112-Peterson: Die Gefahr, eine Frau zu sein

Ob eine Ehe halten wird, kann man teilweise aufgrund der Persönlichkeitsmerkmale der Partner vorhersagen. Genauer gesagt, anhand der Ausprägung der Dimension „Neurotizismus“, also der Empfänglichkeit für negative Gefühle (nach dem Big-Five-Persönlichkeitsmodell). Je höher der Neurotizismus-Wert einer Person liegt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Scheidung. Aus diesem Grund werden die meisten Scheidungen auch von Frauen initiiert.

Aber bevor es jetzt einen Aufschrei gibt: Ich meine das keineswegs sexistisch. Es gibt gute Gründe, warum Frauen sensibler auf negative Gefühle reagieren. Sie sind zunächst einmal kleiner und verletzlicher. Außerdem kommen ihnen die Folgen von Sex in Gestalt einer Schwangerschaft teurer zu stehen. Und selbstverständlich müssen sie feinfühlig gegenüber den Gefahren sein, denen kleine Kinder ausgesetzt sind. Ich betone also, dass nichts „falsch“ daran ist, dass Frauen im Schnitt anfälliger für negative Emotionen sind. Zu einem gewissen Grad ist es für sie als Individuen jedoch kostspielig.

Denn diese Disposition ist unangenehm und körperlich anstrengend. Gleichzeitig ist sie aber auch absolut sinnvoll, wenn man davon ausgeht, dass die Welt für Frauen wahrscheinlich gefährlicher ist. Vor allem, wenn sie Kinder haben.

Dies ist ein Auszug aus einem Gespräch von Jordan B. Peterson mit Dr. Glenn Loury. Hier geht's zum Auschnitt und hier zum gesamten Gespräch.

Foto: jordanbpeterson.com

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Holger Kammel / 20.07.2022

Ich bin der Meinung, daß europäische Frauen heute im wesentlichen ausgestorben sind. Liegt an dem Verschwinden des Patriarchts, das im wesentlichen eine Frauenherrschaft war.  Heute gibt es verzogene kleine Prinzessinen, die nahtlos in das Gewerbe neurotischer Megären überwechseln. Es liegt nicht an eurem kleineren Gehirn.

Hans-Peter Dollhopf / 20.07.2022

Herr Hotz, Sie führen an, dass “die meisten Scheidungen von Frauen initiiert werden, hat wohl eher finanzielle Gründe, vor allem wenn Kinder da sind. Ein Mann kommt gar nicht auf diese Idee, weil er weiss, was ihm dann blüht.”  - - - Sie betrachten Ehescheidung unter der Fuchtel des deutschen Staates, aber Peterson dagegen, Kanadier und eher vertraut mit anglo-amerikanischen Zuständen bei der oft ganz diametralen Gesetzgebung in 50 Bundesstaaten plus Kanada, mögen die spezifisch deutschen juristisch-ideologischen Einfälle zur hiesigen gesetzlichen Eheausgestaltung - “bis dass der Staat Euch in ein anderes Beziehungsverhältnis überführe” - unbekannt geblieben sein.

giesemann gerhard / 20.07.2022

Viel Frauenfeindlichkeit hier, viel “Maskulinität”. Egal, bin nicht schwul, MICH interessieren NUR Frauen. Nebenbei: Es gibt auch frauenfeindliche Frauen - sonst täte sich die Hälfte der Menschheit nicht so von den Kerlen verarschen lassen. Ist das womöglich physiologisch? Nach Paul Julius Möbius?

Peter Wachter / 20.07.2022

@giesemann gerhard + @Paul Siemons, und wenn´s intressiert, schaut euch mal auf YT Boris Reitschuster an, solange es nicht gesperrt ist !

Ralf Pöhling / 20.07.2022

Frauen haben sehr sensible Antennen. Das sollte man nutzen. Diese Antennen müssen nur richtig ausgerichtet werden. Dafür braucht es Aufklärung und Schulung.

ralf heinritz / 20.07.2022

Danke für den Link. Überhaupt ist es vielleicht das Beste an dem ganzen Race Theory, BLM Debakel, daß man auf “vernünftige”, meinetwegen auch linke “schwarze” Intellektuelle aufmerksam wird. Ich jedenfalls habe da wirklich sehr viel verschlafen.

giesemann gerhard / 20.07.2022

Das gilt vor allem dann, wenn die “Frauen” kleine Mädchen mit 13/14/15 sind und schon geschwängert werden können - in manchen Kulturen sogar zumeist und bevorzugt. Sagts du was, verurteilen sie dich als Volksverhetzer - weil solcherlei Kritik die “psychische Stimmung gegen Menschen muslimischen Glaubens” verschlechtere. Damit kann das Gericht sogar völlig recht haben. Wobei auch Mädchen “Menschen” sind imA - und sogar noch muslimische! Wer’s nicht glaubt, dem empfehle ich das Urteil im Wortlaut, zu finden im ww-net unter Angabe des Az.: 824 Cs 112 Js 101229/18(2), dort als “openjur/u/2396606” und, mit bayrischem Emblem, “gesetze-bayern/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2018-N-58571?hl=true”. Ganz ohne Schwärzungen bei mir auf Anfrage unter giesge@t-online.de Ja, Menschen, die schwanger werden können sind SEHR verletzlich. Die Vorstellung, ich müsste ein Kind gebären, das aufgrund meiner Vergewaltigung entstanden ist, kann ich mir gar nicht vorstellen; ein Kind, mit 13/14/15 soll das verkraften können, bloß weil das in einer “Kinderehe” geschieht, auch noch von der einschlägigen Gesellschaft nicht nur so geduldet, sondern explizit gefordert - unsäglich. Es handelt sich um ca. 700 Millionen betroffener Mädchen weltweit, Näheres unter “Kinderheirat” bei wiki und “unicef prangert Kinderehen an” im ww-net. Ich erfinde das nicht.

Hans-Peter Dollhopf / 20.07.2022

M. Friedland fragt: “Wie kommt Herr Peterson darauf, daß die Welt für Frauen gefährlicher ist als für Männer?” - - - Eine/r ist immer dabei, wo nicht lesen kann. Peterson berichtet lediglich, dass bei Frauen im Schnitt ein höherer Neurotizismus-Wert, also eine größere Anfälligkeit für negative Emotionen messbar ist. Dass Frauen die Welt als für sich gefährlicher wahrnehmen, führt er mit “... wenn man ... wahrscheinlich ...” an. Er behauptet nirgendwo, dass dies so zu sein habe, was Sie ihm aber zum Vorwurf machen. Bleiben Sie doch bitte in Zukunft sachlich!

Hans Buchner / 20.07.2022

Man recherchiere, wieviele Frauen es in den diversen Kabinetten (Bund und Länder) seit 1949 jeweils gab. Anfangs keine. Und heute? Ich behaupte, der Frauenanteil korreliert nicht nur mit dem stetig zunehmendem Wahnsinn nicht nur in D, EU, USA, ..., er ist dafür kausal. Belehrt mich eines Besseren!

Hermine Mut / 20.07.2022

Ja,  das finde ich plausibel. Aber warum dann so viel mehr Suicide auf der männlichen Seite ? wegen des höheren Erwartungs-  /Leistungsdrucks an das “starke” Geschlecht ?

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