Auslese
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von
Bernd Zeller






Liebe Achse-Leser,

wenn die Achse des Guten weiter existieren soll, muss etwas geschehen!

Unsere Autorenblog feiert sein zehnjähriges Bestehen. Als wir 2004 mit unserem „Internet-Tagebuch“ (das Wort Blog kannten wir damals nicht) anfingen, haben wir es zwei Dutzend Freunden per E-Mail bekannt gemacht. Heute verzeichnet unser Server eine Million Besuche (unique visits) pro Monat. In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Unsere Besucher schrieben alleine in den letzten zwölf Monaten rund 20.000 Leser-Kommentare. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog.“

Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? Die Achse hat mittlerweile erhebliche Kosten für Technik und Verwaltung. Hinzu kommen Honorare für Anwälte, weil immer wieder versucht wird, unsere Berichterstattung juristisch zu unterbinden. Nur einen Teil unserer Kosten können wir durch Spenden und einige Anzeigen auffangen. Die Redaktion findet immer noch ehrenamtlich in unserer Freizeit statt, doch die reicht nicht mehr. Wir sind zu groß geworden, um weiter im Hobby-Modus zu laufen. Noch mehr Selbstausbeutung geht einfach nicht.

Deshalb muss sich etwas ändern. Die Achse muss finanziell abgesichert werden, außerdem soll sie professioneller werden, schöner, ansprechender, lesefreundlicher. Und deshalb starten wir zu unserem zehnjährigen Jubiläum eine Patenschafts-Kampagne. Wir wollen unabhängig bleiben und setzen darauf, dass unsere Leser unser Projekt als „Paten“ unterstützen. Eine Patenschaft ist laut Wikipedia die „freiwillige Übernahme einer Fürsorgepflicht“. Mit einer oder mehreren Patenschaften stellen unsere Leser sicher, dass

  • es die Achse weiterhin gibt und alle sie kostenfrei lesen dürfen
  • wir unangepassten Journalismus betreiben können
  • die Achse technisch, gestalterisch und journalistisch weiterentwickelt und ständig verbessert werden kann.

Übernehmen Sie eine, zwei oder 100 Patenschaften, ganz nach ihren Möglichkeiten. Wie das geht, sehen Sie hier. Wir brauchen pro Jahr 5.000 Patenschaften um mit dem Projekt Achse des Guten weitermachen zu können. Wir sind in den vergangenen zehn Jahren eine wichtige Stimme im politischen Diskurs geworden, wir werden dafür geliebt und gehasst. Unsere Kampagne nimmt deshalb Anwürfe und Beschimpfungen auf, mit denen sich die Achse und ihre Autoren häufig konfrontiert sehen. Viel Feind viel Ehr. Unsere Bitte also: Sorgen Sie dafür, dass die Achse weiter existieren kann!

Zu unserer Patenschafts-Aktion geht’s hier

Wenn Sie mehr über die Geschichte der Achse, unser Selbstverständnis und unser Verständnis von Journalismus erfahren wollen, dann können Sie das hier nachlesen.


  15.07.2008   13:15   Leserkommentare (im Wartemodus)

Edgar Gärtner: Windräder und Co.

Waren frühere Windkraft-Investoren vielleicht noch wirklich davon überzeugt, mit ihrer guten Tat die Welt retten zu helfen, so geht es den heutigen in der Regel um etwas ganz anderes. Es hat sich herumgesprochen, dass jedes Kilowatt installierte Windleistung durch eine entsprechende Leistung einer Gasturbine ergänzt werden muss, um die Unstetigkeit des Windes auszugleichen. Wer sich heute für Windräder stark macht, dem geht es höchstwahrscheinlich eher darum, Gasturbinen und/oder Gas zu verkaufen… Der Vormarsch des Gases in der Stromproduktion der EU führt zur fatalen Konsequenz, dass es schon bald keine echte Wahlmöglichkeit zwischen leitungsgebundenen Energieträgern geben wird. Statt in Europa wird die weltweit zu günstigen Preisen verfügbare Kohle nun ausgerechnet in den Öl- und Gasförderländern verstärkt genutzt....

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Kategorie(n): Wissen  Wirtschaft 

  15.07.2008   10:55   Leserkommentare (im Wartemodus)

Energie-Unsicherheit: Ein Gewerkschaftsboss redet Tachles

Nach der Debatte über den Atomausstieg werden auch Forderungen nach einer Überprüfung des Ausstiegs aus der Steinkohle-Förderung in Deutschland laut. Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Energie, Chemie, Hubertus Schmoldt, sagte der “Rheinischen Post” vom Dienstag, das Engagement des russischen Energiekonzerns Gazprom im Iran und Libyen könnten dies befördern. “Vielleicht hilft die Debatte um Gazprom, um 2012 den Ausstieg aus der Steinkohle-Förderung in Deutschland wieder rückgängig zu machen.” Je abhängiger ein Land sich von einem Rohstoff wie etwa Gas mache, desto leichter sei es erpressbar. Deutschland sollte sich daher auf seine nationalen Reserven wie Braun- und Steinkohle besinnen, um nicht erpressbar zu werden.

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Kategorie(n): Bunte Welt 

Spezial

10 Jahre Achse des Guten: Jetzt sprechen die Autoren

Warum machen wir die Achse des Guten? Und warum ist es wichtig, dass es sie weiter gibt? Hören Sie mal rein und unterstützen uns mit einer Patenschaft.

  15.07.2008   10:49   Leserkommentare (im Wartemodus)

Na dann mal viel Spass beim Klimaretten: Der 100-Milliarden-Strompreis-Schock

Die Strompreise werden in den kommenden Jahren drastisch steigen: Stromverbraucher aus der Industrie rechnen mit einem Anstieg um 50 Prozent, viele Unternehmen sehen ihre Existenz gefährdet. Auslöser ist der Emissionshandel. Ab 2013 werden die Emissionszertifikate nicht mehr verschenkt, sondern versteigert. Das dürfte den Strom in Deutschland allein in der Zeit von 2013 bis 2020 um über 100 Mrd. Euro verteuern. Für manche Unternehmen könnte eine weitere Anhebung des ohnehin hohen Strompreisniveaus das Aus bedeuten. Besonders betroffen sind die energieintensiven Branchen Chemie, Stahl, Metalle, Papier, Zement und Glas. Die Unternehmen stehen für 700 000 Arbeitsplätze. Im Falle einer Versteigerung der Zertifikate ließ sich nach Überzeugung der Unternehmen ein großer Teil dieser Jobs in Deutschland nicht mehr halten....

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Kategorie(n): Wirtschaft 

  15.07.2008   10:36   Leserkommentare (im Wartemodus)

‘Verschlimmbesserung’

Mein Freund Robert Matthews, einer der weisesten Wissenschaftsjournalisten Grossbritanniens, hat einen aktuellen Artikel zu den unbeabsichtigen Konsequenzen kurzsichtiger Klimaschutzpolitik geschrieben: There is a word that should be in the lexicon of anyone trying to protect the environment. Like schadenfreude, it’s one of those German words that has no direct equivalent even in the vast vocabulary of the English language. The word is schlimmbesserung – literally a “worse bettering”. And as the results of studies published over the last week show, it is all too apt a description of many attempts to “improve” our environment. http://www.thenational.ae/article/20080713/FRONTIERS/415021450/1036

 

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Kategorie(n): Kultur  Wissen 

10 Jahre Die Achse des Guten: Happy Birthday!

Die Achse des Guten feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Stimmen zum Jubiläum:

Harald Schmidt Alles Gute zum 10jährigen! Jeden Morgen hol ich mir die neue Achse frisch am Kiosk. Hoffentlich gibt es Euch auch bald im Internet. Gerade wir Älteren sind ja viel auf Reisen, und da sind wir gerne über die Heimat informiert. Im Heute-Journal machen die das übrigens ganz nett ! Weiter so !


Michael Wolffsohn
Wie gut, dass es im gesinnungsgleichgeschalteten Deutschland „Die Achse des Guten“ gibt. Sie sorgt im landesweiten Geistesmief für Frischluft.


Leon de Winter
Yes, it works! An opinion website which basically operates without images? Just words words words? Yes, it works. Because the people posting their opinions on it have sharp pens and a sharp vision. Every couple of days, and sometimes a couple of times a day, I check in with Achgut. Good it’s there. Congratulations, Achguters! I wish you all a long blogging life!

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  15.07.2008   08:59   Leserkommentare (im Wartemodus)

Surprise! A German in Baghdad

The first Iraq visit by a German minister since the U.S.-led invasion is more than just a testament to the military success of the surge. It also shows how Iraq’s economic prospects have improved. “I have numerous companies with me,” Mr. Glos told a German radio station from Baghdad. “They are practically the advance party for others who will hopefully soon come to Iraq to participate especially in the privatization.” Energy security was also a key topic. “No other country in the Middle East at the moment has such large, untapped oil resources,” Mr. Glos said. Iraqi Prime Minister Nouri al-Maliki will go to Berlin on July 22 for further talks. http://online.wsj.com/article/SB121607136879852175.html?mod=opinion_main_commentaries

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Kategorie(n): Ausland 

  14.07.2008   20:49   Leserkommentare (im Wartemodus)

Margareta Wolf: Grüne haben sich in eine strategische Sackgasse manövriert

Die Energiefrage ist eine der zentralen Gründungsfragen meiner Partei gewesen. Dem realpolitischen Teil meiner Partei und somit dem im eigentliche Sinne politischen Teil der Grünen war immer klar, dass man nicht gleichzeitig die energetische Nutzung von Kohle und Kernenergie ablehnen kann. Das war auch immer meine Meinung. Meine Partei hat sich in dieser Frage in eine strategische Sackgasse manövriert, aus der sie nur wieder herauskommt, wenn sie zu einer sachlichen, nicht romantisierenden Debatte in der Frage zurückkehrt und in einen offenen, sachlichen Dialog eintritt, einen Dialog, der nicht jede Idee, die geäußert wird, diffamiert, sondern sich substanziell mit ihr auseinandersetzt. Diese Dialogkultur ist nicht erkennbar.

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Kategorie(n): Kultur  Wissen  Wirtschaft 

  14.07.2008   19:59   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der Neger von der Narzissus

Ein halbschickes, irgendwie links oder so ähnlich sich gerierendes Hauptstadtmagazin namens “Dummy” ist außerhalb der Kaffeestuben von Berlin-Mitte vielleicht nicht so bekannt. Aber lustig, was geschah, als seine Erzeuger mal das N-Wort auf den Titel drucken wollten:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/227/185642/

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Kategorie(n): Kultur 

  14.07.2008   18:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Realos verlassen das grüne Schiff

„Ich sage nur, man kann nicht aus opportunistischen Gründen die Kohle ablehnen, weil sie klimaschädlich ist, und gleichzeitig die Kernkraft abschalten wollen.“ Die Behauptung, man könne nur aus erneuerbaren Energien die Energieversorgung einer Industrienation wie Deutschland sicherstellen, grenze an „Volksverdummung“, sagte Frau Wolf.

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  14.07.2008   16:53   Leserkommentare (im Wartemodus)

Atomenergie spaltet deutsche und britische Sozialdemokraten

Die SPD bekräftigte derweil, dass sie am geordneten Ausstieg aus der Atomkraft festhält. Nach einer Telefonschaltkonferenz des SPD-Präsidiums sagte Generalsekretär Hubertus Heil in Berlin, es sei »blanker Unsinn«, die Kernenergie als Beitrag zum Klimaschutz ins Feld zu führen. »Nach Berechnungen der internationalen Energieagentur müssten weltweit 1200 Kernkraftwerke gebaut werden, um einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, das ist völlig unrealistisch

Mr Brown is a strong backer of nuclear energy. At last week’s G8 summit in Japan, the Prime Minister spoke of the need for up to 1,000 new nuclear power stations around the world to supply energy during the next century.

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Kategorie(n): Wirtschaft  Bunte Welt