Marode Schwimmbäder, die immer öfter zur Nahkampfzone werden, fehlendes Personal und als Folge immer weniger Kinder, die schwimmen können. Mehr Geld wird gefordert, aber das Hauptproblem nicht erwähnt.
In Deutschland fehlen derzeit mindestens 3.000 Bademeister, was laut dem Bundesverband Deutscher Schwimmmeister ein Sicherheitsrisiko darstellt, besonders für Kinder. Dies berichtet welt.de. Der Mangel führt dazu, dass viele Kinder nicht sicher schwimmen können. Der Verbandspräsident Peter Harzheim rät, dass Eltern mit ihren Kindern zum Schwimmen gehen sollten, um ihnen unter Aufsicht das Schwimmen beizubringen.
Besonders an Badeseen und Flüssen besteht ein erhöhtes Risiko für Schwimmer. Im Jahr 2024 sind bereits 411 Menschen ertrunken, mehr als im Jahr zuvor. Die Anzahl der Schwimmbäder in Deutschland hat sich seit dem Jahr 2000 verringert und viele verbleibende Anlagen sind sanierungsbedürftig. Wenn keine Maßnahmen getroffen werden, könnten in den nächsten drei Jahren viele öffentliche Schwimmbäder schließen. Die Probleme sollen wie üblich mit Geld zugeschüttet werden: Parteien fordern Investitionen in die Sanierung von Schwimmbädern, um die Schwimmbildung zu verbessern. Geld gäbe es genug im schuldenfinanzierten „Sondervermögen Infrastruktur“.
Dass kaum noch jemand Bademeister werden möchte, wenn er Gefahr läuft, von migrantischen Jugendlichen verprügelt zu werden, oder Eltern sich mit ihren Kindern nicht mehr ins Schwimmbad trauen, wenn diese belästigt werden, wurde als Grund für den Mangel nicht erwähnt.
