112-Peterson: Warum ein Studium nicht immer das Beste ist

Ich glaube, wenn man heute ein Studium beginnt, macht man es sich in gewisser Hinsicht leicht. Denn es ist möglich, an die Uni zu gehen, um nichts sein zu müssen, anstatt dorthin zu gehen, um etwas zu sein. Ein bisschen wie auf der Vergnügungsinsel im Disney-Film „Pinocchio“.

Doch das bezahlt man, vor allem in den USA, mit Schulden. Man wird da hineingezogen, weil die Uni-Verwaltungen einem das Geld aus der Tasche ziehen. Sie rauben das zukünftige Selbst ihrer Studenten aus (da diese Studienkredite aufnehmen, Anm.d.Red.), indem sie ihnen erlauben, so zu tun als besäßen sie eine Identität. Ziemlich gemein.

Es ist nicht möglich, in den USA aufgrund eines Studienkredites Insolvenz anzumelden. Man könnte hier von einer Art Vertragsknechtschaft oder Indentur sprechen. Die Vergnügungsinsel bei „Pinocchio“ lässt grüßen.

Dies ist auch ein Grund dafür, warum Universitäten nicht mehr von ihren Studenten verlangen. Warum sollten sie sie mit Forderungen verjagen? Die Uni verdient doch 100.000 Dollar pro Nase oder sogar mehr (im Verlauf eines kompletten Studiums, Anm.d.Red.). Da können sie sich erlauben, was sie wollen.

Ewiger Reigen aus Teilzeit-Jobs bei Starbucks

Der andere springende Punkt ist der, dass der technische Wandel und die „Umschlagshäufgkeit“ der Dinge sich so schnell vollziehen. Das macht es für die jungen Leute nicht einfach. Als ich Jugendlicher war, lag die schwierige Phase des Erwachsenwerdens zwischen 14 und 17. Heute befindet sie sich wohl zwischen 18 und 25.

Der Grund dafür liegt auch darin begründet, dass die ganzen Jobs, über die die Hippies sich in den 1960ern beklagten, verschwunden sind. Ihre größte Sorge lautete: „Oh, mein Gott, ich muss für ein Unternehmen arbeiten und den Rest meines Lebens ein Gehalt beziehen. Soll das etwa alles sein?“

Nun, das hört sich zumindest besser an als ein ewiger Reigen aus Teilzeit-Jobs bei Starbucks. Es besteht in unserer Gesellschaft also eine Lücke an der Stelle, wo junge Leute an der Schwelle vom Jugend- zum Erwachsenenalter stehen. Was uns das kosten wird, ist absehbar.

Das Problem mit den Uniabschlüssen ist, dass heutzutage jeder einen hat. Denn natürlich spielt das Ausmaß der Knappheit immer eine Rolle. Dann kommt noch hinzu, dass bei immer weniger Uniabschlüssen augenscheinlich ist, für welchen Beruf man dadurch qualifiziert ist. Im Grunde sollte man an der Universität lernen, zu denken und Argumente zu formulieren. Denken – Sprechen – Schreiben. Wenigstens in den Geisteswissenschaften sollte es vor allem darum gehen. Sie sollten die Absolventen gefährlich machen. Denn wenn man denken, sprechen und schreiben kann, ist man nahezu tödlich.

Was soll man mit Hochschulabsolventen anfangen?

Wenn man dann einen komplexen Job übernimmt, hat man alles, was es dazu braucht. Wenn man einen solchen Job jedoch nicht findet, fragt man sich, wozu der Abschluss gut sein soll. Denn als solches bereitet einen ein Abschluss in „Englischer Literatur“ nicht auf einen Job vor. Es könnte einen jedoch lehren, zu denken, zu sprechen und zu schreiben, was einen dann wiederum zu einem komplexen Job befähigen würde.

Letztere Entwicklung sollte während eines Studiums passieren, ich glaube jedoch, dass dies verstärkt nicht mehr geschieht. Und ziemlich abrupt scheinen das auch die Arbeitgeber zu merken. Denen war im Grunde schon immer klar, dass sie für die meisten komplexen Aufgaben ihre Leute selber ausbilden müssen. Nun fragen sie sich langsam, was sie eigentlich mit Hochschulabsolventen anfangen sollen, wenn sie sie doch sowieso selbst schulen müssen und ein Studium am Ende keinen Mehrwert bringt. Solche Tendenzen kann man selbst in Bereichen wie Jura beobachten.

2017 war ich zu einer Podiumsdiskussion an der Queen's University eingeladen. Sie konnten niemanden finden, der in der Lage war, mit mir zu debattieren. Mein Diskussionspartner musste sich hinter der Rolle des Advokats des Teufels verschanzen. Es ging um das kanadische Bill C-16-Gesetz (Ein Gesetz, das u.a. die Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität unter Strafe stellt. Peterson wurde durch den Protest gegen dieses Gesetz berühmt, da er die Gefahr sah, bestraft werden zu können, wenn man beispielsweise Transgender-Menschen nicht mit dem von ihnen gewünschten Pronomen anredet, Anm.d.Red.). Es wurde ziemlich pathetisch.

Nur Wohltätigkeit im Kopf

Ich dachte bei mir: „Es geht hier um Fragen des Rechtes. Ich befinde mich an einer namhaften Universität. Und sie finden keinen, der fähig ist, mit einem bekloppten Psychologie-Professor über Jura zu diskutieren?“ Sie mussten sich hierfür einen Advokat des Teufels suchen. Es war wirklich entmutigend, als ich hinterher mit ein paar der Studenten sprach. Die lernen nichts in Jura. Bis auf Nonsens über „soziale Gerechtigkeit“. Unterm Strich ist das alles aber schon abgegessen, denn Juristen werden in Zukunft durch Automatisierungs-Prozesse ersetzt werden.

Das heißt also, das meiste, was Jura-Studenten heutzutage tun, ist Informationen aufzunehmen. Naja, das kann man im Grunde auch alleine. Die Möglichkeiten des Selbst-Studiums wachsen kontinuierlich. Das bedeutet unterm Strich, dass das besondere eines Jura-Studiums sein sollte, dazu zu befähigen, ein „Monster“ im Gerichtssaal zu werden. Das sollte man als Jurist zumindest sein. Doch man verlässt die Uni und hat nur Wohltätigkeit im Kopf.

Sie sind dann also ein fertiger Jurist und möchten nett zu den Menschen sein. Das ist wirklich toll! Dann suche ich mir jemanden, der etwas kann und Sie können weiterhin nett zu den Menschen sein. Mal sehen, wie effektiv Sie damit sein werden.

Dies ist ein Auzug aus einer Vorlesung von Jordan B. Peterson. Hier geht es zum Auszug und hier zur gesamten Vorlesung.

Foto: jordanbpeterson.com

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Leserpost

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Karla Kuhn / 24.06.2020

“Das System Universität scheint nicht mehr so recht zu funktionieren. Ein Hochschulabschluss ist heutzutage kein Garant dafür, daß man für einen Beruf qualifiziert ist.”  Ach Herr Peterson, mache Sie sich doch darüber keine Gedanken. Ich vermute mal, es handelt sich um die “sogenannte Geschwätzwissenschaften ?  Da wird sich doch für die immer mehr zunehmende Zahl der Absoventen in der Politik ein Plätzchen finden lassen ?? Paßt da nicht hervorragend dazu , daß da nicht mehr so gelernt wird wie man denkt , diskutiert, spricht und schreibt ??  Gerade DENKEN scheint ja total kontraproduktiv zu sein.  Zukunft gesichert ?? Was will man mehr ??  So ist es, Corinne Henker !

J.P. Neumann / 24.06.2020

Peterson beschreibt hier das Problem des angelsächsischen Bildungssystems.  Es ist ein seltsamer Arbeitsmarktmix aus Elite-Absolventen und Hilfsarbeitern.  Lehre/Berufsausbildung gibt es nicht . Es hat überraschenderweise jahrhundertelang funktioniert.  Nur heute eben nicht mehr, denn die Eliteunis sind inzwischen fette Milliardenkonzerne und produzieren zum grössten Teil nur noch sinnlose Abschlüsse (Genderwissenschaften, Lyrik, Kunsthistoriker etc).  Der Fisch stinkt vom Kopfe her.  Genau das passiert leider auch gerade in Deutschland.  Die ganzen “Exzellenzinitiativen” laufen auf eine schlechte (steuerfinanzierte) Kopie des morbiden angelsächsischen Systems hinaus.  Bezahlt von den Handwerkern des steuerlichen Mittelbaus.

Thomas Taterka / 24.06.2020

” Erwachsen” wurde ich erst an dem Tag, an dem ich mich entschloss, mich beruflich selbstständig zu machen. Ohne Rückendeckung durch eine Partei, einen Verein oder eine Lobby. Ist ‘ne harte Schule des Lebens, für alles selbstverantwortlich zu sein , was man verbockt und nicht auf andere abschieben kann. Sie MÜSSEN zum Workaholic werden. Wenn Sie bestehen wollen, bleibt Ihnen keine Wahl. Nur der Sonntag ist frei, häufig noch nicht einmal der. Aber wenn der Beruf richtig gewählt ist, nach Einschätzung Ihrer Qualifikation als Profi darin arbeiten zu können, mit Spaß und Ernst, geht es Ihnen besser als den meisten, die nur arbeiten , um Geld zu verdienen. Die Wahrscheinlichkeit,Ihre Zeit auf Erden zu vertrödeln ,schwindet mit jedem Jahr mehr und mehr und - so lernen Sie, mit der eigenen Vergänglichkeit zu LEBEN. Ich beispielsweise wurde so zu einem fanatischen Sonntagsausflügler. Meinungen zur Weltverbesserung habe ich in meinem Beruf in der Woche über die Jahrzehnte genug gehört. Aus den meisten Wünschen wurde nichts oder ein Schreckgespenst der Verzerrung in der Wirklichkeit. An meine ” Sonntage ” aber erinnere ich mich noch heute gerne. Zum Video: er ist immer übermotiviert , das endet immer in Frustration, weil 90% schon immer borniert waren und es immer gar nicht so genau wissen wollen. Das wird ewig so bleiben. So einfach ist das.

Jan Kandziora / 24.06.2020

Nicht reden, machen. Ein Studium dient dazu, die Formalismen eines Fachs zu erlernen. Damit man irgendwann nicht mehr planlos vor einem Problem steht, sondern es so aufbereiten kann, dass man es selbst durchschaut, und dass andere Fachleute es anhand des Plans ebenfalls schnell durchschauen. Darin unterscheidet es sich nicht von einer Ausbildung zum Mechaniker. Verkauft wird den jungen Leuten aber, seit es Universitäten gibt, etwas ganz anderes, nämlich die Brutstätte des Bildungsmenschen. Und solch allseits Viertel- und Achtelgebildete, die kein Fach auch nur ansatzweise beherrschen, die kein einziges Problem auch nur exakt beschreiben können – vom Lösen sprechen wir ja noch gar nicht — kommen dabei heraus. Nicht in der Mehrheit, die Mehrheit der Studenten ist zum Glück noch immer zielstrebig oder hat zumindest einen zielstrebigen Coach. Aber in einer sehr lauten Minderheit, die ihre Zugehörigkeit zur Gruppe der Bildungsmenschen als konsumierbares Gut begreifen und ansonsten ziellos durchs Leben treiben.

Rudi Knoth / 24.06.2020

Um welche Universitäten und Studienfächer geht es hier denn? Ich denke, daß etwa in einem Studium des Maschienenbaus man mehr lernt als denken, sprechen und schreiben. Oder sind es die Geisteswissenschaften oder ähnliches?

Corinne Henker / 24.06.2020

Das oben Geschriebene trifft natürlich auf die Geistes-“Wissenschaften” zu, treffender auch Geschwätzwissenschaften genannt. Aber bei einem Studium der Natur- oder Ingenieurswissenschaften, Medizin, Pharmazie, Mathematik, IT, in gewissem Maß auch BWL lernt man durchaus noch etwas Sinnvolles und kann es auch im späteren Beruf umsetzen. Ich sehe das gerade an meinen Kindern (sie studieren Medizin bzw. Angewandte Chemie). Aber wir gehören eben auch nicht zum “grünbürgerlichen” Milieu.

Werner Arning / 24.06.2020

Was fehlt denn den heutigen Generationen? Es fehlt vielleicht eine wichtige Erfahrung oder Beobachtung. Nämlich die, für seine Existenz kämpfen zu müssen. Auch die Eltern heutiger Studenten mussten schon nicht mehr kämpfen. Es war/ist alles vorhanden, was zu einem relativ sorgenfreien Leben notwendig ist. Es galt auch niemals dieses Vorhandene zu verteidigen, es schien nie in Gefahr zu sein, es war selbstverständlich da, sogar im Überfluss. Wer unter diesen „Gewissheiten“ aufwächst, dem fehlt eine Lebenserfahrung, die frühere Generationen wie selbstverständlich verinnerlichen mussten. Das Leben, die Existenz muss hart erarbeitet und mutig verteidigt werden. Auszuwachsen im „Wohlstand“, im Einklang mit den Gegebenheiten, in vollkommener Sicherheit, meist materieller wie emotioneller Art, bewirkt, dass wir uns nicht mehr so anstrengen müssen. Weder geistig noch körperlich. Es sei denn, zur Schaffung eines durchtrainierten, schönen Körpers. Das Abitur wird uns teilweise regelrecht nachgeworfen. Über Richtig und Falsch brauchen wir nicht nachzudenken. Alle sind sich über derartige Fragen einig. Was bleibt nun anderes übrig, als „Gutes zu tun“? Das soziale Verantwortungsgefühl zu entwickeln. Denn auch andere sollen von unserem Wohlstand etwas ab haben. Ändern sich die Umstände, werden wir jedoch wieder unseren Kopf gebrauchen müssen. Und unsere Ellbogen. Ob die jetzige Generation in der Lage wäre, den Hebel umzulegen, ist fraglich. Möglicherweise würde sie sich fressen lassen. Von denen, die das Kämpfen gelernt haben und die kein Studium benötigen, um zu durchschauen, was in unserer Gesellschaft falsch läuft und wo ihre Schwächen liegen. Noch schützt uns davor ein relativer Reichtum. Ist dieser aufgebraucht, werden die Karten neu gemischt. Der Eindruck, dass die Studenten nicht mehr in der Lage sind, sich beispielsweise einer kontroversen Diskussion zu stellen, entspricht wahrscheinlich der Realität. Deshalb erspart man ihnen auch das Diskutieren.

Magdalena Hofmeister / 24.06.2020

Ich kann natürlich verstehen, dass man für die Übersetzungen der Vorträge von Jordan Peterson nicht gleich einen professionellen Übersetzer anstellt, aber ein wenig Sorgfalt würde ich mir doch wünschen, zumal Jordan Peterson sehr viel Wert auf Präzision legt. Hier ist ihnen u.a. ein falscher Freund untergekommen: “pathetic”, bedeutet mitnichten das deutsche “pathetisch” (dramatisch, ausdrucksvoll, feierlich…), sondern so ziemlich das Gegenteil: erbärmlich, armselig, mitleiderregend. Übrigens eine Vokabel, die bei ihm ziemlich häufig kommt, also vormerken.

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