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  31.12.2012   23:10   +Feedback

Pay-per-View

Link zum Artikel, auf den sich dieser Leserbrief bezieht

Ich bin ein Befürworter eines strikten “Pay-per-View-Systems, egal ob Staats- oder Privatfernsehen. Müsste jeder für jede Sendung, die er wirklich sehen will bezahlen, würde sich der Misswuchs schnell reduzieren. Was würden Sie z.B. für Petra-Gerstner-Vorgetragene-Nachrichten pro View ausgeben wollen? Für staatstragenden, durchgängig nicht g’scheit recherchierten, teilweise schon überaltenden Nachrichtendreck, mit Kassandra-Miene vorgetragen, würd’ ich nicht einmal einen viertel Cent hinlegen wollen.

Das Beispiel ist bewusst gewählt. Schauen Sie sich die Dame bei ihrer “Berichterstattung” über die Tsunami-Katastrophen in Thailand oder Japan an.Immer noch sehenswert ekelhaft. “Öffentlicher Auftrag”, “politische Willensbildung” - alles Scheiß. Was habe ich je durch Petra Gerstner gelernt? Abscheu vor Staatsfernsehen. Wodurch unterschieden sie sich denn von den bösen, “an Quoten orientierten” Privatfernsehsendern? Was haben die Öffentlich-Rechtlichen da besser gemacht? Wo bleibt z.B. ein ZDF-Special zum Thema Wiederaufbau in Thailand oder darüber, wie es Toyota in Japan trotz Tsunami plus “Atomkatastrophe” geschafft hat, weltweit führender Autohersteller zu bleiben und zuzulegen? Aber schon diese Fragestellungen sind für das ÖR-Nachrichtensystem offensichtlich tabu.

Natürlich ist das CNN-Modell auch keine Lösung, bei dem man den Eindruck hat, dass die Sprecher so schnell sprechen müssen, damit mehr Werbung Platz hat. Aber da muss es doch noch was dazwischen geben.

 


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