Vor 60 Jahren erschien das erste Album von Simon and Garfunkel. Nur deshalb lernte ich Gitarre und übte wie besessen, um jeden Song möglichst originalgetreu zu spielen.
Manchmal träume ich, ich wäre Paul Simon. Nicht wirklich Paul Simon, ich meine nicht jetzt den Paul Simon, den Sie aus dem Radio oder von der alten knisternden Vinyl-Platte kennen, aber einen anderen Paul Simon, so als wäre Paul Simon eine Art Blaupause, so wie es ja auch nicht nur einen 007 gibt. Ich spiele dann im Traum Westerngitarre. Ich spiele auch Gitarre, wenn ich wach bin, aber im Traum spiele ich eindeutig besser. Im Traum komponiere ich auch einfache Lieder zur Gitarre, die ich dann, immer noch im Traum, mit einem Freund zweistimmig singe. Ich bin sozusagen Paul und der Freund ist Arti.
Zum Beispiel habe ich kürzlich an einem Sommermorgen geträumt, ich wäre auf der holländischen Insel Texel und würde dort im Zeltlager einen Paul-Simon-Song schreiben, beziehungsweise singen. Also einen Song, der wie Paul Simon klingt, jedenfalls wenn man nicht allzu streng ist, aber von mir ist. Das hat mich etwas irritiert. Als ich jung war, habe ich so etwas zwar oft geträumt, aber nun hatte ich nicht mehr damit gerechnet. Es war, als würde ich mich an etwas erinnern müssen, was lange zurück liegt. Es ist so ähnlich wie, wenn jemand träumt, er müsse wieder zur Schule gehen, viele Jahre, nachdem er die Schule hinter sich gelassen hat. Ich habe übrigens noch nie geträumt, ich wäre ein zweiter Cat Stevens oder Helge Schneider oder Fredl Fesl, es ist immer eine Art Paul-Simon-Identität, die ich mir anziehe und Paul Simon ist schuld, dass ich einen Großteil meines Lebens mit Liederschreiben und Gitarrespielen verschwendet habe.
Es gibt eine Zeit im Jahr, sie beginnt in etwa mit der Tagundnachtgleiche im September und geht gefühlt bis Ende Januar, da wechselt die innere Musik. Wenn der letzte Sprung vom Fünf-Meter-Brett für dieses Jahr getan ist und das Freibad geschlossen hat, die Blätter sich verfärben und nächtlicher Regen gegen die Scheiben trommelt wie ein gleichmäßig routiniertes Zupfmuster, schließlich die Atemwolke vor den Mündern wohnt und in den Parks Raureif auf dem dünnen Gras liegt, erinnere ich die süß-melancholischen Jugendtage mit den Spaziergängen und tief philosophischen Gesprächen über unerreichbare oder unbegreifliche Mädchen. Diese Jahreszeit nenne ich „The Sound of Silence“. Es ist eine Jahreszeit, die wie der Anfangsakkord des gleichnamigen Songs ist, etwas Moll mit einer None, die die Sache geheimnisvoll, nachdenklich, aber auch weich macht.
Vielleicht war ich zu alt geworden für Studentenpartys
Bis heute wird gezupfte Gitarre mit zwei Männerstimmen mit ihrem Namen assoziiert: Simon and Garfunkel. Hatte eine Rockband auf einmal eine innere Einkehr und zupfte Westerngitarre hieß es fast immer: „Klingt wie Simon and Garfunkel.“ Bands wie „Extreme“ schienen einmal beweisen zu müssen, dass sie auch zweistimmig mit Akkustikgitarre konnten. Die Deutschen hatten ihre Simon and Garfunkel. Sie hießen „Hoffmann und Hoffmann“, machten gefühlige Schlager, die von den Vorbildern meilenweit entfernt waren und versuchten sich auch an Simon and Garfunkel auf deutsch. Ab und an tauchten auch in den USA Duos auf, die den Gesangstil kopierten, wie zum Beispiel Parrish & Toppano. Manche waren oder sind gut, aber Simon and Garfunkel bleiben Simon and Garfunkel wie die Beatles trotz BeeGees und Tears for Fears immer die Beatles bleiben werden.
Nur wegen Simon and Garfunkel lernte ich Gitarre und übte wie besessen, um jeden Song möglichst getreu zu spielen. Als ich in einem Oktober vor langer Zeit meine spätere Frau auf einem Umweltkongress in Rinteln, einer kleinen Stadt an der Weser im südlichen Niedersachen, kennenlernte, spielte ich auf einem Gang, auf dem meine Stimme, so dachte ich, besonders hübsch klang, für sie „Scarborough Fair“, möglichst genau wie Paul Simon. Sie sah zwar auch zu mir herüber, wusste aber nicht, was ich da Virtuoses tat. Sie heiratete mich trotzdem, wenn auch erst viele Jahre später.
Auch hätte ich mir nicht träumen lassen, einmal auf einer Studentenparty zu sitzen, wie kürzlich in Bremen, wo Ed Sheerans „I see fire“ am Lagerfeuer von mir gewünscht wurde und wenn ich sagte „Ja, der Typ, der hat auch nur das Gitarrenspiel von Paul Simon recycelt“, wusste zum Beispiel Alina aus unserer Theatergruppe, sie war die Gastgeberin, nicht, wen ich meinte. Wie konnte das geschehen? Ich weiß es nicht! Alina war hübsch und klug und spielte selber Gitarre und mittlerweile schreibt sie für eine große Bremer Zeitung. Sie kannte Paul Simon nicht? Vielleicht war ich zu alt geworden für Studentenpartys.
Übernommen, aber perfektioniert
Paul Simon und Art Garfunkel lernten sich in ihrer Jugend im New Yorker Stadtteil Queens kennen. Sie waren Schulfreunde. Sie sangen früh zusammen. Jeden neuen Akkord, den Paul lernte, zeigte er stolz Arti. Es war nicht weit. Er rannte vermutlich mit der Gitarre die paar Straßen zum Freund hinüber. Sie hatten bereits 1957 einen beachtlichen Teenie-Erfolg als Duo unter dem Namen Tom and Jerry mit dem etwas albernen Lied „Hey, Schoolgirl“, orientiert an den sogenannten Bubble Gum Songs jener Jahre. Wer in das verlinkte Video reinschaut, wird mit Jugendfotos der beiden Freunde belohnt. Ihren zweistimmigen Gesang entwickelten sie an dem Vorbild der Everly-Brothers, die sie schon bald an Bekanntheit überholen sollten.
Paul Simon war ein Glückfall. Er war gut darin, Stilkopien zu erarbeiten und entwickelte gleichzeitig daraus, wenn auch langsam, einen neuen eigenen Stil. Er übernahm auch das Gitarrenpicking von einem Vorbild. Die Gitarristen nennen diesen Stil „Travis-Picking“, aber Paul Simon perfektionierte es so, dass dieses Gezupfe für immer nach Simon and Garfunkel klingen wird. Auch die Begleitung für „Scarborough Fair“ hatte Paul Simon übrigens von einem Vorbild übernommen, Martin Carthy, aber eben perfektioniert.
1964 erschien ihr erstes Album unter ihrem bürgerlichen Namen Simon and Garfunkel „Wendesday Morning 4am“ bei Columbia Records. Das Titelbild zeigt zwei brave Buben in einer U-Bahn-Station. Auf der Rückseite ist, gängig waren damals solche „Album Notes“, ein intelektuell etwas überhöhter Brief von Art Garfunkel an den Freund. Kafka wird erwähnt, die beiden hatten sich also einiges vorgenommen. Neben Folkstandards, einem Gospel und einem christlichen Lied in lateinischer Sprache, finden sich einige selbst geschriebene Songs, die noch an den Kontrahenten Bob Dylan angelehnt sind. Ein echter Dylan-Song ist übrigens auch dabei. Ob der Titel des Albums später die Bealtes inspiriert hat, sozusagen als Idee von Paul zu Paul gewandert war, wissen wir nicht. Wundern würde es mich nicht. Alle Künstler sind Diebe. Auf dieser Platte ist auch das berühmte „Sound of Slience“ zu hören, damals noch „The Sounds of Silence“, in einer Folk-Fassung, aber die Sache floppte.
Einer dieser rätselhaften Zufälle und Einfälle
Von der jugendlich-intellektuellen Folk-Zupf-Platte wurden gerade einmal 3.000 Exemplare verkauft. Im Dezember 1964 galten Simon and Garfunkel als gescheitert. Arti studierte weiter Architektur und Paul zog nach London, wo er durch kleine Clubs tingelte und die größte oder wichtigste weibliche Muse seines Lebens, Kathleen Chitty kennenlernte, die er, vielleicht in Anspielung an die Everly-Brothers, Kathy nannte. Sie war damals Kartenverkäuferin in einem der Musikclubs, in denen Paul auftrat. Paul Simon bekam sogar die Gelgenheit, für CBS Records in England eine Solo-Platte aufzunehmen, sozusagen als Lückenfüller. 1965 erschien das „Paul Simon Songbook“. Auf dem Cover sind er und Kathy zu sehen. Auch auf dieser Platte ist eine Fassung von „The Sound of Silence“, nur eben noch rauer, nackter, fast wie ein Demo und ohne Arti.
Damit wäre die Sache eigentlich gelaufen gewesen, Paul Simon hätte als mittelmäßig bekannter Folksänger in England bleiben und Kathy heiraten können, wäre da nicht einer dieser rätselhaften Zufälle und Einfälle gewesen, die in der Kunst eine beinahe noch größere Rolle spielen als Begabung und Diziplin. Tom Wilson, der Produzent von „Wendesday Morning 4am“ hatte die Musiker von Bob Dylans Band im Studio, da bekam er die Idee, die Jungs doch über den bis dahin reinen Gitarrensong „The Sound Of Silence“ spielen zu lassen. Das ging nur etwas holprig, denn das Original war nicht mit Metronom eingespielt. So traten zur Westerngitarre eben eine elektrische zwölfsaitige Gitarre, ein Schlagzeug und ein E-Bass. Die Byrds hatten gerade einen ähnlichen Sound kreiert und Tom Wilson hatte den richtigen Riecher.
Wer die beiden Fassungen mit Kopfhörern vergleichen mag, wird feststellen, dass der Raum jetzt ganz anders ist. Waren die Stimmen zunächst stereophon getrennt, sind sie nun in der Mitte übereinander geblendet, während die Weite des Raums von der Band besorgt wird. Simon and Garfunkel haben daraus übrigens ein interessantes Aufnahmeverfahren entwickelt. Da ihre Stimmen seit früher Jugend unglaublich aufeinander abgestimmt waren, haben sie zuweilen in einem ersten Durchgang bei Aufnahmen zuerst gemeinsam gesungen und danach die Stimmen noch einmal getrennt aufgenommen. So entstand, neben Pauls Spietechnik auf einer Martin-Gitarre dieser unverwechselbare Sound of Voices.
Unglaublich lange Liste wirklicher Hits
Auf einmal klang der melancholische Teekannensong etwas mystisch, ja, fast schon melancholisch und schaffte es 1965 in die Billboards, eine Art Hitparade, während Paul Simon gerade in Dänemark war und von dem Erfolg durch die gleichnamige Musikzeitschrift erfuhr. Wieder in England, erreichte Art ihn schließlich am Telefon und berichtete von dem Wunder. Paul Simon kehrte in die USA zurück und die beiden Freunde gingen ins Studio und eine unglaubliche Karriere begann. Doch der Erfolg hatte auch Schattenseiten: Kathy trennte sich von Paul, da sie ein Leben in der Öffentlichkeit an der Seite eines berühmtes Musikers fürchtete. Paul Simon hat sie verewigt in „Kathy Song“, in „America“ und auch in „Homeword Bounds“.
1964, vor jetzt 60 Jahren, erschien die erste Simon-and-Garfunkel-Platte, 1966 dann „Sounds of Silence“, das Album zu dem mittlerweile berühmten Song, und im gleichen Jahr noch die Platte „Parsley, Sage, Rosemary and Thyme“. Mittlerweile arbeiteten Simon and Garfunkel mit so begabten Studiomusikern wie der Bassistin Carol Kaye zusammen. 1968 erschien mit „Bookends“ ein poetisches, viel reiferes Werk, ein Konzeptalbum mit hörspielartigen Stücken. Im Song „Save the live of my child“, das für Simon and Garfunkel ungewöhnlich mit einem schneidigen Moog-Sound beginnt, hören wir kurz ein Einsprengsel aus „The Sound Of Silence“. Das Lied, das sie berühmt gemacht hatte, blieb also in der Echokammer und hallte stets weiter.
Dann folgte 1970 das Mammutprojekt „Bridge over troubled water“, über dessen harte Arbeit, Perfektion und auch über den Erfolg des Titelsongs, der fast wie ein Solo von Art wirkte, sich 1970 das Duo trennte. Beinahe unglaublich ist die Liste wirklicher Hits. Hatten andere Bands/Duos ein, zwei gute Songs, haute Paul Simon Wunderwerke raus, wie es sonst kaum jemand schaffte. Nicht jeder Song war ein Geniestreich, aber die Liste der Geniestreiche ist lang. Nach der Trennung fanden die beiden immer wieder zusammen, nahmen sogar mit „My little town“ 1975 noch einmal eine gemeinsame Single auf. 1981 hatten sie dann ihr berühmtes Central Park-Concert und gingen anschließend auf Welttournee.
Dieses Album blieben sie der Welt schuldig
Danach begannen sie tatsächlich mit den Aufnahmen zu einem neuen Album, doch schon im Studio gerieten sie wieder in Streit, ausgerechnet über die Harmonisierung der Gesangsstimmen. Paul Simon löschte angeblich sogar Spuren mit Artis Stimme. Dem Freund erzählte er das nebenbei am Telefon. So soll Paul gesagt haben: „Arti, ich habe deine Spuren gelöscht. Nächste Woche heirate ich Carrie Fischer. Kommst du zur Hochzeit?“ Das mutet schon arg autistisch an. Die Platte „Hearts and Bones“ als Solo-Projekt floppte. Fans grübeln bis heute, was möglich gewsen wäre. Spuren finden sich im Internet, wie diese Live-Performance von „Think Too Much“ oder dieses Demo mit Art Garfunkel bei „Song about the moon“. Dieses Album blieben sie der Welt schuldig.
Man muss zugeben, dass die Songs, die Paul Simon damals schrieb, sehr um seine eigene Stimme kreisten und Art Garfunkel, der bessere Sänger, hier mehr wie Füllmaterial wirkt. Trotzdem berührt es eigentümlich, diese Aufnahmen zu hören, so wie die erste große Liebe, die man zum zweiten Mal trifft und dann doch wieder verpasst. Paul Simon bewies zwar später mit seiner berühmten Afrika-Platte „Graceland“, dass er noch immer imstande war, eigene musikalische Projekte auf die Beine zu stellen, aber dies war eben der erfahrene, weltberühmte Künstler, nicht der schüchterne Junge aus Queens. Er hätte es ohne Art Garfunkel niemals so weit gebracht. Die weiche hohe Stimme des Freundes war die richtige Ergänzung zu der manchmal etwas unsicheren Stimme des Songwriters. Beide Stimmen blendeten perfekt ineinander. Der fordernde Freund war auch die perfekte Ergänzung zu Pauls Kreativität. Paul wäre sonst ein mittelmäßiger Nachahmer und Epigone geblieben. So war Paul Simons eigentliche Muse vielleicht Art Garfunkel.
Keine Geschichte, nur Traumfetzen
Auf BBC orakelte Paul Simon 1965, der Song habe etwas mit den Problemen von Kommunikation zu tun, ein halb-intellektuelles Gerede, das eine Zeit lang modern war, aber es gibt eine gute andere Geschichte zu dem Lied. Paul Simon erzählte einmal, er habe sich im Badezimmer seiner Eltern eingschlossen, weil es dort so schön hallte. Er habe das Licht ausgemacht und das Wasser in die Badewanne laufen lassen. Dazu hätte er gesungen: „Hello darkness, my old friend ...“ Das war der Beginn des Liedes, über dessen bedeutungsschweren Sinn man nachdenken oder den Kopf schütteln kann. Paul Simon ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler, wie er in „America“ oder „Homeward Bound“ bewies, aber gerade sein Super-Hit bleibt nebulös, erzählt keine Geschichte, nur Traumfetzen, noch etwas pubertär aufgeladen.
Es ist der dezenten und dennoch eingängigen Melodie zu verdanken, dass man die Sache abkauft. Die Grenze zum Trash oder Kitsch überschritten hat dann jener Herr, der „Sound of Silence“ rumbrüllte, als habe er zu spät bemerkt, dass das Klopapier alle ist. Aber „The Sound of Silence“ ist unkaputtbar. Mögen noch 60 Jahre Pop-Musikgeschichte kommen, der Song wird bleiben. Und auch Alina von der Bremer Studentenparty kannte ja wenigstens diese Rockfassung.
Ach ja und hier ist meine Verbeugung vor dem Meister, ein geträumter Song, meinem eigenen Arti gewidmet. Danke Paul, danke Arti für viele Tassen Tee und tolle Gespräche auf nebeligen Spaziergängen. Jetzt vom Winterwind getragen, höre ich manchmal diesen Gitarrenakkord am Schluss und am Anfang eures Liedes als ein Echo vom „Sound of Silence“. Einmal ins Weltall gesungen und für immer unterwegs.
Snorre Martens Björkson schreibt Erzählungen, Romane, Hörspiele, Kindergeschichten, Theaterstücke und Songs. Er unterrichtet Klavier und leitet zwei Chöre. Privat beschäftigt er sich mit älterer Geschichte, germanischer Dialektologie und den besonderen kulturellen Wechselbeziehungen zwischen Deutschland und Skandinavien.
Beitragsbild: Columbia Records - http://en.wikipedia.org/wiki/Image:SoundsSilence.jpg, Tekijänoikeuslain 25 §, via Wikimedia Commons
Wer so schwärmen kann, der muss ein guter Mensch sein.
Wirklich schön. Vielen Dank, gern gelesen.
Es hat nichts genützt. Dieses Lied zu veröffentlichen, zu spielen und zu hören. Denn diese Stille ist riesig geworden und erdrückt alles und jeden im Land. Diese Stille ist das durch Einschüchterung erzwungene Schweigen der Menschen in Deutschland. Diese Stille ist das stumme Leid selbst nach Mord und Terror. Diese Stille ist die Stille des Grabes, nur unterbrochen vom Weinen der Angehörigen. Diese Stille, unter deren Last das Land ächzt, ist die tonnenschwere Last der Einheitspartei, zu der Merkel die Altparteien geformt hat. Die Stille der Diktatur, in der die Menschen zum Schweigen verdammt sind.
Und? Haben Sie Ihr selbstgestecktes Gitarrenziel erreicht? HG!
Wer ein Instrument spielt, hört im Traum manchmal phantastische Musik. Wenn man aufwacht, denkt man, man kommt gerade von der Bühne. Beim Pop stehe ich mehr auf sowas: „Matt Bianco – Whose Side Are You On? • TopPop“ Die Dame mit der schicken Brille aufrufen. Der war richtig cool. Das ist Musik für sonnige Tage. Wenn alles anfängt. Simon and Garfunkel, das ist lange her. Das ist Musik, die ist mir zu schwer.
Wenn der Autor jetzt auch noch deutsch schriebe und nicht denglisch, also das reflexive Verb (sich) erinnern korrekt verwenden würde, wäre der Artikel ganz nett.
„Die Grenze zum Trash oder Kitsch überschritten hat dann jener Herr, der “Sound of Silence„ rumbrüllte, als habe er zu spät bemerkt, dass das Klopapier alle ist.“ – Diese Rumgebrüll-Papiersuche wurde bereits über eine Milliarde Mal innerhalb neun Jahren angeklickt. Zitat Paul Simon 2.April 2016:„In case you missed it, Disturbed did a wonderful rendition of “The Sound of Silence„ on Conan this week.“