Im Folgenden geben wir einen Auszug aus einem Gespräch von Jordan B. Peterson und Ezra Levant wieder. Levant ist Mitbegründer und Geschäftsführer des kanadischen alternativen Online-Mediums „Rebel News“, das vor allem Video- und Audio-Beiträge produziert. In dieser Eigenschaft ist er ein gefragter politischer Kommentator in der englischsprachigen Welt. Zuvor hatte Levant das konservative Online-Medium „Western Standard“ gegründet. Bekanntheit erlangte er, nachdem er dort 2006 die berüchtigten Mohammed-Karikaturen aus der dänischen Zeitung „Jyllands Posten“ veröffentlicht hatte.
In dem Gespräch geht es um den britischen Islamkritiker, Aktivisten und Bürgerjournalisten Tommy Robinson, der im Oktober 2024 zu 18 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt und im Mai 2025 aus der Haft entlassen worden war. Im Zentrum des Verfahrens standen angebliche Falschbehauptungen Robinsons über einen syrischen Flüchtling. Laut britischer Berichte war der damals 15-Jährige 2018 von einem Mitschüler an seiner Schule angegriffen worden. Medien verbreiteten, es habe sich um rassistisch motivierte Gewalt gehandelt. Nachdem dem vermeintlichen Opfer eine Welle der Solidarität entgegengeschlagen war, verbreitete Robinson auf Facebook, dass der syrische Schüler seinerseits ein Mobber gewesen sei und zuvor ein Mädchen attackiert haben soll. Daraufhin wurde er von der Familie des syrischen Jungen verklagt, die angab, seinetwegen Morddrohungen erhalten zu haben. 2021 wurde Robinson gerichtlich zu einer Zahlung von 100.000 Pfund Schadensersatz verurteilt und verpflichtet, seine Äußerungen nicht mehr zu wiederholen. Robinson veröffentlichte 2023 jedoch den Dokumentarfilm „Silenced“, für den er unter anderem Mitschüler befragt hatte, die angaben, ihrerseits von dem Syrer Gewalt erfahren zu haben. Das Video wurde seither millionenfach angesehen.
Die Verurteilung und Inhaftierung Robinsons hatte für internationale Aufmerksamkeit gesorgt und große Sympathien seitens seiner Anhänger hervorgerufen. Auch Elon Musk setzte sich für seine Freilassung ein. Im September dieses Jahres veranstaltete Tommy Robinson, der regelmäßig als „rechtsextrem“ geframt wird, in London eine Demo gegen die Massenmigration, an der über 100.000 Protestierende teilnahmen. Gerade sorgte für Aufsehen, dass Robinson auf Einladung des israelischen Diasporaministers Amichai Chikli Israel besuchte. Auslöser war die islamistische Attacke auf eine Synagoge in Manchester Anfang Oktober gewesen. Chikli nannte Robinson „einen mutigen Anführer an vorderster Front im Kampf gegen den radikalen Islam“.
Das folgende Gespräch wurde bereits im Februar dieses Jahres aufgenommen und behandelt die fragwürdige Verurteilung Tommy Robinsons sowie die kritikwürdigen Bedingungen seiner damaligen Haft. Es hat an Relevanz seither nichts eingebüßt.
Ezra Levant: Wir sollten noch ein wenig mehr über meinen Freund Tommy Robinson sprechen und darüber, dass er in gewisser Weise auch irrational ist, wenn es darum geht, sich selbst zu retten. Zum Beispiel als er damals vor Gericht in Großbritannien stand. Ich war dabei und sah, wie der Richter ihn fragte: „Werden Sie dieses Video entfernen?“ Das war kurz nachdem Sie ihn interviewt hatten. Er hatte ein Video auf Twitter gepostet und ihm war vorher schon gerichtlich mitgeteilt worden: „Tun Sie das nicht, tun Sie das nicht.“ Er tat es trotzdem. Er wurde vor Gericht gestellt. Er stand also auf der Anklagebank, und der Richter sagte: „Ich werde Ihnen die Höchststrafe auferlegen.“ Das besagte Video war bis dato 55 Millionen Mal angesehen worden. Der Richter sagte: „Sie nehmen es sofort herunter, sonst werde ich Sie für Monate wegsperren ...“
Jordan B. Peterson: Ging es um das Video „Silenced“?
Ezra Levant: Ganz genau. Aber Tommy beugte sich nicht.
Jordan B. Peterson: Er war ja eigentlich schon außer Landes und nur für seinen Prozess zurückgekehrt.
Ezra Levant: Er kehrte zurück aus Spanien.
Jordan B. Peterson: Ich weiß, denn wir hatten vorher noch darüber gesprochen. Wir haben die Vor- und Nachteile diskutiert, ob er wegbleiben oder zurückkehren sollte, um sich seinem Schicksal zu stellen. Als Sokrates von den Athenern zum Tode verurteilt wurde, dachten sie, er würde fliehen. Sie sagten ihm: „Wir werden dich in sechs Monaten vor Gericht stellen – zwinker, zwinker –, warum verlässt du nicht die Stadt, du störrischer alter Esel?“ Denn sonst würde das Beil fallen. Er ging in sich und führte eine kleine Diskussion mit seinem Gewissen, das ihm sagte, er solle nicht weglaufen.
Ezra Levant: Mir ging es ähnlich. Ich hatte Tommy in Spanien besucht und flog mit ihm zurück, weil wir dachten, er würde sofort nach seiner Landung verhaftet werden. Sie warteten aber strategisch ein paar Tage und holten ihn genau rechtzeitig ab, damit er nicht an einer Kundgebung teilnehmen konnte. Tommy hat seine Fehler, aber er trägt auch einen seltenen, funkelnden Diamanten in sich. Und ich werde Ihnen sagen, was das ist. Das Video „Silenced“ war damals bereits 55 Millionen Mal angesehen worden. Der Richter sagte: „Wenn Sie es jetzt entfernen, können Sie Monate früher zu Ihrer Familie nach Hause zurückkehren.“
Und ich gebe zu, ich sagte zu Tommy: „Pass auf, du hast den meistgesehenen Dokumentarfilm kreiert, der jemals in Großbritannien produziert wurde. Das ist der größte Erfolg aller Zeiten. Du hast den größten Erfolg, den du haben kannst, mit 55 Millionen Aufrufen. Nimm ihn herunter und lasse dich nicht von deiner Familie trennen.“ Das sagte ihm als Freund. Er aber entgegnete: „Nein.“ Jetzt hat sein Video über 150 Millionen Aufrufe. Die ganze Welt spricht darüber, darunter sogar Elon Musk höchstpersönlich, der es retweetet hat. Was ich sagen will: Das Gesetz ist nicht darauf ausgerichtet, mit Menschen umzugehen, die nicht das optimale Ergebnis zur Schmerzlinderung anstreben.
Jordan B. Peterson: Ich würde es anders formulieren. Die nicht das optimale Ergebnis zur Linderung unmittelbarer Schmerzen anstreben. Das ist ein großer Unterschied.
Ezra Levant: Da haben Sie recht. (…) Sie glaubten, Tommy würde einknicken und das Ding runternehmen. Stattdessen sagte er: Nein, ich bleibe standhaft. Und somit sitzt er immer noch im Knast. Übrigens haben sie ihn in Einzelhaft gesteckt. Sie haben den gesamten Isolationsblock geräumt. Er ist der einzige Gefangene dort. Er ist 21 Stunden am Tag in seiner Zelle. Er darf raus, um zu duschen, um auf einem Hometrainer Fahrrad zu fahren und in einem improvisierten Fitnessstudio zu trainieren. Den Rest der Zeit ist er in Isolation. Das geht jetzt schon über 100 Tage so.
Jordan B. Peterson: Im Moment haben sie auch jedem, der Follower in den sozialen Medien hat, verboten, ihn zu besuchen, was seltsam ist, denn was bedeutet das überhaupt, „Follower in den sozialen Medien“? Drei Leute? 1.000 Leute?
Ezra Levant: Jeder hat Follower in den sozialen Medien.
Jordan B. Peterson: Das heißt also, diese Formulierung soll bedeuten, was immer sie wollen.
Ezra Levant: Viele seiner Freunde wollten ihn besuchen. Ich hatte das zum Beispiel am 16. Februar vor. Prompt erhielt ich einen Brief von der Gefängnisdirektion, in dem steht, dass sie wissen, dass ich in den sozialen Medien aktiv bin, und mich deshalb nicht hereinlassen werden. Das Problem daran ist …
„Mit Einzelhaft kann man sogar einen Psychopathen bestrafen“
Jordan B. Peterson: Wissen Sie eigentlich, wie es ihm geht?
Ezra Levant: Ich weiß von seiner Familie, dass es ihm schlechter geht.
Jordan B. Peterson: Kein Wunder!
Ezra Levant: Es ist eine Form von psychischer Folter. Einzelhaft dient eigentlich als Strafe für einen Gefangenen, der bereits im Gefängnis sitzt.
Jordan B. Peterson: Mit Einzelhaft kann man sogar einen Psychopathen bestrafen. So hart ist diese Strafe. Man kann den unsozialsten Menschen der Welt in Einzelhaft stecken, und selbst dieser ist noch sozial genug, um das als Strafe zu empfinden. Es handelt sich also um eine wirklich schwere Strafe. Außerdem haben sie ihn auch noch in ein Hochsicherheitsgefängnis gesteckt.
Ezra Levant: In diesem Gefängnis sitzen normalerweise Mörder. Ich habe ihn einmal besucht, bevor diese Besuchersperre verhängt wurde. Es war schon eine ziemliche Herausforderung, durch dieses Labyrinth aus Türen zu kommen. Ich habe ihn zu Beginn seiner Haft getroffen, und im ersten Monat war er noch recht guter Dinge. Jetzt ist er seit vier Monaten dort.
Jordan B. Peterson: Und er hat noch fünf Monate vor sich?
Ezra Levant: Genau. Und er bricht langsam zusammen. Das Problem beim Besuchsverbot ist folgendes …
Jordan B. Peterson: … er weiß gar nicht mehr, was vor sich geht.
Ezra Levant: Nicht nur das. Die Besucher wollen ihn aus eigenem Antrieb besuchen. Ich zum Beispiel möchte mit ihm über bestimmte Dinge sprechen. Ich möchte auch hinterher über bestimmte Dinge Auskunft geben können, wie etwa seinen Gesundheitszustand. Aber aus seiner Sicht braucht er die Besucher, um bei Verstand zu bleiben. Er hat feste Besuchszeiten, die aber seine Familie nicht alle in Anspruch nehmen kann. Seine Familie lebt ihr Leben, seine Kinder gehen zur Schule.
Ich war im Gerichtssaal, als der Richter das Urteil verkündete. Der Richter verurteilte ihn zu der gesetzlich zulässigen Höchststrafe. Und die soll er in Einzelhaft absitzen? Das gibt’s doch gar nicht!
Jordan B. Peterson: Nun, meines Wissens nach hat er um Einzelhaft gebeten.
Ezra Levant: Nein, das stimmt nicht.
Jordan B. Peterson: Okay, dann klären Sie mich bitte auf. Soweit ich weiß, ist dieses Gefängnis für ihn gefährlich, da es voller Menschen ist, die, sagen wir mal, nicht gerade glücklich über Mr. Robinson sind. Genau wie das letzte Gefängnis, in dem er war und in dem er so schwer zusammengeschlagen wurde, dass er Schutz brauchte. Aber Sie sagen, das stimmt gar nicht?
Ezra Levant: Tatsächlich sagt er immer: „Setzt mich in die Zelle, setzt mich in den Trakt, ich werde mich selbst verteidigen, und im Zweifel dürft ihr euch verantworten, Gefängnisleitung!“ Und das Gefängnis weiß einfach nicht, was es mit besagten Insassen machen soll.
Jordan B. Peterson: Aber es handelte sich doch um eine zivilrechtliche Tat.
„Eine brutale Faktenprüfung“
Ezra Levant: Das ist richtig, er ist ein Zivilgefangener. Er hat doch noch nicht einmal eine strafrechtliche Tat begangen. In den Vereinigten Staaten gibt es verschiedene Arten von Banden im Gefängnis. Es gibt weiße Banden, schwarze Banden und Latino-Banden. Man schließt sich einer Bande an, um Schutz zu erhalten. In Großbritannien sind muslimische Banden bei weitem die dominierenden Banden. Tatsächlich muss man konvertieren, um dort Mitglied zu werden. Und die Sache ist die: Tommy Robinson ist ein Skeptiker und Kritiker des Islam. Und jeder, der ihm ein Messer in den Rücken sticht, wäre für immer ein Held in der Community. Dennoch gäbe es einige Möglichkeiten, einen solchen Mann zu inhaftieren, insbesondere wenn er ein Zivilgefangener ist. Er sitzt ja keineswegs für ein Verbrechen im Gefängnis. Er hat lediglich ein Video hochgeladen.
Kommen wir noch einmal kurz auf den Sachverhalt der Faktenprüfung zurück. Der Richter entschied: „Was Sie online stellen, ist vor Gericht nicht zulässig. Ich lehne es als Wahrheit ab, weil es nach den Zivilprozessregeln vor Gericht nicht zulässig war.“ Okay, einverstanden, Herr Richter. Aber das bedeutet nicht, dass es nicht wahr ist. Und das bedeutet nicht, dass es nicht nützlich ist. Es kann doch nicht sein, dass wir alle die Wahrheit durch ein bestimmtes Rechtssystem suchen müssen, in dem Anwälte und Richter bestimmen, was man sehen darf und was nicht.
Eigentlich geht es um einen Kampf zwischen Tommy Robinson und der Regierung des Vereinigten Königreichs darüber, was wahr ist. Und ein Richter sagte: „In meinem Gerichtssaal darf man bestimmte Beweise nicht in den Prozess einbringen. Daher dürfen sie diese auch nicht in ein anderes Forum einbringen, in dem sie sich besser auskennen, nämlich in ein Social-Media-Video.“ Das ist doch nichts anderes als eine brutale Faktenprüfung. Und als Tommy Robinson das nicht akzeptierte, wurde er in Einzelhaft gesteckt, wo er neun Monate verbringen soll. Ich glaube kaum, dass jemand außer Julian Assange das auf sich genommen hätte.
Jordan B. Peterson: Wo liegt das Gefängnis?
Ezra Levant: Es heißt Woodhill. Es liegt in einer Stadt namens Milton Keynes. Etwa 90 Autominuten vom Londoner Flughafen Heathrow entfernt. Ich hoffe immer noch, dass ich hineinkomme. Ich habe gestern der Gefängnisdirektor übermittelt: „Ich unterschreibe auch eine Vertraulichkeitsvereinbarung.“ Was aber obszön wäre. Denn wer ist diese Gefängnisdirektorin, dass sie mir untersagt, zu verbreiten, was Tommy mir erzählt, und zu verbreiten, was ich dort sehe?
Jordan B. Peterson: Vor allem außerhalb Großbritanniens.
Ezra Levant: Das ist einfach unerhört. Aber ich möchte ihn nun mal sehen. Ich möchte sehen, wie es ihm geht. Und sie zögern und zögern es hinaus. Die wollen, dass er im Gefängnis stirbt.
Jordan B. Peterson: Das wäre ein Fehler.
Ezra Levant: Das glaube ich auch. Wie gesagt, mein Rat an ihn vor drei Monaten war, das Video zu löschen und nicht so lange ins Gefängnis zu gehen, um der Sieger zu sein. Aber sein Sieg wird dadurch noch viel größer, und deshalb wissen sie nicht, wie sie mit ihm umgehen sollen.
Ich reise genau wie Sie öfters nach Großbritannien. Und ich glaube, wir lieben dieses Land aus ähnlichen Gründen: Es ist die Quelle unserer Sprache, unserer Kultur und unserer Geschichte. Die Quelle unserer Freiheit.
Jordan B. Peterson: Des britischen Common Law …
Ezra Levant: Ich bin einfach verliebt in diesen Ort. Ich kann gar nicht genug davon bekommen, aber meine Reisen dorthin bezeichne ich auch als dystopische Zeitmaschine. Wenn ich nach Großbritannien reise, sehe ich, wie die Zukunft Nordamerikas in fünf Jahren aussehen wird, wenn wir unseren Kurs in Fragen wie der Masseneinwanderung, die kulturell nicht ...
Jordan B. Peterson: Oder das Netto-Null-Ziel. Das heißt im Klartext: keine Autos für das Fußvolk. Es bedeutet nicht, dass ihr sauberere Luft haben werdet, Leute. Es bedeutet, dass ihr in eurem verdammten Haus bleiben und im Dunkeln erfrieren könnt.
Dies ist ein Auszug aus einem Video von Jordan B. Peterson.
Jordan B. Peterson (* 12. Juni 1962) ist ein kanadischer klinischer Psychologe, Sachbuchautor und emeritierter Professor. In seinen Vorlesungen und Vorträgen vertritt er konservative Positionen und kritisiert insbesondere den Einfluss der Political correctness und die Genderpolitik. Sein 2018 erschienes Buch „12 Rules for Life“ war internationaler Bestseller.
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@I.Grimm---Geht mir ähnlich. Deshalb bin ich auch konservativ. Zu all dem kommt noch hinzu, dass die Kommentare umgedreht wurden, die Ältesten zuerst. Heutzutage wo technisch soviel möglich ist, könnte man nicht die Möglichkeit „alte Version“ einbauen? Wenn es aber Jüngere anlockt ist auch gut weil die müssen aufgeklärt werden. Und für T. Robinson wünsche ich alles Gute. Habe seinen Israel-Besuch gesehen. Sehr gut.
Die Ausländer haben in den Parteien ihren Rückhalt. Von daher ist Tommy Robinsons Vorgehen zwar populistisch, aber auch irgendwie naiv. Er schafft sich damit noch mehr Feinde. Zudem wissen die Parteien um die Inhalte im Koran. Die machen das trotzdem. Irgendwie ist das so ein Vorgehen neben der Spur. Gegen die Parteien und ihre Gesetze zu protestieren, erzeugt nicht diese gefährlichen Feindschaften, scheint mir aber weitaus wirkungsvoller. Dann ist das auch peinlich. Zudem stimmt der Hintergrund, denn das Vorgehen ist zumeist genauso korrupt und mit dem Rechtsstaat, und noch weniger mit dem Völkerrecht, vereinbar. Das ist ja auch Menschenhandel, den die Parteien über ausgelagerte Kader betreiben, indem sie das Vorgehen dulden, oder dem gar zustimmen. Irgendwie finde ich das auch ziemlich rassistisch, was die Regierung da macht? / Gesetze legalisieren, aber die sind nicht zwingend moralisch.
@Ilona Grimm (das Original): Das geht mir genauso. Ein verwirrendes Wirrwarr auf der Achse generell und die Kommentare teilen sich die halbe Seitenansicht mit Werbung. Mich stört das neue Design sehr, mal sehen, wie lange…
Das Video „Silenced“ ist frei auf Youtube verfügbar. Ich bin kein Robinson-Fan, ich finde ihn dubios, aber vermutlich sollte man sich mit der Geschichte beschäftigen.
@Ilona Grimm: Ich stimme Ihnen zu, der Kommentarbereich war oft immer das Erste, was ich gelesen habe (teilweise habe ich einige Kommentare noch vor dem Artikel gelesen). Natürlich kann man nach wie vor auf „Leserbriefe“ klicken, aber es ist nicht mehr dasselbe. Während ich das geänderte Design der Website ganz ok finde (andere Schrift etc.), finde ich es auch verwirrend, dass in unregelmäßigen Abständen alte Artikel wieder prominent an vorderster Stelle stehen. Da sollte die Redaktion an der ein oder anderen Stelle noch nachbessern.
Was macht Charles eigentlich so? Einerseits ist das sehr mutig, sich der Gewalt zu stellen. Andererseits sehe ich aber weniger die Ausländer in der Verantwortung und viel mehr die Schleusenwärter in den regierenden Parteien. Im übrigen hat England keine Verfassung, ist also kein Verfassungsstaat. Das Land läßt sich nur als Region des Commonwealth definieren. England hat seine Autonomie vor langer Zeit aufgegeben. Ich denke, daß es einfacher gewesen wäre, gegen die Parteien und ihre Strukturen vorzugehen als noch Zeit war. Jetzt hat man es mit den Auswirkungen der Korruption und verwahrlosten Menschenmassen zu tun. / Die dummen American Tech Corporations arbeiteten daran, den Bedarf an menschlicher Arbeitskraft zu beseitigen, während die antiamerikanischen Biden-Demokraten 14,4 Millionen menschliche Einwanderer-Invasoren importierten und so das enorme Angebot an überschüssiger Arbeitskraft erhöhten. Ein so regiertes Land hat null Überlebenschancen. JCR ; – Die Welt im freien Fall. Wir haben es bei allem mit einem gesellschaftlichen Phänomen zu tun. Die Idioten mit ihren Smartphones müßten einzeln überzeugt werden, daß sie die treibende Kraft hinter der Zerstörung der Wirtschaft, der Rechtsstaaten, der sozialen Errungenschaften und hinter der zunehmenden Verschmutzung, der Überwachung und den Invasoren sind. Das ist völlig unmöglich.
Weil mich der Sachverhalt interessiert, habe ich versucht, den Artikel zu lesen. Leider habe ich es nicht geschafft, weil mich die Einsprengsel anderer Artikel zu sehr abgelenkt und auch verärgert haben. Der neue „frische“ Auftritt ist für mich ein absolutes Ärgernis. Jemand wie ich, der großen Wert auf saubere Strukturen und Übersichtlichkeit legt, ist zu sehr „old school“ und soll anscheinend abgeschreckt werden. Das Durcheinander von aktuellen und länger zurückliegenden Artikeln ist immens. Der Diabolos διάβολος, was etwa Durcheinanderbringer, Chaosbringer heißt, lässt grüßen! Artikel, die ich schon vor Tagen gelesen habe, sind so interessant wie die Tageszeitung von gestern, die sich nur noch zum Einwickeln von Abfällen oder zum Feuermachen eignet. Soll das Chaos so bleiben? Bei NIUS schaue ich jeweils nur ganz kurz rein, klicke hier und da und verschwinde schnell wieder. Es sei denn, ich treffe zufällig auf einen Artikel von Claudio Casula. Den lese ich dann mit Interesse. Ansonsten ist mir der Auftritt von NIUS zu unübersichtlich, zu verwirrend, zu laut, zu bunt. Und jetzt scheint Achgut denselben Weg beschreiten zu wollen. Deswegen habe ich Achgut schon gestern in „Ach_du_Schreck“ umbenannt. Und als „Sahnehäubchen“ ist der Kommentarbereich vom Katzentisch in die Besenkammer verbannt worden. Sind die Kommentare zu lästig, weil sie zuviel Aufmerksam von der Redaktion erfordern? Oder sind sie entbehrlich, weil sie scheinbar keine neuen Leser / Werbekunden bringen? – - – Für mich sind die Kommentare ♦mindestens♦ so interessant wie die Artikel; gelegentlich um Längen interessanter als die Artikel. – - – Nix für ungut, sagt der Bayer, wenn er eine Watschn abgeliefert hat…