Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  01.07.2015   11:57   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Schweiz zündet keine Freudenfeuer an, wenn in der EU die Lichter ausgehen.

“Man kann auf Dauer keine Politik gegen die Menschen und gegen die Wirklichkeit machen. Gemessen an früheren europäischen Experimenten, die oft in Blutvergiessen und Völkermord endeten, ist die EU trotz allen Irrtümern und Anmassungen ein erstaunlich sympathisches Unterfangen. Auch das ist ein Fortschritt, wenn auch einer, auf den man sich nicht allzu viel einbilden sollte. Die Schweiz ist nicht das Problem der EU, aber vielleicht die Inspiration für eine Lösung.” Der ganze Text von Roger Köppel hier.

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Wirtschaft 

  01.07.2015   10:59   Leserkommentare (im Wartemodus)

Iran’s Intentions: In Defense of Pessimism

A lesson from German history for our dealings with Iran today: take the ideas of others seriously.

Since 1979, the leaders of the Islamic Republic of Iran have said many despicable things about the state of Israel, including that they want to see what they call a “cancer” removed from the Middle East. They repeat a now familiar litany of abuse composed of a mix of Nazi propaganda, Islamist ideology, and a peculiarly Iranian vision of world domination. The convergence of this torrent of abuse with Iran’s desire to possess nuclear weapons has led many observers, including myself, to fear that we are facing the specter of a second Holocaust. We do not do so because we are pessimists by nature nor because we make simplistic comparisons between the Nazi years and our own. Rather, we take that view because we see sufficient similarities...

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Kategorie(n): Ausland 

  01.07.2015   08:13   Leserkommentare (3)

Die Verdrängung der Realität hat System

In Griechenland soll das Volk am kommenden Sonntag richten, was eine ideologisch verblendete und administrativ überforderte Regierung in weniger als sechs Monaten kaputt gemacht hat. Das Volk wird per Referendum aufgefordert, zum letzten Angebot der 18 anderen europäischen Euro-­‐Staaten Ja oder Nein zu sagen. Die Regierungsparteien empfehlen ein Nein. Das Volk könnte aber auch mit Ja stimmen, weil es in dieser Woche – dank Bankschließungen und Kapitalkontrollen – zu spüren beginnt, was der Abschied vom Euro, der Grexit, für jeden Bürger bedeuten könnte. Dabei hatten die gleichen griechischen Wähler doch erst am 25. Januar neue Regierungsparteien an die Macht gewählt, die im Wahlkampf versprochen hatten, dass „europäische Spardiktat“ zu beenden, die verhasste Troika aus dem Land zu werfen und wieder zur...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Wirtschaft 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2015!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
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  30.06.2015   18:06   Leserkommentare (1)

Blame-game theorists

Forget game theory. What about blame theory: the art of blaming everyone else until Greece starves? Astonishing how good they are at that in the eurozone.

Who do you think’s at fault, then? On one side, a pair of preening ideologues pathologically detached from economic reality: those Syriza twins, Alexis Tsipras and Yanis Varoufakis. On the other, a trio of preening ideologues pathologically detached from economic reality: the European Commission president, Jean-Claude Juncker, his counterpart at the European Central Bank, Mario Draghi, and International Monetary Fund boss, Christine Lagarde.

Tough call, isn’t it? Not least when you hear Mr Juncker bleating: “I feel a little betrayed.” Really? Not half as much as the Greek people, now forced to live with the only controls capable of bringing financial order to chaos: capital...

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Kategorie(n): Ausland  Wirtschaft 

  30.06.2015   17:58   Leserkommentare (im Wartemodus)

Nordirland wird noch grüner

Gegen einen evangelischen Pfarrer in Nordirland wurde ein Strafverfahren eingeleitet – wegen “in grober Weise beleidigender” Äußerungen über den Islam.

Weil er eine Predigt gehalten hat, in welcher er den Islam als “heidnisch” und “satanisch” bezeichnete, drohen James McConnell, 78, bis zu sechs Monate Gefängnis. Seine Rede wurde live im Internet übertragen, und eine muslimische Gruppe rief die Polizei, um sich zu beschweren.

Nach Angaben von Nordirlands Generalstaatsanwaltschaft, dem Public Prosecution Service (PPS), habe McConnell gegen das im Jahr 2003 verabschiedete Kommunikationsgesetz verstoßen, indem er “über ein öffentliches elektronisches Kommunikationsnetzwerk eine Nachricht oder etwas anderes gesendet hat (bzw. das Senden veranlasst hat), das auf grobe Weise beleidigend ist”. Die ganze Geschichte hier....[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Ausland 

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  30.06.2015   17:33   Leserkommentare (im Wartemodus)

Europas Traum stirbt in Griechenland

The danger now is that, just as Greece was once a trailblazer in linking a democratic transition to the European project, so it may become an emblem of a new and dangerous process: the disintegration of the EU. The current crisis could easily lead to the country leaving the euro and eventually the union itself. That would undermine the fundamental EU proposition: that joining the European club is the best guarantee of future prosperity and stability. Hier gehts weiter.

Siehe auch:
So viel Geld steht für Europa auf dem Spiel
http://www.welt.de/finanzen/article143296493/So-viel-Geld-steht-fuer-Europa-auf-dem-Spiel.html

Was Merkel den Griechen noch alles angeboten hat
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/drohender-grexit-was-merkel-griechenland-angeboten-hat-a-1041245.html

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Kategorie(n): Ausland  Wirtschaft 

  30.06.2015   15:40   Leserkommentare (im Wartemodus)

Unstatistik des Monats: Geschmacksirrläufer

Die Unstatistik des Monats Juni ist eine Werbekampagne der Supermarktkette Lidl für die von Lidl vertriebene Cola mit der Botschaft „Deutschland kommt auf den Geschmack! 80% finden Freeway Cola schmeckt wie eine Markencola.“ In einer Fußnote zum Werbeplakat ist außerdem zu lesen: „Cola Geschmackstest 2015: Bei einem Blindtest mit 510 Teilnehmern, denken 8 von 10 derjenigen, die Freeway als ihre Favoriten wählen, Coca Cola oder Pepsi Cola getrunken zu haben“ [Komma-Fehler sind vom Werbeplakat übernommen]. Diese Botschaft ist zwar korrekt, in der Darstellung jedoch irreführend.

Betrachtet man die Ergebnisse des Geschmackstests, haben nur 18% der Teilnehmer bzw. 92 der 510 Personen angegeben, dass ihnen Freeway Cola persönlich am besten schmeckt – und diese damit zu ihrem Favoriten gewählt. Der Rest präferierte eine...

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Kategorie(n): Inland  Wirtschaft 

  30.06.2015   14:07   Leserkommentare (1)

Wie wird man den Euro wieder los?

Wichtig wäre also, dass die EU aus dem Debakel der Währungsunion lernt, das viel tiefer reicht und weit über das relativ kleine, aktuelle Problem mit Griechenland hinausgeht. In Brüssel wird man, wenn die Zeit wieder etwas ruhiger geworden ist, zwar über marginale Verbesserungen der Rahmenbedingungen für eine Währungsunion sprechen und so die politische Integration vorantreiben, was neue Probleme mit sich bringt. Eigentlich müsste man aber ein Tabu über Bord werfen und den Tatsachen ins Auge schauen. Letztlich bestätigt Griechenland nämlich nur das, was wir schon lange wissen. Die Frage, die niemand hören will, lautet: Wie schafft man die EWU wieder ab? http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/was-niemand-hoeren-will-1.18571083

Nach fünf Jahren Finanzhilfe für Athen stehen im Fall der Pleite für die Währungsunion schon...

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Kategorie(n): Ausland  Wirtschaft 

  30.06.2015   13:54   Leserkommentare (im Wartemodus)

Financial Times & der Euro

“Membership of the Eurozone offers Greece the prospect of long-term economic stability”. FT, 2001

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Kategorie(n): Ausland