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Leserbriefe

Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe nicht, gekürzt oder in Auszügen zu veröffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht berücksichtigt.


  15.05.2010   +Feedback

Wenn ich einen sehe, weiß ich es

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Ganz herzlichen Dank für diesen Text.
Endlich, endlich geht es mir nicht mehr wie jenem amerikanischen Richter, der immer, wenn er gefragt wurde, woran er einen Porno erkennt, sinngemäß sagen musste:
“Ich kann es nicht erklären, aber wenn ich einen sehe, weiß ich es.”

Exakt so ging es mir mit den Gutmenschen, denen ich immer wieder begegne, und denen ich dieses Wort gerne als Bezeichnung umhängen würde, weil es genau trifft. Aber dann beschweren sie sich über undifferenzierte Diffamierung oder so, und ich stehe als Umweltsau und Hetzer da.

Die kleine “Theorie des Gutmenschentums” verbessert meine Position ganz entscheidend, denn jetzt kann ich genau angeben, was unter einem “Gutmenschen” zu verstehen ist.
Vielen Dank für diese tolle Analyse!

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  15.05.2010   +Feedback

Ölsardinen à la BP

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Bei Mark Twain kann man nachlesen, dass Teeren und Federn am unteren Mississippi eine wohlverdiente Strafe war, für besonders närrische und unverschämte Zeitgenossen.
Momentan teert man dort vor allem Wasservögel, deren biologische Grundausstattung das anschließende Federn überflüssig macht.

Hier wird also, im Gegensatz zum Original, gewissermaßen erst gefedert und dann geteert. So ist das halt in Zeiten, die durch moderne Aufklärung Harnascher Observanz zur Überwindung des Mittelalters geführt haben.

Da man an dieser Stelle die Dinge offensichtlich nach Belieben auf den Kopf stellen kann, erfolgt folgerichtig auch eine ungewöhnliches Vertauschung von Ursache und Wirkung, was Delikt und Strafe anbetrifft.

Zunächst wird gestraft, erst dann erfolgt die inkriminierende Handlung.

Erst nach reichlichem Gebrauch von Teer und...

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  13.05.2010   +Feedback

Wir benötigen ein echtes Zwei-Kammer-System

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Zunehmende Wahlenthaltung ist ein ernst zu nehmendes Problem für den Bestand unserer Demokratie. Die Ursachen sind vielfältig.

Da ist zunächst die politische Unübersichtlichkeit, die aus dem überaus hohen Grad an Bürokratisierung und Regelungsintensi tät resultiert. Ein wesentlichen Grund dafür liegt in unserer Ver fassungskonstruktion.

Wir benötigen ein echtes Zwei-Kammer-System, dessen Zu sammensetzung allein vom Wähler direkt bestimmt wird. Haupttummelfeld der Staatsbürokratie sind die weit über 1000 Bundesratsgremien. Hier wird an den Problemen gearbeitet, die den oligopolistisch organisierten Apparaten – notfalls über Staatsverschuldung – die Budgetspielräume sichern, die aus eigennützigen Motiven angestrebt werden. Die Mischfinanzie rung öffentlicher Aufgaben hat gigantische Ausmaße angenom men. Politische...

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  12.05.2010   +Feedback

Leere Sitze

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Die wahre Stimmenzahl sollte für die Wahlkampfkostenerstattung herrangezogen werden und noch besser wäre es wenn die Nichtwähler auch in den Parlamenten durch leere Abgeornetensitze vertreten würden. Dann würde die niedrige Wahlbeteiligung auch in den Kassen der Parteien und Fraktionen ankommen.

 

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  08.05.2010   +Feedback

Die Frau als Opfer

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Schwierig wird es durch die Glaubenskämpfe, die sich immer wieder in den Vordergrund drängen und jegliche Möglichkeit versperren, die Menschen wahrzunehmen. Wenn man einen Roman schreiben wollte, der dieses schon fast endzeitliche barocke Sittengemälde zum Thema hat, sollte man deshalb die Übermutter Renate Riemek nicht vergessen.
Was mich bei Anja Röhl am meisten erschüttert, ist die augenscheinliche Angst davor, Beziehungen zwischen Männern und Frauen positiv wahrzunehmen. Darin spiegelt sich, was auch schon bei der RAF da war: Eine Abneigung gegen jede Lebensäußerung, die nicht bereit ist, sich dem “Opfer“ zu widmen. Männer jenseits des Kind-status werden überhaupt nicht positiv wahrgenommen, Sex darf keinen Spaß machen und das Begehren beruht in diesen Kreisen auch nie auf Gegenseitigkeit....

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  06.05.2010   +Feedback

Dänen lügen nicht!

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Mein Nachbar im Westjütländischen Lemvig hofft, dass am 1.Januar 2011 der isländische Vulkan keine Asche spukt, damit die Umsiedlungsaktion der Dänen aus Odense, Aahus und Kobenhavn stattfinden kann. Lemvig liegt in Jütland und die dänischen Bürokraten wohnen in Odenses, Ahus und besonders in der Hauptstadt! Das nur als Orientierungshilfe!

Es reicht aber, wenn Jan Egesborg und Pia Bertelsen und die Surrend-Anhänger, stellvertretend den Austausch vornehmen.

Mein Nachbar, Fischer in Thyboroen, kann allerdings keine Fischer aus dem GAZA-Streifen aufnehmen. Die EU hat ihn mit den Fang-Qouten fast schon ruiniert und Jan und Pia ist das filietiern von Morksej und Torsk für einen Hungerlohn zu anstrengend. Die möchten lieber mit geschmackvollen Provokationen leichter ihr Geld in Tyskland verdienen. Und mein Nachbar meint das ernst....

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  04.05.2010   +Feedback

Doofer Mist

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So einen doofen Mist hab ich ja lange nicht mehr gelesen.

Ich arbeite seit über 10 Jahren an Elektroautos,war beim ev1 dabei.

Die Batterien können zu 100% receycelt werden,was ja beim verbrennungsmotor schon heute auch passiert.

Auch arbeiten wir mit dem mit zusammen,wo schon Batterien erprobt werden,die mehr als 500 km Reichweite haben.

Im Gegensatz zu ihnen,kenne ich auch schon die nächsten tesla Modelle.

Bevor man also etwas schlecht redet,sollte man doch etwas besser recherchieren,oder es ganz sein lassen.

Dem E Auto gehört die Zukunft,und es wird den Verbrennungsmotor sicher ablösen.

Zum Schluss frage ich mich,wo der kurzschluss in der Birne ist,um mal auf ihren text hinzuweisen.

Falsche Überschrift,und noch schlechter sich erkundigt.

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  04.05.2010   +Feedback

Quell nie endender Freuden

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Ich hatte dazu hier bei mir schon eine „Tartarensammlung “angelegt- es ist wirklich ein Quell nie endender Freuden!

http://www.rwe.com/web/cms/de/45860/rwe-magazin/rwe-magazin-archiv/archiv-2008/ausgabe-3/mit-vollgas-in-die-zukunft/elektroautos-kommen-in-fahrt/

was die großen Konzerne vormachen, da versuchen die kleinen kräftig gegenanzustinken. ( Auch so eine Folge der Kleinstaaterei: die deutsche Energiewirtschaft! ;-) )

die abgedrehteste Geschäftsidee kam dabei eindeutig von EWE:

http://www.n-tv.de/auto/vorstellungen/Karmann-und-EWE-mit-Elektroauto-article583943.html


http://www.openpr.de/news/399856/Tag-der-Elektromobilitaet-vom-Bundesverband-eMobilitaet.html

http://www.e-mobil-kongress.de/programm

Das erschien mir bislang noch die vernünftigste Variante zu sein:
...

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