Volker Seitz / 10.12.2020 / 10:00 / Foto: Pixabay / 7 / Seite ausdrucken

60 Jahre Unabhängigkeit (2): Mali

1960 gilt als das „Jahr Afrikas“. Nicht weniger als 17 ehemalige europäische Kolonien erlangten damals ihre Unabhängigkeit. Sie nahmen recht unterschiedliche Entwicklungen, leider nur allzu häufig keine gute. Wie die 17 afrikanischen Staaten heute dastehen, wird in dieser zehnteiligen Reihe erläutert.

Mali

Bevölkerung 19,7 Millionen; BIP 924 $; Demographisches Wachstum 3%; Alphabetisierung 33,1%; UNDP Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Index, abgekürzt HDI): 182. Rang von 189, Letzter Wechsel des Präsidenten: 2013, Militärputsch 2020 

Mali galt bis zum Militärputsch im März 2012 als stabil. Der Staatsstreich der Militärjunta in Mali Anfang 2012 hat das Land erheblich geschwächt. Zwei Jahrzehnte lang galt das Land aufgrund regelmäßiger Wahlen als gelungenes Beispiel einer Demokratisierung. Es war sogar ein beliebtes Reiseziel. „Von dem Moment an galt Mali plötzlich als Modelldemokratie“, sagt Professor Ndiaga Loum von der Université du Québec/Kanada. Dabei sei dieses Verdikt nur den sehr tiefen Standards geschuldet gewesen, an denen die Situation vor Ort gemessen worden sei. „Institutionen und Wahlen reichen nicht. Es reicht nicht, Minister in Business-Anzügen zu haben anstatt in Militäruniformen. Das macht noch kein Land zu einer Musterdemokratie“, meint Professor Loum. Von vielen Experten wurde dabei das hohe Ausmaß der Korruption „übersehen“. 

Am 18. August 2020 begann erneut in der Garnisonsstadt Kati eine Meuterei. Ein Militärrat verkündete in der Nacht auf den 19. August 2020 die Machtübernahme. Präsident Ibrahim Boubacar Keita musste zurücktreten. Am 25.9.2020 wurde Oberst a.D. Bah N' Daw (70) als neuer Präsident Malis vereidigt. Die Rückkehr zu einer Zivilregierung ist ungewiss. 

Alex Perry schreibt in seinem Buch „In Afrika. Reise in die Zukunft“, Ullstein TB, Juli 2018: „Richter verkauften Urteile, Parlamentsabgeordnete versteigerten ihre Zustimmung zu Gesetzen. Die Fäulnis zerstörte das Befehls- und Kontrollsystem der Armee“ (S. 310) … Dieselbe malische Regierung, die von westlichen Staaten mit vielen hundert Millionen US-Dollar unterstützt und von den USA in der Terrorbekämpfung ausgebildet wurde, hatte Geschäfte mit einer Al-Qaida-Gruppe gemacht, die Menschen aus dem Westen entführte, Lösegeld erpresste und Kokain im Wert von Milliarden US-Dollar nach Europa schmuggelte.“ (S. 316). 

Brutstätte des Dschihadisten-Terrors

Die Region zwischen Mauretanien und Somalia ist eine Brutstätte des islamischen Terrors. Seit Jahren terrorisieren islamische und andere bewaffnete Gruppen die Bevölkerung des Nordens. Die UN schickten 12.000 Soldaten, darunter ca. 1.000 deutsche. Für die Bundeswehr ist der Auslandseinsatz in Mali der zweitgrößte nach Afghanistan. Aber ständig bilden sich neue Gruppen, die sich als Rebellen bezeichnen und sich mit Al-Qaida oder dem IS verbünden. Sie rekrutieren sich aus Tuareg-Stämmen. Die Dschihadisten nutzen den Konflikt, um Unruhe zu stiften. Sie wiegeln Nomaden gegen sesshafte Bauern auf, die sich einen mörderischen Kampf um fruchtbares Land liefern. Armee und Polizei sind schlecht ausgerüstet und ausgebildet. Sie haben gegen die gut bewaffneten und trainierten Milizen keine Chance. Hinzu kommt, dass Soldaten und Polizisten aus dem Süden stammen und sich weigern, ihr Leben für die Volksgruppen aus Nord- und Zentralmali zu riskieren. Staatliche Sicherheitskräfte sind deshalb kaum präsent. UN-Truppen sind oft die einzige Ordnungsmacht, können aber wenig ausrichten. In der Regel verteidigen sie sich gerade mal selbst. Der Friedenvertrag von 2015, der den Ausgleich zwischen verschiedenen Gruppen vorsieht, ist nicht ansatzweise umgesetzt worden. Oftmals dient der Islam nur als Rechtfertigungsideologie. In den weiten Wüstengebieten im Norden des Landes sind immer noch islamistische Gruppen und Tuareg-Separatisten aktiv. Die staatlichen Sicherheitskräfte sind mit der Bedrohung völlig überfordert. In verschiedenen Regionen des Landes, das rund dreieinhalbmal so groß ist wie Deutschland, sind staatliche Institutionen bis heute gänzlich abwesend. 

Hintergrund des Konflikts: Seit der Unabhängigkeit 1960 wurde der Norden von der Zentralregierung immer wieder benachteiligt. Der Reichtum eines rohstoffreichen Landes kam überwiegend dem Süden zugute. Es wurde kaum in Bildungseinrichtungen, Infrastruktur oder Krankenhäuser investiert. Brunnen sind selten. Die nomadisierenden Tuareg haben sich mit Schmuggel entschädigt und pflegen – wie auch im Niger – einen Rassismus gegen die Schwarzafrikaner. Der ivorische Schriftsteller Ahmadou Kourouma schreibt in seinem Roman „Die Nächte des großen Jägers“ (Unionsverlag 2002; S.149): „[....] er entschuldigte sich, dass er das Wort ‚Sklave‘ für die Schwarzen gebrauchte, und erklärte, dass in der Sprache der Tuareg nur ein einziges Wort für ‚Neger‘ und für ‚Sklave‘ gebe.“ 

Die „Herren der Wüste“ taten sich schon immer schwer, staatliche Strukturen anzuerkennen. Trotzdem erhielten prominente Tuareg-Vertreter, darunter auch ehemalige Rebellen, hohe Staatsämter in Mali und im Niger. 

Die Tuareg-Rebellen der MNLA, die ihr Kriegshandwerk in Libyen gelernt und auf Seiten Gaddafis als „islamische Legion“ gekämpft hatten, kamen nach dem Sturz von Gaddafi mit erheblichen Mengen an modernen Waffen ins Land. Tausende von Klein- und schweren Waffen und Sprengstoff gerieten in Umlauf. Im Norden Malis brach im Januar 2012 ein Konflikt aus. Er hängt unmittelbar mit der Rückkehr der mehreren tausend Söldner zusammen, die in Gaddafis Diensten standen. Am 24. Januar 2012 wurden 95 gefangene malische Soldaten ermordet. Die Spannungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen wurden verstärkt. Kriminelle Netzwerke, die mit einigen Bevölkerungsgruppen assoziiert werden, konkurrieren zunehmend um die Kontrolle illegaler Geschäfte. Die malische Regierung ist kaum gegen die organisierte Kriminalität vorgegangen. Im Gegenteil: Militärs sollen sogar zu Komplizen bei kriminellen Aktivitäten geworden sein. 

Handel mit Drogen, Waffen, Geiseln

Die verschiedenen Rebellengruppen nutzten die Krise in Bamako. Zusammen mit einer islamistischen Gruppe namens „Ansar al Din“ (Verteidiger des Glaubens) haben sie die Region gemeinsam erobert. Letztere sind mit dem Terrornetz Al-Qaida/AQMI verbündet. Der Norden Malis mit den Städten Kidal, Gao und Timbuktu wurde unter Kontrolle gebracht. Inzwischen hatten die Islamisten in den Städten militärisch die Oberhand gewonnen. Sie waren in Timbuktu tonangebend. Einer ihrer Anführer, der Algerier Belmokhtar, in seinem Land wegen Terrorismus zum Tode verurteilt, wollte seinen florierenden Handel mit Menschen, Zigaretten, Waffen und Kokain aus Südamerika nicht gefährden. Dazu der Afrika-Korrespondent des Handelsblatts, Wolfgang Drechsler: „Durch Entführungen von Europäern soll die AQMI-Gruppe mehr als 180 Millionen Euro erbeutet haben. In den vergangenen zehn Jahren haben die Islamisten mehr als 50 Personen aus westlichen Ländern in Mali und in den angrenzenden Ländern Niger und Mauretanien entweder selbst entführt oder von anderen Terrorgruppen gekauft. Ende Juni 2017 wurde der im November 2011 in Timbuktu bei einer Motorradtour von Al-Qaida entführte Schwede Johan Gustafsson freigelassen. Laut Pressemeldungen wurden 8,5 Millionen Lösegeld bezahlt. Über westafrikanische Schmuggelrouten durch die Sahara werden nach Schätzung der UN-Drogenorganisation UNODOC zwischen 21 und 35 Tonnen Kokain aus Südamerika transportiert. Das waren 13% des jährlich nach Europa geschmuggelten Kokains. Die fragile Staatlichkeit in Guinea-Bissau, Mauretanien, Mali, Niger und Libyen macht die Region zum idealen Operationsfeld für jede Art illegaler lukrativer Geschäfte.“ 

Angesichts der Gebietsgewinne der Islamisten begann am 11. Januar 2013 die Operation Serval, in deren Verlauf malische, tschadische und französische Truppen den Großteil des Nordens zurückeroberten. Ende Juli 2013 fanden in Mali die ersten freien Wahlen seit der Krise im Norden des Landes statt. Ibrahim Boubacar Keïta siegte und wurde am 4. September 2013 Staatschef. 

Zur Entlastung französischer Bemühungen, das Land zu befrieden (Frankreich unterhält gut 4.000 Soldaten in Mali), billigte der Bundestag 2013 die Entsendung von 150 Bundeswehrsoldaten zur Unterstützung der Stabilisierungsmission der UNO (MINUSMA). Es wurden Lufttransporte aus Anrainerstaaten nach und innerhalb Malis für die französischen Streitkräfte übernommen. 2016 wurde die Obergrenze von 650 Soldaten festgelegt und 2017 erneut auf bis zu 1.000 Soldaten erhöht. Die UN-Mission der „Blauhelme“ kostet mittlerweile jährlich etwa eine Milliarde US-Dollar, die die internationale Gemeinschaft trägt. 

Wirtschaftliche Basis: Mali – etwa 3,5-mal so groß wie Deutschland – ist der drittgrößte Goldproduzent in Afrika nach Ghana und Südafrika. Im Norden, dort, wo die Tuaregs ihren Staat etablieren wollen, ist Öl gefunden worden. Mit der Förderung wurde aber noch nicht begonnen. Neben Erdöl und Erdgas finden sich im Boden Malis Kupfer, Uran, Phosphat, Bauxit, Edelsteine. Mali steht, wie Burkina Faso, bezüglich der Anbaufläche für Baumwolle nach Ägypten an zweiter Stelle in Afrika. Die landwirtschaftlichen Anbauzentren befinden sich in den südlichen Landesteilen entlang des Niger. Im Süden werden neben Baumwolle auch Getreide (Hirse, Sorghum, Mais) und Erdnüsse angebaut. Anders als etwa in Zentralafrika sind in Mali nur 4% der Landesfläche ackerbaulich nutzbar. Von einer ernsthaften Diversifizierung der Wirtschaft ist Mali genauso wie die meisten anderen Sahel-Staaten meilenweit entfernt. Daran haben auch die stattlichen Entwicklungsgelder, die in das Land fließen, wenig geändert. Jüngst beliefen sich diese auf über 800 Millionen Dollar pro Jahr. Ein Wirkungsnachweis steht noch aus. 

Im Demokratieindex 2019 von The Economist belegt Mali Platz 100 von 167. CPI Platz 130 von 180. 

Lesen Sie übermorgen in der nächsten Folge: Niger / Tschad

Teil 1 über Mauretanien und Senegal finden Sie hier.

 

Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Bestsellers „Afrika wird armregiert“. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Drei Nachauflagen folgten 2019 und 2020. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.

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PALLA, Manfred / 10.12.2020

Werter HERR SEITZ - dass heute dort 19.7 Millionen Menschen “leben” und eine Steigerung von 3% “gemessen” wird, hilft nicht nur MIR nicht weiter, sondern Niemandem - wenn möglich, Bev.-Daten ab 1960, von Heute und zukünftiger ZUWACHS pro JahrZehnt !?! - Bitte !?!  - Danke !?!  ;-)

Esther Burke / 10.12.2020

So niederschmetternd, diese Informationen. Da stellt sich die Frage : woher haben die Islamisten das Geld, ihre Waffen und Söldner etc. zu bezahlen ?

Michael Boden / 10.12.2020

Als jemand, der sich seit vielen Jahrzehnten für Afrika interessiert hat, und einmal im Leben 3 Wochen dort war, möchte ich ganz großen Dank aussprechen für diese phantastisch guten Kurzberichte, Herr Seitz. Ich hoffe, Sie berichten noch über viele andere Länder. z.B. das (scheinbar) schreckliche Sierra Leone, aber auch über das (angeblich) blühende Botswana, und über den einstmals weißen Süden des Kontinents. Freue mich schon.

Anton Weigl / 10.12.2020

Mali hatte 1960 ca 5 Millionen Einwohner und jetzt 19,7 Millionen. Mauretanien 1960 ca 0,9 Millionen und jetzt über 4 Millionen. Der Senegal war bei der Unabhängigkeit bei 3 Millionen und jetzt bei ca 16 Millionen. Ich habe mir schon 2010 gedacht, wenn die zum Laufen beginnen, dann müssen wir die Grenzen ganz schön dicht machen.

Manni Meier / 10.12.2020

@Jörg Berlin “Eine interessante Beschreibung der afrikanischen Zustände.” Dabei sind wir d’accord. Da “die” Kolonien bereits ca. seit einem halben Jahrhundert vor meiner Geburt obsolet sind, interessieren sie mich unter diesem Aspekt auch gar nicht. Doch für die kompetente Bestandsaufnahme afrikanischer Verhältnisse danke ich dem Autor und der Achse. Nur so am Rande, hätten “die Europäer” keine Kolonien in Afrika gehabt, würde ihnen das heute zum Vorwurf gemacht als Ignoranz und es würden deshalb Zahlungen verlangt werden.

S. v. Belino / 10.12.2020

Es ist schlicht naiv, wenn man sich in Europa verbissen an die Illusion klammert, dazu beitragen zu können, dass sich die Verhältnisse in afrikanischen Ländern wenn schon nicht in absehbarer Zeit, so doch wenigstens irgendwann hin zum Besseren wenden könnten. Mit seinem gewohnt überheblichen, nannyhaften Wunschdenken liegt Europa leider ziemlich daneben. Allein, es fehlt die Einsicht. Europa tut sich offenbar extrem schwer, dazu zu lernen. Fakt ist, dass überall auf der Welt die Uhren anders ticken, bisweilen ganz, ganz anders. Wobei gerade dies einen Großteil zum Reiz unseres Planeten beiträgt. Lasst also auch Afrika und die Afrikaner endlich in Ruhe. Lasst die Völker dort ihre Angelegenheiten einzig unter sich ausmachen; lasst sie ihre Angelegenheiten - feindselige Auseinandersetzungen eingeschlossen - selbst regeln. Und zwar genau so wie SIE, die Afrikaner, es für gut und richtig halten.  Schließlich mischt man sich von dort aus auch nicht in europäischen Angelegenheiten ein. - Hat nicht auch Europa eine unendlich lange Wegstrecke blutiger Fehden und Kriege hinter sich gebracht bevor es zu dem wurde, was es heute ist? Der Friede auf dem Kontinent hat wahrlich keine lange Tradition. Wer hätte es in den vielen Jahrzehnten, nein Jahrhunderten, für nötig befinden könnten, sich einer engagierten Entwicklungs-Hilfe für Europa mit dem Ziel eines prosperierenden, modernen und sicheren “Verbundes”  demokratischer Nationalstaaten mit Leib und Seele zu verschreiben? Niemand. Auch Europas Weg in die Moderne war extrem holprig (er ist es mitunter immer noch), oft von Grausamkeit und Chaos gezeichnet. Weit und breit jedoch keine emsigen Entwicklungshelfer, keine gestrengen, überheblichen Erzieher, die es sich auf die Fahnen geschrieben hätten, dem Kontinent - so wie er sich uns heute präsentiert - Geburtshilfe zu leisten. Damals wie heute gilt: Gut Ding will Weile haben. Allerdings will sich die für unsere Zeit so typische Ungeduld damit absolut nicht mehr abfinden.

Jörg Berlin / 10.12.2020

Eine interessante Beschreibung der afrikanischen Zustände. Einzig ... Es gab nie „europäische Kolonien“. Als Erdenbürger, Europäer, Deutscher, Preuße, Schlesier würde mich eine präzise Bestimmung der Heimat der Kolonialherren interessieren. „Europäische Kolonien“ klingt nach „europäischer Verantwortung“, klingt nach „Geld vom deutschen Steuerzahler“. Aber bestimmt habe ich das alles nur nicht richtig verstanden.

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