Dirk Weidner 08.02.2012 13:48 +Feedback
Krone der Schöpfung
Link zum Artikel, auf den sich dieser Leserbrief bezieht
Vor über 10 Jahren, da war auch ich ein Mensch, welcher die Idee vom anthropogenen Klimawandel sehr naheliegend fand und für richtig hielt. (Ich war sogar mal einer, der aus Umweltschutzgründen gegen AKWs war!)
Dann las ich, primär zum Zwecke purer Unterhaltung, 2004 Michael Crichtons “State of Fear” (dt. Titel “Welt in Angst"). Dieser Roman, indem es um Möglichkeiten geht, dass Menschen gezielt Überschwemmungen, Erdbeben, etc. verursachen mit einer SciFi-Technoligie, weckte in mir die ersten Zweifel. Denn unter dem Deckmantel eines SciFi-Thrillers nahm Crichton sich vor allem eines vor: den vemeintlich anthropogenen “Klimawandel”, den er sehr offen in Frage stellte. Dies mit jeder Menge, teils graphisch aufbereiteten Fakten im Roman selber, wie auch in einem überaus interessanten Nachwort.
Irgendwann dämmerte mir, dass ein Klimawandel, selbst wenn er stattfindet, schlicht nicht anthropogen sein kann. Seit Milliarden Jahren ist das Klima auf diesem Planeten großen, sich über lange Zeiträume erstreckenden Veränderungen zwischen Eiszeiten einerseits, und tropischen Bedingungen in unseren Breitengraden andererseits, ausgesetzt.
Ich bin mittlerweile so weit, dass ich denke, die Behauptung irgendeine globale(!!!) natürliche Entwicklung sei “anthopogen” für das Zeichen einer schweren Psychose zu halten: die Menschen haben auf diesem Wege dann nämlich doch noch die Chance, sich zur Krone der Schöpfung zu machen.

