Die Pflegeversicherung wird 30, aber es gibts wenig Anlass zum Feiern, denn es klaffen riesige Löcher, politisch herbeigeführt: weder die Ampel, noch deren Vorgänger oder die aktuellen Entscheider nahmen oder nehmen die nötigen Reformen in Angriff. Die Pflege ist in echter Gefahr, denn es mangelt an Fachkräften, und das Verhältnis mit den zu Pflegenden kippt durch die demographische Struktur immer mehr. Bezahlbar ist Pflege schon jetzt für viele nicht mehr, und doch ist das ein Thema, das jeden von uns früher oder später betrifft. Ilka Hein redet mit Fachmann und Journalisten Christian Eckl und dem Arzt und Autor Gunther Frank über Versäumnisse, den aktuellen Stand und Strategien für die eigene Vorsorge.
Na Prima: 1. Dieser Reform-Merz schenkt gerade wieder die EU-erstatteten 13 Millarden Euro -dem angebl. Milliardär Selenski .., 2. 5 Millionen „Bürger“geldlerinnen -sogar offiziell über 82% MigrHis !- kosten merh als 9 Milliarden Euro der GKV-Einzahler …
Tolle Sendung mit Tiefgang, großes Lob. Nur ein Kritikpunkt, obwohl alle Beteiligtigten das Grundproblem klar erkennen. Es gibt rechnerisch wie bei all unseren Umlagesystemen mit einem derartig hohen Grundanspruch und den demographischen Voraussetzungen keine rechnerische Lösung bezüglich der Finanzierbarkeit. Ein weitgehend kapitalgedecktes System würde auch nur bezahlbar sein, wenn soziale Umverteilung unterhalb von etwa 10% enthalten ist. Schon kleinste Sozialmodelle laufen aus dem Ruder. Wenn 5 Wohlhabende einen 6. durch Abgabe von je 10% versorgen, weil er nichts hat, kommt heraus der 6 hat 50% des Durchschnitts der anderen 5, diese jeweils noch 90% Ihres Kapitalstocks, Einkommens-……. Es wird schon ungerecht, bei enormer Spreizung der Mittel innerhalb der 5. Es kommt sehr schnell heraus, das der Sozialleistungsempfänger besser gestellt wird, als 1- bis 4 Geber. Ende der Durchsage, an dieser Erkenntnis kommt systemunabhängig niemand vorbei, der in der Mathematik gerade noch Prozentrechnung geschnallt hat. Insofern gilt die Feststellung von Dr. Frank, es fehlt an langfristiger Politik. Wir machen schon lange das Falsche. Damit keine Fehlinterpration geschieht, ich werde im Alter höchst bedürftig sein…… ohne lange zu rechnen. Es ist evident.
Es kommt vor allem dann hart auf hart, wenn bereits der Medizinische Dienst während der Begutachtung einer Pflegebedürftigkeit blind und taub ist angesichts dessen, dass ein Mensch mit den Kräften längst am Ende ist mit der Folge, dass dadurch einfach schon von Amts wegen ausgeblendet ist, welch tiefe Lebensnot in Wirklichkeit herrscht.
Es ist keine Pflegeversicherung, sondern nur eine Teil-Pflegeversicherung und damit von der Anlage her, absoluter politischer Murks.
Niemand würde eine so angelegte Feuerversicherung für sein eigenes Haus abschließen.
Wenn es brennt, darf man den halben Schaden selbst bezahlen und muß, was noch steht, verkaufen, um den Schaden der Versicherung klein zu halten.
Ein Betrugsmodell, wie Riester u.a., um Zwangsgbeiträge in private Taschen zu leiten – um mehr geht es da nicht.
Wozu sonst wurde die Pflege aus der Krankenversicherung wohl ausgegliedert? Um die Pflegebedürftigen schon mal nicht.
Und da ist noch viel mehr möglich:
Warum gibt es noch nicht die monatlichen Zwangsabgaben für Feuerwehr, Polizei, Knast (man könnte ja auch mal sitzen müssen), Justiz, Wahlen, Bundestag, Bundeswehr usw.??
Die Steuergelder sind ja schon zum Veruntreuen für fremde Kriege bis ausländische Radwege verplant.
Daher betreibt die Polit-OK „Ausplünderungs-Optimierung“ als Regierungsform.
Altparteien wählen ist aktiver wirtschaftlicher Suizid per Wahlurne.
Sehr interessantes Interview. Von Finanzierung zu angemessener Vergütung des Pflegepersonals, Versäumnisse der Politiker, sogar als Folge des Klimawandels der bessere Wein an der Ahr, künstliche Intelligenz in der Altenpflege und Betreuung. Man hat den Eindruck, die Pflegeversicherung ist ein Schneeballsystem. Ich zahle heute, bekomme demnächst aber nichts, weil nach mir keiner mehr da ist, der für mich zahlt. Und im Interview wird leider nicht die gigantische Fehlallokation von Beitrags- und Steuergeldern angesprochen. Wie diese regelrecht verballert werden für Kriegstüchtigkeit und Heim- und Versorgungsstätte für die halbe Welt. Das aber hätte dann doch wohl den Rahmen des Interviews gesprengt.