Der Präsident der Berliner FU, Günter M. Ziegler, erklärt in einem Interview mit den Tagesthemen, was am 14. Dezember in seinem Haus passiert ist. Eine Gruppe pro-palästinensischer Aktivisten hatte einen Hörsaal besetzt und ihn erst geräumt, nachdem die Polizei eingeschritten war. Von einem Versagen der Uni-Führung könnte keine Rede sein, im Gegenteil, man habe „sehr ruhig und entlang von den Linien (!) gehandelt, die wir haben“ und darauf geachtet, „dass wir die Freie Universität als offenen Raum und als Gemeinschaft erhalten müssen“; man habe bald erkannt, dass „es Akteure von Außen waren, die da eben bespielt haben“, man habe festgestellt, „dass da ein Dialog nicht möglich, eine Debatte nicht erwünscht war“ und dann die Entscheidung getroffen, „diesen Protest zu beenden und uns dann Hilfe von der Polizei geholt“, wie man das eben so macht, wenn Aliens einen Raum bespielen. – Ab 4:20. Immer wieder schön zu sehen, wie Angehörige der gebildeten Schichten mit sich selbst und um Worte ringen. Kein Wunder, dass die Aliens keinen Bock auf Dialog und Debatte haben und das Weite suchen, sobald ihnen einer von Innen begegnet.
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