Kleiner Nachtrag zu unserer Geschichte über die Aufnahme von Robert Menasse in den Cub der verkrachten Dichter. Leser Rei Regav hat uns geschrieben, Menasse habe in elf Jahren 330.000 Euro "Subventionen" vom österreichischen "Ministerium für Unterricht & Kunst" bekommen. Das stimmt nicht, es waren nur 308.957 Euro. Eine Liste der Preise, Förderungen und Stipendien finden Sie in dieser Geschichte, die bereits 2012 erschienen ist und nie dementiert wurde.
Lesenswert auch ein aktueller Beitrag unseres Kollegen Christian Ortner in der Wiener Zeitung über die Ausrufung der "Europäischen Republik" durch den Schriftsteller Robert Menasse und die Politologin Ulrike Guerot.
Und jetzt sind wir gespannt, ob die MP von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, die Carl-Zuckmayer-Medaille an Robert Menasse verleihen oder ob die Feier nach Berlin-Köpenick verlegt wird, wo eines von Zuckmayers besten Werken spielt.
Beitragsbild: Servusbonjourtschuess CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Heureka, weder Menasse, noch Melasse, gar Melisse. Es handelt sich sehr vermutlich um eine Fälschung der Manessischen Handschrift. Mächtig gewaltig:-)
Romano Guardini (1885-1968), Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1952 : Vortrags-Konzept : "Wahrheit und Lüge" (Mooshausen 30.7.1945) : I.) Das Unheil, welches Deutschland betroffen hat, veranlasst zur Prüfung seiner Ursachen. Diese Ursachen liegen letztlich auf weltanschaulichem Gebiet. II.) Die Wahrheit der Dinge und die Wahrheit der Erkenntnis. III.) Das Wort als Ausdruck der Wahrheit. IV.) Die Wahrheit als Grundlage aller Beziehungen der Menschen untereinander. V.) Die Lüge und die Motive zum Lügen. Nationalsozialistische Theorie und Praxis bezüglich der Lüge. Die Folgen davon. VI.) Zu einer wirklichen Erneuerung gehört der Entschluss zur Wahrhaftigkeit." aus : "Romano Guardini, Zeugnisse eines großen Lebens", HG. Max Oberndorfer, Grünewald-Verlag, 2010, S.82 Bitte um eine Antwort, Herr Menasse !!!
Die Dokumentation der Zahlungen bricht in 2012 bei € 308957,00 € ab. Sitzt der arme Poet seit der Zeit etwa auf dem Trockenen?
Statt Menasse schlage ich den Weltpolitiker Udo Lindenberg vor, der dies im aktuellen Stern formulierte: „Wir brauchen eine Weltregierung. Müssen die in spätestens 100 Jahren eh machen. Klimapolitik, Abschaffung des Militärs, kein Nationalismus. Stattdessen globales Denken, globale Themen, keine Grenzen. Wir brauchen keine machtgeilen Idioten, wir müssen alle an einem Strang ziehen. Sonst ist die Welt am Arsch. Dann sind wir die letzten Generation….Utopien sind bekanntlich zum Vorverlegen da.“ Dazu fällt mir dieses Zitat von Zuckmayer ein: "Ein Mensch beim Essen ist ein gut Gesicht, wenn er nichts denkt und nur die Kiefer mahlen, die Zähne malmen und die Blicke strahlen von einem sonderbaren Urweltlicht."
Wenn ich mir die Lügengeschichten von Herrn Menasse so anschaue , empfehle das Motto vom neuen Hape Kerkeling Film , " der Junge muß an die frische Luft".
Aber ganz sicher wird die liebe, aufrechte Malu den Preis verleihen. Es gilt, Zeichen zu setzen. Da muss Gelogenes prämiert werden. Davon kann es nicht genug geben. Zur Hölle mit der Parteienautokratie.