Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  25.08.2015   15:14   Leserkommentare (im Wartemodus)

Of Nationalists and Cosmopolitans

Among the many deplorable consequences of European elites’ failure to resolve their ongoing migrant crisis is the upsurge of nasty right-wing nationalism across the Continent…

Nationalism is not unproblematic; German history tells us all we need to know on that score. And it is clear that the peace of Europe in the 21st century requires some kind of multinational form of political organization. But when European (or American for that matter) technocrats ignore the importance and validity of the social bonds, and miss the importance of the coherence that national identity gives to political institutions, then equally destructive problems can arise. Soviet history should show us what can happen when technocrats obsessed with ideological designs seek to remake societies without respect for the cultural and social values and traditions...

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Kategorie(n): Kultur  Wissen 

  25.08.2015   00:13   Leserkommentare (5)

Schriftsteller, Gruppensex und Sprachmörder (Teil 3)

Was bisher geschah: Die deutschen Schriftsteller überlegen, ob sie ihren Namen ändern sollen oder nicht. Wenn sie sich wirklich, wie vorgeschlagen, in „Schriftstellerinnen und Schriftsteller“ umbenennen, dann reichen sie damit dem Sprachfeminismus den kleinen Finger und kämen in Teufels Küche. Sie müssten dann drei Gebote befolgen: 1. Das natürliche und das grammatische Geschlecht sind eins! 2. Es gibt keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit! 3. Der Plural hat ein Geschlecht!

Schauen wir ihnen über die Schulter, wenn sie mit Formulierungen ringen. Stellen wir ihnen Fragen dazu. Es geht nicht nur um einen Blick in die Werkstatt. Es geht um mehr. Im zweiten Teil habe ich heftige Worte gewählt und gesagt, dass sich durch Interpretation zeigen lässt, ob Schriftsteller Aufklärer oder Betrüger sind. Das wollen wir sehen:

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Kategorie(n): Inland  Kultur  Wissen 

  24.08.2015   20:16   Leserkommentare (6)

Zensur im Namen der Gleichberechtigung

Ich schaue so gut wie nie Talkshows, aber weil ich sie über meine GEZ-Gebühren trotzdem finanziere, mache ich eben von Zeit zu Zeit eine Ausnahme. Man will ja sehen, ob das eigene Geld gut angelegt ist. Die eine Ausnahme in den letzten Monaten war ausgerechnet die Giftschrank-Sendung von hart aber fair.

Nieder mit dem Ampelmännchen“ hieß sie und drehte sich um die Gleichberechtigung der Geschlechter und dabei auch um Gender Mainstreaming. Sie war interessante, unterhaltsam und an manchen Stellen auch entlarvend. Also eigentlich genau so, wie eine Talkshow sein sollte.

Nun hat der WDR sie aus dem Programm genommen. Sie darf nicht mehr gezeigt werden. Mit verantwortlich dafür ist die Beschwerde eines Vereins mit dem Namen „Deutscher Frauenrat“. Er sieht sich als eine progressive Organisation, hat aber im Grunde eine...

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Kategorie(n): Inland 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2015!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
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  24.08.2015   18:31   Leserkommentare (im Wartemodus)

Alles nur Notwehr!

Der junge Mann im schicken Jihadisten-Outfit, der im Thalys von Amsterdam nach Paris um sich geschossen hat, ist ganz entsetzt über die Unterstellung, er habe wie ein Terrorist gehandelt. Er sei nur hungrig gewesen und wollte sich Geld fürs Essen besorgen, ließ er seine Anwältin erklären. Das klingt glaubwürdig, ist aber noch nicht die ganze Wahrheit. Was in dem Zug wirklich passiert ist, das lesen Sie hier.

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Kategorie(n): Ausland 

  24.08.2015   14:57   Leserkommentare (2)

Die Presseschau zum Tage

Sahra Wagenknecht redet nicht immer Unsinn. Jetzt hat sie ausgesprochen, was die Spatzen von den Dächern pfeifen. “Es zeigt sich einfach, dass der Euro nicht funktioniert, sondern immer größere wirtschaftliche Ungleichgewichte erzeugt”, sagte sie der Welt. Hier.

Auch der Chef der Linken, Bernd Riexinger, fordert eine “grundlegende Veränderung” der EU, Sämtliche EU-Institutionen seien demokratisch nicht legitimiert, sie verfügten über mehr Macht als gewählte Regierungen, in den Institutionen habe sich eine ungeheure Macht angesammelt. Riesiger Fazit: “Das dürfen wir nicht akzeptieren.”

“Da muss man wahrscheinlich Grenzen setzen”, sagt Helga Hirsch in einem Gespräch mit Burkhard Müller-Ullrich im Deutschlandfunk. “Einerseits finde ich es wunderbar, wie Deutschland augenblicklich - im Unterschied zum Anfang der 90er-Jahre -...

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Kategorie(n): Inland 

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  24.08.2015   14:41   Leserkommentare (im Wartemodus)

Das sind die neuen Juden!

Falls Sie noch nie in Tel Aviv waren: Wenn Sie diese Fotos gesehen haben, machen Sie sich sofort auf den Weg in die Weiße Stadt am Mittelmeer.

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Kategorie(n): Ausland 

  24.08.2015   12:00   Leserkommentare (7)

Die Ersten werden die Letzten sein

Von Elisabeth Hewson

Nach etlichen Tagen in den verschiedensten Hotels in Schottland und England stehe ich wieder begeistert unter meiner eigenen Dusche und frage mich, wie und warum es diese Inselbewohner mit ihren Installateuren so halten. Oder Insel-Installateure mit der modernen Technik. Wobei das nicht nur auf Hotels zutrifft, sondern auf Privatbehausungen jeglicher Art. Und nicht nur auf Duschen, sondern auch auf Clos, Wasserhähne, alles, was so mit Zu- und Ablauf zu tun hat.

Seit Jahren frage ich mich das. Da liegen Abflussrohre außen, als gäbe es keinen Winter, „verschönen“ die Nassräume innerhalb des Hauses mit ihrem staubfangenden Durcheinander. Da tröpfelt oder schießt es unbestimmbar in Temperatur und Menge aus Brauseköpfen. Da muss man den richtigen Schwung heraus haben, um die Clospülung zum Rinnen zu...

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Kategorie(n): Ausland  Kultur 

  24.08.2015   11:10   Leserkommentare (4)

Was Pyramiden und Windkraftanlagen gemeinsam haben

Die deutschen Windkraftanlagen und die ägyptischen Pyramiden haben einiges gemein. Zum Beispiel die Höhe.  Aber auch die gigantische Verschwendung von Ressourcen beim Bau.

Pyramiden und Windkraftanlagen dienten oder dienen der baulichen Verkörperung einer religiösen Überzeugung. Die Pharaonen glaubten mit Hilfe der Pyramiden in den Himmel fahren zu können und ewig zu leben. Bundeskanzler Angela Merkel glaubt mit Windmühlen das Weltklima zu retten. Beide Überzeugungen halten einer wissenschaftlichen Betrachtung nicht stand.

Gemeinsam ist Pyramiden und Windkraftanlagen auch der Gigantismus und die menschliche Hybris. An der Cheops-Pyramide mußten etwa 10.000 Leute 20 Jahre lang sechs Tage in der Woche arbeiten, Wenn wir den heutigen Mindestlohn von 8,50 € ansetzen, sind 0,68 Mio € am Tag verbaut worden, und das 6.240 Tage...

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Kategorie(n): Klima-Debatte  Wissen 

  24.08.2015   10:02   Leserkommentare (im Wartemodus)

Achtung! Saumagen auf der A8!

Ich glaube nicht, dass jemand, der eine Rinderroulade oder einen Saumagen verdrückt hat, hinterher sicher fahren kann. Das Essen arbeitet in ihm wie eine Zeitbombe. Mit vollem Magen sollte man weder joggen noch schwimmen. Auch nicht Rad fahren. Jeder Sportler weiß das. Autofahrer aber ignorieren diese Regel wie Nichtschwimmer das Badeverbot an Baggerseen. So wie sie das Fett und die Kohlehydrate in sich hineinstopfen, so treten sie nachher auf das Gaspedal. Immer feste druff! Und daran denken, dass es noch 300 Kilometer bis nach Cuxhaven sind! Mehr

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Kategorie(n): Bunte Welt