Vera Lengsfeld / 18.11.2017 / 10:30 / Foto: Infrogmation / 21

Merkel ist kein Hit mehr

Von Vera Lengsfeld. Wenn Merkel Geschichte sein wird, muss man wieder einmal der Frage nachgehen, wie es passieren konnte, dass Andersdenkende mit Methoden bekämpft wurden, die nach zwei totalitären Diktaturen tabu sein müssten. Die Rückeroberung der Demokratie ist ein gemeinsames Projekt von West- und Ostdeutschen, das die Vereinigung vollenden wird./ mehr

Gastautor / 18.11.2017 / 06:25 / Foto: pixabay / 19

Klimagipfel – tschüss, jetzt rechnen wir mal

Von Michael Obermaier. Der Klimagipfel ist vorüber. Der deutsche Beitrag zur Weltrettung soll bis 2050 zwei Billionen Euro betragen. Aber merkt das Klima davon überhaupt etwas? Oder könnte man das Geld andernorts effizienter einsetzen? Die überraschende Antwort liefert eine ganz einfache Rechnung. Sie lässt sich auf einem Bierdeckel anstellen. Man braucht auch keinen Think Tank dafür, sondern nur ein wenig praktischen Verstand./ mehr

Gastautor / 18.11.2017 / 06:15 / Foto: pixabay / 6

Lagerfeld, damit das Denken die Richtung ändern kann

Von Julian Tumasewitsch Baranyan. Diejenigen, die ihn für sein kritisches Statement zur AfD nach der Bundestagswahl gefeiert haben, verurteilen ihn nun für seine Äußerung zum importierten islamistischen Antisemitismus, und umgekehrt. So hält er der Gesellschaft einen Spiegel vor. / mehr

Vera Lengsfeld / 17.11.2017 / 17:21 / Foto: Jacob Levin / 0

Weltniveau: Berlins gendergerechtes Plumpsklo

Von Vera Lengsfeld. Berlins Toiletten gilt die volle Aufmerksamkeit des Senats, vom ersten Sitzungstag nach der Wahl an hat sich die Landesregierung mit keinem Problem so oft befasst wie mit den stillen Örtchen. Bisher unterhielt ein Unternehmer für die Stadt kostenfrei die Bedürfnisanstalten und finanzierte das Ganze mit Werbung. Der Vertrag wurde jetzt gekündigt. Der rotrotgrüne Fortschritt hält Einzug, das gendergerechte WLAN-Plumpsklo ist nur eine Frage der Zeit. / mehr

Gunter Weißgerber / 17.11.2017 / 16:00 / Foto: pixabay / 1

Jamaika-Gespräche: Zu lang? Undemokratisch? Nix da!

Von Gunter Weißgerber. Die Tatsache, dass Jamaika vielen nicht passt, sollte nicht zu einem gedanklichen Kurzschluss führen. Solche Gespräche und das Finden von Kompromissen sind letztendlich die hohe Schule der Demokratie. Die Gespräche dauern weder zu lang noch sind sie undemokratisch. Gefahren lauern woanders, etwa darin, Parteitage über Koalitionsverträge abstimmen zu lassen. Diese Praxis ist vom Grundgesetz nicht gedeckt./ mehr

Matthias Heitmann / 17.11.2017 / 14:00 / Foto: Tim Maxeiner / 5

Jamaika: die lebende Totgeburt

Von Matthias Heitmann. Es macht sich Ernüchterung breit, weil klar wird: Das sind genau dieselben Typen wie bisher, und von denen kann man Veränderung nicht wirklich erwarten. Wenn Jamaika gelingt, gibt es außer den Linken und der AfD keine Partei mehr im Bundestag, die nicht unter Angela Merkel regiert hat. Was soll man da von wem noch erwarten? Jamaika wäre die Fortsetzung genau der Fehler, für die die Politik gerade abgestraft wurde. / mehr

Chaim Noll / 17.11.2017 / 10:38 / Foto: Stefan Strumbel / 12

Lagerfeld hat sich für die Juden in Deutschland eingesetzt

Von Chaim Noll. Von den pompösen Gedenkfeiern abgesehen – die eher der deutschen Schuldpflege dienen – kümmert sich kein Mensch um die Juden in Deutschland. Ich denke, das hatte Lagerfeld im Sinn, als es unfair nannte, Hunderttausende Menschen ins Land zu holen, denen von Kindheit an tiefe Judenverachtung anerzogen wurde. / mehr

Gastautor / 17.11.2017 / 06:29 / Foto: Anabel Schunke / 47

Was man einmal Heimat nannte

Von Anabel Schunke. Es existiert noch ein anderes Deutschland. Eines, das noch Heimat ist, uns nicht nur ausharren lässt, sondern auch emotional verpflichtet. Für das wir immer noch im Rahmen unserer Möglichkeiten kämpfen. Mit jeder öffentlichen Kritik. Mit jedem Moment, in dem wir den Mund aufmachen, wo es so viel einfacher wäre, zu schweigen./ mehr

Quentin Quencher / 17.11.2017 / 06:20 / Foto: Stefan Klinkigt / 7

Nachhaltiger Selbstmord aus Angst vorm Tod

Von Quentin Quencher. Bundespräsident Steinmeier wirbt dafür, dass das Pariser Klimaabkommen „unumkehrbar“ wird. In welcher Tradition solche Forderungen nach Unumkehrbarkeit stehen, verrät ein Blick in die Geschichte. Von Hernán Cortés wird beispielsweise berichtet, dass er nach der Ankunft in der Neuen Welt seine Schiffe verbrannte, um seine Männer höchstmöglich zu motivieren. Ein Rückzug sollte ausgeschlossen werden. / mehr

Markus Vahlefeld / 16.11.2017 / 10:30 / Foto: Tim Maxeiner / 8

Die Deutschen und die Schicksalsfragen

Von Markus Vahlefeld. Das merkwürdige Hingezogensein des Volkes der Dichter und Denker zu Heilserwartungen, Erlösungssehnsüchten und Endlösungen war der politischen Klasse nach 1945 so tief als Schrecken in die Glieder gefahren, dass sie um Schicksalsfragen fortan einen großen Bogen machte. Erst mit den Grünen kamen die großen Schicksalsfragen wieder aufs Tapet./ mehr

Gastautor / 16.11.2017 / 10:04 / Foto: pixabay / 7

Der Klimawandel ist für unsere Welt eine Schicksalsfrage

Es war nicht alles schlecht an der Rede, die Angela Merkel gestern vor der Klimakonferenz in Bonn gehalten hat. Deswegen bringen wir sie hier im Wortlaut./ mehr

Vera Lengsfeld / 16.11.2017 / 10:00 / Foto: Sharon Pruitt / 9

Bildungs-Katastrophe live

Von Vera Lengsfeld. Kürzlich war ich Gastlektorin an einer Hochschule im Norden Deutschlands. In meinem Seminar über Plan- und Marktwirtschaft war ich schockiert: Die künftigen Betriebswirtschaftler wußten größtenteils nicht, was Planwirtschaft von Marktwirtschaft unterscheidet. Von der Grundschule bis zur Universität zeigt sich ein bedenklicher Verlust an Wisssen und Bildung – dem wichtigsten Rohstoff in diesem Lande./ mehr

Die Achse des Guten / 16.11.2017 / 06:15 / Foto: Tim Maxeiner / 9

Die Jamaika-Protokolle: Enthüllung einer Luftnummer

Die Achse des Guten macht hiermit Gesprächsunterlagen aus den „Sondierungen“ zur sogenannten Jamaika-Koalition öffentlich. Wir publizieren diese Papiere im Rahmen unserer Aktion "Demokratie lebt!". Wähler und Bürger sollen wissen, was da hinter verschlossenen Türen vereinbart werden soll. Zusammengefasst lässt sich sagen: Es soll alles weiter gehen wie bisher. Es handelt sich um die größte Ansammlung von Formelkompromissen zwecks Machterhaltung seit Gründung der Bundesrepublik. / mehr

Rainer Grell / 16.11.2017 / 06:07 / Foto: pixabay / 7

Die grüne Droge macht vergesslich

Von Rainer Grell. Betrachtet man die so genannten Sondierungsgespräche, die zu einer Jamaika-Koalition, also zu einer schwarz-grün-gelben Koalition zwischen CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP führen sollen, dann kann einem angst und bange werden. Denn alle beteiligten Parteien haben offenbar nur eines im Sinn: mitzuregieren, koste es, was es wolle. Sicher feilen sie jetzt schon an den Ausreden, die spätestens beim Abschluss des Koalitionsvertrags fällig sind./ mehr

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