Auslese
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Bernd Zeller






  26.08.2008   10:33   Leserkommentare (im Wartemodus)

Beruf mit Aussicht

Es gibt Berufe mit einer großen Vergangenheit: Bleisetzer, Heizer auf einer Dampflok, Ritter, Minnesänger, Exorzist und Puffmutter. Dann gibt es Berufe mit einer großen Zukunft: Astronaut, Webdesigner, Klima-Apokalyptiker, Emissionshändler und Staatspräsident von Abchasien. Derzeit aber haben drei Berufe Konjunktur: Eventmanager, Insolvenzberater und Israelkritiker. Vor allem der letzte erfreut sich großer Beliebtheit, weil es einer der wenigen freien Berufe ist, für die man keine Qualifikation braucht, nicht einmal eine Kenntnis der Geschichte oder der Rechtschreibung. Besonders geeignet sind Rentner mit viel Tagesfreizeit, frustrierte Hausfrauen und hauptberufliche “Holocaustüberlebende” (bzw. deren Kinder), die “aus der Geschichte gelernt” haben. Deswegen gibt es immer mehr “Israelkritiker”, während es einen akuten Mangel an...

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  26.08.2008   10:21   Leserkommentare (im Wartemodus)

Neues aus Abu Ghraib

A suicide bomber has attacked a celebratory feast in Baghdad’s western Abu Ghraib district, killing at least 25 people, according to police.
http://news.bbc.co.uk/2/hi/in_depth/7580280.stm

Und auch die Befreiung der Frau geht flott voran:
Die Zahl der weiblichen Selbstmordattentäter im Irak steigt drastisch. Die US-Armee hat eine eigene Spezial-Einheit dagegen eingesetzt. Eine von Terroristen präparierte Minderjährige hat sich nun gestellt. Oder wurde sie gefasst?
http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1134357.html
http://edition.cnn.com/2008/WORLD/meast/08/25/iraq.teen.ap/index.html

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Kategorie(n): Ausland 

Liebe Achse-Leser,

wenn die Achse des Guten weiter existieren soll, muss etwas geschehen!

Unser Autorenblog feiert sein zehnjähriges Bestehen. Als wir 2004 mit unserem „Internet-Tagebuch” (das Wort Blog kannten wir damals nicht) anfingen, haben wir es zwei Dutzend Freunden per E-Mail bekannt gemacht. Heute verzeichnet unser Server eine Million Besuche (unique visits) pro Monat. In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Unsere Besucher schrieben alleine in den letzten zwölf Monaten rund 20.000 Leser-Kommentare. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Zwischenstand Patenschaften

Bis Mitte November haben bereits 1.255 Achse-Leser eine Patenschaft übernommen. Das ist großartig! Wir bedanken uns bei unseren Lesern.

Doch wir sind noch nicht am Ziel. Wir brauchen weitere 3.745 Patenschaften, um die Achse dauerhaft weiterführen und verbessern zu können. Mobilisieren Sie Freunde und Bekannte!

Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus?

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  26.08.2008   08:13   Leserkommentare (im Wartemodus)

Duma sammelt Briefmarken

Eine der großen Männerleidenschaften, neben Modelleisenbahn und Briefmarkensammlung, ist die Gründung von Staaten. Welcher Dorfbürgermeister wäre nicht gern Ministerpräsident?

Da er es in den meisten Ländern in der Regel nicht wird, kürzt man mitunter den Weg zur Macht ab. Man erklärt sich für unabhängig. Befindet sich das Gebiet in einer instabilen Zone, hat man mit einer Separierung ganz gute Chancen.

Man muss sich nur an ein Imperium binden, und schon ist man Ministerpräsident. Man ist damit politischer Führer eines unabhängigen Staates, der allerdings von niemandem völkerrechtlich anerkannt wird.

Statt dessen ist man als Teil des Imperiums, diesem ausgeliefert. Was hat der Präsident eines solchen Staates zu tun? Im Grunde gar nichts. Er kann sich ruhig der Pflege seiner Briefmarkensammlung widmen. Mit Briefmarken...

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Kategorie(n): Ausland  Kultur 

  25.08.2008   23:33   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ein Schiff voller Narren

Die promovierte Judaistin und Lehrerin Edith Lutz aus Sötenich in der Eifel wollte nach eigenen Angaben palästinensischen Kindern beibringen, dass der Kern des Judentums “Liebe und Menschlichkeit sei, anstelle von Gewalt und Hass”. Einschlägige Palästina-Portale im Internet betonen, dass Lutz Jüdin sei, als ob ihr das besondere moralische oder politische Kompetenz einräume. Gleiches gilt für die 84 Jahre alte, aus Freiburg stammende Holocaustüberlebende und antiisraelische Propagandistin Hedy Epstein. Ihre Eltern wurden in Auschwitz ermordet. Die ausgewiesene “Antizionistin” will aufgrund ihrer “eigenen Gefühle” mit den Palästinensern in Gaza “Solidarität” zeigen. “In Gaza findet ein schleichender Völkermord statt, von dem niemand Notiz nimmt”, behauptet dazu die zum Islam konvertierte britische Journalistin Yvonne Ridley....

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Kategorie(n): Ausland 

Das kleine Öko-Quiz von Maxeiner & Miersch. Folge 7: Wasser sparen

Alles grün und gut? Eine Bilanz des ökologischen Denkens. Hier bestellen

  25.08.2008   23:10   Leserkommentare (im Wartemodus)

Liza: Hallo, Nakba!

„Palästina“, das sind nämlich nicht nur die Friedensfreunde von der Hamas, nicht nur die bunten „Neujahrsraketen“ (Norman Paech) auf Sderot und nicht nur die heldenhaften Kämpfe gegen den zionistischen Aggressor. „Palästina“, das ist außerdem „eine reiche Kultur mit Kunst und Literatur, Musik und Tanz, Handwerk, Olivenbäumen, Garten- und Weinbau“. „Diese Kultur“, so versprechen es die Veranstalter, „wollen Palästinenserinnen und Palästinenser und ihre Freunde bei unserer Veranstaltung auf dem Bonner Münsterplatz zeigen“. Und sie wollen – in aller Bescheidenheit – natürlich noch ein bisschen mehr: „Gleichzeitig geht es um die Forderungen nach einem gerechten Frieden, dem Ende der israelischen Besatzung und dem Rückkehrrecht in ihre Heimat.“ Potztausend....[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Inland 

  25.08.2008   22:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Micheline, unverschleiert

Die Schweizer Außenministerin, Micheline Calmy-Rey, ist für ihre originellen Ideen bekannt. Jetzt hat sie sich selbst übertroffen. Sie will mit Osama Bin Laden in einen Dialog treten. Direkt, von Mann zu Mann. Faut-il «rechercher le dialogue sans discrimination - quitte à s’asseoir à la table d’Oussama Ben Laden?», s’est interrogée Mme Calmy-Rey devant ses ambassadeurs réunis à Berne pour leur conférence annuelle. http://www.liberation.fr/actualite/monde/347478.FR.php
Spätestens seit dem Anschlag vom 11. September 2001 ist der Tenor in den westlichen Demokratien einhellig: mit Terroristen wird nicht verhandelt. Doch die Schweizer Aussenministerin will mit diesem Tabu brechen. Wie die französische Zeitung «Le Monde» berichtet, ist Aussenministerin Micheline Calmy-Rey bereit, «sich mit Osama Bin Laden an einen Tisch...

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Kategorie(n): Ausland 

  25.08.2008   21:41   Leserkommentare (im Wartemodus)

Warten auf Mahdi

Samuel Beckett war gut, Mahmoud Ahmadinejad ist noch besser: Jetzt soll in Teheran ein “Ministerium für die Erwartung des 12. Imam” eingerichtet werden. Dieses Ministerium, so ein Sprecher der Theologieschule für die schiitische Lehre, sei für die Organisation und Koordination der verschiedenen Instanzen von entscheidender Bedeutung. Glauben Sie nicht? Lesen Sie selber nach:
http://www.iranpressnews.com/source/045147.htm
http://www.peykeiran.com/iran_news_body.aspx?ID=52867
Und falls Sie nicht alles auf Anhieb verstehen, fragen Sie Bahman & Katajun.

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Kategorie(n): Ausland 

  25.08.2008   20:14   Leserkommentare (im Wartemodus)

Mahmoud bekommt noch eine Chance,  Super-Bahman auch

Es sieht aus, als würde der iranische Präsident, dessen Amtszeit im kommenden Jahr abläuft, wiedergewählt werden. So will es jedenfalls der Chef-Ayatollah der Islamischen Republik: http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/08/25/international/ahmadinedschad_hat_ayatollas_stimme Was wir schon deswegen mit einer gewissen Genugtuung zur Kenntnis nehmen, weil wir uns noch gut an die “Analysen” des bekannten Irankenners und Kaffeesatzlesers Bahman Nirumand erinnern, der dem iranischen Präsidenten eine kurze Amtszeit vorausgesagt hat. Nun ja, die Wettervorhersage in der Tagesschau tritt auch nicht immer ein, obwohl die Meteorologen, anders als Nirumand, sich mit der Materie auskennen.

Woran wir in diesem Zusammenhang ebenfalls erinnern wollen, ist ein Artikel der zweitgrößten Iranexpertin der Bundesrepublik und der früheren...

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Kategorie(n): Ausland 

  25.08.2008   19:53   Leserkommentare (im Wartemodus)

Peace Camps in Gaza Promoting Love And Friendship

“What do you want to be when you grow up?” a journalist asks one of the campers, in a report carried on Israel’s Channel 10. “A holy warrior,” he replies.
Hamas is running 300 such camps this summer, attended by 50,000 children.
Islamic Jihad runs similar paramilitary summer camps for 10,000 children. At the Islamic Jihad camps, the kids play at firing terrorist missiles. An Islamic Jihad operative assured Ynet News that the children were not exposed to real rockets but to ones made of plastic. http://www.engageonline.org.uk/blog/article.php?id=2056

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Kategorie(n): Ausland