriege, verschiedene Bündniskriege usw, die letzen zwei großen Kriege nicht zu vergessen. Und immer litten auch die Städte, Dörfer und wurde die Bewohnerzahl erheblich dezimiert. Dennoch haben sich unsere Völker nicht auf den Arsch gesetzt und auf Entwicklungshilfe gewartet und gar nichts getan. Kann jemand erklären, woran das lag, wo angeblich alle Menschen gleich sind? Afrika wurde im Norden einst durch die Karthager und Römer kolonisiert und danach war Ruhe, gab es keinen Fortschritt mehr. Die sind auf Eisenzeitniveau stehen geblieben. Die haben dann ihre Leute an den Islam und die USA verkauft aber wenn da Leonardos, Watts oder Einsteins darunter gewesen wären, hätten sie sie doch zum Nutzen des Häuptlings behalten. Oder nicht? Es gibt da übrigens auf youtube ein Video, wo ein Chinese einen Afrikaner fragt, warum sie das alles haben verfallen lassen und wer sie daran hindert, den Finger aus dem Popo zu ziehen, wo China, Japan usw. es auch geschafft haben.

E Ekat / 22.12.2020

wenn ich einen Wunsch äußern dürfte: Die Platzierungen von Libyen, bevor dieses Land von al-Gaddafi befreit wurde.

Wolf von Fichtenberg / 22.12.2020

Ein Lob für die griffige Informationssammlung.—Zwischenfrage: Wann erscheint diese Serie komplett als kleines Taschenbuch?

Joerg Haerter / 22.12.2020

Keinen Cent mehr für solch nachgewiesenermassenen korrupte Staaten! Danke für diese erhellenden Infos, die man leider in den MSM niemals lesen wird, wichtige Aufklärung! Danke dafür!

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