Auslese






  13.11.2007   17:00   +Feedback

Act local!

Al Gore kompensiert seinen exorbitanten Stromverbrauch bekanntlich durch Ablasshandel mit sich selbst. Es geht auch anders, wie die FAZ-Glosse berichtet:

Fußabdrücke
Das ist aber klein, denkt man. Und es stimmt auch. George W. Bushs ‘Prairie Chapel Ranch’ in Crawford, Texas, ist im Vergleich zu den Häusern herkömmlich reicher Texaner ein ärmliches Anwesen. Man denke an J. R. Ewing in ‘Dallas’ aus Dallas, kaum zwei Autostunden von Crawford entfernt. Dass Bushs Ranch den pompösen Namen ‘Western White House’ bekommt, wenn sich der Präsident dort aufhält, ist vollends irreführend. Auch Kanzlerin Merkel und ihr Mann Joachim Sauer waren überrascht - nach allem, was man hört, angenehm -, als sie am Wochenende von Bush und First Lady Laura beherbergt wurden. Bush hat sich die 640 Hektar große Ranch 1999 gekauft, hier will er sich...

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Kategorie(n): Ausland  Bunte Welt 

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  13.11.2007   16:08   +Feedback

Gute Grenzen, böse Grenzen

Hierzulande interessiert man sich brennend für die Grenze zwischen den USA und Mexiko und noch mehr für die Sperranlagen, mit denen Israel sich erfrecht, Selbstmordattentäter von ihren Jungfrauen zu separieren. Viel zu selten lesen wir über Ceuta und Melilla, “unsere” europäische Außengrenze. Um so mehr Respekt gebührt der taz hierfür:

“Beyene erinnert sich gut an seine Zeit in libyscher Haft. ‘Wir waren mindestens 700’, erzählt er. ‘100 Äthiopier, 200 Eritreer und 400 Sudanesen. Wir schliefen auf dem Boden, einer über dem anderen, weil es keinen Platz gab. Wir aßen einmal am Tag: 20 Gramm Reis und eine Brotstange, gegen Bezahlung. Jede Nacht nahmen sie mich in den Hof und ich musste Liegestütze machen. Als ich nicht mehr konnte, schlugen sie mich.’

Die Erinnerungen des Eritreers handeln von einem der verrufensten Orte in...

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Kategorie(n): Ausland 

Die Akifikianer

  13.11.2007   14:54   +Feedback

Plädoyer für den Perlentaucher

Die für heute angekündigte Urteilsverkündung des Frankfurter OLG im Streit zwischen Perlentaucher und FAZ/SZ ist auf den 11.12.07 vertagt worden. Hier mein Plädoyer für den Perlentaucher, das heute in der Frankfurter Rundschau erschien:http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1242054

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

  13.11.2007   14:11   +Feedback

Geboren im Gulag

Washington Times: N. Korean reveals childhood torture

“He says he was tortured as a teenager. He watched as his mother and brother were executed, and until he was 20 years old, North Korean Shin Dong-hyuk had heard of neither Kim Il-sung nor Kim Jong-il.
In a testimony to stunned journalists yesterday, Mr. Shin, the first North Korean defector to the South who was born in the North’s notorious gulag, revealed a nightmarish world in which inmates and their children suffer lifetime incarceration, are kept ignorant of outside society and undergo forms of torture that are medieval in their barbarism.”

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Kategorie(n): Ausland 

Maxeiner & Miersch: Die Zukunft und ihre Feinde. Jetzt wieder da: für nur 3,50 EUR als eBook

  13.11.2007   12:54   +Feedback

Gudrun erklärt den Jihad

Historisch gesehen wurde islamische Herrschaft im 7. und 8. Jahrhundert sehr wohl mit Gewalt verbreitet. Zwangsbekehrung war dabei aber die Ausnahme. Diese Eroberungsbewegung kam Mitte des 8. Jahrhunderts zum Stehen. Seitdem haben Muslime unterschiedliche Lehren vom Dschihad entwickelt. Eine lautet, dass Dschihad nicht bewaffneten Kampf bedeutet, sondern das Streben nach einem gottgefälligen Leben. Natürlich gibt es militante Islamisten, die Dschihad als bewaffneten Kampf propagieren. Aber bei uns gibt es auch Neonazis, die die Mehrheit gleichfalls ablehnt.
http://www.fr-online.de/top_news/?sid=ee93c3cfb01eae6203986d2226330cae&em_cnt=1242182

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Kategorie(n): Kultur 

  13.11.2007   12:49   +Feedback

Give Kids A Chance

Terroristen benutzen Zehnjährigen als Selbstmordattentäter
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,516867,00.html

(Was haben die Terroristen dem Jungen versprochen? 72 Lollypops?)

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Kategorie(n): Ausland 

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  13.11.2007   12:38   +Feedback

Der Ostmark-Blues

Neues aus dem Land, in dem immer noch der Mythos gepflegt wird, man sei „das erste Opfer der Nazis“ gewesen: Das staatlich geförderte, rechtsradikale österreichische Wochenblatt Zur Zeit feiert seinen zehnten Geburtstag und erhält dabei herzliche Glückwünsche auch von der Sozialdemokratie, die ihrerseits das neueste Buch über die „Israel-Lobby“ vorstellen lässt, welches wiederum in einem Werbeprospekt von Zur Zeit neben anderen antisemitischen Schinken angepriesen wird. Der Bundesparteiobmann der FPÖ bekommt derweil von einem SPÖ-Politiker den Ritterschlag zum „aufrechten Deutschnationalen“.

http://lizaswelt.blogspot.com/2007/11/alpen-absurdistan.html

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Kategorie(n): Ausland 

  13.11.2007   10:16   +Feedback

Kein Zurück ins Paradies

Ins deutsche Sozialstaatsparadies führt kein Weg zurück, und das Ende der Geschichte ist auch noch nicht gekommen. Mehr dazu heute im Politischen Feuilleton bei Deutschlandradio Kultur, das man sich hier auch anhören kann.

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Kategorie(n): Inland  Wirtschaft