Gastautor / 14.02.2018 / 11:00 / Foto: Hakeliha / 5

Oxfam: Ein Absturz vom hohen Sockel

Von Kurt Gerhardt. Ein Mensch ist nicht schon deswegen gut, weil er angeblich die Not anderer bekämpft. Der Oxfam-Skandal liest sich ein bisschen wie ein Drehbuch aus dunklen Tiefen der katholischen Kirche: schweres sexuelles Fehlverhalten und anschließendes Verschleiern. Es ist nicht auszuschließen, dass Oxfam selbst durch diesen Fall unangemessen großen Schaden nimmt. Das wäre nicht gut. Es aber von seinem hohen Sockel herunterzuholen, ist richtig./ mehr

Ansgar Neuhof / 14.02.2018 / 06:25 / Foto: Pete / 20

Sozialabbau für das SPD-Zeitungsimperium

Die SPD besitzt einen der größten deutschen Presse- und Medienkonzerne, die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG). Dazu passt das Vorhaben, die von den Arbeitgebern zu leistenden Rentenbeiträge für Zeitungszusteller im Minijob um zwei Drittel bis Ende 2022 abzusenken. Dadurch werden auslaufende Begünstigungen beim Mindestlohn ausgeglichen. Wie zum Hohn findet sich im Koalitionsvertrag die geplante Maßnahme im Abschnitt „Soziale Sicherheit gerecht gestalten“./ mehr

Susanne Baumstark / 14.02.2018 / 06:20 / Foto: Pixabay / 18

Die Guten im Dunkel

Während die Hilfsorganisation Oxfam damit wirbt, „das öffentliche Bild von sexualisierter Gewalt“ etwa in Südafrika zu ändern, wird nun bekannt: Angestellte von Oxfam missbrauchten in Krisengebieten von ihrer Gunst abhängige, teilweise wohl minderjährige Prostituierte. Die britische Oxfam-Vizechefin trat bereits zurück. Eine Beschneidung der reichlich fließenden Steuergelder wird in Großbritannien diskutiert. In Deutschland erhielt Oxfam zuletzt etwa 15 Millionen Euro im Jahr, auch in der Zuwanderungs-Diskussion spielt die Organisation eine offensive Rolle./ mehr

Roger Letsch / 13.02.2018 / 15:30 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 7

Wenn der Meeresspiegel baden geht

Es sieht sehr danach aus, als hätten die Klima-Alarmisten mittlerweile eine gewisse Routine für „Data-Mining"-Zeitreisen entwickelt, um Messwerte aus der Vergangenheit so anzupassen, dass die Klima-Gegenwart möglichst dramatisch aussieht. Gerade ist mal wieder der Meeresspiegel dran. Die tatsächlichen mess- und beobachtbaren Entwicklungen draußen in der Natur pflegen sich allerdings nicht danach zu richten, was rätselhafte Computermodelle auf rästelhafter Datenbasis ausspucken – zum Glück./ mehr

Gerd Buurmann / 13.02.2018 / 06:29 / Foto: WDR / 38

Ein Film aus der Erziehungsanstalt

Der Film „Aufbruch ins Ungewisse“, der heute auf der ARD gezeigt wird, ist eine Ansammlung all dessen, was den deutschen Film so schlecht macht. Zu allem Überfluss wird er mit einer Diskussion bei Maischberger gewürdigt. Da wird es dann gewiss nicht um die künstlerische Qualität des Films gehen, sondern um die Haltung. In Deutschland ist die Haltung immer wichtiger als die Kunst. So immunisieren sich die Macher des deutschen Films gegen eine ehrliche Analyse des Schrotts, der da regelmäßig produziert wird./ mehr

Julian Tumasewitsch Baranyan / 13.02.2018 / 06:20 / Foto: Lowdown / 18

Der Achse-Themenmorgen zum ARD-Themenabend

Heute sendet die ARD den Themenabend „Flucht aus Europa“. In dem Streifen „Aufbruch ins Ungewisse“ haben Rechtsextreme in vielen Ländern die Macht übernommen. Andersdenkende, Muslime und Homosexuelle werden verfolgt. Deshalb hier ein Blick darauf, wie die Realität und Gegenwart aussieht, also wer warum heute bereits aus Europa flieht. Das unterscheidet sich sehr von dem Paralleluniversum, aus dem die ARD berichtet./ mehr

Wolfgang Mayr / 13.02.2018 / 06:15 / Foto: Petteri Sulonen / 11

Die Vertreibung der Christen aus dem Nahen Osten

Muslimische Flüchtlinge fallen in deutschen Notunterkünften über christliche Flüchtlinge her, greifen Kirchen und christliche Symbole an; ein afghanischer Flüchtling ersticht eine zum Christentum konvertierte Landsfrau. Aus ihrer Heimat vertrieben, werden Christen aus dem Nahen Osten auch im deutschen Exil weiter verfolgt. Auch der Nato-Partner Türkei spielt eine unrühmliche Rolle bei der Verfolgung der verbliebenen Christen, die in den Kurdengebieten Schutz gesucht hatten./ mehr

Peter Grimm / 13.02.2018 / 06:14 / 12

Zivilcourage bei der ARD? Das gab es einmal

Video. Was das Gebührenfernsehen kann oder können sollte, zeigt sich oft leider nur noch beim Blick ins Archiv. Dafür muss man gar nicht so weit zurückgehen. Das Bemerkenswerte ist, dass einen schon bei einem Film aus dem Jahr 2009 das Gefühl beschleicht, dass der heute so nicht mehr produziert werden würde. Nicht weil er sich inhaltlich überlebt hätte, im Gegenteil. Ein solches Beispiel ist „Zivilcourage“, eine ARD-Produktion aus dem Jahr 2009 mit Götz George in der Hauptrolle. / mehr

Rainer Bonhorst / 12.02.2018 / 15:29 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 17

Das Trauma der Erbleichten

Das Bild eines vor 10.000 Jahren lebenden Briten zeigt einen Menschen von afrikanisch dunkler Haut. Wie konnte es dazu kommen, dass die erst später erbleichten Europäer über lange Zeit hinweg auf die reinrassigen, dunkelhäutigen und modernen Afrikaner herabgeblickt haben? Es muss das tiefsitzende Trauma des Farbverlustes gewesen sein. Wie groß die Sehnsucht nach Farbrückgewinnung ist, sieht man im Sommer an den Badestränden und im Winter in den Sonnenbänken./ mehr

Gastautor / 12.02.2018 / 13:54 / 7

Indianer, 1978, wir waren schon mal weiter

Video. Heute kostümieren sich wieder Menschen als Indianer, Chinesen oder Schwarze, womöglich ohne daran zu denken, „dass die Geschichte der ethnisierenden Verkleidungen mit kolonialem Raub und Plünderungen verknüpft ist”. Der Gast-Kommentar dazu am heutigen Rosenmontag hat nur vier Buchstaben und ist im Video zu sehen: Y.M.C.A./ mehr

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