Die Sowjets haben die Idee der klassen- und ethnienbasierten Schuld umgesetzt und perfektioniert. Heute sind wir wieder auf dem besten Wege dorthin.
Die Idee der Sowjetunion lautete: Nur weil man aufgrund seiner familiären Herkunft einer bestimmten Klasse angehörte, war man sofort hinreichend schuldig, um in ein Lager gesteckt und bestraft zu werden. Die Lagerstrafen dauerten oft zehn oder 15 Jahre. Wenn man Glück hatte, waren es nur zwei oder drei Jahre. Die Sowjets haben also die Idee der klassen- und ethnienbasierten Schuld umgesetzt und perfektioniert.
Diesen Pfad sollte man lieber nicht beschreiten, aber in Nordamerika sind wir auf dem besten Wege dorthin. Denn überall gibt es heutzutage Diskussionen über rassisch und ethnisch bedingte Schuld. Es ist eine außerordentlich schlechte Idee, eine ganze Gruppe von Leuten aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit für irgendetwas schuldig zu befinden.
Dies ist ein Auszug aus einem Video von Jordan B. Peterson.
Beitragsbild: Gage Skidmore CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons
Absolute Perversion der Geschichte ist es, wenn Amerika, welches einst gegen den Rassenwahn des Dritten Reiches zu Felde zog, nun seinerseits rassentheoretische Überlegungen anstellt. So geschmacklos wie der Papst in einem Pornofilm. Man fragt sich, ob die woken Affen in den USA überhaupt denken können oder je ein Buch gelesen haben. Von einem Soziologen hörte ich einst, dass in den USA mehrheitlich angenommen wird, dass die Deutschen in einem Land voll hoher Berge lebten und in Sepplhosen herumliefen. Das hielt ich damals für einen Gag.