Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  02.05.2009   11:15   Leserkommentare (im Wartemodus)

Wo sind die Freunde, wo die Feinde?

Die Sonne scheint gütig über Berlin dieser Tage. Doch unter ihr herrscht große Verwirrung. In Kreuzberg sucht die radikal bewegte Feiergemeinde nach dem alten Bonzenkapitalismus. Ihr Motto in diesem Jahr „Kapitalismus ist Krieg und Krise“. Und ihr Flaschen-und-Steine-Index der eigenen Aufgeregtheit zeigt nach oben. Aber die neue Innerlichkeit des Weltkapitals passt nicht zur versuchten Kollektivempörung. Krieg? Nicht wenn die Marktwirtschaft die Selbstbesinnung inszeniert. Noch die selbstbewusstesten CEOs gestehen ja ein, nicht alle Antworten parat zu haben. Nie war so wenig Krieg wie heute.

Auch die andere Maifeiergemeinde, jene um DGB-Chef Sommer, fühlt sich irgendwie labil. Die Forderungen bleiben dieselben – Umverteilung etc.. Doch entwickeln diese in fetten Jahren eine viel höhere Emotionalität, wenn Kunstmärkte...

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  02.05.2009   09:59   Leserkommentare (im Wartemodus)

Nathan Gelbart: Ein Motto ohne Tochter - aber eine Tochter mit Motto

Irreführende Werbung bei Unternehmen wird als „täuschendes oder in anderer Weise gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstoßendes Verhalten oder Geschäftsgebaren, welches das Verhältnis zwischen Mitbewerbern oder zwischen Anbietern und Abnehmern beeinflusst“, gemäß § 5 UWG als unlauterer Wettbewerb erfaßt. Diese Regelung gilt freilich nicht für Töchter. Insbesondere nicht für eine ganz bestimmte Tochter. Diese hat bekanntlich mit dem Tod ihres Vaters ihr Reisegewerbe mit dem Hinweis „Tochter des langjährigen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Heinz Galinski“ und dessen Motto „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen!” als Werbeslogan ausgestattet und geht damit – soweit ihr das Schreiben „israelkritischer“ Leserbriefe hierfür Zeit lässt – in Pfarrsälen deutscher...

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  02.05.2009   09:51   Leserkommentare (im Wartemodus)

Über den Wolken gibts kein Israel

The moving maps marked Islamic holy sites but showed only the city of Haifa in Israel, identified by its Arabic name, Khefa. Israeli officials accused BMI of trying to “hide the existence of Israel”. But BMI said it was a technical error - the maps had not been changed since the planes were taken over from a former airline which flew to the Middle East. http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/8029156.stm

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Kategorie(n): Ausland 

  02.05.2009   09:25   Leserkommentare (im Wartemodus)

Clemens Heni: WHY the Jews or why the JEWS

As these examples demonstrate, anti-Semitism (in Germany) is based on a worldview, an ideology, which considers Jews to be an evil which has to be eradicated from the earth. Racism, including resentments against Muslims, is not based on such a worldview, rather on the assumption that those people are less worthy than “whites” (whatever that includes or means). Racism has a rational dimension: exploitation was one central purpose it served. Anti-Semitism is totally different. Anti-Semitism is genocidal and has an extremely irrational dimension. To equalize anti-Semitism with racism or even to use the term “Islamophobia”, an invention of the Islamic Republic Iran since 1979, is dangerous… Anti-Semitism is a specific topic. Important research on anti-Semitism concludes that racism, prejudice and anti-Semitism are not equivalent. No...

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Kategorie(n): Wissen 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2016!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
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  02.05.2009   09:13   Leserkommentare (im Wartemodus)

Doppeltagebuch 1989/2009- 1. und 2. Mai

In Leipzig passiert etwas Unerhörtes: am Rande der offiziellen Maidemonstration findet ein Schweigemarsch statt, der sofort von der Polizei aufgelöst wird.
In Budapest war die zehn Meter hohe Leninbüste, vor der jahrzehntelang die Maiaufmärsche stattgefunden hatten, verschwunden. Der auf wenige hundert zusammengeschrumpfte Demonstrationszug von Altgenossen zeigt überwiegend Regenschirme statt Rote Fahnen. Nach einer halben Stunde war der Spuck vorbei.
In Polen gab es die erste Maikundgebung der frisch zugelassenen Solidarnosc. Die Polen demonstrierten für höhere Löhne , bessere Versorgung, vor allem für mehr Demokratie.
Vor der Demonstration hatten einige Zehntausend in und um die Stanislaus-Kostka-Kirche herum während eines Gottesdienstes des von der Staatssicherheit ermordeten Priesters Popieluszko gedacht.
Nur in Ostberlin...

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Kategorie(n): Inland 

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  02.05.2009   08:26   Leserkommentare (im Wartemodus)

Rimbaud und der Schwarze Block. Aus der Kreuzberg-Chronik

Früher einmal gab es das Hambacher Fest. Jetzt haben wir die Kreuzberger Krawalle. Über den Unterschied brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Worüber man sich jedoch ein paar Gedanken machen sollte, das ist die Rezeption, die Wahrnehmung des Ganzen, der einen Sache wie der anderen.

An das Hambacher Fest erinnert man sich mit der verordneten, oder, wie manche immer noch meinen mögen,  gebotenen Vorsicht, mit der man sich an alles Deutsche, soweit es historisch wirksam war, erinnert. Als könnte man sich eine Rüge vom Gefahrenwart Lukacs einhandeln, und als wäre das nicht egal.

Der tatsächliche Abstand, den man zur Historie hält, ist nämlich nicht anders als der, zu dem man am Bankschalter angehalten wird. Als würde das Problem vor dem Schalter der Bank beginnen, und nicht dahinter.

Unter diesen Umständen warten wir, bis...

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

  02.05.2009   00:17   Leserkommentare (im Wartemodus)

Phyllis Chesler: The Coalition For the Defeat of Radical Islam.

Radical Islam’s greatest crimes are Muslim-on-Muslim crimes and include the cruel subordination and persecution of Muslim women, Muslim apostates, and Muslim independent thinkers. Islam is the world’s largest and only practitioner of both gender and religious apartheid. Such apartheid and barbarism is indigenous to Islam. It was not imported by western colonial powers. Now, Islamic gender and religious apartheid have penetrated the West and have grown even harsher, more barbaric in Muslim lands. Children, as young as five years-old are used to blowing themselves and others up. Women are raped, then forced into becoming human bombs to “cleanse” their shame. Both Palestinians and Al-Qaeda are doing this. Radical Islam is an obvious threat to human rights all over the world....[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Ausland 

  01.05.2009   19:59   Leserkommentare (im Wartemodus)

Raus aus Europa!

Lieber Wolfram Weimer,
gewiss kann man den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr so sehen, wie Sie das tun. Aber bitte bedenken Sie dabei, dass Amerika sich auf keinen Fall aus Afghanistan zurückziehen wird—im Gegenteil, Präsident Obama macht gerade sein Wahlkampfversprechen wahr: Er schickt neue Soldaten. Ich finde das übrigens richtig.
Ein Rückzug der Deutschen in dieser Situation könnte hier in Amerika nur als ein Von-der-Fahne-Gehen empfunden werden. Sollte Ihr Vorschlag in die Tat umgesetzt werden, würde ich den Amerikanern also empfehlen, sich ihrerseits aus Europa zurückzuziehen. Und zwar restlos. Niemand verpflichtet die Amis, einen Beitrag zur Stabilisierung Absurdistans bzw. des Kosovo oder Bosniens zu leisten.
Wenn die Deutschen nicht bereit sind, einen Militäreinsatz zu tragen, der—wie Sie richtig schreiben—im Grunde...

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  01.05.2009   19:08   Leserkommentare (im Wartemodus)

Raus aus Afghanistan

Der Krieg in Afghanistan wird immer blutiger. Beim Besuch von Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Afghanistan sind deutsche Soldaten jetzt wieder kaltblütig in einen Hinterhalt gelockt und mit schweren Waffen beschossen worden. Ein Soldat aus Donaueschingen musste sterben. Die Taliban-Anschläge auf die Bundeswehr sind inzwischen derart militärisch geplant, dass aus Deutschlands Aufbauhilfe ein offener Krieg wird.
In Deutschland schwindet der Rückhalt für den Afghanistan-Einsatz rapide. Sah man anfangs darin ein notwendiges Übel zur Verteidigung unserer Freiheit, so wird die Mission am Hindukusch immer zweifelhafter. Nicht nur aus pazifistischen Erwägungen, sondern aus nüchternem Kalkül. Fünf Argumente sollten Deutschland dazu bewegen, diesen Krieg möglichst bald zu beenden.

1. Das zeitliche Argument
Der Krieg in...

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Kategorie(n): Ausland  Inland