Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  25.02.2009   16:24   Leserkommentare (im Wartemodus)

Refunite: Facebook für Gesichtslose

Die SZ berichtet über eine besondere Innovation:
Auf dem Rückflug hatten sie dann die Idee: ein Google für Flüchtlinge. “Sobald uns das eingefallen war, konnten wir gar nicht glauben, dass es so etwas noch nicht gibt. Facebook, Myspace, all die sozialen Netzwerke, jeder sucht jeden just for fun, aber es gibt Millionen zerrissene Familien, die alles drum geben würden, zu wissen, wo ihre Angehörigen sind.”

Sie entwickelten eine Suchmaschine, die es den Unsichtbaren ermöglicht, unsichtbar zu bleiben und doch einander Zeichen zu geben, dass man am Leben ist: Man trägt in der Maske von Refunite weder seinen Aufenthaltsort noch seinen Namen ein, sondern sagt nur, woher man kommt, wie alt man ist, ob männlich oder weiblich, und das wievielte Kind. Und man wird angehalten, Details anzugeben, um die nur die Familie weiß: Wie hieß die...

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Kategorie(n): Kultur 

  25.02.2009   16:18   Leserkommentare (im Wartemodus)

Öffentlich-rechtliche Polit-Posse

Der Streit um die Vertragsverlängerung für ZDF-Chefredakteur Brender erhellt erneut die grundsätzlichen Probleme der öffentlich-rechtlichen Verwaltungsstruktur.
Die FR schildert anschaulich wie in den Gründungstagen der (ARD-) Anstalten die Politik ihren Einfluss zu sichern wusste:
Am hartnäckigsten leistete das Land Württemberg-Baden Widerstand gegen die Demokratisierung des Rundfunks. Zwischen Anfang 1946 und Ende 1949 lehnte die amerikanische Militärregierung vier Entwürfe eines Rundfunkgesetzes wegen demokratiewidriger Staatskontrolle ab. Ein Affront, den der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Ersing mit den Worten kommentierte: ” Wenn ihr Amerikaner nicht mehr hier seid, dann werfen wir das ganze Gesetz über den Haufen. Dann machen wir, was wir wollen.” [...] “Die Militärregierung war kaum aufgelöst, als der Landtag...

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Kategorie(n): Inland 

  25.02.2009   16:16   Leserkommentare (im Wartemodus)

Duisburger! Kauft nicht bei Juden!

WAZ:
Der Duisburger OB-Kandidat Hermann Dierkes (Die Linke) hat bei einer Parteiveranstaltung zu einem Israel-Boykott aufgerufen. Auf WAZ-Nachfrage bestätigte Dierkes dies. Er bewege sich argumentativ, sagte Dierkes, auf einer Linie mit dem Appell des Weltsozialforums.
„Natürlich weiß ich, wo der Spruch herkommt: ,Deutsche, kauft nicht bei Juden’”, sagte Dierkes, in Anlehnung an die Tatsache, dass Terror und Massenmord an Deutschen jüdischen Glaubens vom Nazi-Regime einst mit einem Boykott eingeleitet wurden: „Klar bekommt so eine Geschichte leicht einen Beigeschmack.”

Das scheint ihn aber nicht sonderlich zu stören.

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Kategorie(n): Inland 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2015!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
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  25.02.2009   14:40   Leserkommentare (im Wartemodus)

Kaliforniens grüner Selbstmord

For more than a century, Colton’s kilns and crushing machines have been churning out cement for the streets and buildings of Los Angeles. But the company says the plant’s future is now uncertain. The recession has sent cement prices plunging, lowered profits and forced CalPortland’s drivers to cut back on hours. And the company says it faces new expenses: the cost of meeting California’s new requirements that manufacturers take steps to curb emissions of carbon dioxide, the main heat-trapping gas linked to global warming. State regulators have projected that retrofitting the state’s 11 cement plants would cost $220 million and reduce carbon dioxide emissions by 12 percent per ton of cement. “We don’t have enough limestone left to invest $200 million,” said James A. Repman, the company’s president.

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Kategorie(n): Wirtschaft  Bunte Welt 

  25.02.2009   11:31   Leserkommentare (im Wartemodus)

Steven F. Hayward: Neun neue Bücher zur Öko-Apokalypse

“On what principle is it,” wondered Thomas Babington Macaulay in 1830, “that when we see nothing but improvement behind us, we are to expect nothing but deterioration before us?” Environmentalism didn’t exist in its current form in Macaulay’s time, or he would easily have discerned its essential pessimism bordering at times on a loathing of humanity. A trip down the environment and earth sciences aisle of any larger bookstore is usually a tour of titles that cover the narrow range from dismay to despair. Titles predicting decline, decay, and disaster are just as numerous in the real estate, economics, and social science shelves, though, ironically, not so much in the religion book racks, where one would expect to find apocalypticism well represented. This is an important distinction: unlike the eschatology of all major religions, the...

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Kategorie(n): Kultur  Wissen 

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  25.02.2009   10:01   Leserkommentare (im Wartemodus)

Caroline Glick: Relaunch einer Tragikomödie

Die Agenda der Konferenz übernahm außerdem in weiten Teilen die Sprachregelung der NGO-Konferenz aus dem Jahr 2001, nach der jede kritische Diskussion über den Islam als Form von hate speech und Rassismus verurteilt werden soll. Das heißt: Die Agenda der diesjährigen Konferenz ist nicht nur offen antiisraelisch, sie ergreift auch ungeniert Partei für die Tyrannei und steht so in einem Gegensatz zu den Interessen der USA. Ganz abgesehen davon könnte die Regierung Barack Obamas die Agenda und die zu erwartenden Ergebnisse der Konferenz gar nicht wirklich ändern, selbst wenn sie es wollte. Denn der islamische Staatenblock hat, unterstützt von den Drittweltstaaten, wie schon 2001 eine Mehrheit bei den Abstimmungen. http://www.lizaswelt.net/2009/02/fur-den-boykott-von-durban-ii.html

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Kategorie(n): Ausland 

  25.02.2009   09:55   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der Tag der Abrechnung ist gekommen

The fact is, our economy did not fall into decline overnight. Nor did all of our problems begin when the housing market collapsed or the stock market sank. We have known for decades that our survival depends on finding new sources of energy. Yet we import more oil today than ever before. The cost of health care eats up more and more of our savings each year, yet we keep delaying reform. Our children will compete for jobs in a global economy that too many of our schools do not prepare them for. And though all these challenges went unsolved, we still managed to spend more money and pile up more debt, both as individuals and through our government, than ever before.

In other words, we have lived through an era where too often, short-term gains were prized over long-term prosperity, where we failed to look beyond the next payment, the next...

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Kategorie(n): Ausland 

  24.02.2009   23:19   Leserkommentare (im Wartemodus)

Not waiting for Godot

Proponents of Europe’s nuclear-power revival are a lot like Vladimir and Estragon, only they’ve been waiting for Germany, not Godot. In the meantime, Europe’s nuclear renaissance is taking flight in an ever-growing list of countries.

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Kategorie(n): Wirtschaft  Bunte Welt 

  24.02.2009   23:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Renaissance der Atomkraft, oder Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Mit französischer Hilfe will Italien erstmals nach mehr als zwei Jahrzehnten wieder neue Kernkraftwerke bauen. Dazu schließen die beiden staatlichen Energiekonzerne EDF und Enel eine Allianz. Rom und Paris wollen den Wiedereinstieg Italiens in die Nutzung der Kernenergie mit einem energiepolitischen Schulterschluss beschleunigen. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi unterzeichneten in Rom ein entsprechendes Rahmenabkommen. Mit der bilateralen Vereinbarung stärkt Rom die Zusammenarbeit mit dem europäischen Atomstrom-Riesen Frankreich.

 

 

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Kategorie(n): Wirtschaft  Bunte Welt