Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe nicht, gekürzt oder in Auszügen zu veröffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht berücksichtigt.
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Leserbriefe
Th. Rießinger 23.05.2013 +Feedback
Jeder soll sich als Orang-Utan fühlen dürfen
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Die Grünen sollten konsequenter sein. “Die Kategorien ”Mann” und ”Frau”
sind soziale Konstrukte”, schreiben sie. Warum nicht gleich: “Die
Kategorien ”Mensch” und ”Tier” sind soziale Konstrukte”? Jeder sollte
unbeeinflusst von der Gesellschaft das Recht haben, sich als Hund,
Orang-Utan oder Siamkatze zu fühlen.
Die politischen Energieexperten scheren sich nicht um die Physik: warum
sollten sich die Genderexperten für Biologie interessieren?
Prof. Gert K. Müntefering 21.05.2013 +Feedback
Missliebige Meinungen sollen nacherzogen werden
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Sehr geehrter Herr Miersch,
mit Interesse verfolge bei achgut auch Ihre Beiträge, in denen u.a. eine Sorge artikuliert wird, die mich ebenfalls zunehmend beschäftigt. Ich schicke voraus, dass ich vor einigen Jahrzehnten das Konzept der “Sendung mit der Maus” (als Leiter des WDR-Kinderfernsehens) entwickelte und in jenen 68er Jahren reichlich Gelegenheit hatte, mich mit ideologisch imprägnierten Wünschen an die “richtige Information” z.B. bei Sachgeschichten (“Und wo bleibt die Info über die Ausbeutung des Arbeiters?”) zu beschäftigen. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass wir nach gehabter Diktatur irgendwann auf eine grüne Weiterung zusteuern, in der dann missliebige Meinungen nacherzogen werden und Klimaräte als Nachfolger der Komintern die Verräter - sagen wir mal zunächst - zur Rede stellen. Warum: nun, der...
[Weiterlesen…]Dirk Voges 21.05.2013 +Feedback
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Das Umweltbundesamt als Dornröschenschloss zu bezeichnen, ist fast noch harmlos.
Wenn man die Website durchsieht und vor allem die Publikationen durchsieht, kann einem wirlich schlecht werden.
Zum Bespiel hier, die Veröffentlichung mit dem - verglichen mit dem was drinsteht - unglaublichen Titel:
Deutschlands Wege in die Zukunft
http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4222.pdf
Grün gefärbter Marxismus-Leninismus pur, z.T. bezeichnet als gesellschaftliche und wirtschaftliche Analyse, ein echter Horror, powered and payed by taxpayers.
Es ist Ideologie PUR. Ein Hammer. Vielleicht zum Glück, liest es keiner, aber wohl doch viele ambitionierte “Umbauer” der Gesellschaft von morgen. Der Geist der Stagnation, der Bewahrung, letzlich der Abkehr vom Leben, wie es ist. Allein die URL: “Umweltdaten”, ein Hammer.
Wenn ich Zeit...
Helge von Hagen 21.05.2013 +Feedback
Wer die Wahl hat macht das, was ihm am besten gefällt
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Vielen Dank für Ihren Artikel zu Frauenquote. Ich bin fest davon überzeugt, dass sie mit dem Thema Freiwilligkeit zwar nicht die Lösung, dafür aber die Ursache des Problems gefunden haben.
Betrachten wir doch einmal die neu entstandenen Parteien AfD und auch die Piraten. Was fällt einem bei beiden auf? Richtig der Frauenanteil ist gering. Dies wurde von SPD und Grünen sofort kritisiert. Aber warum eigentlich? Gab es bei Piraten und AfD den oftmals beschworenen geheimen bösen Männerbund, der die armen unterdrückten Frauen von einem Beitritt abhält? Sicher nicht. Allerdings ist ein Beitritt etwas, was man freiwillig macht. Anscheinend haben Frauen im Allgemeinen keine große Lust bei neuen Parteien einzutreten. Ähnliches kann man auch bei Ingenieur-, Mathematik- oder Physikstudiengängen beobachten. Obwohl Frauen das aufgrund...
[Weiterlesen…]Andrea Wolf 21.05.2013 +Feedback
Erniedrigend und rassistisch
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Ihre Artikel, die an Radikalität kaum zu überbieten sind, sind immer wieder ein Highlight für mich und tun mir gut. Sie sprechen mir rundum aus der Seele. Auch diesmal.
Wie heute öffentlich mit Männern und über Männer gesprochen wird, empfinde ich verletzend, erniedrigend und rassistisch. Ich warte immer darauf, dass sich vor laufender Kamera einmal ein Mann gegen die Beleidigungen und Zurechtweisungen von vor allem Frauen wehrt. Ich denke immer, das einzig Passende wäre eine kräfte Ohrfeige für die dummen, herablassenden Ziegen oder einfach aufzustehen und zu gehen. Denn es gibt wohl kaum etwas Sinnloseres, als mit bestimmten Frauen, z. B. Feministinnen das Gespräch zu suchen. Ich möchte nicht wissen, wie es in den Köpfen der dauerbeleidigten und -gedemütigten Männer ausschaut.
Nur eines noch: Auch für mich als Frau...
[Weiterlesen…]Konrad Walther 20.05.2013 +Feedback
99 Prozent wären überzeugender
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M.U.M. sind Abweichler. Solche gab es schon immer.
Im Mittelalter hießen sie Ketzer. Damals war Stand der Wissenschaft, dass sich die Sonne um die Erdedreht. Mehr als 97% der Wissenschaftler waren davon überzeugt.
In der DDR hießen solche Leute “Trotzkisten” oder “Revisionisten”, obwohl der wissenschaftliche Kommunismus unwiderlegbar für alle Zeiten galt und von 100% der kommunistischen Philosophen für richtig erachtet wurde.
Wie mager sind da 97%. Hätte man die Statistik nicht wenigstens auf 99% bringen können? Ist doch viel überzeugender.
Thomas Rühl 19.05.2013 +Feedback
Politkorrekte Kommissariate
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Herzlichen Dank für diesen Artikel, über den ich mich sehr amüsiert habe - trotz all des Ernstes, der dahinter steckt. Ich finde darin fast alle meine Gedanken wieder, die ich als Kabarettist zu Grunde lege, wenn ich mich auf der Bühne über das Fernsehen, vor allem aber über die Tatorte auslasse. Das erregt jede Menge Betroffenheit und Lacher, wenn das Publikum dies mal so richtig geballt serviert bekommt und sich dessen erst mal so richtig bewusst wird - aus der Erfahrung und Kenntnis heraus, über die jeder Krimi-Konsument ja selbst schon zur Genüge verfügt.
Einige Gedanken, die bei mir zusätzlich noch auftauchen: Die stets politkorrekte Zusammensetzung von Ermittlungsgruppen oder Kommissariaten. Anscheinend greift hier schon lange eine heimliche Frauenquote und es ist oft schon fast peinlich, wie da Kommissarinnen mit ihren...
[Weiterlesen…]Thomas Bonin 19.05.2013 +Feedback
Schnell an die Schmerzgrenze
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Während Sie sich, allein aus beruflichen Gründen, besagte – im Krimikostüm verpackten – Wahlkampfkampagnen reinziehen müssen, brauch ich mir sowas in meiner Freizeit nicht (mehr) anzutun: ein rascher Blick auf vorpublizierte Inhaltsangaben und/oder 3 bis 5 bis minütiges Abschmecken (die Schmerzgrenze liegt derzeit bei 10 mal 60 Sekunden) genügen regelmäßig, um sich alternativen Formaten zu widmen (noch bevor meine Angetraute mich dazu ermahnt, versteht sich). Und wenn ich meiner nachdienstlichen Bequemlichkeit ein Schnippchen schlagen möchte, schnappe ich mir mein griffbereit neben der TV-Fernbedienung liegendes Tablet und schaue nach, was sich z.B. Neues auf der „Achse“ getan hat. Apropos. Glückwunsch zum aktuellen Ranking! Nicht zu überlesen, dass auch Sie hieran nicht ganz unbeteiligt sind.

