112 Peterson: Kollateralschäden der Corona-Politik

Die sekundären Folgen der Corona-Politik dürften verheerend sein, auch wenn sie in ihrer Konsequenz noch gar nicht abzusehen sind.

Eine der Folgen sind die Absprachen zwischen der Presse und der Regierung. Woher wissen wir, dass diese Verbindungen nicht schlimmere Auswirkungen haben als die Pandemie selbst? Das wäre sogar sehr gut möglich. Oder dass wir im Zuge von Corona gezwungen wurden, unsere medizinischen Daten der gesamten Bürokratie und sogar Kellnern preiszugeben? Die Menschen haben gelernt, sensible Daten zu fordern – und zu erhalten. Könnte nicht auch diese Entwicklung schlimmer als die Pandemie sein? Zweifellos beinhaltet all das einen Verstoß gegen unsere fundamentalen Rechte. Gibt es Evidenz, die die Schwere dieser Kollateralschäden widerlegen kann? Wir werden es sehen.

In Kanada beispielsweise ist die Kollaboration zwischen Presse und Politik eklatant. Als etwa Brian Peckford, der ehemalige Premierminister der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador seine Verfassungsbeschwerde (gegen die Corona-Maßnahmen) einreichte, konnte er kein gängiges Medium finden, das darüber berichten wollte (und verbreitete die Nachricht daher auf Jordan B. Petersons YouTube-Kanal, hier als Text bei Achgut, Anm.d.Red.). So wenig ich das Staatsfernsehen mittlerweile noch leiden kann – das ist doch eine absolute Katastrophe!

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Lockdown-Auswirkungen auf die Lieferketten. Anfang des Jahres hatte ich Gespräche mit meinem Verlag, Penguin Books, über eine Doppelband-Edition meiner letzten beiden Bücher. Jedoch wurde mir gesagt, dass sie kein Papier auftreiben könnten – wir sprechen hier wie gesagt von Penguin Random House! Und von einem relativ unkomplexen Produkt wie Papier. Wenn wir also nicht einmal mehr Papier haben, ist das wirklich eine Hausnummer!

Als ich vor ein paar Monaten ein Mazda-Autohaus in Kanada besuchte, hatten sie dort ein einziges Auto ausgestellt! Das ist nun alles andere als eine große Auswahl. Wir können also kaum vorhersagen, wohin uns die Versorgungsengpässe noch tragen werden.

Und wie sieht es eigentlich mit all dem gedruckten Geld aus? Wir haben bereits gesehen, wie dank anderer Faktoren eine Immobilienblase entstanden ist. Woher wissen wir, dass dies nicht noch schlimmer als eine Pandemie ist? Es nicht zu wissen, spielt die entscheidende Rolle. Skepsis gegenüber der verrückten Eile, von oben proklamierte Lösungen für komplexe Probleme durchzudrücken, macht mich in dieser Hinsicht zum Konservativen. Es ist immer riskant, in großem Stil in Systeme einzugreifen, die man überhaupt nicht versteht.

 

Dies ist ein Auszug aus einem Beitrag von Jordan B. Peterson. Hier geht's zum Auszug und hier zum gesamten Interview.

Foto: jordanbpeterson.com

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Leserpost

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Armin Latell / 01.06.2022

@Dr. Jürgen Kunze “Als verheerend wird sich die Corona-Abwehr bestimmt nicht darstellen.” Für all die Opfer , bzw. deren noch lebenden Angehörigen, für die pleite und bankrott gegangenen Existenzen, für die vielen Kinder, die indoktriniert und seelisch missbraucht wurden, waren sie auf jeden Fall verheerend. Oder für die überall und offiziell diskriminierten Ungeimpften. “Verheerend wäre der Ausbruch eines Supervulkans oder der Einschlag eines Asteroiden wie vor 60 Mio. Jahren.” So etwas ist einen Naturkatastrophe und keine menschengemachte, wie die sogen. Corona Maßnahmen. “Ich finde, die Auswahl der Vokabeln dürfte durchaus differenzierter ausfallen.” Könnte sein, vielleicht hätten Sie mehr Beispiele mehr überzeugt. “Immerhin blieb das Wachstum der Weltbevölkerung unbeeindruckt von den Coronaviren wie auch von den Maßnahmen dagegen.” Wo findet denn das unbeeindruckte Bevölkerungswachstum statt, Herr Kunze? Genau, z.B. bei den nicht gespritzten Afrikanern, die haben nämlich richtige und keine konstruierten Probleme. Würde man Menschen in Shanghai fragen, ob die Coronamaßnahmen ihrer Regierung verheerend für sie selbst sind, was glauben Sie, würden die wohl antworten? Wahrscheinlich ist es nur dann verheerend für Sie, wenn nur Sie selbst irgendeinen Nachteil deswegen erfahren. Grünen Mentalität: mir geht es doch gut.

George van Diemen / 01.06.2022

Der eitle Dreiklang verwüstet diese Gesellschaft. Die Justiz wokt eifrig mit..

Dr. Klaus Schmid / 01.06.2022

Die Politik wird nicht mehr von den Politikern gemacht sondern von den Medien, bei uns den rot-grünen ÖRR-Medien. Die Clique um Will & Co. bestimmt letzten Endes unser Schicksal da sie sich das “Wahrheits-Monopol” unter den Nagel gerissen hat.

Thomas Szabo / 01.06.2022

Die schlimmsten Kollateralschäden finden auf der geistigen und der gesellschaftlichen Ebene statt, wenn der Irrsinn institutionalisiert wird.

Franz Michael / 01.06.2022

Die Berrtelsmann-Arvato Krake und seine Eskalationspresse expandiert aktuell. Nicht nur Brasilien, auch in Kanada kaufen sie einige Medien auf. Klar, Arvato/Bertelsmann und das „eID“-Verifikationssystem wurde bereits teilweise in ganz Kanada 2021 eingeführt. Der deutsche Steuerzahler nebst AOK finanzierte es wohl. Gruselig, Berrtelsmann mit ihren Sozen polit Anhängsel SPD, DGB in Kanada. Aus den internen Pfizer Akten, wie aktuell bei uncutnews lesbar—“Bei den internen Versuchen traten mehr als 42.000 unerwünschte Ereignisse auf, und mehr als 1200 Menschen starben. Vier der Verstorbenen starben an dem Tag, an dem sie die Injektion erhielten.” Weiter mit “Zu den Nebenwirkungen, von denen Pfizer und die FDA wussten und ihnen nicht mitteilten, gehören Blasenbildung, Hautausschläge, Gürtelrose und herpetische Erkrankungen (eine Reihe von Blasenbildungen, die auf seltsame Weise die Symptome von Affenpocken erahnen lassen).”—Die Gentherapie ist wohl als erster globale Biowaffenangriff der Wissenschaft zu werten.

Ludwig Luhmann / 01.06.2022

“Es ist immer riskant, in großem Stil in Systeme einzugreifen, die man überhaupt nicht versteht.”—- Völlig typisch für Peterson, dass er seine Unwissenheit auf andere projiziert. Diejenigen, die die Macht haben, den Great Reset zu initiieren, wissen, was sie tun!

Ilona Grimm / 01.06.2022

@Dr. Jürgen Kunze: Ihrer Definition von „verheeren“ stimme ich nicht zu. Welchen englischen Begriff Peterson verwendet hat, kann ich nicht feststellen, da ich gerade keine Zeit habe, mir ein mehr als zweistündiges Interview (so interessant es auch sein mag) anzuhören und der Ausschnitt nicht funktioniert. Verheert nicht die „Gender-Ideologie“ die deutsche Sprache? Oder die Biologie? Kann nicht ein einziger knapper Satz eine ganze Beziehung innerhalb von Sekunden verheeren? Ursprünglich sind es Kriege gewesen, die Verheerungen angerichtet haben. Aber Medien und Politik (und deren unübersehbare Gefolgschaft) sind Kriegen im Verheeren durchaus ebenbürtig, auch wenn die „Verheerungen“ nicht unbedingt sofort offensichtlich sind. Eine Vergewaltigung beispielsweise hat verheerende Folgen, ohne dass man diese dem Opfer unbedingt ansehen kann. Ich finde das Wort „verheerend“ absolut zutreffend für die Folgen der weltweiten, insbesondere aber westlichen, Corona-Politik! - - - - Gebräuchliche Synonyme für verheeren: verwüsten, ausmerzen, tilgen, auslöschen, zerstören, ausradieren… | „verheerend“ hat die Bedeutung von „furchtbar, scheußlich, schrecklich, abscheulich…“ - -  ursprünglicher Sinn: (mhd.) mit einer Heeresmacht überziehen, verwüsten, verderben; ausplündern…

Thomas Taterka / 01.06.2022

Papiermangel ist natürlich der makaberste Witz für einen Kanadier . Wo landen denn die ganzen kostbaren abgeholzten Urwälder , die sofort mit dem schnell nachwachsenden Schrott aufgeforstet werden , den man bereits nach wenigen Jahren wieder ” ernten ” kann? Und angeblich sooo viele Arbeitsplätze schaffen , die aber kaum ein Kanadier in den jeweiligen Regionen jemals zu sehen bekommt . Wer lässt diese Wälder plündern für Geschäfte mit wem ?

Thomas Taterka / 01.06.2022

Ein zarter Hinweis zum PBD Podcast : Verpassen Sie auf keinen Fall die Folgen 155 u. 160 mit dem Nuklearwaffen - Experten Dr. Peter Pry.  Selten eine so klare , realistische und informative Analyse der Weltpolitik erlebt .

Dr. Jürgen Kunze / 01.06.2022

Als verheerend wird sich die Corona-Abwehr bestimmt nicht darstellen. Verheerend wäre der Ausbruch eines Supervulkans oder der Einschlag eines Asteroiden wie vor 60 Mio. Jahren. Ich finde, die Auswahl der Vokabeln dürfte durchaus diffenzierter ausfallen. Immerhin blieb das Wachstum der Weltbevölkerung unbeeindruckt von den Coronaviren wie auch von den Maßnahmen dagegen,.

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