Internet-Trolle fluten die sozialen Medien mit zerstörerischen Äußerungen. Wäre eine verifizierte digitale Identität hilfreich oder ein Schritt in den Totalitarismus?
Im Folgenden geben wir einen Auszug aus einem Gespräch von Jordan B. Peterson und James A. Lindsay wieder. Der US-amerikanische Autor, Mathematiker und politische Kommentator hat mehrere Bücher zu einer Vielzahl von Themen verfasst, darunter Religion, Wissenschaftsphilosophie und postmoderne Theorie. Er ist vor allem für Kritik an der LGBTQ-Bewegung und kulturellem Marxismus bekannt.
Jordan B. Peterson: Elon Musk, US-Podcaster Joe Rogan und auch ich teilen die Sichtweise, dass Sonnenlicht das beste Desinfektionsmittel ist. Aber diese Argumentation könnte einen Fehler haben, und vielleicht können Sie mir helfen, das zu durchdenken. Wenn ich Ihnen gegenübersitze, trage ich die Verantwortung für meine Worte. Denn dieses Interview wird Auswirkungen auf das Internet haben, aber es wird auch Auswirkungen auf meine Beziehung zu Ihnen haben.
Mögliche Konsequenzen regulieren also meine Äußerungen. Und eigentlich gab es zuvor noch nie eine Zeit, in der es freie Meinungsäußerung ohne das Gegengewicht der Reputation gab. Höchstens in Form von Broschüren und ähnlichem, aber das ist trivial im Vergleich zu dem, was heute möglich ist. Denn wie viele Menschen kann man schon mit einer Broschüre erreichen? Und welche Auswirkungen zieht das nach sich? Broschüren und Co. stammen aus der Print-Zeit, aber heute kann man seine Pathologie praktisch unbegrenzt vermehren.
Ich habe mir zum Beispiel in Bezug auf Twitter / X gedacht, dass es zwei Bereiche geben sollte: Es sollte einen Bereich geben, in dem die Identität der Menschen überprüft wird, und einen Bereich für anonyme Trolle. Und diese beiden Sphären sollten klar voneinander abgegrenzt sein. So kann man das Höllenreich der Trolle besuchen, wenn man das will, aber man weiß, dass es sich nicht um echte Menschen handelt.
Soweit ich das beurteilen kann, ist die digitalen Identifizierung natürlich zugleich ein Problem. Das Internet ermöglicht es Menschen, den reputationsschädigenden Folgen ihrer Psychopathologie zu entkommen, ihrer destruktiven, sadistischen, zerstörerischen, machtbesessenen, hedonistischen Psychopathologie. Das ist eine schreckliche Sache. Und die meisten haben keine Ahnung, wie gefährlich das ist. Aber wenn man Identitäten elektronisch überprüft, dann bewegen wir uns in Richtung chinesischer Totalitarismus.
James Lindsay: Das DigiChina-Projekt der Stanford University übersetzt chinesische Dokumente. Dort kann man auch die Originaldokumente zum Sozialkreditsystem lesen, das 2014 in China eingeführt wurde. In diesen Dokumenten wird tatsächlich erklärt, dass der Zweck des Sozialkreditsystems darin besteht, einen perfekten Sozialismus zu erreichen. Denn es handelt sich nicht nur um einen Mechanismus der sozialen Kontrolle, sondern um einen Pawlowschen Trainingsmechanismus.
Jordan B. Peterson: Genau. Nudging.
Kreditkarte mit CO2-Tracking
James Lindsay: Es ist, als würde Ihr Leben zu einem Videospiel, das Sie dazu drängt, die Überzeugungen zu vertreten, die der Staat von Ihnen erwartet.
Jordan B. Peterson: Mark Carney, der neue kanadische Premierminister, schreibt in seinem Buch „Values“ (Deutsch: „Werte“) von 2021 ziemlich erstaunliche Dinge, die aber jeder Kanadier ignoriert, weil keiner diese Lügen wahrhaben will. Unter anderem die These, dass 75 Prozent der weltweiten fossilen Brennstoffe im Boden bleiben müssen. Das ist seit 20 Jahren ein zentrales Motiv in Carneys Denken. Demnach sollte jedes Individuum und jedes Unternehmen bei jeder finanziellen Entscheidung die Dekarbonisierung zur obersten Priorität machen.
Carney gibt zu, dass es dadurch Verlierer geben wird. Aber er findet, „wir“ sind bereit, für die Dekarbonisierung andere zu opfern. Wir haben es also mit einem Mann zu tun, der glaubt, dass Netto-Null das richtige Ziel ist und dass man als moralischer Akteur die Dekarbonisierung wie einen Gott anbeten sollte. Man soll also jede einzelne seiner Entscheidungen regulieren.
Daraus entsteht dann die Art von Pathokratie, die Sie beschrieben haben. Es zeichnen sich bereits Konturen ab. Es gibt mittlerweile Kreditkarten, die Ihren CO2-Fußabdruck tracken. Im Moment darf man sein Geld noch so ausgeben wie man möchte. Sobald man aber vollständig überwachbar wird, können wir uns doch denken, was passieren wird. Wir werden in jede Richtung gedrängt werden, die den machtbesessenen Luziferianern nützt. Genau das wird eintreten.
James Lindsay: Es geht nicht „nur“ um soziale Kontrolle. Es geht um soziale Konditionierung. Es handelt sich um operante Konditionierung in ihrer raffiniertesten Form, insbesondere wenn sie mit KI-Technologien ausgestattet ist.
Jordan B. Peterson: Das ist ganz sicher. Denn die KI-Systeme, die beispielsweise anhand Ihres Kaufverhaltens trainiert wurden, können Ihr voraussichtliches Verhalten mit einer erstaunlichen Genauigkeit vorhersagen. Allein die Werbung, die Ihnen angezeigt wird, tut das bereits bis zu einem gewissen Grad.
Eine Troll-Lösung in Form einer digitalen Identität erscheint mir daher, gelinde gesagt, problematisch zu sein. Denn dies würde bedeuten, dass es grundsätzlich keine Privatsphäre mehr gäbe, für immer. Ich denke, zunächst kann man dies nur offenlegen und hoffen, dass die Menschen kluge Entscheidungen treffen werden (...)
James Lindsay: Es gibt praktikable Maßnahmen, die ergriffen werden könnten (…) Es gibt rechtliche Beschränkungen, die man zumindest seiner eigenen Regierung auferlegen kann, um das zu verhindern. Man kann, wenn man will, eine Task Force einrichten, die sich beispielsweise mit nationaler Cybersicherheit befasst und russische, iranische, katarische, chinesische und pakistanische Bots und böswillige Akteure bekämpft, denn viele dieser Bot-Netzwerke kommen aus diesen Ländern. Wenn man diese ausländische Einflusskampagnen mit einem speziellen Cybersicherheitsprojekt abwehrt, wird das vieles bereinigen.
Jordan B. Peterson: Und Sie glauben, die Regierung könnte den Bots einen Schritt voraus sein?
James Lindsay: Ich glaube nicht. Noch nicht.
Jordan B. Peterson: Das wäre noch ein weiteres Problem, oder? Dass das System sich so schnell verändert, dass es sehr schwierig ist, es zu regulieren.
„Woke“ ist weiblich
James Lindsay: Trump hat ja 2019 die „Space Force“ gegründet, vielleicht wegen eines möglichen Weltraumkrieges, ich bin mir nicht ganz sicher. Ich will die „Space Force“ damit nicht automatisch zu einem Zweig des Militärs machen, aber ich benutze sie als Analogie …
Jordan B. Peterson: Ich weiß nicht. Womöglich sollte man die „Space Force“ als einen Arm des Militärs betrachten.
James Lindsay: Ja, es ist eine ganze Abteilung, die sich mit Cybersicherheit beziehungsweise Cyberkrieg befasst. Denn das ist ein ernstes Problem, und je größer das Land ist, desto mehr Macht hat es und desto wahrscheinlicher ist es, dass es angegriffen wird. Ich möchte nicht unhöflich gegenüber den Menschen eines Landes wie Botswana sein, aber es gibt einfach nicht so viele Anreize, ihr Internet zu beeinflussen. Aber es gibt jede Menge Anreize, sich mit Trumps MAGA-Bewegung anzulegen.
Jordan B. Peterson: (Es wurde ja bereits untersucht, dass) 18- bis 34-jährige Frauen politische Meinungen haben, die im Vergleich zu allen anderen weit vom Mainstream entfernt sind. Außerdem sind sie furchtbar unglücklich. Sie beziehen 80 Prozent ihrer Nachrichten von TikTok. Und TikTok ist im Grunde genommen eine Bot-Farm. Die Algorithmen sind so konzipiert, dass sie genau die Art von verstörender Pathologie erzeugen, die für weibliche Wählerinnen im Alter von 18 bis 34 Jahren charakteristisch ist.
James Lindsay: Aus diesem Grund ist die „woke“ Bewegung ja so stark weiblich geprägt. Alle fragen sich, was um alles in der Welt die „Critical Race Theory“ sein soll? Warum ist sie so weiblich geprägt? Das liegt daran, dass alles, was wir auf der linken Seite als „woke“ bezeichnen, über den Feminismus in den Mainstream gelangt ist. Es wurde also alles von pathologischen Frauen aufgebaut, die herausfinden wollten, wie sie junge Frauen pathologisieren können, damit diese ihrem Club oder ihrer Sekte beitreten. Und so wurde alles verdreht.
Wenn man sich zum Beispiel den sowjetischen Kommunismus ansieht, stellt man fest, dass dies alles andere als ein weibliches Unterfangen war. Brutale Schießereien, das ganze Programm. Bezüglich der damaligen Denunziationskultur könnte man es vielleicht anders sehen, aber diese Bewegung war etwas ganz anderes als das, was wir heute haben.
Die heutige Ideologie wurde in unserer Gesellschaft lebensfähig, weil sie entsprechende Rezeptoren gefunden hat. Die Rezeptoren für den Marxismus im Westen waren überwiegend junge weiße Frauen. Er musste den Weg über den Feminismus wählen, damit er sich als Gedankenvirus festsetzen und in die Mitte der Gesellschaft vordringen konnte. Denn dafür war er konzipiert worden.
Auf der anderen Seite finden wir junge Männer, die schwer getroffen wurden. (Der US-Podcaster Dave Rubin) sagte mir kürzlich, dass Sie als Einzelperson mehr getan haben als jeder andere Mensch auf diesem Planeten, um jungen Männern zu helfen, die in den letzten 20 bis 30 Jahren durch all diesen Unsinn eine schwere Zeit hatten. Sie sind eine Stimme in der Wüste, die sie erreicht, ihnen hilft, sie anleitet und sie dazu bringt, „ihr Zimmer aufzuräumen“, wie Sie immer sagen.
Die „woke“ Rechte
Jordan B. Peterson: Und um die parasitären Raubtiere zu identifizieren und sie in Schach zu halten.
James Lindsay: Wir haben jetzt also einen Komplex der Verletzlichkeit, der sich an junge Mädchen heftet. Dann haben wir einen weiteren, der als Antwort darauf entsteht und sich an junge Männer heftet. Das Tragische daran ist für mich ist Folgendes. Ich bin mit allen möglichen Mütter-Organisationen der USA verbunden. (…)
Viele von ihnen erzählen mir – ich spitze es jetzt in meiner eigenen Formulierung etwas zu –, dass ihre Töchter durch die Gnade Gottes nicht in die Trans-Zerstörungsmanie hineingezogen wurden, aber sie nun zusehen müssen, wie ihre Söhne in den Nazismus gelockt werden. Deshalb bin ich so aufgebracht über den sogenannten „rechten woken Kult“ der Transgression.
Ich kann diese Bewegung ja an einem bestimmten Punkt nachvollziehen: Du bist ein 15-jähriger Junge, vielleicht auch ein 19-jähriger Junge oder ein 25-Jähriger Mann, vielleicht auch ein 35-Jähriger, der nicht erwachsen geworden ist und noch immer im Keller seiner Eltern wohnt. Du findest es lustig, hier und da ein, zwei Memes von einem bestimmten Mann mit Oberlippenbart zu posten, um die normalen Leute auf der linken Seite und alle anderen zu provozieren.
Jordan B. Peterson: Außerdem bist du verärgert, dass deine Identität seit 30 Jahren aus rassistischen Gründen angegriffen wird.
James Lindsay: Ähnlich fühlten sich wohl die Deutschen nach der Auferlegung des Versailler Vertrags gegenüber den Franzosen, Europa im Allgemeinen und ihrer Stellung in der Welt. Egal ob man diese Sichtweise für berechtigt hält oder nicht. Sie waren verarmt und gebrochen. (…)
Jordan B. Peterson: Man sollte sich wohl vor allem hüten, was aus Ressentiments heraus motiviert ist. Die bloße Tatsache, dass man Schwierigkeiten hatte, die zum Teil willkürlich sind, unterscheidet einen zunächst einmal nicht vom Großteil der Menschheit. Aber wenn aus Ressentiments eine Motivation entsteht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Schreckliches die Seele erfasst hat, extrem hoch.
Dies ist ein Auszug aus einem Video von Jordan B. Peterson.
Jordan B. Peterson (* 12. Juni 1962) ist ein kanadischer klinischer Psychologe, Sachbuchautor und emeritierter Professor. In seinen Vorlesungen und Vorträgen vertritt er konservative Positionen und kritisiert insbesondere den Einfluss der Political correctness und die Genderpolitik. Sein 2018 erschienes Buch „12 Rules for Life“ war internationaler Bestseller.
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Peterson unterliegt hier einer Fehlannahme. So etwas wie das Social Credit System, was in China offiziell läuft und es damit jeder weiß, läuft bei uns seit 24 Jahren heimlich unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung. Der Fokus ist etwas anders, die Mechanismen aber nahezu gleich: Der Staat setzt seine Interessen mittels digitaler Überwachung und „Straf“verfolgung durch. Und das auf Basis eines selbst verursachten Problems. Ich war damals dabei: Den 11. September hätte man mit der damaligen Gesetzgebung und den damaligen Methoden ganz einfach verhindern können. Den ganzen Überwachungsschrott der in Folge dessen nachkam, braucht es nicht. Der ist für was anderes da. Und genau da liegt das Problem, was hier im Westen keiner wahrhaben will: Was die Chinesen da tun, macht der Westen schon viel länger. Er macht es nur hinter einem Vorwand versteckt, damit es die Schäfchen nicht verstehen und nicht aufmucken. In Diktaturen sagt der Diktator dem Volk ganz klar, wo es hinzugehen hat. In „Demokratien“ ködert der Apparat das Volk durch Schlüsselreize in die gewünschte Richtung, damit das Volk in geblendetem Zustand freiwillig dorthin geht, wo es ohne diese Verblendung niemals hingehen würde. Die berühmt berüchtigte Matrix. Und was die Internet Trolle betrifft: Die brauchen nur ein neues Einsatzgebiet. Die Umschichtung von Ressourcen reicht dafür aus. Wer jetzt nicht ganz verblödet ist, weiß wie ich das hier meine.
Konditionierung, die zweite: ebenso wurde der Deutsche auf Furcht und Ablehnung gegen „Rechts“, Nazi und vieles mehr getrimmt, und die Konditionierung muss ständig erneuert und aufrecht erhalten werden. Bei Orwells 1984 dienten dazu die Zwei-Minuten-Hass (englisch two minutes hate)-Sendungen, die Pflicht für alle waren. Warum zeigen ZDF-Info und einige Dokusender in Endlosschleife die ganzen Hitler-Dokus? Ständig mit neuen und immer abbstoßenderen historischen „Forschungsergebnissen“ aktualisiert? Wozu die ganzen Talkshows? Wie kam das „Gutmenschentum“ unters Volk? Endlose Berieselung mit immergleichen Konditionierungen, ebenso der Klimawahn mit dem Giftgas CO₂, den mittlerweile der Großteil der Bevölkerung glaubt. „Geht ins Ohr, bleibt im Kopf“, wirbt die Radiowerbung für sich selbst, stimmt genau! Denkt heute einer wirklich selbst nach, bevor er die Phrasen „gegen Rechts“ oder „gesichert Rechtsextrem“ nachtrötet? In vielen Texten und Aussagen kann man das unbewußte Wiedergeben solcher „angelernter“ Begriffe deutlich sehen, ohne daß dem Sprecher überhaupt bewußt ist, was er da sagt, denn er hat es als „richtig“ und zutreffend verinnerlicht, ohne Beteiligung der Ratio. Wird die Emotio angesprochen, wird der Mensch zum dressierten Hund, der sich auf Kommando empört, in Jubel oder tiefste Ablehnung und Hass ausbricht. Es braucht nur ein paar Schlüsselreize, die passenden Worte als Auslöser, und das antrainierte Programm läuft ab, ohne Nachdenken, unbewußt. Das lernen „Politiker“ wollen sie erfolgreich sein, als geschickte Demagogen und Manipulateure, das kann sogar der Dämlack Merz, und Merkel war Meisterin: Agitation und Propaganda, ihr Hauptfach.
Internet-Trolle sind eigentlich nur ein Randproblem. „Internet-Trolle fluten die sozialen Medien mit zerstörerischen Äußerungen.“==> gibt es davon nicht auch ein paar hier im Forum? Von denen man selten etwas Konstruktives liest, sondern immer nur „Zersetzung“? Frage sich jeder Mitleser einmal selbst, wer ihm einfällt. Aber eigentlich kann man diese paar Hansel einfach ignorieren, oder ihnen auf die Mütze geben, nur nicht mit ihnen „diskutieren“ denn das wollen sie überhaupt nicht. Thema erledigt! Viel interessanter finde ich den Punkt „Konditionierung“ (auch @Rainer Niersberger nennt diesen Begriff), ich bin ziemlich sicher, darin liegt viel mehr Potential, als in den Trollen! Stichwort „Re-Education“ nach WK II durch die Besatzungsmächte, dort begann ein Konditionierungsprogramm, das bis heute läuft. Und von den Medien, dem ÖRR dankbar übernommen und betrieben wurde. Was anderes findet denn statt, wenn man ständig gefilterte, eingeordnete „Fakten“ ans Gehirn des Empfängers sendet, von klein auf, bis ins Erwachsenenalter, und gezielte Botschaften mit den gewünschten Inhalten? Wenn in Nachrichten bereits durch Mimik, Wortwahl und Betonung die erwünschte „Bewertung“ des Gehörten enthalten ist. Der Rezeptor weiß genau, wo und wie er die Botschaft einzuordnen hat. Sehe ich tagtäglich eine nicht der Realität entsprechende „schöne neue Welt“ in den Medien, z.B. in der Werbung lauter bunte, vielfältige Patchworkfamilien, und farbige/muslimische „Deutsche“, so wird das zur neuen „Realität“ denn die Botschaft heißt, „Das ist normal, die gehören zu uns!“. Es gab 1988 den SF-Klassiker „Sie leben“ von John Carpenter, mit Roddy Piper, der durch eine zufällig gefundene Brille die Realität sieht: überall versteckte Botschaften, die das Unterbewußtsein der Menschen steuern. Pawlows Hunde, die auf Schlüsselreize reagieren, sind wir heutzutage, z.B. von der Werbung auf das Reizwort „sichern“ konditioniert, das sofort zum Kaufen animieren soll. Wer merkt das noch? Keiner! Will haben!
Eine Maßnahme gegen Internettrolle, noch mehr Komödiantensendungen ins Fernsehen.
Wer immer alles erfuhr, alles über dich wusste, dich nach Gutdünken belohnte oder bestrafte, war das nicht früher – als er noch lebte – Gott?
Mindestens so interessant und relevant wie die Internet – Trolle ist der thematische Schlenker der Herren zum Feminismus , zu den Adressaten und Transporteuren der Transformation. Etwas, was naturgemaess tabuisiert wird ist nicht nur die essentielle Konditionierung , sondern sind die Rollen der Damen und Herren in diesem „Spiel“ , genauer im Plan der Machthaber , ohne deren Veraenderung und neue Bedeutung die Transformation kaum möglich waere, jedenfalls nicht so, wie sie aktuell abläuft. Aber wer will sich schon mit einer Untersuchung der Effeminisierung und ihrem Anteil an der Malaise unbeliebt machen ?
Blockieren. Das läuft sich zurecht, wenn der Propagandaaufwand den Nutzen übersteigt. In „Das Leben der Anderen“ sieht man so schön, wie die Stasi einfach zusammenpackt und und das Büro verlässt, als die Mauer fällt. Bis dahin war man noch im Dienst. @ Magiera Selbst die gesundeste Demokratie, wenn es denn so eine je gegeben hat und nicht alle Simulationen sind, wird alt, krank und starrsinnig. Gesunde Demokratie und die Friedensreligion werden uns nicht retten. :) PS.: Nur weil man mal wählen darf, ist etwas noch lange nicht demokratisch. Wir haben auch EU-Wahlen und doch keinen Einfluss auf die Besetzung der „Kommissare“.