Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Tims Timeline

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Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  08.01.2009   15:31   Leserkommentare (im Wartemodus)

Europa erhebt sich

Ein Antisemit ist jemand, der Juden nur ein ganz kleines bißchen weniger mag, als es an sich schon üblich ist. Von dieser Spezies scheint es im Kontext des gegenwärtigen Nahost-Konflikts im guten alten Europa noch immer ziemlich viele zu geben. Warum sonst wird in Brüssel eine Synagoge in Brand gesteckt oder in Toulouse das Eisengitter einer Synagoge mal so nebenbei von einem brennenden Wagen gerammt?

Ob es sich dabei um rechte oder Linke Antisemiten handelt, ist dabei relativ gleichgültig. Gemeinsam ist allen der Haß auf Israel, das “zionistische Gebilde” im Nahen Osten, das als kollektiver Jude mit Vorliebe für die gegenwärtige Auseinandersetzung zwischen der Hamas und dem jüdischen Staat verantwortlich gemacht wird, nur weil es eben da ist und offensichtlich nicht die Absicht hat, so mir nichts dir nichts aus der Geschichte...

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Kategorie(n): Inland 

  08.01.2009   15:24   Leserkommentare (im Wartemodus)

Leserreaktionen zum Katastrophenwinter

Folgende interessante Leserreaktionen erreichten mich zu meinem gestrigen Beitrag:
Ruth –Monika Spicker erinnert daran, dass in diesem Winter 1978/79 einige alte Menschen in ihren Wohnungen erfroren. Danach wurden Krankenhäuser angewiesen, gefährdete Personen aufzunehmen. Gleichzeitig mussten Arztpraxen und Polikliniken wegen fehlenden Heizmaterials geschlossen werden
Staatschef Honecker weilte übrigens, während sein Land unter der Kälte litt, auf den Philippinen bei Präsident Marcos. Als er zurück kam, wechselte er einige Minister aus und weiter gings im sozialistischen Trott.
Achse-Leser Dr Heinze erlebte diesen Winter in Westberlin, wo von der Katastrophe, die sich rings um die Stadt abspielte, nichts zu spüren war. So wie im diesjährigen Winter bei uns keine dramatischen Folgen zu spüren sind. Anders ist es in den...

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  08.01.2009   15:22   Leserkommentare (im Wartemodus)

Malte Lehming: Es muss nicht immer Staat sein

Für viele schmerzhaft, aber unumgänglich ist die Einsicht, dass es einen gemeinsamen Staat Palästina, der aus Gazastreifen und Westbank besteht, nicht geben wird. Morgen nicht, übermorgen nicht, wahrscheinlich nie. Geografisch sind beide Regionen seit knapp sechzig Jahren getrennt, die Bewohner haben sich sowohl religiös als auch wirtschaftlich und politisch sehr unterschiedlich entwickelt. Dass ihre palästinensische Identität als Kitt nicht länger taugt, haben die brutalen Ereignisse der letzten Tage gezeigt. Hamas und Fatah sind zu Gegnern geworden. Dieser Entfremdungsprozess wird sich noch verstärken. Was nicht zusammengehört, sollte niemand mehr zusammenschmieden wollen. http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite-Hamas-Fatah-Palaestinenser;art692,2322667

Siehe auch:
Frieden jetzt! Staat später!
Es stimmt, dass der...

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Kategorie(n): Ausland 

  08.01.2009   14:20   Leserkommentare (im Wartemodus)

Frieeeeeden

Die gegenwärtigen Fridensmissionen sind allesamt sinnlos, auch wenn sämtliche Außenminister aller Länder derzeit in den Nahen Osten reisen. Frieden wird´s erst geben, wenn einer gewonnen hat, schreibt Anne Applebaum.

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  08.01.2009   13:41   Leserkommentare (im Wartemodus)

Jordanische PENner-Propaganda sucht weltweite Opfer

Im internationalen PEN läßt das jordanische Zentrum gerade einen “Appell” zu Gaza kursieren, bei dem ich mich nicht wundern würde, wenn dem bald einige andere “friedens”beflissene Zentren auf den Leim gehen. Schon erheben sich Stimmen, es handele sich hierbei um eine “für arabische Verhältnisse gemäßigte” Stellungnahme, beinahe unparteiisch, relativ ausgeglichen, auf jeden Fall aber im Geiste des universellen Humanismus, den der PEN in seiner Charta vertritt—also im Bestreben nach Friede-Freude-Eierkuchen. Na, da wollen wir uns diesen Text mal ein bißchen näher anschauen. Hier zunächst der O-Ton aus Amman:

“Dear PEN Colleagues, Fellows and Friends:  PEN International-Jordan Chapter has followed with sorrow, regret, and immense concern, the continuing Israeli aggression on the Gaza strip and its civilians. And...

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Kategorie(n): Ausland 

  08.01.2009   12:29   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der Vatikan: Gaza ist ein “großes KZ”

Der “Justizminister” des Vatikans, Kardinal Renato Martino, hat Gaza als “großes KZ” bezeichnet. Damit legitimiert die Katholische Kirche antisemitische Propaganda. Antisemitisch ist nämlich Israelkritik laut EU-Definition, wenn sie den jüdischen Staat delegitimiert, dämonisiert und bei der Beurteilung Israels eine doppelte Moral an den Tag legt (die “drei Ds”). Dass Israel mit dieser Kritik dämonisiert wird, ist unbestreitbar. Das wird freilich nur jene verwundern, die vergessen haben, wie eng die Beziehungen des Vatikan zum Sponsor der Hamas, dem Teheraner Mullah-Regime, geworden sind; die jene deutschen Bischöfe vergessen haben, die ausgerechnet nach dem Besuch in Yad Vashem die israelische Anti-Terror-Mauer mit der Mauer um den Warschauer Ghetto verglichen; die vergessen haben, dass Benedikt XVI die Heiligsprechung Pius’ XII....[Weiterlesen…]

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  08.01.2009   10:42   Leserkommentare (im Wartemodus)

Hausbrauerei

SPON:
Demnach schlugen die Raketen, vermutlich Katjuscha-Geschosse, in der Nähe der nordisraelischen Hafenstadt Naharija, rund acht Kilometer südlich der Grenzen zwischen Israel und dem Libanon, ein. Laut israelischen Medien explodierte eine Rakete in der Nähe eines Altersheims. Bei den Geschossen handelt es sich um selbstgebaute Raketen.
Ab welcher Wertschöpfungstiefe gilt eine Rakete eigentlich als “selbstgebaut”? Für die Berichterstattung ist das Attribut offenbar nicht weniger wichtig als für den Autokäufer “made in Germany”. Reicht es, der Katjuscha nach Anlieferung beider Einzelteile den Sprengkopf aufzuschrauben, um das Harmlosigkeitssiegel der Deutschen Presse zu erlangen? Oder muss man auch die Treibladung selbst einfüllen? Nur mal angenommen, Israel würde die Atomanlagen in Isfahan mit einer taktischen Atomrakete...

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Kategorie(n): Ausland 

  07.01.2009   23:44   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ruperts Reste Rampe

Kleine Kinder schreiben an den Nikolaus, Rupert Neudeck schreibt an Daniel Barenboim und Immanuel Kant. Dabei zeigt er sich als profunder Kenner des Völkerrechts und als Meister der deutschen Sprache, wie z.B. in diesem Absatz:

“Wir sollen nämlich vergessen, was wir schon längst vergessen haben: Dass sowohl der Gaza Streifen wie die Gebiete auf der Westbank von Israel völkerrechtswidrig besetztes Gebiet sind. Wir sollen vergessen, dass dort gegen jedes Recht, auch gegen mein und Ihr Rechtsempfinden in dem Gebiet eines ‚anderen’ Landes andauernd und ohne Ende weitere illegale Landnahme stattfindet, klarer gesagt: Landraub, und auf diesem Landraub werden Siedlungen mit z.T. auch für Israelische Staatsbürger sehr unappetitlich auftretenden Vertretern der eigenen Religion und Nationalität gebaut und gegründet.”

Wenn Dr. N. mal...

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  07.01.2009   23:33   Leserkommentare (im Wartemodus)

Möglichst umgehend und weitgehend demilitarisiert - Stellungnahme zur Lage im Nahen Osten

Der Arbeitskreis Jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist bestürzt über die Lage in Israel und im Gazastreifen. Das Leid der palästinensischen und israelischen Zivilbevölkerung ist eine menschliche Katastrophe und ein Rückschritt für alle, die auf einen dauerhaften Frieden in der Region trotz aller Rückschläge hoffen.

Der Beschuss des israelischen Territoriums durch die Hamas und andere palästinensische Terrororganisationen muss unverzüglich und dauerhaft eingestellt werden, so dass das militärische Vorgehen Israels gegen die Hamas ein möglichst umgehendes Ende finden kann. Auch die grenzüberschreitende Hetzte gegen Israel und Juden weltweit muss aufhören!

Wir rufen Deutschland und die Europäische Union dazu auf, neue politische Rahmenbedingungen für eine Deeskalation in der Region zu schaffen. Dazu...

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Kategorie(n): Bunte Welt