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Bernd Zeller






  16.09.2014   10:38   Leserkommentare (1)

Lieber Bond als Kleber

Nur wer die letzten 52 Jahre in Nordkorea oder auf dem Mars verbracht hat, kennt ihn nicht. James Bond heißt der Mann, und man benötigt schon einen leistungsstarken Rechner, um festzustellen, wie oft seine Abenteuer auf ARD, ZDF, RTL, Sat1, Pro7 und einem Dutzend anderer Sender bereits wiederholt wurden. Als Programmfüller taugt die Serie immer. Deshalb zeigt das ZDF, das schon im Vorjahr eine geballte Bond-Dröhnung gesendet hatte, ab dem 15. September 2014 erneut „eine James-Bond-Reihe, wie es sie in dieser Form noch nicht gegeben hat“ (ZDF). Sie umfasst stolze 17 Filme. So sieht öffentlich-rechtliche Grundversorgung aus: Demokratieabgabe kassieren und olle Kamellen abnudeln. Andererseits, möglicherweise erspart uns das die eine oder andere Krimiquarkschnitte à la Dominik Graf. Oder Kuschel-Interviews von Claus Kleber mit...

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Kategorie(n): Kultur 

Spezial

10 Jahre Achse des Guten: Angela Merkel macht uns Mut

„Von Herzen wünsche ich Ihnen das Schwere im Leben ehrenamtlich zu tragen“. Angela Merkels gute Wünsche erreichten die Achse etwas verfrüht bereits zum Jahresanfang. Ihre Neujahrsansprache hat nichts an Aktualität eingebüßt, wir haben sie lediglich kreativ neu gemixt.

  16.09.2014   00:22   Leserkommentare (1)

Eine unglaublich wahre Geschichte aus den rheinischen Feuchtgebieten

Seit etlichen Jahren schon ist sie zu sehen, mitten in Köln, im Schatten des Doms: jene »antisemitisch-antizionistische Installation, mit der Israel als blutsaugendes und mordendes Monster dämonisiert wird«, wie Henryk M. Broder es treffend formuliert hat. »Kölner Klagemauer« nennt sie Walter Herrmann (Foto), ihr Betreiber. Fast jeden Morgen baut er sie auf und abends wieder ab. Nach einigem juristischen Hin und Her genehmigte die Stadt Köln die aus Papptafeln bestehende Ausstellung als Dauerdemonstration und die auf den Tafeln niedergeschriebenen Kommentare – darunter solche wie »Hitler ist Vergangenheit, aber Israel ist Gegenwart!«, »Wie viele Jahrhunderte will das israelische Volk noch unsere ›Eine Welt‹ erpressen?« und »Gaza – das ›Warschauer Ghetto‹ der Palästinenser« – als Redebeiträge. Das...

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Kategorie(n): Inland 

  16.09.2014   00:21   Leserkommentare (7)

Berg Sinai vs. Berg Olymp

Heute soll es hier einmal um den Vergleich zwischen den Bergen Sinai und Olymp gehen. Der eine Gott gegen die vielen Götter. Interessant ist nämlich, dass dem biblischen Gott gerne als zivilisatorischer Sprung zugesprochen wird, dass er dialogbereit war. Dass die Menschen mit ihm handeln, streiten und diskutieren konnten. Was nun aber in der Bibel steht, spricht nicht unbedingt für eine ausgeprägte Debattenkultur, die da etabliert wurde. Gott diktiert die Zehn Gebote, er diktiert seine Regeln und er droht mit Strafen, wenn man sich gegen ihn stellt.

Er scheint viel zu unsicher zu sein, als dass er wirklich Lust auf Diskussionen haben könnte. Er hat ja ständig Angst, dass ihn dieses eine Volk, auf das er ein besonderes Auge geworfen hat, verlässt, vergisst und verhöhnt. Man kann kein Interesse an wilden Diskussionen haben, wenn...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Kultur  Wissen 

10 Jahre Die Achse des Guten: Happy Birthday!

Die Achse des Guten feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Stimmen zum Jubiläum:

Michael Wolffsohn
Wie gut, dass es im gesinnungsgleichgeschalteten Deutschland „Die Achse des Guten“ gibt. Sie sorgt im landesweiten Geistesmief für Frischluft.


Leon de Winter
Yes, it works! An opinion website which basically operates without images? Just words words words? Yes, it works. Because the people posting their opinions on it have sharp pens and a sharp vision. Every couple of days, and sometimes a couple of times a day, I check in with Achgut. Good it’s there. Congratulations, Achguters! I wish you all a long blogging life!


Maxi Biewer
Herzlichen Glückwunsch, Achse der Guten! Ihr seid ein Sonnenstrahl, der in die dunkelsten Ecken unserer Gesellschaft und der Welt leuchtet. Ein Donner, wenn es darum geht, Demokratie und Humanismus zu verteidigen. Ein Regenbogen, eine Brücke zwischen kritisch und selbständig denkenden Menschen. Danke, dass es Euch gibt und auf viele weitere Jahre….

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  15.09.2014   23:46   Leserkommentare (4)

Schmitzens Fische

Gestern hat Thorsten Schmitz in der Online-Ausgabe der SZ behauptet, es gebe Zehntausende Israelis, die vor der Politik des israelischen Premierministers nach Deutschland geflohen sind.
Heute früh habe ich beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angerufen und gebeten, mir mitzuteilen, wie viele Flüchtlinge aus Israel in den letzten Jahren Asyl in Deutschland beantragt haben. Hier die amtlichen Zahlen:

2011 - 30 Anträge
2012 - 31 Anträge
2013 - 23 Anträge
2014 (bis 31.8.) - 20 Anträge

Keiner der Anträge ist bis jetzt positiv beschieden worden.

Außerdem schickte mir das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, sozusagen als Bonus-Material, Angaben darüber, wie viele “Personen mit israelischer Staatsangehörigkeit” sich in Deutschland aufhalten. 2008 waren 9.798 Personen, 2009 10.053 Personen, 2010 10376 Personen, 2011...

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Kategorie(n): Inland 

  15.09.2014   22:01   Leserkommentare (im Wartemodus)

Jubeltext

Wie wohl lobe ich die Achse für ihr zehnjähriges Bestehen? Wie zeige ich, wie sehr sie mich freut? Nach längerem Herumdenken wurde mir just jetzt die richtige Story in den Schoß geworfen:

Als Reisejournalistin wird man da und dort eingeladen. Sieht dies oder jenes, manchmal Grandios, manchmal langweilig, manchmal unsäglich. Und berichtet darüber. Theoretisch. Praktisch lässt man oft Milde walten, erwähnt lässliche Schnitzer eher nicht, übersieht die vermutlich einmaligen Ausrutscher, weidet sich möglichst selten am Unvermögen der Einladenden. Ein gewisser Filter ist also da. Wie engmaschig er ist, muss wohl jeder Kollege selbst bestimmen.

Schlimm wird es, wenn es kein Netz mehr gibt: Um wieder eingeladen zu werden, werden Lobeshymnen geschrieben, dass es nur so rauscht und trieft. Bei manchen (hoffentlich nur) aus dem...

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Kategorie(n): Ausland  Kultur  Bunte Welt 

  15.09.2014   21:39   Leserkommentare (3)

Ein Pappbaum am Nordpol

Erinnern Sie sich noch an Felix Finkbeiner? Der Junge aus Bayern, Jahrgang 1997, gründete 2007 die Bewegung „Plant für the Planet“, die Kinder auffordert, Bäume zu pflanzen, um die Klimakatastrophe zu stoppen. Mit 13 durfte Felix vor der UNO-Vollversammlung reden, und es spricht durchaus für den Jugendlichen, dass er seitdem neben Auftritten, Seminaren und Interviews auch noch Zeit fürs Gymnasium findet. Unermüdlich reiste er durch die Welt, um für Bäume als natürliche CO2-Speicher zu werben, und um sie selbst zu pflanzen – kürzlich sogar am Nordpol. „Der am Nordpol war natürlich aus Pappe“, erzählte Finkbeiner dem „Stern“.  Zwölf oder dreizehn Milliarden echte Bäume soll es dank der Finkbeiner-Bewegung für Klimagerechtigkeit weltweit geben. Genau zählt niemand mit.

Nun soll es hier nicht um Häme gegen...

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Kategorie(n): Inland  Klima-Debatte 

  15.09.2014   21:28   Leserkommentare (im Wartemodus)

Kleine Fußballkunde: Als der Assistent noch Linienrichter hieß

Alex Feuerherdt

Aber der Reihe nach. Auch wenn es heute fast schon nicht mehr vorstellbar erscheint: Jahrzehntelang mussten die Schiedsrichter im Fußball ohne jedes technische Hilfsmittel auskommen. Erkannte früher ein Assistent - der bis 1996 Linienrichter hieß, bevor seine Kompetenzen erheblich erweitert wurden - ein Abseits, dann hob er seine Fahne und hielt sie so lange in der Luft, bis der Unparteiische ihn sah und das Spiel mit einem Pfiff unterbrach.

Das funktionierte leidlich gut, barg aber zwei Gefahren: Zum einen musste der Schiedsrichter seinen Blick immer mal wieder vom Spielgeschehen abwenden, um zu schauen, ob einer seiner Helfer von seinem Arbeitsgerät Gebrauch machte. Wenn just in diesem Moment ein Spieler gefoult wurde, entging ihm das womöglich. Zum anderen dauerte es gelegentlich einen Moment, bis der Referee...

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  15.09.2014   21:13   Leserkommentare (1)

Marietta Slomka erklärt den Unterschied von IS und ISIS…

... David Cameron, was Moslems von Monstern unterscheidet und ganz am Ende sagt ein Wissenschaftler, worum es wirklich geht.
https://www.youtube.com/watch?v=zwsx1N4TKCc

Siehe auch:
http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/syrien/angst-vor-neuen-hinrichtungen-wie-viele-geiseln-muessen-noch-den-grausamen-terror-der-isis-monster-fuerchten_id_4135051.html

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Kategorie(n): Ausland 

  15.09.2014   21:05   Leserkommentare (1)

Die Jugend, so viele Spießer!

Die Sinne der ab 1980 Geborenen scheinen von permanentem Wohlstand getrübt. Sind es Kinder eines “seelenlosen Kapitalismus”? Zu diesem problematischen Schluss kann man kommen. Denn wer will Not, Elend und Mangel herbeireden, nur um dadurch mehr Elan, Empathie und Lebenssinn zu erzeugen? Ist es nicht so, dass zudem überbesorgte Eltern und eine gut meinende Gesellschaft den Heranwachsenden ein so falsches wie hohles Selbstbewusstsein anerzogen haben?

“Du kannst tun, was du willst, kannst werden, wer du sein möchtest, du bist etwas ganz Besonderes. Du bist gut. Alles, was du machst, ist gut. Und wichtig ist nur, dass du glücklich bist.” Wer schon von Kindesbeinen an fliegen lernt, weil man ständig gesagt bekommt, wie großartig und außergewöhnlich man sei, für den wird das spätere Leben oft eine einzige Bruchlandung.

...

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Kategorie(n): Kultur