Der Asteroid 2024 YR4 bewegt sich auf die Erde zu. Die Einschlagwahrscheinlichkeit soll bei über 2 Prozent liegen. Das weckt Urängste.
Er steht seit Tagen an der Spitze der Listen von ESA und NASA mit den aktuell gefährlichsten Himmelskörpern: der Asteroid 2024 YR4. Er wurde am 27.12.2024 entdeckt. Jetzt hat man das James-Webb-Teleskop aktiviert, um das Ding mit Argusaugen zu verfolgen. Dass der Brocken in ungefähr sieben Jahren bei uns aufschlägt und vielleicht irgendwo auf dem Globus eine ganze Stadt ausradiert, wird derzeit auf so um die 2 Prozent Wahrscheinlichkeit taxiert.
Nicht wenige Nachrichtenkonsumenten dachten bei dieser Meldung vermutlich an den Film „Don’t look up“ von 2021. So auch ich. Der Film dreht sich um einen Killer-Kometen mit Kollisionskurs auf die Erde, dessen Existenz zunächst ignoriert oder verharmlost wird, weil die US-Präsidentin im Wahlkampf keine schlechten Nachrichten gebrauchen kann. Eine effektive Bekämpfung der Gefahr scheitert also zunächst an Wissenschaftsleugnung und Machtgier, später dann an Profitgier.
Denn nachdem die Gefahr gezwungenermaßen doch erkannt wird – man kann den Himmelskörper irgendwann mit bloßem Auge am Firmament sehen – wird eine zunächst organisierte Abwehr mit Atombomben wieder abgeblasen, weil ein Jeff-Bezos-artiger Superreicher lieber die Bodenschätze ausbeuten möchte, die sich in dem Kometen befinden. Dafür soll er durch mehrere gleichzeitige Explosionen mittels Raketen in kleinere Stücke zerteilt und die Stücke auf der Erde aufgesammelt werden. Am Ende scheitert dieses Vorhaben. Die Zerteilung misslingt wegen technischer Probleme und der Komet zerstört die Erde.
Die Gags in dem Film sind gar nicht so schlecht, es nervt nur, dass sie auf einem Meer von Moralin schwimmen. Der Asteroid ist vom Regisseur nämlich als eine Parabel auf den Klimawandel gedacht und als Anklage an seine „Leugner“: Wie kannst Du nur etwas abstreiten, dass so offensichtlich ist, brüllt einen der erhobene Zeigefinger zwischen den Szenen an. Ich glaube, dass es genau umgekehrt ist. Das Asteroiden-Szenario ist keine Metapher für die Bedrohung durch Erderwärmung, sondern die panische Furcht vor dem Klimawandel ist in Wirklichkeit Ausdruck einer viel tieferliegenden apokalyptischen Urangst des Menschen.
Diese findet in der Metaphernwahl des Asteroiden ihren korrekten, halbbewussten Ausdruck, denn vermutlich stehen die ersten Kulturleistungen der frühen Menschheit tatsächlich in einem Zusammenhang mit Himmelskörpern und ihren katastrophischen Einwirkungen auf die Erde. Was auch immer unsere frühen Vorfahren vom Himmel her gesehen und erfahren haben, es hat sie zu allerlei Vorstellungen von verrückten Himmelswesen und Göttern sowie zu panikreduzierenden Kulten und magischen Praktiken animiert, die in immer wieder sich wandelnden Formen bis heute überlebt zu haben scheinen.
Es ist gerade der apokalyptisch gestimmte Erregungshintergrund, der zur woken Dauerempörung unserer Zeit führt und rationale Lösungen für klar umrissene Probleme wie klimatischen Wandel oder Asteroiden aus dem Weltall behindern. Sollte ein Superreicher heute eine Vorrichtung bauen, um die Ressourcen von Asteroid 2024 YR4 auszubeuten, würde es in der Realität wahrscheinlich genauso schief gehen wie im Film, weil man für die Konstruktion der Landeeinheit einen alten weißen Raketeningenieur durch einen lesbischen Transmann mit Aborigine-Wurzeln austauschen musste, der seinen Master in Space Science mit einer Arbeit über das identitätspolitische Empowering durch mythische Astraldarstellungen in der australischen Höhlenmalerei erworben hat.
Christoph Kramer, geb. 1978, studierter Historiker, leitet seit 2017 das Achgut-Büro.

>>Ärzte bestätigen: Akkupressur-Einlagen schlagen Magenband<< ## Ich bin empört über diese neuerlichen Gewaltausbrüche! :-))
„Say it loud, say it clear, YR4 is welcome her“. Haben sich eigentlich schon die ersten deutschen Städte gemeldet, die dem Kometen einen sicheren Hafen bieten wollen? Und falls nicht, wieso schlagen Kometen eigentlich immer in Kratern auf? Darüber sollte man die nächsten 7 Jahre mal nachdenken.
Würde ich über ein Brücke gehen, die mit 2%iger Wahrscheinlichkeit einstürzt ? Ja, ich würde. Würde ich über einen Bahnübergang gehen, wenn eine 2%ige Wahrscheinlichkeit besteht, daß ein Zug kommt ? Ja, ich würde. Würde ich auf die 10. Sprosse einer Leiter steigen, der Festigkeit nur 2% beträgt ? Sicher nicht. 2% ist quasi Null. Also umdrehen und weiterschlafen.
Empfehle in diesem Zusammenhang: Immanuel Velikovsky „Welten im Zusammenstoß“ und noch spannender und möglichst zuerst zu lesen sein „Erde im Aufruhr“, alles verdrängte Nachweise zu kosmischen Risiken.
Wikipedia schreibt: >>Momentan bewegt sich der Asteroid von der Erde weg und wird wahrscheinlich im April 2025 nicht mehr beobachtbar sein.<<. Also ich fasse mal zusammen: 27. Dezember 2024 entdeckt. Zwei Tage vorher befand er sich in der 2,15-fachen Entfernung Erde-Mond. Da kannte man ihn aber noch nicht. Seitdem bewegt er sich von der Erde weg. Wir sehen ihn also seit der Entdeckung ziemlich genau von HINTEN. Sicher werden die Wenigsten von uns schon einmal eine Flugbahn eines Kometen vorausberechnst haben. Deshalb fällt es niemandem auf, dass man in dieser kurzen Zeit und weil man ihn bisher nur immer direkt von hinten gesehen hat, kaum eine genaue Berechnung einer Bahn wagen kann. Es ist haarsträubende SPEKULATION, die sich einfach den extremen Fehlerbereich zu Nutzen macht, um haltlose Ängste zu schüren. Man weiß noch nicht einmal genau, wie groß und schwer das Teil ist. Erst 2028 wird er wieder in Erdnähe sein. Dann erst, wenn man die geringste Entfernung zur Erde genau bestimmt hat, kann man überhaupt eine Vorhersage treffen. Es ist wieder wie beim IPCC, dass man aus völlig vertrauensunwürdigen Daten eine Vorhersage in ferne Zukunft treffen will. Die Methode ist die gleiche. Man hat ein Rechenmodell, das entscheidende Wirkprinzipien gar nicht beachtet und das rechnet man immer wieder mit willkürlich variierten Parametern durch, bis man ein Ergebnis erreicht, das völlig absurd ist. Dann verdreht man das hirnlose Modell mit den absurden Parametern mit der Realität und behauptet, das Hirngespinst mit Computerunterstützung hätte mehr Vertrauen verdient, als der gesunde Verstand. Es ist unwissenschaftliche Kartenlegerei, Verleugnung von Ursache und Wirkung, psychotische Wahnvorstellung von der Welt. Das gibt es in allen Bereichen, die der Normalsterbliche für Wissenschaft hält, selbst in der Volkswirtschaft, wo KUNDEN die Werte schaffen, wie bei der „Österreichischen Schule“. Esoterische Verwechslung von Geist u. Materie. Feinstoffliche Zauberei. GOTTESLEUGNUNG!
Ich kenne mich mit Kometen aus. Kometen kommen immer von oben. Ein paar Tage bevor der Einschlag kommt, bewge ich mich einfach zur Unterseite der Erde.
Ich höre gerade im Kontrafunk, dass der erste Steuereuro von einem Kunden erarbeitet wurde. Ich glaube der Wahnsinn ist verbreiteter, als wir glauben. Hoffentlich erwischt es mich nicht auch noch!