Auslese






  21.10.2007   23:16   +Feedback

Siegfried Kohlhammer: Duldung und Demütigung

Nach den Massakern des 11. September 2001 beeilten sich führende westliche Staatsmänner, ihren verschreckten Bürgern zu versichern, dass die Terrorakte nichts mit dem Islam zu tun hätten - der Islam sei vielmehr eine tolerante, friedliebende Religion. Es scheint mir aus aktuellem Anlass sinnvoll, diese Beteuerungen einer “dogmatischen Islamophilie” auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu prüfen, denn – wie der 11. September gezeigt hat – Illusionen zu hegen, kann nachteilige Folgen haben…
Angesichts der endlosen Reihe von Demütigungen, Erpressungen, Vertreibungen und Pogromen, denen die Andersgläubigen unterm Islam ausgesetzt waren (und sind), darf man vielleicht auf eine detaillierte und präzise Widerlegung der einschlägigen kritischen Werke durch jene Islamwissenschaftler hoffen, die unermüdlich den Gebetsruf von der...

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Kategorie(n): Kultur 

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Auf der Arche des Guten

Kleines Fotoalbum einer Spreedampferfahrt im Mai, auf der sich Klimaleugner, Kapitalismusvergötzer, Amerikavasallen, Islamophobe, Radikalliberale, Gentechnikverteidiger und Israellobbyisten einen gemütlichen Nachmittag bei Bier, Wein und Buletten gönnten und die Frage erörterten, wen kann man im September eigentlich wählen. Leider fanden sie keine Antwort.

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Kategorie(n): Hausnachrichten 

  21.10.2007   23:04   +Feedback

Junge Huren, alte Betschwestern…

... sagte man früher. Heute muss man in der RAF tätig gewesen sein, um hinterher unter einer PACE-Fahne dienen zu können.
http://www.welt.de/politik/article1282902/Wie_eine_Terroristin_zur_Friedenshelferin_wurde.html

Siehe auch:
Inge Viett trat im Volkshaus auf
Die frühere RAF-Terroristin Inge Viett hat an einer Veranstaltung im Zürcher Volkshaus unter dem Titel «Kein Vergeben, kein Vergessen» teilgenommen.
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/zuerich/804564.html

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Kategorie(n): Bunte Welt 

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  21.10.2007   21:40   +Feedback

Der Zweck verunheiligt die Mittel

Gastbeitrag von Edgar Dahl

Nachdem Eva Hermans Erwähnung des Wortes „Autobahn“ der guten Margarete Schreinemaker einen erhöhten Puls bescherte und sie nahezu in Ohnmacht fallen ließ, hat der STERN nun dankenswerter eine repräsentative Bevölkerungsumfrage beim Meinungsforschungsinstitut FORSA in Auftrag gegeben, um mit gewohnt deutscher Gründlichkeit zu ermitteln, wieviele weitere Bewohner dieses Landes braunes Gedankengut unter ihrem verdächtig blonden Schopf verbergen. Zu seinem großen Erstaunen – und zu unser aller Entsetzen, möchte ich hoffen – musste der STERN feststellen, dass von den 1003 befragten Männern und Frauen doch sage und schreibe ein ganzes Viertel der Ansicht war, dass der Nationalsozialismus auch seine guten Seiten gehabt habe. Gewiss, die braven Bürger dieses Landes, die FORSA hier Rede und Antwort...

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Kategorie(n): Inland 

Maxeiner & Miersch: Die Zukunft und ihre Feinde. Jetzt wieder da: für nur 3,50 EUR als eBook

  21.10.2007   17:10   +Feedback

Gut gegen Böse

Es ist wohl kaum eine andere Situation denkbar, in der ich mir die Handknochen weiß drücke dafür, dass zwei Libanesen über einen Israeli triumphieren. Der Fußball und dieses Derby machen es möglich. Denn Roda Antar und Youssef Mohamad tragen den Geißbock überm Herzen, während auf dem Ersatzspieler-Trainingsanzug von Roberto Colautti diese furchtbare Raute prangt. »So schön unpolitisch und völkerverbindend ist der Fußball«, würden Dr. Theo Zwanziger und Josef Blatter und Ashkan Dejagah jetzt tränengerührt ausrufen. »So tief sitzt die Rivalität zwischen dem 1. FC Köln und Lachbach«, antworten alle, die sich mit Fußball auskennen.

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Kategorie(n): Kultur  Bunte Welt 

  21.10.2007   16:02   +Feedback

Die Polizei: Dein Freund und Witzbold

Von der Berliner Polizei sind wir ja einiges gewohnt. Bei den traditionellen 1.-Mai-Krawallen sind die Ordnungshüter vor allem “deeskalativ” tätig und greifen nur ein, wenn beim nächtlichen Bolleplündern das Halteverbot vor dem Supermarkt nicht beachtet wird. Sie laufen auch gerne in gelben Lätzchen rum, auf denen “Konfliktberaterteam” drauf steht. Es ist auch schon vorkommen, dass herbeigerufene Polizisten das Ende einer Kneipenschlägerei vor der Tür abwarten, weil sie für einen solchen Einsatz nicht ausgebildet wurden. Die folgende Meldung zeigt, dass die Berliner Polizei sich vor allem darauf spezialisiert hat, die Hintergründe von Gewalttaten aufzuklären - im Sinne einer deeskalativen Strategie, um die Spirale der Gewalt nicht voranzutreiben.

Berlin - Die Berliner Polizei teilte am Abend mit, dass die Jugendlichen im...

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Kategorie(n): Inland 

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  21.10.2007   15:36   +Feedback

Islam ist Frieden (und Schololade)

Schokoladenverkäufer war Selbstmordattentäter: Anschlag im Irak
http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/tagesthemen/tt_list.php?p=88235&more=1

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Kategorie(n): Kultur 

  21.10.2007   13:06   +Feedback

Tony wacht auf

Wie kommt es, dass Politiker, die aus dem Amt scheiden, plötzlich Sätze sagen, die sie für sich behalten haben, solange sie im Amt waren? Jüngstes Beispiel: Tony Blair:

“There is a tendency . . . to believe they are as they are because we have provoked them and if we left them alone they would leave us alone. I fear this is mistaken. They have no intention of leaving us alone. They have made their choice and leave us with only one - to be forced into retreat or exhibit even greater determination and belief in standing up for our values than they do in standing up for theirs.” http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/leading_article/article2702725.ece

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Kategorie(n): Kultur 

  21.10.2007   12:57   +Feedback

The US is a great place to be anti-American

Wenn es darum geht, sich hochmotiviert ans eigene Bein zu pinkeln, rangieren zwei Gruppen ganz weit vorn. Die Juden und die Amis. Die Amis können es noch besser.

It has always amused me that the same people who denounce America as a seething cesspit of blind obscurantist bigotry can’t see the irony that America itself produces its own best critics. When there’s a scab to be picked on the American body politic, no one does it with more loving attention, more rigorous focus on the detail, than Americans themselves.
It has always been this way. The fiercest and most effective opponents of US foreign policy in the 1960s were not the students in Paris or the Politburo in North Vietnam. They were Jane Fonda, Bobby Kennedy and Marvin Gaye.
http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/gerard_baker/article2689746.ece

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Kategorie(n): Kultur