Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Tims Timeline

Tims Timeline

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  12.12.2008   10:54   Leserkommentare (im Wartemodus)

Wer sich irrt, soll zahlen!

Josef H. Reichholf ist einer der bekanntesten und angesehensten Wissenschaftler in Deutschland. Er ist zugleich einer der mutigsten Klimaskeptiker in Europa. In einem lesenswerten Interview mit Bild der Wissenschaft hat Reichholf jetzt die vielleicht effektivste Medizin gegen die Klimahysterie empfohlen: Wissenschaftler, die für das Entwickeln und Verbreiten von Extrem- und Schreckensszenarien verantwortlich zeichnen, sollten für die wirtschaftlichen Folgekosten haftbar gemacht werden, wenn sich die Prognosen im Nachhinein als falsch erweisen! Eine solche rechtlich verankerte Haftungspflicht würde aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem wesentlich ausgewogeneren - und damit zugleich viel zuverlässigeren - Forschungsklima beitragen. Schon aus diesem Grund halte ich Dr Reichholfs Vorschlag für überlegenswert und empfehle, genauer...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Kultur  Wissen 

  12.12.2008   00:03   Leserkommentare (im Wartemodus)

Santa Rudd in Wagga Wagga

Gerne folge ich Michaels Aufforderung, für etwas Abwechslung auf der Achse zu sorgen. Also will ich einmal über ein Thema schreiben, das hier wahrscheinlich noch nie vorgekommen ist: australische Kommunalpolitik. Zugegeben, dafür muss man sich in Deutschland nicht unbedingt interessieren. Ob in China ein Sack Reis umfällt oder der Stadtrat von Wagga Wagga (diesen Ort gibt es wirklich!) eine neue Umgehungsstraße plant, kommt für einen mitteleuropäischen Beobachter wahrscheinlich aufs selbe heraus. Aber der Zustand der australischen Kommunalpolitik ist auch ein Lehrstück für das Funktionieren von Politik insgesamt.

Grundsätzlich können sich die Australier über ihr politisches System eigentlich nicht beklagen. Der Politikchef des Sydney Morning Herald, Peter Hartcher, stellte gerade mit einer Mischung aus Überraschung und...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 

  11.12.2008   23:50   Leserkommentare (im Wartemodus)

Aliens und Antisemiten

Dass Vorurteilsforscher nicht davor gefeit sind, über die eigenen Vorurteile zu stolpern, das hat Wolfgang Benz, Leiter des Instituts für Antisemitismusforschung an der TU Berlin, eindrucksvoll bewiesen. Zu seinem Projekt einer Konferenz über Antisemitismus und Islamophobie versicherte er sich der Zustimmung des israelischen Gesandten, Ilan Mor, und der Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde in Berlin, Lala Süsskind. Blöd war nur, dass er es versäumt hatte, die beiden vorher zu fragen. Nun spricht er von Missverständnissen, die er bedauert. http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Wolfgang-Benz-Antisemitismus-Islamfeindschaft;art304,2682586 Benz’ dritter Zeuge, der SPD-Abgeordnete Gert Weisskirchen, mag zu der Sache nix sagen, was sehr vielsagend ist.

Dazu muss man Folgendes feststellen:
1. Antisemitismus ist kein Problem der...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Wissen 

Anzeige

Liebe Achse-Leser,

sichern Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2015!

Im Januar 2015 zählte Die Achse des Guten fast 1,9 Millionen Besuche und 5 Millionen Seitenaufrufe, ein neuer Rekordwert! In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Zwischenstand Patenschaften

Bis Ende Januar haben schon 1700 Achse-Leser eine Patenschaft übernommen. Das ist großartig! Machen auch sie mit. Wir bedanken uns recht herzlich!

Die Achse muss finanziell abgesichert werden.
Pate werden...

[Weiterlesen…]

  11.12.2008   22:57   Leserkommentare (im Wartemodus)

Benz in Nöten - Knapp daneben ist auch vorbei

Jetzt hat Wolfgang Benz zu den Vorwürfen Stellung genommen. Er bedauere es, wenn er sich „missverständlich geäußert habe“, sagte Benz dem Tagesspiegel. Er wolle Frau Süsskind schreiben, und sich für das Missverständnis entschuldigen.
http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Wolfgang-Benz-Antisemitismus-Islamfeindschaft;art304,2682586

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Wissen 

  11.12.2008   22:43   Leserkommentare (im Wartemodus)

Constantin Graf von Hoensbroech: Mal wieder ‘ne Mauer sehen?


„Berliner, wollt ihr mal wieder eine Mauer sehen?“ Was sich wie ein verunglückter Scherz aus einer karnevalistischen Büttenrede liest, entspricht leider bitterer Realität. Mit diesem Spruch werben nämlich die Berliner Flughäfen in dicken Lettern auf großformatigen Plakaten für eine Flugverbindung aus ihrer einstmals geteilten Stadt nach China.

Es sind solche Begebenheiten wie dieser peinliche, ja beleidigende Werbespruch, die den gedankenlosen Umgang mit der deutsch-deutschen Vergangenheit illustrieren, wie er sich immer unverhohlener öffentlich Bahn bricht. Und das nicht erst seit Erstarken der Linkspartei. Waren es anfangs in den Jahren nach der Wende von 1989 noch verunglückte, schiefe oder manchmal harmlose – und damit umso gefährlichere – Petitessen und alberne Sotissen, die sich schleichend in den öffentlichen...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland 

  11.12.2008   21:27   Leserkommentare (im Wartemodus)

Alte Schuldenlöcher mit neuen Schulden stopfen

2008 wird damit als ein Jahr der Zäsur in die Wirtschaftshistorie eingehen: Die Marktwirtschaft wird endgültig zur Schuldenwirtschaft deformiert, nach der privaten Schuldenorgie nun die staatliche. Das soll das Rezept sein, mit dem wir aus dem Crash einigermaßen heil rauskommen und in eine bessere, eine halbwegs sichere Zukunft marschieren. Man muss nicht unbedingt Ökonomie studiert haben, um von Zweifeln an der Sinnhaftigkeit dieser Form des Wirtschaftens heimgesucht zu werden…Ein nachdenklicher Text von Wolfgang Kaden auf SPON.

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Wirtschaft 

  11.12.2008   20:40   Leserkommentare (im Wartemodus)

Liza:  Zentrum für Ahnungslose

Mit seiner Tagung hat sich das ZfA herbe Kritik eingehandelt – vor allem von Matthias Küntzel, Clemens Heni und Gudrun Eussner –, während beispielsweise Frank Jansen im Tagesspiegel, Stephan Speicher in der Süddeutschen Zeitung und Alan Posener auf der Achse des Guten die Konferenz verteidigten und verschiedene Medien, darunter die taz, dem ZfA-Leiter Wolfgang Benz (Foto) die Gelegenheit gaben, Stellung zu nehmen. Die Kritiker der Konferenz betonten dabei, kurz gesagt, die erheblichen weltanschaulichen Unterschiede zwischen dem Antisemitismus und dem Rassismus gegen Muslime. Und sie machten deutlich, dass eine Gleichsetzung den islamisch motivierten Judenhass sowie die Vernichtungsdrohungen gegen Israel völlig unter den Tisch fallen lasse. Die Verteidiger behaupteten demgegenüber, der Hass gegen Juden und der gegen Muslime...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Wissen 

  11.12.2008   20:23   Leserkommentare (im Wartemodus)

Das hatte ich schon geahnt: Deutsche Milliarden für das Klimapaket

Von wegen “Arbeitsplätze retten” - Um das EU-Klimapaket auf den Weg zu bringen, ist Berlin bereit, zusätzliches Geld zur Sanierung osteuropäischer Kraftwerke zu geben. Der Preis für die Zugeständnisse dürfte “einige Milliarden Euro” betragen. “Wir werden darauf achten, dass wir die Klimaziele auch ohne Wenn und Aber erreichen”, sagte Merkel zu Beginn des EU-Gipfels am Donnerstag.

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Bunte Welt 

  11.12.2008   18:39   Leserkommentare (im Wartemodus)

Indien: Ein neues Zentrum von Vernunft und Fortschritt

Ich bin seit vielen Jahren der Überzeugung, dass es einen engen Zusammenhang gibt zwischen dem politischen und kulturellen Zeitgeist einer Gesellschaft und der realen - oder auch nur so empfundenen - wirtschaftlichen und internationalen Stellung einer Nation. Die Frage also, warum in der Geschichte Perioden des allgemeinen Kulturpessimismus durch jene des Fortschrittsglaubens abgelöst werden - und umgekehrt -, hängt also oft von dem wirtschaftlichen und politischen Status ab - und den damit einhergehenden Zukunftshoffnungen. Diese Beobachtung wird einmal mehr durch ein aktuelle Nachricht aus dem rasant aufsteigenden und selbstbewussten Indien bestätigt (man vergleiche die Umfrage mit der allgemeinen Stimmung im heutigen Europa): Indians do not believe the environment is in crisis, but they think it is important to take...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Kultur  Wissen