Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Tims Timeline

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Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  23.12.2008   12:25   Leserkommentare (im Wartemodus)

Matthias Küntzel: Der Skandal fängt dort an, wo Prof. Benz ihm ein Ende macht

Davon abgesehen habe ich am Berliner Zentrum nicht den Vergleich, sondern die Gleichsetzung kritisiert. Prof. Benz, der Leiter des Zentrums, spricht im Vorwort des neuen „Jahrbuchs für Antisemitismusforschung“ nicht von „ähneln“, sondern von „gleichen“: „Die Wut der neuen Muslimfeinde gleicht dem alten Zorn der Antisemiten“, der Hass gegen die Muslime bediene sich „der gleichen Methoden…, die vom christlichen Antijudaismus wie vom rassistischen Antisemitismus entwickelt wurden.“ Diese Position wurde auf der Institutskonferenz am 8. Dezember 2008 ohne Abstriche wiederholt…

Es war eine merkwürdige Tagung, auf der man über das, was strittig war, größtenteils schwieg. Besonders strittig ist der Schlüsselbegriff „Islamophobie“. Angelika Königseder, die diesen Begriff ins Jahrbuch eingeführt hatte, erklärte...

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Kategorie(n): Wissen 

  23.12.2008   12:11   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ayaan, Salman, Seyran und die anderen

To intimidate heisst wörtlich “einschüchtern”, im weiteren Sinn auch “unter Druck setzen”, “nötigen”, “belästigen”. Es ist ein sehr freundliches Wort voller Understatement. In der Praxis bedeutet es “bedrohen”. Echte “Intimidation” funktioniert nur vor dem Hintergrund eines Gewaltversprechens, das ernst gemeint ist und ernst genommen werden muss. Bekanntestes Opfer von “Intimidation” ist Salman Rushdie, gegen den Ayatollah Khomeini am 14. Februar 1989, vor 20 Jahren also, eine “Fatwa”, ein Todesurteil, aussprach, das bis heute nicht aufgehoben wurde. Aber Rushdie ist nicht der einzige Moslem, der unter Druck gesetzt, bedroht und belästigt wird, weil er eine eigene Meinung hat, die er sich nicht verbieten lassen möchte. Ein Report des Londoner Centre for Social Cohesion dokumentiert 27 Fälle von “Victims of Intimidation” -...

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Kategorie(n): Wissen 

  23.12.2008   12:04   Leserkommentare (im Wartemodus)

Was denkt der Badegast?

Wenn man in Berlin mit menschlichen Pinguinen ins Schwimmbecken steigt, kann bei diesem Anblick einem Mann so Manches durch den Kopf gehen vom antirassistischen „Ach wie tolerant wir wieder sind“ bis zum vielleicht rassistischen „Schön, dass der zuständige Senator die Musliminnen in die Bäder lockt, welches Vorurteil ihn auch dazu bewogen haben mag“, auch denkbar ist „Schande über uns“, jedenfalls wird niemand denken: Boah, die Schnecke würde ich nicht vom Drei-Meter-Brett schubsen“, und damit ist bewiesen, dass die Burka die männliche Fantasie bändigt wie sonst nichts und sie auf die deutschen Schlampen im Badeanzug lenkt, die sich ja anpassen können.

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Kategorie(n):

  23.12.2008   11:42   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Integration schreitet voran

Frauen dürfen in Berliner Bädern künftig ihren ganzen Körper verhüllen - mit dem “Burkini”. Innensenator Körting sieht die Testphase des Ganzkörper-Badeanzugs durchaus zwiespältig, will aber mehr muslimische Frauen in die Bäder locken.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Ehrhart-Koerting-Burkini-Integration;art270,2690908

Siehe auch:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,597657,00.html

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Kategorie(n): Bunte Welt 

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  23.12.2008   07:22   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ein Denkmal dem Hybridauto!

Eigentlich sind Australier ganz vernünftige Leute. Das dachte ich jedenfalls, bis ich neulich in die Tiefgarage des Einkaufszentrums von Chatswood im Norden Sydneys fuhr. Dort begrüßte mich ein großes Schild, das mich auf einige Neuerungen im Park-Management aufmerksam machte. Unter anderem würden seit neuestem einige Parkplätze für Hybridfahrzeuge reserviert. “Wie bitte? Für Hybridfahrzeuge?” ging mir sofort durch den Kopf. Aber mein zweiter Gedanke war: “Für welche Hybridfahrzeuge eigentlich? Es gibt doch so gut wie gar keine in Australien!”

Wieder im Büro habe ich mich dann noch einmal in den australischen Zulassungsstatistiken davon überzeugt, dass mein Eindruck nicht ganz falsch war. Im letzten Jahr wurden etwa eine Million Autos in Australien zugelassen, davon gerade einmal 5.000 mit Hybridantrieb. Insgesamt fahren auf...

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Kategorie(n): Ausland  Wirtschaft 

  22.12.2008   23:01   Leserkommentare (im Wartemodus)

Nasenspitzen

„Steinmeier glaubt an den Sieg der SPD in Hessen“ und „Mann beißt Zeitungsausträgerin Nasenspitze ab“. Das sind zwei Schlagzeilen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben und trotzdem ohne einander nicht denkbar wären.

Zunächst einmal haben sie den gleichen Nachrichtenwert, und der ist in beiden Fällen gleich Null. Mehr noch, sie kommen ohne jeden berichtenswerten Inhalt aus. Beide verraten zudem, dass der jeweilige Protagonist ein Problem hat.

Das Problem lässt sich anscheinend weder in dem einen noch in dem anderen Fall lösen. So nimmt der eine Zuflucht bei einer verwegenen Behauptung, der andere wiederum schreitet zu einer geradezu lächerlichen Tat.

Beide Situationen sind nicht bloß peinlich, sie leben sogar von dieser zur Schau getragenen Peinlichkeit. Man muss sich das so vorstellen, dass...

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

  22.12.2008   22:01   Leserkommentare (im Wartemodus)

Have A Place In Paradise

“Muslims who fight against the occupation of their lands are ‘Mujahadeen’ and are blessed by Allah. And any Muslim who fights and dies against Israel and dies is a martyr and will be granted paradise ... There is no greater oppressor on this earth than the Zionists, who murder little children for sport.”
http://blogs.telegraph.co.uk/damian_thompson/blog/2008/12/19/any_muslim_killed_fighting_israel_goes_to_paradise_says_mpac_spokesman

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  22.12.2008   21:49   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ein Herz für Kinder

Anders als in der Bundesrepublik, wo die Scharia nur punktuell angewandt wird, gilt sie in Saudi-Arabien in allen Bereichen des Lebens, also auch im Eherecht. So kommt es, dass ein achtjähriges Mädchen alt genug ist, um verheiratet, aber nicht um geschieden zu werden. Vor allem dann nicht, wenn der eigene Vater sie an einen 50 Jahre älteren Mann verkauft hat. Ja, Kinderliebe geht manchmal seltsame Wege. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,597785,00.html
http://www.tagesschau.de/ausland/kinderheirat100.html

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Kategorie(n): Ausland 

  22.12.2008   21:02   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Eiszeit kommt!

Da ich in Salzburg großgeworden bin, wirkt dieser Fund auf mich wie Prousts
Madeleine, d.h. er löst umgehend Erinnerungen aus.
Als ich in die Schule ging, galt es als sicher, dass uns eine neue Eiszeit bevorsteht und unser westlich-dekadentes Luxuslotterleben nicht zu dieser kärglich-kalten Zukunft passt. Vor uns die Sintflut! Vor allem erinnere ich mich an eine Moorwanderung mit meiner Mutter und ein paar Freunden und einem älteren Fremdenführer mit weißem Haar und Spazierstock, so ein Luis-Trenker-Typ, der immer forschere Nazisprüche klopfte, uns dann vor dem Weltuntergang warnte und erklärte, im Grunde hätten nur die Russen das richtige Programm, um mit dem kommenden Desaster fertigzuwerden: vollkommene Beseitigung des Privateigentums und anschließend den Rückzug in Wohnhöhlen im Gebirge.
Außerdem erinnere ich mich an...

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