Ich war geschockt angesichts des absoluten Vergnügens, das einige aus den Nebeneffekten der Corona-Lockdowns ziehen konnten, nämlich der Gelegenheit, ihre Nachbarn auszuspionieren und zu verpfeifen.
Ich lebe in einer sehr linken Nachbarschaft in Toronto. Ich bin unter meinen Nachbarn wahrscheinlich unbeliebter als irgendwo sonst auf der Welt, eine sehr nervige Konsequenz all dessen, was um meine Person herum in den letzten sechs Jahren geschah. Etwas, das mir während der Coronzeit in Toronto jedoch besonders auffiel, war zweierlei: Einerseits der unbedingte Wille der Linken, die Armen ihren Reinheitsgeboten zu opfern. Und andererseits, gemeinsame Sache mit den Pharmakonzernen zu machen.
Das war wirklich eine wundersame Umkehrung, praktisch unvorstellbar. Jahrzehntelang waren die einzigen Feinde der Linken, die genauso wichtig waren wie große Energiekonzerne, die großen Phamakonzerne. Dass die Linken sich auf die Pharmahersteller einlassen würden, verblüffte mich als eine philosophische Umkehrung wundersamen Ausmaßes. Ich habe das immer noch nicht ganz begriffen.
Außerdem war ich geschockt angesichts des absoluten Vergnügens, das einige aus den Nebeneffekten der Corona-Lockdowns ziehen konnten, nämlich der Gelegenheit, ihre Nachbarn auszuspionieren und zu verpfeifen. Ich hatte das Gefühl, dass in Toronto 70 Prozent aller Leute diese gottverdammten Masken glücklich bis ans Lebensende getragen hätten. Und die Hälfte dieser Gruppe hätte es einfach nur deshalb gerne getan, weil es ihnen die Möglichkeit gab, ihre Nachbarn zu bespitzeln und zu verraten.
Natürlich war mir klar, dass (...) diese Neigung tief im Herzen der menschlichen Seele verankert ist. Dennoch war es ein Schock für mich zu sehen, wie schnell sich dieser Wunsch manifestierte, sobald es die sozialen und politischen Bedingungen ermöglichten und „moralisch notwendig“ machten.
Dies ist ein Auszug aus einem Video von Jordan B. Peterson.
Beitragsbild: Gage Skidmore CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons
@Gerhard Schäfer: „Das indoktrinierte Gehirn“ von Dr. Nehls ist sehr empfehlenswert, aber nicht für jeden. Die bereits Geschädigten haben nichts mehr davon. Methoden der Massen-Manipulation sind außerdem knackig zusammengefasst in „Moderne Propaganda“ von Johannes Menath. Am besten gefallen mir die „Kunstgriffe eristischer Dialektik“ nach Schopenhauers „Die Kunst, recht zu behalten“. „Eristisch“ nach Eris, der griechischen Göttin der Zwietracht und des Streits!
Und ich dachte immer, Toronto liegt in Kanada und nicht in Deutschland.
„Ich hatte das Gefühl, dass in Toronto 70 Prozent aller Leute diese gottverdammten Masken glücklich bis ans Lebensende getragen hätten.“ Man kann nicht mehr im Gesicht lesen. Die Maskenträger fühlen sich selbstsicherer und stärker im Alltag. Ich bin z.B. jemand, der sehr vielen bekannten und unbekannten Menschen zuerst ins Gesicht schaut und nicht wie andere (selbst Arbeitskollegen im Flur) starr in die Ferne blicken, als ob dort gerade das Tor zum Paradies sich manifestiert.
Ja, Herr Peterson, ich erinnere mich gut an den Bericht über 2 Männer, die während der Corona-Diktatur zusammen gekocht haben, und plötzlich 10 Bewaffnete in der Küche standen. Natürlich von Nachbarn herbeitelefoniert (siehe auch: „Und plötzlich steht die Polizei in der Küche“). Seit Corona sind viele Menschen komplett durchgedreht und übergriffig geworden. Ich höre noch „Abstand! Das ist keine Bitte, das ist ein Befehl!“ im REWE an der Kasse. Meine Antwort war „Haben sie hier neuerdings etwa Hausrecht?“. Oder die kleinen geistig armseligen Kassiererinnen mit „Maske über die Nase!“, die sich durch die Tagesschau und Dr. Osten gut informiert fühlten. Ich erinnere mich, wie ich bei null Grad in meinem Unterstand ein Feuer in einer Stahlschüssel entzündet habe, um nicht zu erfrieren. 10 Minuten später Blaulicht, weil einer am anderen Rheinufer (Neuendorf) in Urbar ein Feuer sah. So sind sie halt… die Polizei war an diesem Abend aber sehr umgänglich… muss man auch erwähnen. MFG