Auslese






  22.08.2007   13:20   +Feedback

Zitat des Tages

“Eine freiwillige Wehrpflicht macht genau so viel Sinn wie alkoholfreier Schnaps,”

schreibt der Vorsitzende der Julis im Saarland, Oliver Luksic, hier.

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Kategorie(n): Inland 

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  22.08.2007   13:14   +Feedback

Ein echtes Freundschaftsspiel

Rivalität zwischen Deutschland und England? Welche Rivalität?

Germany vs Britain rivalry ‘a tabloid invention’

Tabloid newspapers play a central role in creating artificial tensions between Britain and Germany, an academic claimed today. German-born Dr Christian Schweiger said the Anglo-German rivalries of the last century exist only in the “red tops”.

The research comes as England take on Germany in a friendly at the new Wembley Stadium tonight. Dr Schweiger, who has written a book on co-operation between the two nations, suggests that any antagonism that continued between Britain and Germany following the World Wars has gradually disappeared during the last 60 years.

“The role of the tabloid media is the main aspect behind Anglo-German tensions,” the Durham University academic said: “The majority of British people today,...

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Kategorie(n): Ausland  Bunte Welt 

  22.08.2007   12:39   +Feedback

Kenne Deine Vorurteile: Moral Bias as Group Glue

Two papers out this month together tell a simple story:  we like us over them because we are biased to see our acts as more moral. The August Psychological Science says we excuse unfair choices by ourselves or our group members, but not by those from other groups: 

“In one condition, subjects were required to distribute a resource (i.e., time and energy) to themselves and another person, and could do so either fairly (i.e., through a random allocation procedure) or unfairly (i.e., selecting the better option for themselves). They were then asked to evaluate the morality, or fairness, of their actions. In another condition, subjects viewed a confederate acting in the unfair manner, and subsequently evaluated the morality of this act. ...”

Individuals perceived their own transgressions to be less objectionable than the same...

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Kategorie(n):

Maxeiner & Miersch: Die Zukunft und ihre Feinde. Jetzt wieder da: für nur 3,50 EUR als eBook

  22.08.2007   11:25   +Feedback

Von der Junta geschlagen - von der Welt im Stich gelassen

“Please use your liberty to promote ours” - Aung San Suu Kyi

Sie sind da. Seit Montag gehen jeden Tag einige hundert Menschen gegen das Militärregime in Burma auf die Strasse, angeführt von einer der letzten noch aktiven Dissidentengruppen, der “88er Studentengeneration”. Und wie nicht anders zu erwarten, werden sie verhaftet und misshandelt.
Sie sind nicht da. All die Menschen, die in diesen Tagen vor den burmanesischen Botschaften ihrer Länder stehen sollten und müssten. All die Menschen, die nur ein wenig Zeit und Interesse, aber keinen Heldenmut aufbringen müssten, die nicht in den Lauf einer geladenen Waffe blicken, nicht für vielleicht lange Zeit in einem dreckigen Loch verschwinden würden - weil sie all die Rechte längst haben, für die andere ihre letzte Freiheit, ihre Gesundheit und ihr Leben riskieren. Sie sind nicht...

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Kategorie(n): Ausland 

  22.08.2007   09:23   +Feedback

Der ganze andere Irak

The Kurdish Miracle, das kurdische Wunder, so überschreibt Zvi Bar’el seine Reportage aus dem kurdischen Teil des Irak, wo sich inzwischen eine de facto autonome Region gebildet hat: mit eigenem Parlament, eigenen Gesetzen und einer ganz anderen Kultur.

“Here the parliament has passed a law that stipulates that any murder is a murder,” Hassan says. “There is no longer leniency for murdering women in the pretext of preserving family honor. This is not Iraq, where people who murder over family honor enjoy special privileges under the law. Moreover, our prime minister has called for setting up a hotline at police stations for abused women.”
This is the heart of Iraq’s anomaly. The Kurdish region is run as if it were a completely independent state. The Kurdish flag flies over the huge parliament building, not the Iraqi flag. At night,...

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Kategorie(n): Ausland 

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  21.08.2007   22:50   +Feedback

Das ist nicht mein Israel! (2)

Noch in diesem Jahr soll in Israel das Rauchen an öffentlichen Plätzen verboten werden. Ich hätte so etwas nie für möglich gehalten und meine Originalausgabe von Herzls “Der Judenstaat” darauf gewettet, dass zuerst die Westbank geräumt und dann über ein Rauchverbot debattiert wird - und nicht umgekehrt. So kann man sich täuschen. Viele Lokale haben das Rauchverbot schon vorweg genommen, sogar bei “Falafel Doron”, einer meiner Lieblingskaschemmen, wurden die Aschenbecher von den Tischen entfernt. Auch auf der Terrasse des “3 Arches Restaurant” im YMCA (gebaut 1933) darf seit dem 15. August nicht mehr geraucht werden. Erstaunlicher noch als das Verbot ist die Tatsache, dass sich alle daran halten, Araber und Juden, Israelis und Palästinenser. “Manche Gäste beschweren sich”, sagt Mahmoud, “dafür aber kommen mehr Nichtraucher zu...

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Kategorie(n): Ausland 

  21.08.2007   22:38   +Feedback

Nazis? Nicht bei uns! Hamwa nicht!

Er trägt zur blauen Arbeitshose ein graues Thor-Steinar-Shirt, Erkennungszeichen all derer, die zur rechten Szene gehören wollen. „Was, das sind Naziklamotten?“, fragt er erstaunt. „Das wusste ich nicht. Das hat mir mein Sohn gegeben, dem war es zu klein.“
http://www.zeit.de/online/2007/34/muegeln-reportage?from=24hNL

Wann gehen die endlich wieder weg? Eine Frau aus Mügeln sagt das und meint damit nicht etwa die dumpfen Schläger, die in der Sonntagnacht, nach einem Volksfest, mehrere Inder durch den Ort hetzten. Sie meint die Kameraleute, Fotografen und Reporter, die, so empfindet es nicht nur sie, die kleine sächsische Stadt belagern. Sie will sich nicht vorstellen, dass Mügelner aus der Nachbarschaft „Ausländer raus“ rufen könnten....[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Inland 

  21.08.2007   22:19   +Feedback

Es war doch Völkermord

Ob die ADL den türkischen Massenmord an den Armeniern “Genocide” nennt oder “Picnic”, ist etwa so relevant wie die Frage, ob der Führer von der Endlösung der Judenfrage gewußt hat oder nicht. Schlimm genug, dass 92 Jahre nach dem zweiten Völkermord des 2o. Jahrhunderts (der erste galt den Hereros in Deutsch-Südwest, dem heutigen Namibia, und fand 19o4 statt) noch darüber diskutiert wird, wie das Ereignis bewertet werden soll, weil man dn Türken nicht wehtun möchte. Jetzt hat die ADL ihre Haltung geändert. Die Begründung ist ein wenig obskur, aber: besser spät als gar nicht.

The Anti-Defamation League (ADL) has formally recognized the genocide of Armenians at the hand of Turkey in a statement released on Tuesday, marking a dramatic U-turn over the organization’s position on the issue. Between 1915 and 1918, some 1.5 million...

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Kategorie(n): Ausland