Jordan B. Peterson sprach mit der AfD-Europa-Abgeordneten Christine Anderson über Deutschland. Was geschieht in unserem Land, was wurde aus der Parteienlandschaft – und warum ist die EU so toxisch?
Im Folgenden geben wir einen Auszug aus einem Gespräch von Jordan B. Peterson mit Christine Anderson wieder. Anderson sitzt seit 2019 für die AfD im EU-Parlament, von März bis Juni 2024 leitete sie dort die AfD-Delegation. Seit 2020 ist sie zudem Stellvetretende Vorsitzende des AfD-Kreisverbandes Fulda. Anderson studierte Volkswirtschaftslehre in den USA und war dort in verschiedenen Unternehmen tätig. Das Gespräch wurde im Original auf Englisch geführt und ist eine Übersetzung ins Deutsche.
Christine Anderson: Wir sind nicht mehr sicher auf unseren Straßen. Man denke nur an die Kölner Silvesternacht von 2015/2016. Da gab es einen Mob von etwa tausend Männern, die sich über Frauen hermachten, die einfach nur draußen waren und Silvester feierten. Es war einfach schrecklich, was diese Frauen erlebt haben.
Jordan B. Peterson: Ein Echo davon gab es kürzlich auf einem Festival in Paris (gemeint ist die Spritzenattacke auf mindestens 140 junge Frauen am Rande des Fête de la musique, Anm. d. Red.).
Christine Anderson: Das sind ja längst keine Einzelfälle mehr, über die wir hier sprechen. Das geht schon seit geraumer Zeit so. Was wir jetzt in Deutschland erleben, sind etwa zwei brutale Gruppenvergewaltigungen jeden einzelnen Tag. Und wenn ich sage brutale Gruppenvergewaltigungen, dann meine ich, dass diese Frauen nicht „nur“ vergewaltigt werden. Sie werden dabei brutal zusammengeschlagen, wenn sie es überhaupt überleben. Zwei solcher Verbrechen passieren jeden Tag in Deutschland.
Und darin sind noch nicht einmal die Vergewaltigungen mit nur einem Täter eingeschlossen. Oder die wahllosen Messerangriffe jeden Tag. Und nicht nur jeden Tag, stündlich gibt es sie mittlerweile – zwei, zwölf, 13, 14, 15 wahllose Messerangriffe pro Tag.
Jordan B. Peterson: Aus denselben Gründen überlegt man in Großbritannien Messerkontrollen einzuführen.
Christine Anderson: Das gibt’s bei uns schon längst.
Jordan B. Peterson: Na, das ist doch was! (grinst.)
Christine Anderson: Das interessiert aber keinen. Mittlerweile werden sogar unsere Weihnachtsmärkte schwer bewacht. Und was passierte? Sie nahmen irgendwelchen Omas kleine Messer weg, die sie in ihren Handtaschen trugen, um sich einen Apfel aufzuschneiden oder so. Diese Messer wurden den Leuten weggenommen. Aber den wirklichen Tätern ist man damit nicht auf den Pelz gerückt.
Was passiert, wenn man die Außengrenzen einreißt?
Jordan B. Peterson: Es gibt in Deutschland jetzt auch schon Poller, oder? Das ist wirklich schrecklich. Es ist furchtbar mitanzusehen, wie der Staat beginnt, Barrieren zu errichten, um die Menschen zu schützen. Sie wissen, dass die Dinge im Argen liegen.
Christine Anderson: Das ist ja das Komische daran. Ich meine, was ist die Funktion von Außengrenzen? Dass die Menschen, die sich im Inneren aufhalten, ihren täglichen Geschäften nachgehen und in Frieden leben können. Wenn man anfängt, die Außengrenzen einzureißen, was folgt dann daraus? Man wird überall in diesem angeblich sicheren Gebiet kleine Grenzen errichten müssten. Und das passiert gerade.
Das ist so, als ob ein Familienvater beschließen würde, x-beliebige Durchschnittsbürger in sein Haus aufzunehmen, weil er das Gefühl hat, dass er diesen Menschen aus irgendeinem Grund helfen muss. Wenn er dann herausfindet, dass seine Familie in seinem Haus nicht mehr sicher ist, was würde dieser Vater tun? Nun, er würde die Fremden alle rausschmeißen.
Wir Deutsche hingegen sperren unsere Familie in den einzelnen Zimmern des Hauses ein, damit sie dort sicher ist. Ernsthaft, das ist so jenseits aller Vernunft und allen rationalen Denkens. Es ist wirklich lächerlich, wenn man darüber nachdenkt. Aber genau das geschieht gerade.
Das Einparteien-System
Jordan B. Peterson: Lassen Sie uns ein paar weitere Dinge besprechen. Würden Sie bitte den Zuschauern die föderale politische Struktur in Deutschland beschreiben, damit sie einen Eindruck davon bekommen? Bitte skizzieren Sie die wichtigsten Parteien und sprechen Sie dann vielleicht ein wenig darüber, was deren grundlegende Themen sind. Sie haben bereits Probleme mit der EU, mit dem Euro und mit der Einwanderung angesprochen.
Wir haben noch nicht die Deindustrialisierung oder die katastrophalen Folgen von Netto-Null thematisiert, die wir aber auch ansprechen sollten. Aber bitte legen Sie zunächst die politische Landschaft dar, damit die Leute die deutsche politische Szene besser verstehen. Ich möchte auch, dass Sie den Leuten berichten, was Sie gemacht haben, bevor Sie 2013 in die Politik gegangen sind, und dann lassen Sie uns die Hauptthemen ansprechen, die wir vorher diskutiert haben. Beginnen wir also mit der deutschen politischen Landschaft.
Christine Anderson: (...) Fangen wir also mit den Christdemokraten an. Die Christdemokraten sind die ehemalige konservative Partei. Angela Merkel hat die Christdemokraten mehr oder weniger in eine lächerliche, unsinnige Partei verwandelt, die sich an so ziemlich alles hält, was ihnen vorgegeben wird. Sie wollen jedermanns Liebling sein, aber wenn man jedermanns Liebling ist, ist man auch jedermanns Depp.
Jordan B. Peterson: Ja, das stimmt. Die Konservativen nehmen ihre Basis als selbstverständlich hin und versuchen dann, die Mitte zu besetzen. Und so werden sie immer mehr auf die progressive Seite gezogen.
Christine Anderson: Richtig. Wir haben also die Christdemokraten, dann haben wir die Sozialdemokraten. Und diese waren einmal die Vertretung der Arbeiterklasse. Aber sie haben diese Basis ebenfalls komplett aufgegeben, für alle Arten von Transgender-Themen und was nicht noch alles.
Jordan B. Peterson: Sozusagen die Labour Party. Die wirtschaftliche Entfremdung, die die Arbeiterklasse charakterisierte, wurde durch die postmoderne Entfremdung ersetzt. Das heißt, daraus wurde eine absolute Vervielfachung des Status der Unterdrückten. Und die Menschen, die am meisten (unter dieser Neuausrichtung) zu leiden scheinen, sind perverserweise die Menschen aus der Arbeiterklasse, für deren Vertretung sich einige Arbeiterparteien vor nicht allzu langer Zeit noch eingesetzt haben. Die Sozialdemokraten sind also tatsächlich postmodern und woke geworden.
Christine Anderson: Ganz genau. Dann gibt es noch die freien Demokraten, früher nannte man sie auch die Liberalen. Die waren tatsächlich mal liberal. Aber sie haben sich ähnlich entwickelt wie die Christdemokraten. Die FDP befand sich mal in Koalition mit den Christdemokraten, mal mit den Sozialdemokraten. In den 70er, 80er Jahren gab es nur diese drei Parteien. Sie alle haben ihren alten Platz verlassen und sich verschoben.
Dann kamen die 80er Jahre und es wurde eine neue Partei gegründet, die Grünen. Die Grünen kamen auf, und am Anfang forderten sie: Wir müssen unsere Umwelt schützen. Das machte zunächst auch Sinn. Ich selbst habe nie die Grünen gewählt, weil ich schon damals, so jung wie ich war, sehen konnte, wohin sie sich bewegen. Dass dies letztendlich und unweigerlich zum Kommunismus führen wird, weil es keine andere Möglichkeit gibt, die Industrie zu beschneiden, ohne den verbleibenden Wohlstand umzuverteilen. Das waren also die Grünen, aber zugegebenermaßen hatte das, wofür sie anfangs standen, durchaus seine Berechtigung und es gab gute Gründe dafür.
Dann fiel die Mauer und die nächste Partei kam auf, die fünfte Partei. Und das war so ziemlich die alte SED, die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands. Sie haben sich einfach umbenannt.
Jordan B. Peterson: Das waren also die übrig gebliebenen Kommunisten?
Christine Anderson: Ganz genau. Sie haben nur einen anderen Namen angenommen. Sie wurden ironischerweise vor allem in den neuen Bundesländern gewählt.
Jordan B. Peterson: Man sollte meinen, die Leute hätten ihre Lektion gelernt.
Christine Anderson: Ja, genau. Das hätte man denken können, aber leider nicht. Wir hatten nun also fünf nennenswerte Parteien. Dann hat sich aber die ehemalige kommunistische Partei gespalten. Jetzt hatten wir also (sechs) Parteien und dann meine Partei (die AfD), also sind es jetzt (sieben) Parteien.
Meine Partei kam dann 2013 dazu. Wie ich schon sagte, war das damals wirklich eine Notwendigkeit aus der Not heraus, weil all die anderen Parteien, die es damals gab, ihre ursprüngliche Basis verloren hatten. Sie repräsentieren alle irgendwie das Gleiche. Sie unterscheiden sich nur in Nuancen, was ihre Politik angeht und wofür sie eintreten. Sie sind also sozusagen eine Einheitspartei geworden. Ich glaube, das ist der passende Ausdruck. Und jetzt gibt es uns und diese Einheitspartei. Wir sind also wieder in einem Zweiparteiensystem gelandet.
„Die Steuerzahler der EU-Länder werden einspringen und uns retten.“
Jordan B. Peterson: Erzählen Sie mir bitte vom Aufstieg, Glück und Unglück der AfD. Wofür steht „AfD“?
Christine Anderson: Alternative für Deutschland. Und ironischerweise war Angela Merkel, ob Sie es glauben oder nicht, diejenige, die uns zu unserem Namen inspiriert hat. Denn während der Eurokrise, der Schuldenkrise, die sich vor allem in Griechenland abspielte, haben wir Milliarden nach Griechenland geschickt, um ihnen zu helfen. Und vielleicht ist es erwähnenswert, dass keine dieser Milliarden und Abermilliarden von Dollar nach Griechenland geschickt wurden, um dem griechischen Volk zu helfen.
Es wurde mal wieder die Forderung der Solidarität bemüht. Aber kein einziger Cent hat jemals einen einzigen griechischen Bürger auf der Straße erreicht. Diese Milliarden und Abermilliarden von Dollars, die wir dorthin geschickt haben, wurden in Wahrheit dazu verwendet, die Schulden bei den Banken zu begleichen. Es waren ja größtenteils deutsche und französische Banken, bei denen sich die griechische Regierung verschuldet hatte und nun ihre Schulden nicht mehr begleichen konnte.
Aber die Banken bestanden darauf, ihr Geld zu bekommen. Also haben die Völker aller anderen europäischen Länder ihren Teil dazu beigetragen. Deutschland hatte natürlich den größten Anteil daran. Und das Geld ging direkt an die Banken, um die Schulden zu begleichen.
Jordan B. Peterson: Glauben Sie, dass das irgendeinen Nutzen hatte? Hat es das Bankensystem stabilisiert?
Christine Anderson: Nein, hat es nicht. Aber die Lektion, die die Banken daraus gelernt haben, lautet: „Wir können hier einfach Blödsinn machen. Wir können Billionen verlieren. Das spielt keine Rolle. Die Steuerzahler der EU-Länder werden einspringen und uns retten.“
Ich finde, wenn man sein Unternehmen in den Ruin treibt, sollte man auch die Konsequenzen dafür tragen. Aber da die Banken als lebenswichtig für die Wirtschaft angesehen wurden …
Jordan B. Peterson: … sollten die Gewinne privatisiert und das Risiko sozialisiert werden.
Christine Anderson: Genauso ist es gekommen. Angela Merkel hat damals in diesem Zusammenhang gesagt, dass die Rettung des Euro alternativlos sei. Dazu gäbe es keine Alternative. Und das war die Inspiration für unseren Namen, deshalb nennen wir uns Alternative für Deutschland. Weil man sich als Regierung nie in die Situation bringen sollte, zu behaupten, dass es keine Alternative gäbe. Man drängt sich selbst in eine Ecke.
Eine Monstrosität von katastrophaler Dummheit
Jordan B. Peterson: Ohne Verhandlungsposition. Lassen Sie uns ein wenig über die EU sprechen. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als es große Hoffnungen in die Europäische Union gab. Lassen Sie mich einige davon rekapitulieren. Die Hoffnung war, dass, wenn wir China in das kapitalistische Wirtschaftssystem einführen würden, dies eine Liberalisierung der politischen Ideologie in China zur Folge haben würde, eine Befreiung. Man kann nachvollziehen, dass dies damals eine plausible Hoffnung war.
Es ist sicherlich so, dass die chinesische Wirtschaft dramatisch gewachsen ist und die Kosten für bestimmte Konsumgüter stark gesunken sind, obwohl die Arbeiterklasse dafür einen hohen Preis gezahlt hat. Dennoch ist die absolute Armut in China in vielerlei Hinsicht drastisch eingeschränkt worden. Es war also kein kompletter Fehlschlag, aber die Idee, dass es China liberalisieren würde, hat sich nicht einmal ansatzweise verwirklicht.
Als die EU gegründet wurde, war es in gewissem Maße aufregend, dass es radikal einfach wurde, sich zwischen den Ländern zu bewegen, ohne die Unannehmlichkeiten von Passkontrollen und Grenzbeamten und so weiter. Und man hoffte auch, dass die giftigen Elemente des Nationalismus, die mehrfach Europa fast zerrissen hätten, radikal gemildert würden und Europa sich vereinigen könnte. Was die ärmeren Länder aus ihrer Notlage befreien und eine Wirtschaft hervorbringen würde, die in gewisser Weise mit jener der Vereinigten Staaten vergleichbar wäre. Das war die Hoffnung.
Die Folge war, und das ist der Grund für den Austritt des Vereinigten Königreichs, die Abschaffung der zwischengeschalteten politischen Strukturen und die Schaffung eines Superorganismus in Brüssel. Ich habe mir den Sitz der EU in Brüssel angeschaut. Das Gebäude, in dem dieses Gremium untergebracht ist, ist eine Monstrosität von katastrophaler Dummheit. Es wirkt wie der größte und hässlichste Flughafen der Welt – schlecht gestaltet, winzige Büros.
Da fällt mir eine lustige Geschichte ein. Ich war vor etwa drei Jahren in diesem Gebäude und sprach mit einem anderen „rechtsextremen“ Politiker aus Osteuropa, Rumänien, glaube ich. Er hatte ein winziges Büro, und während ich dort war, kam die „Umweltpolizei“ in sein Büro und stellte das Thermostat ein. Sodass er es im Grunde nicht mehr kühl halten konnte – im Namen der Umweltauflagen. Und es gab nichts, was er dagegen hätte tun können. Ich hatte bereits mit Bjorn Lomborg (Anm. d. Red.: dänischer Buchautor und bekannter Kritiker der Klimawandel-Narrative) über Thermostat-Einstellungen gesprochen und darüber, dass sie im Grunde tödlich sind. Besonders für ältere Menschen, besonders im Winter.
Ich fand es so bezeichnend, dass wir uns in dieses umwerfend hässliche Monstrum von einem Gebäude begeben hatten. Drinnen herrschte ein einziges Rattenlabyrinth. Ich weiß nicht, wie man sich in diesem Gebäude überhaupt orientieren sollte. Es ist einfach gigantisch.
Und dann sprach ich mit diesem gewählten Beamten, der machtlos war – er war übrigens nicht glücklich darüber –, sein eigenes Thermostat zu regulieren. Und ich dachte, ja, das ist irgendwie passend. Wir haben also ein radikal zentralisiertes Europa, in dem die Distanz zwischen den Bürgern und der Regierung auf die Ausmaße einer Sklaventyrannei angewachsen ist. Eine Hyper-Elite mit entrechteten Menschen, so sieht es für mich zumindest aus.
Die Völker Europas sind nicht mehr souverän
Vielleicht sollten wir zunächst versuchen, Argumente für die Europäische Union zu finden. Wenn Sie an dieser Stelle den Advocatus Diaboli spielen müssten: Angesichts dessen, was in den letzten 20 Jahren in Europa passiert ist – glauben Sie, dass das europäische Projekt Vorteile hatte? Ich meine, das Vereinigte Königreich hat sich auf jeden Fall dagegen entschieden und beschlossen, seinen eigenen Weg zu gehen, was meiner Meinung nach alles in allem eine gute Idee war. Dann haben sie aber eine Labour-Regierung gewählt, was eine absolute Katastrophe ist. Aber sagen Sie mir, was Sie denken. Sie haben Ihren Unmut über die Europäische Union und den Euro angedeutet. Warum legen Sie nicht dar, warum, und geben dem Teufel das, was ihm zusteht?
Christine Anderson: Zu Beginn war es auch eine wirklich gute Idee. Und wie fing es eigentlich an? Nun, es begann damit, dass die europäischen Länder beschlossen, eine Art Handelsunion zu gründen. Also wurde die Europäische Wirtschaftsunion gegründet. Wir überlegten einfach, wie wir uns gegenseitig unterstützen könnten, und schafften die Zölle und alles andere ab und liberalisierten den Handel untereinander. Aber das war's auch schon. Das war der ganze Zweck des Abkommens, zumindest wurde uns das gesagt.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass von Anfang an die Idee bestand, dieses ganze Monstrum, wie Sie richtig sagten, allmählich zu einer Art supranationaler Regierung auszubauen. Aber das war damals legitim. Und es hat funktioniert, wissen Sie, es war eine gute Idee. Aber wie ich schon sagte, sind (die Mitgliedsstaaten) immer weiter gegangen, und haben ihre Hoheitsrechte aufgegeben. Am Anfang waren es zunächst Dinge, die irgendwie Sinn machten. „Lasst uns in einen gemeinsamen Schutz der Außengrenzen investieren“ und so weiter.
Aber jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, an dem die Völker Europas nicht mehr souverän sind. Sie entscheiden nicht mehr über ihr eigenes politisches Schicksal. Und wenn sie es doch versuchen, wie wir kürzlich in Rumänien gesehen haben, werden die Wahlen einfach annulliert. Und bis heute haben sie keine stichhaltigen Beweise für ihre Behauptung vorgebracht, dass Calin Georgescu angeblich von Russland finanziert wurde.
Jordan B. Peterson: Genau wie bei Trump.
Christine Anderson: Genau. Sie haben einfach behauptet, (der Verdacht) sei genug, um die Wahl zu annullieren. Und nicht nur das, sondern ihn auch von einer erneuten Kandidatur auszuschließen. Denn er hätte die Wahlen auf jeden Fall nochmal gewonnen. Also haben sie ihn ausgeschlossen.
Jordan B. Peterson: Einen ähnlichen Schwindel haben sie auch mit Marine Le Pen versucht.
Christine Anderson: Oh, natürlich. Ganz genau.
Jordan B. Peterson: Noch eine „Rechtsextreme“.
Christine Anderson: Aber sie verstecken es nicht einmal mehr. Im Grunde sprechen wir doch davon, wie die demokratischen Prinzipien in jeder einzelnen westlichen Demokratie so gut wie überall abgeschafft werden. Wir erleben eine Machtübernahme. Es stellt sich also die Frage, und vor allem Leute, die eher links eingestellt sind, fragen mich das immer wieder: Warum sollte die souveräne Regierung eines Landes wie in Deutschland, freiwillig ihre Macht an diese supranationale Organisation namens EU abtreten?
Dies ist ein Auszug aus einem Video von Jordan B. Peterson.
Jordan B. Peterson (* 12. Juni 1962) ist ein kanadischer klinischer Psychologe, Sachbuchautor und emeritierter Professor. In seinen Vorlesungen und Vorträgen vertritt er konservative Positionen und kritisiert insbesondere den Einfluss der Political correctness und die Genderpolitik. Sein 2018 erschienes Buch „12 Rules for Life“ war internationaler Bestseller.
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Was ich hier lese, ist das übliche Blabla. Mit Blabla in den Abgrund. Extremist im MDR: „Warum nennen sie uns Terroristen, wenn wir ihre Bürger mit Messern abschlachten?“ Die Berliner Zeitung erklärt Deutschland. Das laute Schweigen der Parteibonzen, allen voran Übel-Klingbeil und Merz, Tagesschau und Springerkonzern, das spricht Bände. Wer schweigt, stimmt zu! In diesem Fall, denn sie hätten die Macht, etwas zu ändern. Die treiben das mit jedem, wie die sich an die Reichinnek ranwanzen, das ist die Gosse, und jetzt wieder an diese Brosius, da wird einem übel.
Hans Werner Sinn hat schon ca 2011 erklärt das Deutschland für 12 BILLIONEN Euro der EU Südländer haften muss,als Treppenwitz wurde das gleiche bei deutschen Banken verboten-wegen Wettbewerbsverzerrung!
Wie erklärt man Deutschland einem Inländer, der quasi in Gated Communities lebt, mit Chauffeur durch die Gegend limousint wird, jederzeit, am besten auf Steuerzahler-Kosten, durch die Welt jetten kann und seine Kinder ins Ausland auf luxuriöse Privatschulen schickt? – - – Willkommen Frau Anderson, Vertreterin der ♦Alternative für Deutschland♦, bei der Achse des Guten und ihrem Forum!
Zu: „Die übrig gebliebenen Kommunisten (der SED) … wurden ironischerweise vor allem in den neuen Bundesländern gewählt“. Die Mehrheit der Ostdeutschen war gegen die SED gewesen, aber ein Teil war früher und ist heute noch für die Kommunisten. Wenn die Linken (früher SED) im Osten nach der Wiedervereinigung etwa 20% bekamen, heißt das auch das 80% nicht für die Kommunisten gestimmt haben. Heute schätze ich den Anteil der Leute, die für die alte DDR stimmen würden, größer ein. In der DDR hätte es den Klimaquatsch und den Migrationsfehler mit Leuten aus islamischen Ländern nicht gegeben. Es gab in der DDR viele gut integrierte Vietnamesen. Dann kamen Algerier und mit ihnen ein Anstieg von Verbrechen aller Art (Vergewaltigungen, Messerstechereien, Diebstähle). Doch die DDR-Oberen (SED-Parteibonzen) standen im Gegensatz zur heutigen Administration auf unserer deutschen Seite. Die Algerier verschwanden schnell wieder aus der DDR.
Deutschland hat immer noch eine Sonderrolle In Europa. Schlimmer noch: es gefällt sich in der Rolle als Sonderling.
Bemerkenswert am Interview ist weniger der Inhalt, den kennen alle achgut com Leser, sondern vielmehr, dass die Afd-Politikerin Christine Anderson das Interview führt. Die Achse knabbert zaghaft an der journalistischen Brandmauer zur Afd.
Die Abschaffung der Demokratie mit formal-demokratischen Mitteln: Das passiert gegenwärtig auf verschiedenen Ebenen. Es passiert durch die EU, es passiert aber auch innerhalb Deutschlands. Ein Grund ist die Gewissenlosigkeit der heutigen Politikerkaste. Ein anderer Grund ist das Verschwinden eines demokratischen Grundkonsens, ähnlich wie in der Weimarer Republik. Das schafft eine Situation, in der jeder sich im Recht fühlt, wenn er diktatorische/polizeistaatliche Mittel einsetzt. Denn der demokratische Konkurrent wird jetzt als Feind angesehen, den zu vernichten man die Pflicht habe. Nicht nur Weimar bietet sich als Analogie an, ebenso die Religionskriege Europas im 16. und 17. Jahrhundert. Erst nach Millionen von Toten gab es einen neuen Konsens politischer Ordnung.