Tobias Kaufmann 13.11.2007 17:32 +Feedback
“Kritik des Neoliberalismus” – eine Rezension
Es ist Usus geworden, Bücher mit der Attitüde einer mutigen Wortmeldung gegen den Mainstream zu vermarkten. Auch die „Kritik des Neoliberalismus“ von Christoph Butterwegge, Bettina Lösch und Ralf Ptak kommt ohne diese Mode nicht aus. „Das neoliberale Denken ist in fast alle Lebensbereiche eingedrungen und seine Hegemonie, d.h. die öffentliche Meinungsführerschaft des Marktradikalismus, deshalb nur schwer zu durchbrechen“, schreiben die Autoren in der Einleitung. Angesichts der Ablehnung, die der Begriff „neoliberal“ öffentlich erfährt und angesichts der Flut von Büchern – unter anderem von einem deutschen Ministerpräsidenten – mit dem selben Anspruch, ist das „Durchbrechen“ aber leichter als die Autoren vorgeben. Umso erstaunlicher, dass es ihnen trotzdem misslingt.
Die drei Wissenschaftler der Kölner...
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Kategorie(n): Kultur














