Im Folgenden geben wir einen Auszug aus einem Gespräch zwischen Jordan B. Peterson und dem US-amerikanischen Bestseller-Autor und Männerrechtler Dr. Warren Farrell wieder.
Dr. Warren Farrell: Es wird oft behauptet, Männer würden stärker in Konkurrenz zueinander treten als Frauen. Aber das stimmt nicht. Beide Geschlechter konkurrieren untereinander, wenn es um die Güter geht, die ihnen die größtmögliche Auswahl bei der Partnerwahl sichern. Frauen konkurrieren zum Beispiel mit anderen Frauen um ihre Kleidung. Wenn eine Frau auf einer Party ein Auge auf einen Mann geworfen hat und eine wirklich attraktive Frau plötzlich dazustößt, wird sie versuchen einzuschätzen, wie ihre Chancen stehen und was sie zu tun hat, um den besagten Mann zu bekommen. Umgekehrt konkurrieren Männer natürlich genauso untereinander, wenn sie versuchen, atttraktiv auf Frauen zu wirken.
Jordan B. Peterson: Das bringt mich zu der sehr spannenden Frage, wie am Arbeitsplatz eigentlich auf lange Sicht gemischte Kompetenzhierarchien funktionieren sollen. Ich stelle damit nicht gemischte Teams als solches infrage, sondern mir geht es um Folgendes: Die Regeln, wie Männer mit anderen Männern konkurrieren, sind klar. Die Regeln, wie Männer mit Frauen konkurrieren sollen, sind jedoch überhaupt nicht klar. Verlierer bleiben Verlierer. Aber was ist mit den Gewinnern? Wird ihr Konkurrenzverhalten als tyrannisch interpretiert, wenn es sich gegen eine Frau richtet? Wie sollen Männer damit umgehen? Vermutlich lassen sich diese Dinge verhandeln.
Aber es dürfte wohl feststehen, dass dadurch alles viel komplexer wird. Denn wie Sie gerade darlegten, konkurrieren Männer und Frauen untereinander um jeweils andere Dinge. Wenn eine Frau nun mit einem Mann am Arbeitsplatz um Status konkurriert, konkurriert sie mit ihm, genauer gesagt, um männlichen Status, nicht um weiblichen. Was soll man jetzt damit anfangen?
Zunächst einmal stellt sich ja die Frage, was eine Frau von männlichem Status hat. Warum sich dieser Kampf lohnen soll, liegt überhaupt nicht auf der Hand. Ich glaube, das ist der Grund, warum sich so viele Frauen in ihren Dreißigern aus Hochdruck-Jobs „retten“. Natürlich liegt das einerseits daran, dass Frauen klassischerweise in diesem Alter Kinder bekommen. Aber der nächste rosa Elefant im Raum, über den keiner spricht, ist: Warum soll Status in einer männlichen Hierachie für eine Frau reizvoll sein? Welchen Nutzen hätte sie davon? Natürlich: Mehr Einkommen. Ihr beruflicher Status bringt ihr aber keine Pluspunkte auf der Attraktivitäts-Skala ein, während umgekehrt Männer durch einen hohen Status für Frauen enorm an Attraktivität gewinnen.
Dr. Warren Farrell: Ich würde zumindest sagen, dass der Einfluss von Erfolg auf die Attraktivität bei Männern und Frauen in anderem Verhältnis steht. Ich glaube schon, dass, wenn ein Mann die Wahl zwischen zwei gleich attraktiven Frauen mit einer ähnlichen Persönlichkeit hat, er sich immer für die Erfolgreichere der beiden entscheiden würde. Natürlich hätte er bei der erfolgreicheren Frau mehr Angst vor Zurückweisung, weil sie mehr Optionen hat.
Jordan B. Peterson: Sie wird aber vor allem auch mehr Forderungen stellen. Das ist der eigentliche Knackpunkt und Grund für die männliche Angst vor Zurückweisung. Denn noch mehr als die größeren Optionen einer erfolgreichen Frau schlagen ihre gesteigerten Ansprüche zu Buche. Denn vielleicht sind diese so hoch, dass der Mann ihnen nicht gerecht werden kann.
Dr. Warren Farrell: Und davor haben Männer ernorme Angst.
Jordan B. Peterson: Genau. Denn was ist das Wesen der Zurückweisung? Es gibt einen Spruch, mit dem ich meine Studenten immer geärgert habe: „Du bist der perfekte Partner, aber dein genetisches Material sollte es auf keinen Fall in die nächste Generation schaffen.“ Das trifft einen natürlich bis ins Mark. Vielleicht hilft diese Sichtweise, die männliche Angst vor Zurückweisung zu verstehen. Möglicherweise wenden sich darum so viele der Pornografie zu. Oder melden sich auf Tinder an, weil dort die Zurückweisung kaschiert wird.
Dies ist ein Auszug aus einem Gespräch zwischen Jordan B. Peterson und dem US-amerikanischen Bestseller-Autor und Männerrechtler Dr. Warren Farrell. Hier geht’s zum gesamten Gespräch.
@ G. Giesemann Drehen wir es doch mal um. Frauen haben dieses Problem auch. Männer brauchen die meisten Frauen auch nicht. Bei beiden Geschlechtern balgt man sich um ca. 20%. Frauen, die nicht mehr gebärfähig oder gar gebährunwillig sind aka kinderlose Frauen sind nach ihrer Logik generell nutzlose Esserinnen. Oder legen die Eier? Nur Frau Nutzlos hat ja Glück und und die Quote und kann den Männern erklären, wie es läuft. Als Universalgenie von eigenen Gnaden sogar ohne jeden Befähigungsnachweis. Und nach dieser Logik ist natürlich klar: Homosexualität braucht die Evolution schon gar nicht. PS.: Wer meint, Nutten seien die Lösung, der tut mir leid. Ich denke mal, das war ironisch gemeint. PS.2: Wenn Frauen nur wenige Männer brauchen, warum setzen die sich so dafür ein, Massen im besten Abspritzalter zu importieren? In Abwandlung des „Welthits“ von Ina Deter. „Ich schreibs an jede Häuserwand, neue Frauen braucht das Land.“ PS.3.: Männer haben „Angst vor Zurückweisung“. Männer nicht, Fiffis schon. Denn es gehört zum Spiel seit Alters her. Und auch da: Frauen haben auch Angst vor Zurückweisung. Und können an der Stelle, wo Mann häufig einfach mit den Schultern zuckt, ganz schön bösartig werden. Denn weibliche Anmache nimmt mit weiblicher Macht zu, da man ja dann auch mal männliche Privilegien oder eben das was man dafür hält, ausnutzen möchte. Leider ist eine Frau an der Stelle mangels Erfahrung und Einfühlungsvermögen nicht sehr geschickt, sondern wie ein Klavier spielender Hund. Man muss froh sein, dass er nicht die Tasten vollsabbern und Abstriche bei der Melodie machen. (Was davon Ironie ist, hängt sehr vom Standpunkt ab. Darf daher jeder selbst entscheiden.)
Sehr interessante Feststellungen, nur wie passt das beispielsweise bei Merkel ? Da waren im Kanzleramt eher weniger „Attraktivitätsprobleme“ zu bewältigen. Ihr Eindringen in die „Männerdomäne – Kanzlerschaft“ kann also nur reines Machtstreben gewesen sein, ggf. in Erfüllung politischer Aufträge früherer Machthaber. Der regulatorisch begründete „Verlust“ ihres Amtes bedeutet aber noch lange nicht, dass ihr Einfluss zurückgehen würde. Wie man sieht, hat sie ihren „Ersatz“ und das Drumherum – wie immer – selbst „organisiert“. Und im Rahmen ihrer „weiterführenden Aufgaben“ – aus ihrem komfortablen, steuerfinanzierten „Führerinnen- Quartier“ heraus – wird sie wohl damit auch weiterhin die Fäden in der Hand behalten. Es sei denn, man könnte sich – in Erinnerung an männliche Führungsdominanz – ihrer irgendwie entledigen! MfG
Wenn ein Mann von einer Frau zurückgewiesen wird, empfindet er als persönliche Niederlage. Allerdings wird es jeder Mann erleben, dass er bei einer Frau einmal auf Ablehnung stößt. Es ist eine Erfahrung, mit der ein Mann umgehen können muss. Meines Erachtens ist es ein Fehler, wenn Männer sich darauf fixieren, bei einer Frau ankommen zu müssen, um in einer Partnerschaft zu leben und Sex haben zu können. Evolutionsbiologisch sind Liebe, Zärtlichkeit und sexuelle Empfindungen nichts weiter als die Aktivierung des emotionalen Belohnungssystems. Man wird mit positiven Gefühlen belohnt für ein Verhalten, das im Sinne der Evolution ist. Alle Gefühle sind nah am Leben, keinen Hunger haben, sich nicht kränklich fühlen, keinen Misserfolg erleben, sich fortpflanzen etc. Die Gefühle sind in der biologischen Evolution nur Mittel zum Zweck. Das Mittel sind positive und negative Gefühle. Der Zweck ist, das Leben insgesamt erfolgreich zu bestreiten. Nun gibt es keinen Grund, auf das emotionale Wohlergehen zu verzichten, aber man sollte immer bedenken, dass es um das Leben als Ganzes geht, nicht um einen Teil davon und auch nicht um ein einzelnes Gefühl. Hinzu kommt, dass der Mensch nicht nur emotional funktioniert, sondern wie kein anderes Lebewesen eine Fähigkeit hat, Gedanken zu entwickeln und logisch zu organisieren, die ihn im Vergleich zu den anderen Tieren deutlich heraushebt. Wie die Gefühlsebene ist die der Gedanken ein in der biologischen Evolution entstandenes Mittel, um den Zweck Leben insgesamt erfolgreich bestreiten zu können. Bei den Tieren ist der Erfolg des Lebens im Kern, den täglichen Überlebenskampf zu gewinnen und sich fortzupflanzen. Jetzt bleibt noch die wichtige Frage, worin der Erfolg des Menschen besteht; denn nur für das tägliche Überleben und die Fortpflanzung lebt der moderne Mensch nicht.
Männer haben ein generelles Problem: Frau braucht die meisten nicht. Als Genspritzen. Denen langt ein George Clooney zum Klonen; jeder gute Hirte weiß: Zwei, drei Männchen in einer Schafherde sorgen leicht dafür, dass die Schäfchen ständig trächtig sind. Wozu also mehr füttern? Nichtsnutze, die bloß fressen und stinken, keine Milch, keine Eier, keine Jungen. Früher hat Menschen-Ober-Mann das Problem gelöst in diversen Ritualen zu deren Dezimierung, denke etwa an die diversen Blutpumpen der christlichen Nationen im 20. Jhdt. und natürlich vorher schon dito. Das war industriell-organisiertes Töten von Männerüberschüssen. Sehr schön war das auch zu beobachten im iranisch-irakischen Krieg in den 80ern; da wurden die Buben barfuß ins MG-Feuer gejagt, mit irgendeinem blödsinnigen Spruchband am brain. Die „höhere Form des Tötens“ war eine Ausdrucksweise von Fritz Haber, Nobelpreis für Chemie 1918. Obwohl später als Kriegsverbrecher gesucht, ging dann in die Schweiz. Nicht aberkannt. Eine gute Sache einschlägig war auch der Völkermord in Ruanda, da haben die Jungmannen der einen Ethnie die der anderen zerhackstückt; Ruanda ist übrigens stockkatholisch. Daraufhin folgte eine sehr friedliche Zeit, zwei, drei Jahrzehnte lang – wegen Frauenüberschuss. Die Damen betrieben dann sogenannntes „men sharing“. Ist leider vorbei inzwischen. Ähnlich lief es auch hier in Europa nach den kleinen internen Auseinandersetzungen. Als ich noch Kompaniechef war, ließ ich die 500 Mann antreten, alle im vollen Saft, dachte so vor mich hin: Wenn ich die allesamt in den Tod treibe, dann sind 500 Maiden übrig, wie viele davon werden wohl interessant sein für mich? Als Brigadegeneral waren das dann schon ca. 3000 Mann; als Divisionskommandeur (10.000 Mann), ließ ich antreten; als Armeegeneral hatte ich den Überblick und auch so langsam das einschlägige Interesse verloren, allez. Der verständige moderne Mann sieht zu, dass er genug Geld verdient für den Puff. Basta.