Air Tuerkis / 29.07.2018 / 06:29 / Foto: Pixabay / 34 / Seite ausdrucken

60 Jahre NASA - wider die Technophobie 

Von Air Tuerkis.

Will die USA heute einen Menschen ins Weltall bringen, muss sie ihn nach Russland verweisen. Die einzige Möglichkeit, die ISS oder den Weltraum in einem bemannten Raumschiff anzusteuern, besteht heute in Flügen der russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur, Kasachstan. Der erste Vorläufer der Sojus-Rakete – der Name „Sojus“ von russisch „Union“ ist eine Anspielung auf die Sowjetunion – startete am 15. Mai 1957 unter dem Namen R-7, war die weltweit erste Interkontinentalrakete und ein Meilenstein in der sowjetischen nuklearen Aufrüstung. Doch es kommt noch besser: Am 4. Oktober des selben Jahres startete eine Modifikation jener R-7-Rakete vom Kosmodrom Baikonur, Kasachstan, und brachte den ersten künstlichen Erdsatelliten, den Sputnik 1, in die Erdumlaufbahn.

Die Folge war der Sputnikschock, der nicht nur die raumfahrttechnische Unterlegenheit des Westens demonstrierte, sondern auch, dass die UdSSR offensichtlich in der Lage war, die USA mit Interkontinentalraketen zu erreichen. 

Nachdem die Sowjetunion 1953 eine Wasserstoffbombe gezündet hatte, verfügten beide Großmächte über gleichwertige Technologien im Bereich der nuklearen Sprengkörper. Der Casus Knaxus war nun der Transport – bis dato war das Rückgrat beider Nationen die taktische Bomberflotte, mit der die USA die Sowjetunion (von Europa, der Türkei und Japan aus) leichter erreichen konnte als die Sowjetunion die USA. Mit der Entwicklung der Interkontinentalrakete lag der Ostblock aber nun deutlich vor dem Westen, da es keine Abwehrmöglichkeit gegen Interkontinentalraketen gab, während Bomber von Flak und Jagdfliegern abgefangen werden konnten. 

Infolge jenes Sputnikschocks gründete Präsident Dwight D. Eisenhower am 29. Juli 1958 – heute vor genau 60 Jahren – die NASA. Was für eine Armutszeugnis ist es, dass amerikanische Astronauten heute – mehr als 60 Jahre nach dem Sputnikschock – in Baikonur in eine Sojus Rakete steigen müssen, um den Weltraum erreichen zu können.

Kennedy setzte die Mondlandung als Ziel

Die Gründung der NASA war der Versuch, die raumfahrttechnische Überlegenheit des Westens herzustellen. Man begann mit dem Mercury-Programm und versuchte, den nächsten Schritt im Wettlauf gegen den Ostblock – Menschen ins All zu bringen – als Erster zu schaffen. Doch nach einigen amerikanischen Affen, die in den Orbit vordringen konnten, war Juri Gagarin am 12. April 1961 der erste Mensch im Weltraum, der die Erde umrundete. Dorthin gelangte er an Bord der Wostok 1, einer abgewandelten Form der R-7-Rakete (später Sojus) vom Kosmodrom Baikonur – ein neuer Schock für die freie Welt. Am 5. Mai selbigen Jahres wurde Alan B. Shepard zum ersten Amerikaner außerhalb der Erdatmosphäre, der Orbit wurde allerdings nicht erreicht. Und erst am 20. Februar 1962 erreichte John Glenn als erster freier Mensch den Erdorbit. 

Als nächster Schritt der NASA wurde bereits während des laufenden Mercury-Programms das Apollo-Programm ins Leben gerufen, allerdings war das Ziel zunächst nur, weitere Experimente im Weltall durchzuführen. Seine legendäre Bestimmung bekam das Programm erst, als John F. Kennedy am 25. Mai 1961 unter dem Eindruck der Wostok-Mission vor dem Kongress sagte: 

„Ich glaube, dass dieses Land sich dem Ziel widmen sollte, noch vor Ende dieses Jahrzehnts einen Menschen auf dem Mond landen zu lassen und ihn wieder sicher zur Erde zurückzubringen. Kein einziges Weltraumprojekt wird in dieser Zeitspanne die Menschheit mehr beeindrucken oder wichtiger für die Erforschung des entfernteren Weltraums sein; und keines wird so schwierig oder kostspielig zu erreichen sein“. 

Hätte Kennedy einen solchen Alleingang heute gewählt, würden wir wohl von Spiegel Online & Co. erzählt bekommen, was dieser Irre wieder getrieben hat: Erst meldet er sich freiwillig zum Krieg gegen die Deutschen und nun behauptet er, Berliner zu sein, obwohl Correctiv Dokumente vorliegen, dass er in BrooklineMassachusetts geboren wurde. Dann will er wegen Kuba einen Atomkrieg mit Russland vom Zaun brechen, jetzt will er auch noch zum Mond fliegen, und jeder jungen Frau schaut er auch hinterher –  wir sollten unser Verhältnis zu den USA dringend überdenken!

Damals war es kein Freizeitvergnügen für Amerika, diese Mondlandung voranzutreiben. Es ging darum, welches System und welcher Weg der Menschheit der überlegene war – der sozialistische oder der freie. Die USA führten immense Mittel ins Feld. So wurde das Jahresbudget der NASA von Kennedys Rede bis 1966 vervierfacht und lag am Ende bei fast 5 Prozent des US-Haushaltes. Das ist fast 10 mal so hoch wie heute. 

400.000 Menschen arbeiteten für das Apollo-Programm

Die NASA beschäftigte für das Apollo-Programm zeitweise fast 400.000 Menschen. Trotzdem lief nicht alles rund: Bei einem Test vor dem ersten bemannten Raumflug des Apollo-Programms starben alle 3 Astronauten bei einem Brand in der Kapsel. Der für den 21. Februar 1967 angesetzte Flug wurde gestrichen, und erst am 11. Oktober des nächsten Jahres startete mit Apollo 7 die nächste bemannte Raummission. Man stelle sich eine solche Katastrophe heute vor – man hätte wahrscheinlich mit der Raumfahrt auch gleich noch den gesamten Zivilflugverkehr aus Gefahrengründen verboten. 

Doch damals wurde weitergekämpft, und es wurden weder Kosten noch Mühen gescheut, um jenen großen Sprung für die Menschheit möglich zu machen. Alle Kräfte und alles Know-how des Westens wurden in einem großen Projekt gebündelt. Man hatte weder leistungsfähige Computer noch die neuartigen Werkstoffe, die man heute zur Verfügung hätte – es war das Jahr 1969, damals wurde der Berliner Fernsehturm noch gebaut, es gab seit 2 Jahren Farbfernsehen, und der Taschenrechner war noch nicht erfunden. 

Am 16. Juli 1969 startete schließlich die Saturn-V-Rakete mit der Apollo-11-Mission vom damaligen Cape Kennedy in Florida. Sie war mit 110 Metern höher als der Berliner Dom und mit 2.962 Tonnen so schwer wie 30 Blauwale. Fünf Tage später betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond, und die Stars and Stripes wurden in den Mondboden gerammt. Nachdem die Menschheit einmal ausgestorben sein wird, werden irgendwann Außerirdische unser Sonnensystem erkunden und sagen: Auf der Erde lebte die Spezies der Amerikaner, sie sind bis zum Erdmond vorgedrungen. 

Über 600 Millionen Menschen verfolgten das Ereignis weltweit im Fernsehen – 1969. In Deutschland gab es eine über 28-stündige Live-Sendung der ARD aus dem Apollo-Studio in Köln. Der Westen hatte den technologischen Wettlauf gewonnen und die Unterlegenheit des Sozialismus eindeutig vorgeführt. Es war der Höhepunkt des menschlichen Strebens nach Fortschritt und eine Zeit des ungebrochenen Technikoptimismus. 

Dieser Optimismus findet seinen Ausdruck auch in dem aufstrebenden Science-Fiction-Genre: 1961, wenige Monate nach Kennedys Ankündigung der Mond-Mission, erschien in Deutschland die Heftserie Perry Rhodan zum ersten Mal, 1966 startete Star Trek, und der Grundstein von Star Wars wurde 1971 unter dem Einfluss der andauernden Apollo-Missionen gelegt. 

„Raumpatrouille“, Höhepunkt der Fernsehunterhaltung

Für mich am prägendsten war allerdings die deutsche schwarz-weiße Fernsehproduktion „Raumpatrouille“, die mein Vater, für den die Serie eine wichtige Kindheitserinnerung war, wieder ausbuddelte und mit mir zusammen im zarten Alter von 8 Jahren anschaute. Die Animationen und Bilder sind für ein Kind des 21. Jahrhunderts zwar teilweise lächerlich. Trotzdem birgt die Serie mehr Fortschrittsgeist als alle heutigen Am-Ende-sind-die-Aliens-die-Guten-und-die-Menschen-die-Bösen-Hollywood-Produktionen.  

Der charismatische Commander des Raumschiffs Orion „Major Cliff Allister McLane“, der mehrmals durch tollkühne Heldentaten die Erde vor dem Angriff Außerirdischer bewahrte, ist eindeutig ein Höhepunkt der deutschen Fernsehunterhaltung. Die Serie aus dem Jahr 1966, die stets mit den Worten beginnt: „Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein. Hier ist ein Märchen von übermorgen“, kann ich jedem Fortschrittsfreund nur ans Herz legen. 1972 fand mit Apollo 17 die letzte Mondlandung statt.

Die NASA sah sich ab dem Zeitpunkt mit ständigen Budgetkürzungen konfrontiert, vor allem der Vietnamkrieg drückte zunehmend auf den US-Haushalt. Es gab zwar die amerikanische Raumstation Skylab und einige unbemannte Flüge zum Mars, allerdings war das alles kein Vergleich mehr zum Apollo-Programm. Das Feld der Raumstationen überließ man im Großen und Ganzen nun der Sowjetunion. 

Ein neues Flaggschiff bekam die US-amerikanische Raumfahrt erst wieder mit dem Space-Shuttle. Mit dem Erststart 1981 begann eine neue Ära: Der Fokus lag nun auf dem Erdorbit. Vor allem wurden Satelliten repariert und ins All geschossen, wissenschaftliche Forschungen durchgeführt und später die russische Raumstation MIR und die ISS versorgt. 

1989 forderte Bush Senior die Wiederaufnahme weiterreichender Raumfahrtmissionen. Doch die Pläne wurden aus Kostengründen über den Haufen geworfen. Erst sein Sohn George W. Bush wollte eine neue Agenda vorantreiben: 2004 rief er das Constellation-Programm aus und mit ihm die Wiederaufnahme der interplanetaren Raumfahrt. Das Constellation-Programm beinhaltete die Ares-Raketen-Serie, die die bis heute unerreichte Leistung der Saturn-Rakete in Bezug auf die Nutzlast erstmalig übertreffen sollte, sowie das Orion-Raumschiff als Pendant zum Apollo-Raumschiff. Das Ziel war es, bis 2020 auf den Mond zurückzukehren und danach eine Mars-Mission in Angriff zu nehmen. Bush verkündete es mit ähnlich großen Worten wie Kennedy, und es sah so aus, als ob eine Renaissance der NASA und eine Rückkehr in eine fortschrittliche Zeit einsetzen könnte:

„Inspiriert von allem, was bisher getan wurde, und von klaren Zielen geleitet setzen wir heute neue Akzente für Amerikas Raumfahrtprogramm. Wir werden der NASA einen neuen Fokus und eine neue Vision für zukünftige Erkundungen geben. Wir werden neue Schiffe bauen, um den Menschen vorwärts in das Universum zu tragen, um auf dem Mond einen neuen Halt zu finden und uns auf neue Reisen in fremde Welten vorzubereiten.“

Obamas technologische „No we can't“-Agenda

Allerdings war der amerikanische Haushalt durch den Irakkrieg et cetera stark belastet. Daher wurde mit dem Beginn des Constellation-Programms das Ende des Space-Shuttles fällig. 

Doch als 2009 Obama zum Präsidenten gewählt wurde und seine – in Wahrheit extrem anti-fortschrittliche – „No we can‘t“-Agenda vorantrieb, wurde das Constellation-Programm eingestampft und das für 2011 geplante Ende der Shuttles auch nicht wieder revidiert. Der Kongress verbot zwar die Einstellung des Constellation-Programms, trotzdem ist das visionäre Projekt durch Obama nahezu gestorben und wird nur noch auf Sparflamme fortgeführt. 

Seitdem kann die amerikanische Raumfahrt nicht mehr auf eigenen Füßen stehen. Der einzige Hoffnungsschimmer, Elon Musk, kann an diesem Bild auch nichts ändern – seine Raketen können kaum die Hälfte der Nutzlast der Saturn V aufbringen. Es ist ein strukturelles Problem vorhanden: Zwar ist die orbitale Raumfahrt durch Satellitenstarts mittlerweile durchaus rentabel, allerdings scheint weder Mond- noch Marsmission rein privatwirtschaftlich finanzierbar. 

Donald Trump bringt nun ein neues Konzept für die NASA und geht damit vielleicht einen Schritt in die richtige Richtung: Er setzte den Fokus der NASA weg von Klimaschutz, Erdbeobachtung und Internationaler Raumstation zurück zur interplanetaren Raumfahrt zu Mond und Mars. Er verschob dazu Mittel innerhalb des NASA-Budgets und stärkte die erwähnten Überbleibsel des Constellation-Programms.

So ist mit dem „Space Launch System“ (basierend auf der Ares-Rakete) bald wieder eine knapp 100 Meter hohe Rakete vorhanden, die schwere Lasten ins All bringen kann, und auch das Orion-Raumschiff könnte demnächst einsatzfähig sein. Trump möchte zusätzlich verstärkt auf private Investoren und Unternehmen zurückgreifen und noch vor 2021 wieder einen bemannten Raumflug ins Mondumfeld starten. Inwieweit das allerdings realistisch ist, bleibt – wie immer bei Trump – abzuwarten. 

Die Raumfahrt ist heute wie damals nicht nur ein Akt der reinen Geldverschwendung: Es ist ein Symbol des menschlichem Fortschritts und Wissensdurstes und die Zusammenführung menschlichen Strebens zu einer großen Leistung. Es geht wie in den 1960ern um die technische Vorherrschaft. Der Wettlauf ins All ist in der Tat ein Kampf der Systeme und der Gesellschaften. Es geht nach wie vor darum, zu zeigen, welcher Teil der Welt der überlegene ist: der freie oder der unfreie. 

China treibt aktuell eine Mondmission voran, ihre Technik ist der unseren noch immer weit unterlegen, aber man muss mit den Chinesen rechnen. Und wenn China erst einmal eine bemannte Mondmission zustande gebracht hat, wird der Kampf um die Vorherrschaft auf der Erde vielleicht entschieden sein. 

Es wird entschieden sein, dass eine Ein-Parteien-Diktatur, für die seine Einwohner nur Soldaten im Kampf um die Weltherrschaft sind, die überlegene Weltmacht ist. Die Chinesen können (noch) nicht – aber wollen. Wir könnten – aber wollen nicht (mehr). Die Chinesen rüsten auf, und wir rüsten ab. 

Die Mondlandung 1969 zeigte, dass dem Westen die aufstrebende und starke und dem Ostblock die im Niedergang begriffene und unterlegene Position im Weltgeschehen gehörte. Sie war die Vorentscheidung des Kalten Krieges. Genauso wäre eine Landung der Chinesen auf dem Mond eine Vorentscheidung im Kampf um Märkte, Innovationen, Technologien und Wohlstand der Zukunft. Sie würde besiegeln, dass die freie Welt im Niedergang begriffen ist. Sie wäre die Manifestation westlichen Rückschritts. Sie verkörpert das Ergebnis jahrelanger brennender Technikfeindlichkeit, der systematischen Deindustrialisierung, der verlorenen Standhaftigkeit und Entschlossenheit.

Der Fortschrittsgeist der 1960er Jahre war das genaue Gegenteil der heutigen Entwicklung von Energiewende bis Klimarettung, von der Zerstörung der Autoindustrie bis zum Verbot von Gentechnik. Heute herrscht nicht mehr der Glaube an die bessere Zukunft der Menschheit, die durch den Menschen selbst möglich gemacht wird, sondern nur noch die Angst vor der Zerstörung der Menschheit durch die Zukunft. 

Die 60-jährige Geschichte der NASA ist ein Spiegelbild des westlichen Aufstiegs und Niedergangs nach dem Ende des 2. Weltkriegs.

Der Autor ist 15 Jahre alt, Gründer der klassisch-liberalen Schülergruppe LJB und gibt in diesem Zusammenhang den Schülerblog apollo-news.net heraus.

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Justin Theim / 29.07.2018

Das einzige wirkliche Problem, das wir und die Menschheit haben, ist die Dynamik des Bevölkerungswachstums! Wenn wir das nicht in den Griff kriegen, und zwar deutlich und nachhaltig, dann können wir alles andere vergessen. Technophobie beschleunigt da nur die Katastrophe, die sich abzeichnen wird: wir werden Hungersnöte weltweit erleben, Naturkatastrophen werden nicht nur Häuser und Wirtschaftsräume zerstören, sondern auch Epidemien auslösen. Die Staaten werden nicht mehr in der Lage sein, die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten, es wird wieder das Faustrecht des Stärkeren gelten, die allgemeine Bildung geht den Bach runter und ist nur noch ein Privileg der Reichen, die private Mobilität wird verschwinden und ebenso nur noch ein Privileg der Reichen sein, Wie sagte doch gleich der Investor Warren Buffett? “Es findet ein Krieg statt, arm gegen reich, und wir, die Reichen, sind dabei, ihn zu gewinnen.” Genau das ist es, was wir derzeit erleben, das Armageddon des Kapitalismus, der die letzten Ressourcen ausquetscht, um seinen Profit zu steigern. Er nimmt den Bürgern die Zinsen auf ihre Guthaben weg, er nimmt ihnen die selbsterarbeiteten Steuergelder weg und verschleudert sie für Irrsinnsprojekte, er flutet die Staaten mit Millionen Bedürftigen, um die verhassten Sozialsysteme kaputtzumachen, die die Profite belasten. Er betreibt Lohndrückerei durch Freigabe des Arbeitsmarkts für jedermann, so dass arme Staaten, die noch niedrigere Lohnniveaus als andere Staaten haben, ihrer Fachkräfte beraubt werden und sich deren wirtschaftliche Entwicklung daher weiter verzögert. DAS ist die Welt, in der wir leben, die Technophobie ist nur das Symptom einer tieferliegenden, ernsten Krankheit der Menschheit!

Thorsten Lehr / 29.07.2018

Ich stimme dem Author vollumfänglich zu. Die Mondlandung 1969 stellt m. E. den Höhepunkt der Entwicklung der Menschheit dar unter dem Zeichen freiheitlich geprägter Demokratien westlicher Prägung. Seither befinden sich diese im Niedergang, weil sich eben nicht die Vernunft als stärkste menschliche Eigenschaft erwiesen hat sondern die Instinkte, die Gier nach Geld und Macht sowie der ungehemmte Vermehrungstrieb verbunden mit einer zunehmenden Dekadenz der westlichen Gesellschaften, die die Gesinnungsethik in den Vordergrund stellt anstelle der gebotenen Verantwortung für das eigene Handeln und Streben. So mag es vielleicht nur noch wenige Dekaden dauern, bis die Spuren auf dem Mond die letzten Zeugnisse dessen sind, was Menschen der Erde zu leisten in der Lage waren und was sie eben in ihrer kurzen Geschichte schlussendlich nicht leisten konnten.

Heiko Stadler / 29.07.2018

Ein Apolloprogramm würde in Deutschland aus drei Gründen scheitern:  1. an der zu hohen Feinstaubbelastung beim Start der Rakete. 2. Am zu niedrigen Frauenanteil (nur 10% der Ingenieure sind Frauen) 3. Am Datenschutz. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre können die Astronauten die Erde sehen. Somit müssten sie mit allen sechs Milliarden Menschen eine Datenschutzerklärung abschießen.

Stefan Bley / 29.07.2018

Es gibt parallelen in Deutschland zur NASA. Bin ich doch überzeugt, dass Linke und Grüne es schaffen die Automobilindustrie und das Auto aus Deutschland noch ganz zu vertreiben. Zum Auto fahren müssten wir dann mit der Bahn nach Russland um einmal nachzufühlen wie fortschrittlich und vorreitend in Sachen Mobilität wir waren. Fortan wird Deutschland dann zum Silikon Valley für Sozialarbeiter, Streetworker, Salafisten, sonstige Leistungslose und Politiker. Ich habe jedoch Zweifel, dass man uns über unsere Landesgrenzen hinaus darum beneiden wird.

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