Es gibt keinen Grund, warum es in Zukunft kein Leben in unbegrenztem Reichtum und mit unbegrenzten Möglichkeiten für jeden einzelnen Menschen auf dem Planeten geben sollte. Es sei denn, wir vermasseln es.
Ich wurde gefragt, was mich optimistisch stimmt, hinsichtlich der Entwicklung in unserer Zeit? Nun, kaum ein Mensch verhungert heutzutage noch. Es macht mich wirklich froh, dass es (im Westen) viel mehr arme Leute gibt, die dick sind, als arme Leute, die verhungern. Das meine ich nicht als Spaß. Hungersnöte gibt es heute insgesamt nur noch aus politischen Gründen. Denn eigentlich könnten wir die Weltbevölkerung locker ernähren. Wir werden einen Höhepunkt von 9 Milliarden Menschen auf der Erde erreichen, und dann wird die Gesamtbevölkerung in nicht allzu ferner Zukunft wieder sinken. Und in dem Moment wird die Unterbevölkerung ein Problem werden und nicht die Überbevölkerung.
Der Planet ergrünt in rasantem Tempo, eine Folge des CO2-Ausstoßes, was ich schreiend komisch finde. Dies vollzieht sich vor allem in Halbwüsten – und damit geschieht genau das Gegenteil von dem, was uns seit 30 Jahren erzählt wird. Die Datenlage hier ist eindeutig. Wie sich herausstellte, können Pflanzen, wenn sie mehr Kohlenstoffdioxid zur Verfügung haben, ihre Atmungsporen schließen und damit auch in trockeneren Regionen gedeihen. So dass die Wüsten schrumpfen und nicht wachsen. Auch nicht schlecht.
Die Armen lieber dem Planeten opfern
Dann hätten wir noch die Verbesserung der Ernteerträge. Ansonsten tragen wir mittlerweile alle ein unbezahlbares Gerät in unserer Tasche: Eine Universalbibliothek – jeder kann sich im Prinzip alles mithilfe eines Smartphones beibringen. Ein Wunder! Wir können fast umsonst um die Welt fliegen. Und wenn wir gelandet sind, können wir uns ein Auto von jemandem leihen, der uns nicht mal kennt. Noch so ein Wunder! Wenn man näher hinsieht, sind wir eigentlich unfassbar reich. Und in schnellem Tempo werden wir immer reicher.
Wenn wir nicht so dumm wären, würde das wahrscheinlich in den nächsten 20, 30 Jahren so weitergehen. Der dänische Autor Bjørn Lomborg, den ich sehr bewundere, hat auf der Basis von aktuellen Wachstumsraten vernünftige Vorhersagen für die nächsten 100 Jahre getroffen. Wir wären dann im Schnitt um 440 Prozent reicher. Der Klimawandel – sofern er wie angenommen stattfindet –, würde diese Verbesserung um etwa 40 Prozent schmälern. So oder so gibt es also keinen Grund, warum es – wenn wir uns richtig aufstellen und vorsichtig sind –, kein Leben in unbegrenztem Reichtum und mit unbegrenzten Möglichkeiten für jeden einzelnen Menschen auf dem Planeten geben sollte.
Das würde aber auch bedeuten, dass wir das auch tolerieren können, wonach es leider nicht aussieht. Denn die Missgünstigen unter uns finden es besser, wenn sie haben und andere nicht, so dass ihr Status ungerechtfertigt erhöht bleibt. Sie würden die Armen lieber dem Planeten opfern, allerdings nicht, um diesen zu retten, sondern lediglich die Armen zu opfern. Wir können sehr schnell an diesem Punkt anlangen, so, wie wir es schon öfters im 20. Jahrhundert geschafft haben. Aber dieses Mal gelingt es uns vielleicht ganz, denn wir haben Technologie, die die Nazis vor Neid erblassen lassen würde.
Wenn wir uns also für den totalitären Weg entscheiden, könnten wir eine Hölle kreieren, die sich niemand vorstellen kann. Aber das muss nicht so sein. Wir können diese Entwicklung aufhalten, wenn wir alle eine innere Apokalypse durchmachen und auf unsere Täuschungen verzichten. Wenn man sich gut in der Welt orientiert, kann man ein leuchtendes Beispiel für Andere sein. Dadurch kann man es schaffen, die Menschen in seiner Umgebung aufzurichten. Wenn genügend Menschen sich dies zur Maxime machen, werden wir den richtigen Weg einschlagen.
Dies ist ein Auszug aus einem Video von Jordan B. Peterson.
Beitragsbild: Gage Skidmore CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons
Vielen Dank! Eine Korrektur: Herr Petersen spricht von maximal „9“ Milliarden Menschen auf dem Planeten. Richtig ist: es werden (um 2100) 11 Milliarden sein und es
dann auch bleiben. Zur Anschaulichmachung siehe den schwedischen Statistiker und Demographen Hans Rosling (verstorben): „Why the world population won’t exceed 11 billion“ auf Youtube.
Bei „wachsender Menschheit“ ist jeglicher Optimismus obsolet.
Robert SCHLEIF, – … wenn der „Kapitalismus“ so funktionieren würde, wie sie beschreiben, würden wir noch mit Pferdekutschen
fahren und ins Plumpsklo k…………n . Nicht soviel Karl Murx lesen würde helfen !
Das Problem sind weder Ressourcen, Nahrung noch Medizin. Die Natur hat gesorgt, denke ich nur was sich alleine z.B. im Pilzbereich machen ließe….,( den man nicht mal extra braucht) so wie an die Ressourcen der sogenannten „armen Länder“. Nein, das Problem ist der Korruption und menschliche Verkommenheit in den oberen Etagen geschuldet Und letztere Korruption blüht in totalitären Systemen ohne checks and balances besonders gut.
Danke für den sehr wichtigen Beitrag. Ja, es sind Führungspersönlichkeiten gefragt die a) die Hölle der gottlosigkeit aufzeigen und b) die etwas „andre“ Alternative zu „Diktatur“ leben.Und ja, wir sind reich, die Probleme des kalten Krieges von einst hätten wir nicht, wenn wir diese nicht künstlich herbeizaubern würden demnächst halt mit andren Protagonisten. und den Stalinisten vermutlich dann auf der gegenüberliegenden Seite von anno dazumal…… Zum Glück sind noch ein paar andre da und ich bin froh, dass es zumindest bis jetzt so scheint dass Russland u. seine orthodoxen Christen nicht vor haben, das globale totalitäre Regenbogen Paradies zu betreten,was mir der letzte Grund für die penetrante AGITPROP gegen alles „Russische“ (russische Christen?) scheint.
Photosynthese: Pflanzen produzieren mittels Sonnenlicht, Wasser und CO² Glucose und Sauerstoff. Menschen brauchen Sauerstoff zum atmen. Je mehr CO² in der Luft, desto besser das Pflanzenwachstum und desto mehr Sauerstoff wird produziert, den die Menschen zum atmen brauchen. Also wo ist eigentlich das Problem mit dem CO²? Die angebliche Treibhauswirkung von CO² ist bis heute nicht belegt. Wäre sie das, könnte man die Wechselwirkung irgendwo nachlesen. Das kann man aber nicht. Nirgendwo. Die CO2 Geschichte ist nur eine täuschende Marketingkampagne, um den Ölverbrauch und damit die Umverteilung von Reichtum von West in den islamischen Nahen Osten zu verhindern. Man dachte, man könne so den radikalen Islam austrocknen. Hat nicht funktioniert. Man kann eben nicht alles mit Geld regeln. Überzeugungen haben mit Geld wenig zu tun. Also war das der falsche Ansatz. Falsche Überzeugungen ändert man nur durch Aufklärung und nicht durch Täuschung.
Der sieht ja aus wie Nosferatu. Und das Nilpferd wohnt jetzt auch in Südamerika. Ich meine nicht Frau Lang. Und auf versuchten Impfzwang steht die Todesstrafe in den Sternen.