Morgen ist Mondlandungsjubiläum, und ausgerechnet die New York Times bringt einen ernst gemeinten Beitrag (siehe auch hier auf Twitter), der die Leistungen der NASA und deren Astronauten in den Dreck politischer Rassismusvorwürfe zieht. Waren doch alles nur weiße Männer, die das für andere weiße Männer getan haben! Die UdSSR hingegen hätte quasi den "Race for Equality" gewonnen, weil sie die erste Frau, den ersten Asiaten und den ersten Schwarzen ins All geschossen hätten.
Nur zur Erinnerung: Vietnam und Kuba waren Mitglieder bei Interkosmos, so wie alle Ostblockstaaten. Diese zahlten viel Geld in die russischen Töpfe, um in politisch genehmer Reihenfolge (die wurde in Moskau festgelegt) jeweils einen Kosmonauten ins All schicken zu dürfen, den man dann als Held des Sozialismus durch die Manege schieben konnte. Sigmund Jähn war einer von ihnen. Das setzt die Leistung dieser Männer (Frauen waren, soweit ich weiß, beim Interkosmos-Programm nicht mehr dabei) in keiner Weise herab – dies allerdings als Sieg der Diversität hinzustellen, ist billigstes Virtue Signalling, dem die NYT hier voll auf den Leim geht.
Es ging nämlich exakt um die Erzeugung solcher Propagandaartikel. Nur dass die für gewöhnlich in der Prawda oder dem Neuen Deutschland standen, nicht in der New York Times. Denn während der Sozialismus mit all seiner herbeigezauberten Equality im All siegte, fiel zu Hause der Putz von der Decke, verrottete die Industrie und krümmten sich politische Gefangene in Lagern und Folterknästen. Wieviel Lack muss man bei der New York Times wohl gesoffen haben, um solche geschichtsvergessenen Artikel zu schreiben.
Eines der lesenswertesten Bücher zum Thema hat übrigens Achgut.com-Autor Ulli Kulke geschrieben: '69: Der dramatische Wettlauf zum Mond
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Am apolloprogramm waren auch Frauen beteiligt, dass es keine in die Kapsel und auf den Mond geschafft hat, lag wohl eher an der fehlenden Qualifikation. Denn offenbar hatte die Nasa keine Probleme damit, eine junge Frau zum Chef der Softwareentwicklung zu machen. Eher mehr das apolloprogramm den Eindruck, als sei es, verglichen mit der gesellschaftlichen Gesamtsituation Ende der 60er und trotz der Nähe zum Militär progressiv gewesen. Der Artikel zielt also nicht nur daneben, sondern trifft auch noch den falschen. Peinlich. Die nyt ist intellektuell auf einem tiefpunkt angelangt, schade um eine Zeitung, die einst ueber so große und scharfsinnige koepfe verfügte.
Danke Herr Letsch, es tut gut nach der Lektüre der "normalen" Medien zu Kanzlerinrede, allgegenwärtiger Greta, Klima, Co2-Bepreisung (neu, Tarnwort für Steuererhöhumg), hier etwas zu lesen was darauf hin deutet dass es noch Menschen mit funktionierendem Verstand gibt.
Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen. (acta diurna, Michael Klonovsky)
Absolut richtig, dem ist nichts hinzuzufügen!
Ich kann mich noch gut erinnern. Damals habe ich die Bilder der ersten Mondlandung zusammen mit meinem Opa (1899-1973, Teilnehmer an zwei Weltkriegen) im schwarz weiß Fernsehen gesehen. Und sein Kommentar war: " Glaub des bloß net, des ist alles Propaganda". Vielleicht wäre das für die "New York (Opa: Neff Jorck) Times"auch eine Schlagzeile.
Die sind nicht geschichtsvergessen. Das sind Linke im Kampf gegen das westliche Modell der Demokratie und Marktwirtschaft. Da wird mit jedem zusammengearbeitet, der ein Gegner dieses Modells ist. Und wenn es Kommunisten sind, umso besser, denn da hat die Linke ja ihre Wurzeln.
Das Ganze war ziemlich gefährlich - damals war "Rittertum" gegenüber "Damen" noch Grundausbildung. Im übrigen gab es damals (ca. 1983) ein nettes Buch über das US-Programm ("The Rhight Stuff") , in dem die Kernthese war: Die Astronauten waren nur Passagiere, selbst der zunächst eingesetzte Affe war intelligenter, als diese, weil er nichts tat, statt die Mission zu ruinieren (Luke öffnen, Kapsel abgesoffen, Auswertung unmöglich).