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Bernd Zeller






  02.07.2008   19:02   Leserkommentare (im Wartemodus)

Gil Yaron: Ausgebaggert

Ein 32-jähriger Palästinenser verübte am Mittwoch in Jerusalem ein höchst ungewöhnliches Attentat. In den Mittagsstunden setzte sich Jabr Duwait, ein Bewohner Ostjerusalems und Vater von zwei Kindern, hinter das Steuer eines Schaufelbaggers und begann eine Amokfahrt durch eine der wichtigsten Verkehrsadern Jerusalems. Dabei überfuhr er Privatfahrzeuge, rammte und kippte einen Autobus und verletzte Passanten. Mindestens vier Israelis kamen dabei ums Leben, 36 Menschen wurden verletzt, 6 davon schwer. Der 18-jährige Mosche Klessner, der erst vor drei Monaten eingezogen wurde, setzte dem blutigen Drama ein Ende, als er auf den Bagger stieg und den Fahrer erschoss. “Der Attentäter war auf dem Weg in den Markt, in dem sich zu dieser Stunde hunderte Menschen befanden. Die Aktion von Klessner verhinderte eine Katastrophe”, sagte...

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Kategorie(n): Ausland 

  02.07.2008   14:16   Leserkommentare (im Wartemodus)

Kein Groupie vom Dienst

Anfang des Jahres 2004 fand in Beirut eine Konferenz statt, zu der die Friedrich Ebert Stiftung der SPD, vertreten durch den Leiter der Abteilung Naher/Mittlerer Osten, eingeladen hatte. “The Islamic World and Europe; From Dialogue towards Understanding”. An der Konferenz nahmen neben Hizbollah-Vertretern auch anerkannte Kapazitäten wie Volker Perthes und die Wiener Nahost-Fachfrau Karin Kneissl teil.  Thomas von der Osten Sacken und Thomas Uwer schrieben über die Beiruter Konferenz in der “Jüdischen” einen ausführlichen Bericht: “Verständnisvolles Europa” http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/thomas_v_d_osten_sacken_und_thomas_uwer_verstaendnisvolles_europa/
Vor kurzem war die Ebert Stiftung Mitveranstalterin einer Konferenz in Berlin, zu der auch Mohammad Javad Ardashir Larijani, ein ehemaliger stellvertretender...

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Kategorie(n): Inland 

  02.07.2008   13:39   Leserkommentare (im Wartemodus)

Thomas v. d. Osten-Sacken und Thomas Uwer: Verständnisvolles Europa

In Beirut lädt die Friedrich Ebert Stiftung und die österreichische Botschaft zum Dialog mit Islamisten ein:

Stellte man nach dem 11. September 2001 die Frage, wie es denn möglich sei, dass sich ein derart radikaler und organisierter islamischer Terrorismus entwickelte und die mit dem Islam und der nahöstlichen Region befassten Wissenschaften zugleich scheinbar nichts davon mitbekommen hatten, so lautete die gängige Antwort, dass ddies nicht die Aufgabe von Wissenschaft sei. »Vor Terroristen zu warnen, ist nicht Sache der Gelehrten, sondern der Geheimdienste. Dafür zahlt man immerhin Steuern«, nahm beispielsweise Edward Said auf dem ersten Weltkongress der Orientalisten jene Wissenschaft in Schutz, als deren Kritiker er einst bekannt geworden war. Dass es sich mit dem Verhältnis zwischen panarabischen und islamistischen...

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Kategorie(n): Wissen 

  02.07.2008   13:19   Leserkommentare (im Wartemodus)

Wunsch und Wirklichkeit

Das Hybridauto “Toyota Prius” gilt als leibhaftige Umweltfreundlichkeit. US-Stars schmücken sich damit, sogar Renate Künast rief zum Kauf auf. Doch die Autokäufer wollen einfach nicht mitmachen. Bis Ende Mai wurden in Deutschland 1498 Prius verkauft, das sind noch einmal 600 weniger als im Vorjahr. Aus einem Bericht der FAZ zur Lage am Automarkt.

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Kategorie(n): Wirtschaft 

  02.07.2008   13:11   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Nakba der arabischen Juden oder…

... die ethnische Säuberung der arabischen Welt, über die Ilan Pappe noch nichts geschrieben hat:
http://www.youtube.com/watch?v=dxKcFo_h5Eg

Siehe auch:
The double Nakba
http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1214726165071&pagename=JPost/JPArticle/ShowFull

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Kategorie(n):

  02.07.2008   13:06   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ethischer Lifestyle-Journalismus

Hajo Friedrichs, verstorbener Moderator der Tagesthemen, hat einmal den schönen Satz gesagt:  „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten”. Michalis Pantelouris, Chefredakteur des grünen Lifestylemagazins IVY, propagiert hingegen einen “ethischen Lifestyle-Journalismus”. In einem Interview sagte er: “Wer die Welt nicht verbessern will, hat im Journalismus sowieso nichts zu suchen”. Na denn. Quelle. “Umweltjournalist. Das Magazin für Umweltjournalismus.”

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Kategorie(n): Kultur 

  02.07.2008   13:05   Leserkommentare (im Wartemodus)

Gil Yaron: Loddar kommt!

Die Aufregung über das neue Engagement von Fußballstar Lothar Mathäus ist in Deutschland weitaus größer als bei seinen neuen israelischen Gastgebern. Die Ankunft Matthäus am Flughafen von Tel Aviv wurde von deutschen Medien aufmerksam verfolgt. Israelische Zeitungen hingegen räumten dem ersten deutschen Trainer im Land selbst auf Sportseiten kaum Platz ein, in Radio und Fernsehen wurde Mathäus nicht einmal nebenbei erwähnt. Das liegt vor allem daran, dass die Israelis zwar Matthäus Qualitäten als Spieler schätzen, seinem Können als Trainer gegenüber aber eher skeptisch eingestellt sind: „Eigentlich ist es aufregend – eine Fußballlegende kommt nach Israel”, kommentierte die Tageszeitung Haaretz. „Aber er kommt unter dem falschen Titel. Er hätte vor einem Jahrzehnt als Spieler kommen sollen”, wünschte sich Haaretz,...

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  02.07.2008   12:45   Leserkommentare (im Wartemodus)

“Die Demokratie ist das Mittel, die Scharia das Ziel”

Während die toleranten Europäer im Begriffe sind, sich von Ländern dem Iran, Pakistan, Ägypten und Libyen die Grenzen der Meinungsfreiheit vorschreiben zu lassen, haben die rückständigen Türken begriffen, was auf dem Spiel steht. Am 14. März 2008 reichte der Generalstaatsanwalt der Türkischen Republik am Kassationshof, Abdurrahman Yalçinkaya, einen Verbotsantrag gegen die Regierungspartei AKP ein, verbunden mit einem Antrag auf Verbot parteipolitischer Tätigkeit für 71 AKP-Politiker, u.a. Staatspräsident Abdullah Gül, Ministerpräsident Erdogan und Ex-Parlamentspräsident Bülent Arinç.

In seiner 162-seitigen Anklageschrift versucht der Generalstaatsanwalt anhand von Aktivitäten und Zitaten von AKP-Politikern nachzuweisen, daß die AKP mit ihrer Politik die Umwandlung der türkischen Republik in einen islamischen...

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Kategorie(n): Ausland 

  02.07.2008   10:06   Leserkommentare (im Wartemodus)

Eine Islamisierung findet nicht statt!

Von den Medien weitgehend unbemerkt, hat der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, in dem auch Despoten und Diktatoren vertreten sind, den “Schutz religiöser Gefühle” über das Recht auf Meinungsfreiheit gestellt. Formal geht es um alle Religionen, de facto nur um die “Religion des Friedens”, den Islam. Auf diese Weise soll praktisch jede kritische Auseinandersetzung mit der Scharia verhindert werden. Bis auf den Weltverband der Zeitungsverleger hat sich noch keine Organisation über diesen Rückfall in die Voraufklärung aufgeregt, denn das könnte auch als Angriff auf die Scharia verstanden werden. Nicht einmal über die Steinigung von Frauen darf geredet werden:

“Auch bei den Zusammenkünften des UN-Menschenrechtsrates wird Sprechern künftig das Wort verboten, wenn sie „religiöse Gefühle verletzen“. Als der britische...

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