Auslese
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von
Bernd Zeller






  12.08.2008   12:31   Leserkommentare (im Wartemodus)

Das ständige Pech des Iran

Immer diese schrecklichen Missverständnisse. Nicht einmal in Peking, wo doch olympischer Friede, samt Freude und Eierkuchen zu herrschen haben, bleibt das iranische Regime von gemeinen Unterstellungen verschont. So sollen Machthaber oder Sportfunktionäre (oder beide) von Teheran aus dafür gesorgt haben, dass der Schwimmer Mohammed Alirezaei entgegen der ursprünglichen Ankündigung nicht mit dem Israeli Tom Beeri ins selbe Becken springt. Nicht für eine friedfertige oder gar amouröse Planscherei, wohlgemerkt, sondern als Konkurrenten im olympischen Vorlauf über 100 Meter Brustschwimmen. Das Nicht-Schwimmen von Alirezaei soll politische Gründe gehabt haben - so zumindest die hässlichen Gerüchte.

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Kategorie(n): Ausland  Kultur 

Liebe Achse-Leser,

sichern Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie zu Weihnachten Pate!

Unser Autorenblog ist jetzt zehn Jahre alt. Als wir 2004 mit unserem „Internet-Tagebuch” (das Wort Blog kannten wir damals nicht) anfingen, haben wir es zwei Dutzend Freunden per E-Mail bekannt gemacht. Heute verzeichnet unser Server eine Million Besuche (unique visits) pro Monat. In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Unsere Besucher schrieben alleine in den letzten zwölf Monaten rund 20.000 Leser-Kommentare. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Zwischenstand Patenschaften

Bis Anfang Dezember haben bereits 1.350 Achse-Leser eine Patenschaft übernommen. Das ist großartig! Wir bedanken uns bei unseren Lesern.

Doch wir sind noch nicht am Ziel. Die Achse ist groß geworden und hat mittlerweile erhebliche Kosten für Technik und Verwaltung. Hinzu kommen Honorare für Anwälte, weil immer wieder versucht wird, unsere Berichterstattung juristisch zu unterbinden. Nur einen Teil unserer Kosten können wir durch Spenden und Anzeigen auffangen.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden.

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  12.08.2008   11:58   Leserkommentare (im Wartemodus)

Daily Telegraph: Four days of silence that condemn Britain

There will be many who take a realpolitik attitude to Russia’s invasion of a sovereign nation - that Georgia is within its sphere of influence and President Saakashvili behaved recklessly by sending troops into South Ossetia when it was evident that Moscow would use this as an excuse to move against Tbilisi. This does not, however, excuse what is by any measure a blatant and illegal act of aggression against a free nation, little different from the Soviet invasion of Czechoslovakia exactly 40 years ago, or of the same country by Nazi Germany 70 years ago. It needs to be denounced in such terms in order that the wealthy Russians now to be found all over Europe are made fully aware of the opprobrium in which their country is held.

David Cameron suggested yesterday that one response to Russia’s invasion should be the acceleration of...

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  12.08.2008   11:41   Leserkommentare (im Wartemodus)

WSJ: The West can stand up to Russia - but has it got the will?

Over the longer term, it is essential that Russia’s stranglehold on Europe’s energy supplies be broken. The EU’s failure to get its house in order by diversifying energy supplies and insisting that Russia, in turn, open up its own market, has created a situation in which Moscow rightly believes it has significant leverage over the policy positions of key countries such as Germany.

It was Germany that led the opposition at the most recent NATO summit in April against a Membership Action Plan for Georgia, emphasizing that a country that has unresolved conflicts should not be allowed to enter NATO. We presumably won’t know for some time what the precise calculations were inside the Kremlin when it came to the decision to send troops into Georgia, but one can surely assume that the German position did nothing to discourage Russia’s plans....[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Bunte Welt 

Spezial

Achse des Guten oder Europäische Zentralbank?

Achse-Autor Vince Ebert erklärt, warum er der Achse mehr vertraut als der EZB. Und warum Sie jetzt eine Patenschaft übernehmen sollten. Gleich hier.

Warum wir die Achse des Guten machen und warum es wichtig, dass es sie weiter gibt, erfahren Sie auch hier.

  12.08.2008   09:33   Leserkommentare (im Wartemodus)

Simon Sebag Montefiore: “Wieviele Bataillone hat der Papst”?

The Russian tank columns rumbling into Georgia reveal the anger of a tiger finally swatting the mouse that has teased it for years. South Ossetia may seem as distant, trivial and complicated as the 19th-century Schleswig-Holstein question but Russia’s fury is about much more than the Ossetians. The Caucasus matters greatly to the Russians for all sorts of reasons, none greater than the fact that it now also matters to us. The troubles in Georgia are not the equivalent of an assassinated archduke in Sarajevo. But historians may well point to this little war, beside the spectacular Olympic launch of resurgent China, as the start of the twilight of America’s sole world hegemony. If the new Great Game is for the oil of the Caucasus and Central Asia, the West may be in the process of losing it.

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  12.08.2008   09:20   Leserkommentare (im Wartemodus)

Back To The USSR

While it is still not clear whether it was Georgia that escalated the conflict first, or Russia through its local puppets and mercenaries who provoked Tbilisi, the basic fact remains that the fighting is taking place exclusively within the internationally recognized borders of Georgia. Despite the Western media’s persistent description of the Russian military in South Ossetia as “peacekeepers,” they are and have always been nothing but an occupation and invading force.
In fact, Russia has used the same method for years elsewhere. In Transnistria, a secessionist area of Moldova, Russian “peacekeepers” have kept the local gang of unreconstructed Stalinist smugglers since the early 1990s, and in Abkhazia, another breakaway Georgian territory, it is the same “peacekeepers” and mercenaries who have ethnically cleansed the...

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Kategorie(n): Ausland 

  12.08.2008   05:37   Leserkommentare (im Wartemodus)

Russland in Gori

Das Problem mit dem Kaukasus besteht darin, dass man ihn weder vor Russland schützen kann noch vor sich selbst.

Wenn es um den Kaukasus geht, ist Russland nicht mehr Russland, es ist nur noch das Imperium. Das Imperium, das seine Überdehnung erlebt, ohne in die Schranken gewiesen zu sein.

Das war von Anfang an so, seit dem späten 18. Jahrhundert. Wer sollte ihm schon im Kaukasus Paroli bieten? Das Osmanische Reich? Die Briten? Die Osmanen waren zu schwach dazu, und den Kaukasiern ebenfalls suspekt, die Briten, zu weit weg, mit Indien beschäftigt und an den afghanischen Gebirgspässen gescheitert.

So fühlte sich das imperiale Russland, angesichts fehlender Konkurrenz, bald im Recht. Die Legitimation bezieht ein Imperium ohnehin aus seinem Auftrag als Ordnungsmacht. Auch wenn es ein selbsterteilter Auftrag ist. Wie der russische...

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Kategorie(n): Ausland  Kultur 

  12.08.2008   04:18   Leserkommentare (im Wartemodus)

79 Milliarden Dollar

Skandal! ruft Christopher Hitchens. Warum ist der Irak so reich?

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Kategorie(n):

  12.08.2008   03:42   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Grundtorheit Thomas Manns

Noch eine kleine Anmerkung hierzu: Der Antikommunismus sei “die Grundtorheit des 20. Jahrhunderts”, sagte Thomas Mann leider tatsächlich. Dazu sollte man wissen, dass Thomas Mann 1955 anlässlich des Schillerjahres eine im wesentlichen unpolitische Rede in Weimar hielt und sich als Repräsentant des einen, des ungeteilten, besseren usw. Deutschland feiern ließ. Der DDR-Staatsdichter Johannes R. Becher (“Es wird ganz Deutschland einstmals Stalin danken, In jeder Stadt steht Stalins Monument, Dort wird er sein, wo sich die Reben ranken, Und dort in Kiel erkennt ihn ein Student”), Johannes R. Becher also hieß Thomas Mann damals in Weimar willkommen.
Diese Rede ist kein Ruhmesblatt. Denn gleich neben Weimar liegt Buchenwald. Und das KZ Buchenwald war nach 1945 unter neuem Management, jenem der Sowjets, weiterbetrieben worden. Keineswegs...

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Kategorie(n):

  12.08.2008   00:55   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ulla Jelpke - die Torheit unseres Jahrhunderts

In keiner anderen etablierten Partei gibt es so viele schräge Vögel wie in der LINKEN, deren Mitglieder den Spagat fertigbringen, gegen das System zu sein und dabei von ihm zu profitieren. Sahra Wagenknecht treibt es mit Hummer und Sichel gleichzeitig (http://www.stern.de/politik/panorama/:Sahra-Wagenknecht-Kommunistin-Fotos-Hummer-Essen/605400.html), Oscar Lafontaine predigt Luxus für alle und Ulla Jelpke ist die Torheit unseres jahrhunderts. Zum 122. Geburtstag von Ernst Thälmann hielt sie eine grandiose Rede, in der sie den “Antifaschisten” würdigte, der “vom Sohn seiner Klasse zum Führer seiner Klasse wurde”.

Als ob diese politisch korrekte Variante der Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär noch nicht eindrucksvoll genug wäre, schlug Ulla Jelpke einen weiten Bogen von Thälmann über das bessere Deutschland (”... die...

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Kategorie(n): Inland