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„Ulrich Schily / 17.05.2026
Sehr geehrte Frau Hein,
Sie führen wirklich interessante Gespräche. Aber bitte, bitte sprechen Sie, auch zu Anfang etwas deutlicher. …“ – So sehr ich die Stimme der Frau Hein schätze, aber die Wiedergabequalität erinnert mich immer wieder an Kassettenrekorder aus den 70er Jahren.
@dr. gerhard giesemann: „Sowas will hoffentlich niemand mehr“. War das jetzt Satire – oder doch ernst gemeint? Heute wollen „wir“ offenbar (fast) „alle“ eine degenerierte wokistische Einheits-„Kultur“. So die veröffentlichte Staats-Einheits-Meinung. Je lauter, greller, hässlicher, abstruser, abnormer und perverser desto besser! Anfangen von den allgegenwärtigen Schmierereien in unseren Innenstädten, über großzügig steuerlich geförderte Antisemiten-Festivals (Dokumenta, Berlinale) und die Denunzianten-„Kunst“ eines Jan Böhmermann hin zu „Vulven“-Malerei und „Koten gegen Rechts“ oder so ähnlich. Dazu ein konsequenter Ausschluß unbequemer jüdischer Künstler (vgl. Video Sarah Maria Sander bei Ralf Schuler). Übrigens – der Begriff „normal“ ist jetzt auch nicht mehr normal – sondern im Gegenteil fast schon nazi! So wurde beim letzten „Hart aber (un-)Fair“ der für einen Moment perplexe Chef der Freien Wähler, Aiwanger, von einem Haltungs-Journo belehrt. Normalität gibt es nämlich nicht – angeblich existiert sie nämlich „nur in (unseren) Köpfen und Vorstellungen“ – bzw. im Kopf des renitenten Abweichlers Aiwanger. Naja, was soll man sagen. „Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.“ (George Orwell). Merke: ICH BIN ein Reaktionär – und das ist (zumindestens in diesen verrückten Zeiten) auch gut so!!! Die bunte Republik wird immer mehr zum Irrenhaus – mit dem öffentlich-unredlichen Rundfunk als Zentrale. Ihre Staats-Kunst kann mich mal … . Ich grüße die achgut-Foristen: „Es ist und bleibt die revolutionärste Tat, immer das laut zu sagen, was ist.“ (Ferdinand Lassalle)
Das Bild von Klonovsky its katastrophal. Er sieht streng aus. Wenn er lacht, wirkt er ganz anders, was besser zu seiner von schwarzem Humor durchsetzten Sprache passt.
Die Ansichten Klonovskys über das „Ende“ der westlichen Kulturentwicklung teile ich nicht. Das hätten sicherlich auch die mittelalterlichen Scholastiker bzgl. Wissenschaft und Kultur in ähnlicher Weise gesagt. Richtig erscheint mir die Forderung nach viel weniger staatlicher Finanzierung. Stattdessen sollten Mäzene hier aktiv werden, wie es auch in anderen westlichen Ländern (USA) der Fall ist. So war es übrigens ja auch oft im Zeitalter der von Klonovsky gepriesenen „Hochkulturen“.
Sehr geehrte Frau Hein,
Sehr geehrter Herr Klonovsky,
Noch eine Anmerkung:
es gibt neue Kultur in verschiedenster Form, aber die ist schwer zu finden.
Eine sehr zu empfehlende, ich glaube alljährliche Veranstaltung ist in Paris: le concours des grandes amateurs de piano.
Zugegeben nichts Neues, aber schöne, spannende Klaviermusik, gespielt nur von Amateuren (Rechtsanwalt, Architekt, Computerfachleute, Ärzte, Pilot). Ich fand das, als ich mir 3 Tage das Vorspiel im Rathaus anhörte, sehr spannend, ob der oder die Pianist abstürtzt, oder in dem Tempo oder mit der Musikalität durchhält.
Übrigens eine ganz private Veranstaltung, so schien es zumindest.
Sehr geehrte Frau Hein,
Sie führen wirklich interessante Gespräche. Aber bitte, bitte sprechen Sie, auch zu Anfang etwas deutlicher. Zu deutsch, bittte nicht Nuscheln. Ire Gesprächspartner denken auch über eine klare Aussprache nach.
Des weiteren: nicht der Kulturbegriff hat sich gewandelt; ich würde mal sagen der Kulturbegriff der ÖRMedien und wer ist das? Es gibt sicher viele Leute, die viel lieber Klassische Kunst sich ansehen oder anhören.
Diese prüfen heute eben sehr genau, ob sie überhaupt sich das antun. Z. B wurde Hamlet in Wien aufgeführt, oder le Nozze di Figaro in Bad Hall (bei Linz an der Donau), beides sehr schöne Aufführungen!
Spielt das alles noch eine Rolle? Eine Kultur, die nicht mehr fähig/willig ist sich fortzupflanzen und ihre Werte weiterzugeben/zu verteidigen ist bereits tot. Die jetzigen Vertreter sind nur noch dafür nützlich die Abwicklung durchzuführen. Schaut mal in die Schulzimmer/Geburtensäle. Die Ungläubigen fallen seit Jahrhunderten wie Dominosteine, einer nach dem anderen, ein Land nach dem anderen. Warum? Es reichen ein paar wenige, welche die Ideologie in die Tat umsetzen: kolonialisieren, rauben, vergewaltigen, erniedrigen, ermorden, Angst verbreiten, usw. wie es der Koran ihnen ans Herz legt. Wie Trüffelschweine finden sie schwache Gesellschaften. Die Mehrheit ist da zu beschwichtigen, die Opferrolle anzunehmen, die Schuld den andern zu geben und zu relativieren. Das brutale Spiel ist seit Jahrhunderten gleich. Sobald Muslime aber in der Mehrheit sind, übernehmen sie die Schalthebel der Macht und lassen die Islamisten unter ihnen die Drecksarbeit vollenden bis nur noch weniger als 1% Nichtmuslime übrig sind. In Europa geht es wie durch Butter, weil die heuchelnden, nur sich selbst betrügenden Europäer für jeden offensichtlich geistig und körperlich impotent und dazu komplett verblödet sind. Sie glauben der Rest der Welt wartet nur darauf bei ihnen so freiheitlich, gebildet, wettbewerbsfähig, kinderlos und frei von Werten zu leben wie sie. Da haben sie sich wohl getäuscht und landen damit auf dem Müllhaufen der Geschichte. Unsere Kinder werden wohl ebenso zu dieser kranken, intoleranten Ideologie konvertieren müssen. Wir haben alles dafür vorbereitet, mittlerweile ist es dank Demographie ein Selbstläufer.