Stil

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Archiv: Stil
Klaus Leciejewski, Gastautor / 01.05.2017 / 06:20 / 1

Die besten Zigarre und die Klaviatur des Genusses. Und jetzt: Ruhe!

Von Klaus D. Leciejewski. Kann man eine Zigarre richtig rauchen? Nein, kann man nicht! Niemand kann eine Zigarre richtig rauchen. Eine Zigarre ist ein Kunstwerk, wie könnte man wohl ein Kunstwerk richtig genießen? Jede Zigarre hat ihre eigene Individualität. Ein Gleichnis über Genuss und Luxus. Direkt aus Kuba. Woher denn sonst./ mehr

Burkhard Müller-Ullrich / 08.04.2017 / 06:17 / 4

Heiliger Dreck und Bodenkultur!

Von Burkhard Müller-Ullrich. Während uns Umweltpolitiker und Naturschützer seit Jahrzehnten einreden, daß es nur eine Erde gebe, sehen wir in jedem Supermarkt das Gegenteil. Kaum kommen die Knospen, warnen die Wurzeln: Wir brauchen frische Erde! Aber was für welche? Universal-Mutterboden, Spezial-Hochbetterde, Bio-Erde? Was fehlt, ist, daß man im Supermarkt außer Erde auch Luft in Tüten kaufen kann, biologische Landluft natürlich. / mehr

Rainer Grell / 02.02.2017 / 06:00 / 2

Die Parallel-Welt der Statussymbole

Von Rainer Grell. Statussymbole sind so zahlreich, dass man manchmal den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht sieht: Luxusautos, Markenklamotten, teure Gemälde, oft aber auch künstliches Understatement. Für Politiker zählen vor allem Dienstwagen zu den Zeichen ihrer scheinbaren Bedeutung. Aber das ultimative Statussymbol ist mittlerweile die Morddrohung, am besten aus der islamistischen Szene. / mehr

Dirk Maxeiner / 22.01.2017 / 16:23 / 4

Nicht ohne meinen Andersen

Von Dirk Maxeiner. Draussen ist brechend kalt und ich schicke jeden Abend ein Stoßgebet in Richtung Dänemark. Das liegt an einem alten Freund. Er ist ein schwerer Junge, auf den man sich zu hundert Prozent verlassen kann. Andere schwere Jungs, beispielsweise Möbelpacker, mögen ihn nicht besonders. Und wenn ich mit ihm allein bin, dann hat die Glotze Schicht./ mehr

Tamara Wernli (Archiv) / 25.12.2016 / 16:23 / 0

Jetzt sind die Dünnen dran

Von Tamara Wernli. Wenn andere Frauen schlanker sind, kann das eine weibliche Seele ziemlich in Wallung bringen. Wo früher "Fat Shaming" angesagt war, die Verspottung von übergewichtigen Damen (und auch Herren), wird heute das Dünnsein kritisiert. Frauen beurteilen dabei vor allem Frauen. Ein Beitrag passend zu den Schlemm-Tagen./ mehr

Markus Vahlefeld / 29.11.2016 / 06:28 / 11

Des Teufels Küche: Die Pforten zur Hölle

Von Markus Vahlefeld. Während die einen nach Kopftuch-Verboten rufen, um das Wagnis der freiheitlichen Gesellschaft auf ein für sie erträgliches Maß zu reduzieren, pappen die anderen AfD-Verbots-Aufkleber auf ihre Restaurant-Tür. Müssen jetzt selbst bei gutem Essen politische Anschauungen wie eine Monstranz vorangetragen werden? Als Verehrer des betreffenden Berliner Restaurants bin ich erschüttert./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 20.11.2016 / 05:15 / 4

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: Nix als Theater!

Angesichts der täglichen Reality Show wollen klassische Musentempel natürlich nicht zurück stehen. Schließlich sehen sie das Geschäft mit Dramen und Komödien als ihre Kernkompetenz an. Helldeutsche Knallchargereien sind landesweit en vogue. Mein persönliches Verhältnis zum Theater ist klar definiert: Entbehrlich. Das war aber nicht immer so. / mehr

Archi W. Bechlenberg / 13.11.2016 / 06:25 / 6

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: Musik mit und ohne Irrtum

Bei aller Freude an guter Musik (von der auch in dieser Kolumne wieder viel die Rede ist), sollten wir heute nicht vergessen: Der 13. November vor einem Jahr war ein Samstag; viele Menschen freuten sich auf ein Konzert, dem sie im Pariser Konzertsaal Bataclan beiwohnen wollten. Wenn Sie hier diesen Text am heutigen Morgen, Mittag oder Nachmittag lesen, denken Sie bitte einen Moment daran, dass diese Menschen um diese Zeit am 13. November 2015 noch lebten, sich gerade liebten, mit Freunden telefonierten, einkauften, Pläne für den nächsten Tag machten/ mehr

Archi W. Bechlenberg / 06.11.2016 / 06:18 / 4

Das Anti-Depressivum zum Sonntag: Harte Zeiten für den Boulevard

Die Presse steht unter Druck. Wahn und Weh wohin man liest: „Flammen im OP-Saal weil Patientin furzte!“, „Frauen-Prügelei! Streit um Salatgurke eskaliert“, „Er wollte doch nur Gleitgel kaufen... Mann verschwindet nach Besuch im Sexshop". Nirgendwo in der Welt ist man mehr sicher!/ mehr

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