Auslese






  14.10.2007   19:58   +Feedback

Für den Frieden und die Familie

Dass Ashkan Dejagah nicht für Deutschland in Israel Fußball spielen wollte, weil seine Eltern Iraner sind, hat in der vergangenen Woche eine Menge Staub aufgewirbelt. Jetzt redet der Jung-Profi selbst über den Fall. “Ich habe es für meine Familie getan”, sagt er, und außerdem wünscht er sich (wie übrigens auch Mahmud Ahmadinedschad), “dass überall auf der Welt Frieden herrscht.” Fein. Dass der Kicker immer noch nicht verstanden hat, worum es geht, und dass es ihm bisher auch weder sein Verein noch irgend jemand sonst erklärt hat, beweist folgende Interview-Passage:

Stern.de: “Aber von den Ansichten des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, der den Holocaust leugnet und die Vernichtung Israels propagiert, haben Sie schon gehört?”
Dejagah: “Meine Einstellung hat damit absolut nichts zu tun. Ich konzentriere mich auf...

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Kategorie(n): Inland 

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  14.10.2007   18:53   +Feedback

Der röhrende Hersh

Als Seymour Hersh Ende September in Berlin den “Demokratiepreis” der “Blätter für deutsche und internationale Politik” entgegen nahm, wurde der Autor des alternativen Untergrundmagazins “New Yorker” landauf/landab als “investigativer Journalist” gefeiert, dem es darum geht, “die Staatsgewalt seines Landes investigativ zu kontrollieren”, eine Aufgabe, die in den USA allein Seymour Hersh zufällt, weil es sonst keine “Checks and Balances” im System gibt. http://www.netzeitung.de/medien/754171.html
Die Idee, einen Journalisten zu ehren, weil er “investigativ” arbeitet, ist an sich schon putzig. Sie basiert offenbar auf der Annahme, dass der gewöhnliche Journalist öfter abschreibt als schreibt und sich zum Recherchieren in seine Kellerbar begibt. Es gibt ja auch Lokale, die “Speisegaststätte” heißen, zum Unterschied von Lokalen, in...

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Kategorie(n): Kultur 

  14.10.2007   16:22   +Feedback

Vaclav Klaus fällt aus dem Rahmen

Vaclav Klaus, President of the Czech Republic, dared to release a statement last week claiming that he was “somewhat surprised” that former US vice president Al Gore received the Nobel Peace Prize. In this written statement he claimed that “the relationship between his activities and world peace is unclear and indistinct,” and that “it rather seems that Gore’s doubting of basic cornerstones of the current civilization does not contribute to peace.”
http://www.townhall.com/columnists/AustinHill/2007/10/14/al_gore_leading_us_to_peace_really

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Kategorie(n): Ausland 

Maxeiner & Miersch: Die Zukunft und ihre Feinde. Jetzt wieder da: für nur 3,50 EUR als eBook

  14.10.2007   16:15   +Feedback

David Pryce-Jones: Clash of Civilization

Mohamed Fayed ist überzeugt, dass sein Sohn Dodi und Lady Di vom britischen Geheimdienst ermordet wurden. Warum? Weil es in Ägypten möglich wäre.
http://pryce-jones.nationalreview.com/post/?q=YjU4ZTc5OWQ4Mjk3Yjc0ZDI2YTVlYzdkMGM0MjUyZWU=

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Kategorie(n): Kultur 

  14.10.2007   16:08   +Feedback

Clemens Heni: Die Zukunft des nationalen Sozialismus

Die Lust am Völkischen oder VOLKSLUST für alle:
http://www.hagalil.com/01/de/Antisemitismus.php?itemid=1320

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  14.10.2007   13:15   +Feedback

Keine Karikaturen bei Kurt Krömer

Nein, kommt leider nicht in die Tüte. Aber wenigstens eine einleuchtende Begründung bekam der treue Zuschauer gestern abend:

“Sich über fremde Kulturen lustig machen, gibts nicht hier, das kann nämlich Alluuaaaahh-dings Ärger geben. Und über andere Religionen, das geht überhaupt gar nicht - besonders an Alluuaaaaaahh-heiligsten!”

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  14.10.2007   12:55   +Feedback

Wie ein wissenschaftlicher Konsens entsteht

Bis vor kurzem waren sich alle Ernährungsexperten einig, dass Fett-Essen die Gesundheit ruiniert und man es unbedingt vermeiden sollte. John Tierney beschreibt in der NYT, wie es zu diesem Konsens kam und warum es so lange dauerte, bis er in Frage gesteltl wurde. Nebenbei bemerkt: Einer, der die Fett-Panik früh kritisiete, war unser Gastautor Udo Pollmer.

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Kategorie(n): Wissen 

  14.10.2007   12:27   +Feedback

Die Linke und die Nächstenliebe

“Be friend each stranger in the night, help to make his burdens light, lift up the fallin’ ones and be a friend, shed a tear, share a sight, share his fears don’t pass him by, but for the grace of God it could be you instead of him” - Johnny Cash

Ein gutes Jahrzehnt habe ich voller Inbrunst zum Gott der Weltrevolution gebetet. Zu den wenigen Dingen aus dieser Zeit, die ich hin und wieder vermisse, gehört die absolute Verantwortungslosigkeit. Ich gehörte zu einer kleinen Elite moralischer Übermenschen, die die Antwort auf jede Frage und die Lösung für jedes Problem kannten. Und also konnte ich tun und lassen was immer ich wollte und mit dem Finger auf alle Nichteingeweihten zeigen. Spenden für Krankenhäuser in Afrika? Pah! Spießerkacke! Bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein namens Kapitalismus. Suppenküchen für die...

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Kategorie(n): Kultur