Dirk Maxeiner / 19.11.2017 / 06:28 / 7

Der Sonntagsfahrer: Tausche Deutsche Bahn gegen Trabi

Video. Von Dirk Maxeiner. Auf meiner jüngsten Bahn-Fernreise erzielte ich einen Schnitt von etwa 40 km/h. Ein Trabi läuft nach inoffiziellen Messungen 90 km/h in östlicher Richtung und 110 km/h in westlicher Richtung, nach Bayern und bergab sogar 115 km/h. Im Vergleich mit der Deutschen Bahn handelt es sich also um eine Art Interkontinental-Rakete./ mehr

Roger Letsch / 19.11.2017 / 06:05 / 23

Die grüne Dampfmaschine

Von Roger Letsch. Die Erderwärmung infolge einer weiteren Verdopplung des antropogenen CO2 wird eher bei bescheidenen 1 Grad Celsius liegen – und dies ohne dass all die teuren und unsinnigen Klimarettungsprojekte realisiert werden müssten. Wir dürfen aber sicher sein, dass die Klimaretter den natürlichen Gang der Dinge als Erfolg ihrer grandiosen Bemühungen reklamieren werden. Also auf zur nächsten Klimakonferenz./ mehr

Gastautor / 18.11.2017 / 16:19 / Foto: pixabay / 4

Der Nordirland-Konflikt lebt wieder auf

Von Wolfgang Mayr. Es könnte passieren, dass sich die Nordiren mit einem Referendum von Großbritannien verabschieden. Die einst IRA-nahe Partei Sinn Fein strebt die Wiedervereinigung mit der Republik Irland an. Alte Konflikte brechen wieder auf, und das von Präsident Clinton vermittelte "Karfreitagsabkommen" steht auf wackeligen Füßen./ mehr

Rainer Grell / 18.11.2017 / 13:00 / Foto: Lusilier / 5

Cool

Von Rainer Grell. Mich erinnert der Begriff immer an „eiskalt“ und „knallhart“: Man schaut nicht rechts, man schaut nicht links, die Situation anderer berührt einen nicht, wenn man „cool“ ist. Man nimmt sie entweder gar nicht wahr oder lässt sich nicht anmerken, dass man sie wahrgenommen hat. Man steht irgendwie über der Sache. Ist der harte Hund, der sich durch nichts erschüttern lässt./ mehr

Vera Lengsfeld / 18.11.2017 / 10:30 / Foto: Infrogmation / 21

Merkel ist kein Hit mehr

Von Vera Lengsfeld. Wenn Merkel Geschichte sein wird, muss man wieder einmal der Frage nachgehen, wie es passieren konnte, dass Andersdenkende mit Methoden bekämpft wurden, die nach zwei totalitären Diktaturen tabu sein müssten. Die Rückeroberung der Demokratie ist ein gemeinsames Projekt von West- und Ostdeutschen, das die Vereinigung vollenden wird./ mehr

Gastautor / 18.11.2017 / 06:25 / Foto: pixabay / 19

Klimagipfel – tschüss, jetzt rechnen wir mal

Von Michael Obermaier. Der Klimagipfel ist vorüber. Der deutsche Beitrag zur Weltrettung soll bis 2050 zwei Billionen Euro betragen. Aber merkt das Klima davon überhaupt etwas? Oder könnte man das Geld andernorts effizienter einsetzen? Die überraschende Antwort liefert eine ganz einfache Rechnung. Sie lässt sich auf einem Bierdeckel anstellen. Man braucht auch keinen Think Tank dafür, sondern nur ein wenig praktischen Verstand./ mehr

Gastautor / 18.11.2017 / 06:15 / Foto: pixabay / 6

Lagerfeld, damit das Denken die Richtung ändern kann

Von Julian Tumasewitsch Baranyan. Diejenigen, die ihn für sein kritisches Statement zur AfD nach der Bundestagswahl gefeiert haben, verurteilen ihn nun für seine Äußerung zum importierten islamistischen Antisemitismus, und umgekehrt. So hält er der Gesellschaft einen Spiegel vor. / mehr

Vera Lengsfeld / 17.11.2017 / 17:21 / Foto: Jacob Levin / 0

Weltniveau: Berlins gendergerechtes Plumpsklo

Von Vera Lengsfeld. Berlins Toiletten gilt die volle Aufmerksamkeit des Senats, vom ersten Sitzungstag nach der Wahl an hat sich die Landesregierung mit keinem Problem so oft befasst wie mit den stillen Örtchen. Bisher unterhielt ein Unternehmer für die Stadt kostenfrei die Bedürfnisanstalten und finanzierte das Ganze mit Werbung. Der Vertrag wurde jetzt gekündigt. Der rotrotgrüne Fortschritt hält Einzug, das gendergerechte WLAN-Plumpsklo ist nur eine Frage der Zeit. / mehr

Gunter Weißgerber / 17.11.2017 / 16:00 / Foto: pixabay / 1

Jamaika-Gespräche: Zu lang? Undemokratisch? Nix da!

Von Gunter Weißgerber. Die Tatsache, dass Jamaika vielen nicht passt, sollte nicht zu einem gedanklichen Kurzschluss führen. Solche Gespräche und das Finden von Kompromissen sind letztendlich die hohe Schule der Demokratie. Die Gespräche dauern weder zu lang noch sind sie undemokratisch. Gefahren lauern woanders, etwa darin, Parteitage über Koalitionsverträge abstimmen zu lassen. Diese Praxis ist vom Grundgesetz nicht gedeckt./ mehr

Matthias Heitmann / 17.11.2017 / 14:00 / Foto: Tim Maxeiner / 5

Jamaika: die lebende Totgeburt

Von Matthias Heitmann. Es macht sich Ernüchterung breit, weil klar wird: Das sind genau dieselben Typen wie bisher, und von denen kann man Veränderung nicht wirklich erwarten. Wenn Jamaika gelingt, gibt es außer den Linken und der AfD keine Partei mehr im Bundestag, die nicht unter Angela Merkel regiert hat. Was soll man da von wem noch erwarten? Jamaika wäre die Fortsetzung genau der Fehler, für die die Politik gerade abgestraft wurde. / mehr

Chaim Noll / 17.11.2017 / 10:38 / Foto: Stefan Strumbel / 12

Lagerfeld hat sich für die Juden in Deutschland eingesetzt

Von Chaim Noll. Von den pompösen Gedenkfeiern abgesehen – die eher der deutschen Schuldpflege dienen – kümmert sich kein Mensch um die Juden in Deutschland. Ich denke, das hatte Lagerfeld im Sinn, als es unfair nannte, Hunderttausende Menschen ins Land zu holen, denen von Kindheit an tiefe Judenverachtung anerzogen wurde. / mehr

Gastautor / 17.11.2017 / 06:29 / Foto: Anabel Schunke / 47

Was man einmal Heimat nannte

Von Anabel Schunke. Es existiert noch ein anderes Deutschland. Eines, das noch Heimat ist, uns nicht nur ausharren lässt, sondern auch emotional verpflichtet. Für das wir immer noch im Rahmen unserer Möglichkeiten kämpfen. Mit jeder öffentlichen Kritik. Mit jedem Moment, in dem wir den Mund aufmachen, wo es so viel einfacher wäre, zu schweigen./ mehr

Quentin Quencher / 17.11.2017 / 06:20 / Foto: Stefan Klinkigt / 7

Nachhaltiger Selbstmord aus Angst vorm Tod

Von Quentin Quencher. Bundespräsident Steinmeier wirbt dafür, dass das Pariser Klimaabkommen „unumkehrbar“ wird. In welcher Tradition solche Forderungen nach Unumkehrbarkeit stehen, verrät ein Blick in die Geschichte. Von Hernán Cortés wird beispielsweise berichtet, dass er nach der Ankunft in der Neuen Welt seine Schiffe verbrannte, um seine Männer höchstmöglich zu motivieren. Ein Rückzug sollte ausgeschlossen werden. / mehr

Markus Vahlefeld / 16.11.2017 / 10:30 / Foto: Tim Maxeiner / 8

Die Deutschen und die Schicksalsfragen

Von Markus Vahlefeld. Das merkwürdige Hingezogensein des Volkes der Dichter und Denker zu Heilserwartungen, Erlösungssehnsüchten und Endlösungen war der politischen Klasse nach 1945 so tief als Schrecken in die Glieder gefahren, dass sie um Schicksalsfragen fortan einen großen Bogen machte. Erst mit den Grünen kamen die großen Schicksalsfragen wieder aufs Tapet./ mehr

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