Auslese






  28.01.2008   16:13   +Feedback

Späte Reue: Israel will sich bei den Beatles für Konzert-Verbot entschuldigen

Das waren noch Zeiten, als eine sozialistische Regierung in Israel Angst vor den Beatles hatte!

John und George muss die Nachricht in die Wolken geschickt werden, Ringo Starr und Paul McCartney können sich indes noch irdisch freuen. Denn Israel will sich offiziell bei den Beatles für die für ein Konzert-Verbot entschuldigen.

Denn der Staat untersagte einen geplanten Auftritt der Fab Four 1965. Der Grund: Damals ging man davon aus, dass die Beatles in der Lage wären, die israelische Jugend moralisch negativ zu beeinflussen. Nur 43 Jahre später will der israelische Botschafter Ron Prosor nun im Beatles-Museum in Liverpool einen Entschuldigungsbrief überreichen. Unter anderem heißt es darin, dass Israel seinerzeit eine “historische Gelegenheit verpasst” habe.

Als Ausgleich sollen Paul McCartney und Ringo Starr nun offiziell zu...

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Kategorie(n): Kultur 

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  28.01.2008   14:39   +Feedback

“Islam ist die Lösung” Mitnichten

Zum ersten Mal erzählt ein früheres Mitglied einer islamistischen Organisation, der Hizb-ut-Tahrir, wie aus einem gläubigen, wohlerzogenen Muslim-Jungen ein Fanatiker wurde. Und wenn Husain beschreibt, wie er über Jugendverbände, Debattierklubs und Aktionszellen immer stärker in der Gemeinschaft aufgeht und -steigt, dann wird erfassbar, wie die straff organisierten Islamisten mit ihren schlagkräftigen Strukturen wie die Jugendbande auf dem Pausenhof die Mehrheit der friedlichen Gläubigen hilflos verstummen lässt…
Zu seiner geistigen Heimat wird die Organisation Jamaat-e-Islami, 1941 gegründet von Abul Ala Mawdudi. Mawdudi hat als einer der Ersten im vergangenen Jahrhundert den Islam nicht nur als Religion verstanden, sondern hat ihn als politische Ideologie neu definiert. In diesem allumfassenden Konzept geht Ed Husain auf, er...

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Kategorie(n): Wissen 

Die Akifikianer

  28.01.2008   13:48   +Feedback

National Holocaust Memorial Day

Gillian und ich nahmen gestern an der zentralen Veranstaltung des National Holocaust Memorial Day teil. Hier ein kurzer Bericht:

LIVERPOOL’S Capital of Culture events took a poignant turn yesterday as the city marked National Holocaust Memorial Day with a cast of speakers ranging from refugees of genocide to the Prime Minister, the Chief Rabbi and Archbishop of Canterbury.

A special two-hour event took place inside and outside the Philharmonic Hall involving more than 200 local performers, including a homecoming for Liverpool-born Hollywood actor Jason Isaacs.

In front of an audience comprising Merseyside Police Chief Constable Bernard Hogan-Howe; the Right Rev Bishop James Jones; Julia Baird, sister of John Lennon; Ron Prosor, ambassador of the State of Israel, city council leader Cllr Warren Bradley; Lord Mayor of Liverpool Cllr...

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Kategorie(n): Kultur 

  28.01.2008   13:08   +Feedback

Erklärt der Westen dem Rest der Welt den grünen Krieg?

Offenbar erwägen grüne Politiker in der EU und den USA, die sogenannte Superwaffe im Kampf gegen die wirtschaftliche Herausforderung Asiens einzusetzten: Die Einführung von Strafzöllen auf kohlenstoffintensive Importe aus Entwicklungsländern. Erklärt der Westen dem Rest der Welt den grünen Krieg? 

Vergangene Woche hatte die Kommission angekündigt, dass sie erwäge, Importeure zu verpflichten, auf kohlenstoffintensive Güter Verschmutzungsgebühren zahlen zu müssen. Darauf haben die wichtigsten Handelspartner der EU mit starker Kritik reagiert.

Plans to force importers to pay the same greenhouse gas emission charges as domestic producers could provoke a trade war of retaliation and litigation, officials and lawyers have warned.

The plans, being considered by the US Senate and floated by the European Commission, are intended...

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Kategorie(n): Wirtschaft 

Maxeiner & Miersch: Die Zukunft und ihre Feinde. Jetzt wieder da: für nur 3,50 EUR als eBook

  28.01.2008   11:21   +Feedback

Gaza und die kommende Explosion

Famoser Text eines Palästina-Experten. Wer die Anzahl der rein faktischen Fehler rauskriegt und sie uns mitteilt (plus/minus zwei), nimmt an einer Verlosung teil. Erster Preis: Ein Wochende in Gaza, all inclusive; zweiter Preis: ein Besuch bei Arafts Witwe in Paris; dritter Preis: ein Abendessen Alfred Grosser in der “Coupole”. Auf gehts:

= Seit der Entstehung des Staates Israel im Jahre 1948 leiden die Palästinenser innerhalb Palästinas und in den umliegenden Flüchtlingslagern. Seit mehr als 60 Jahren warten die Palästinenser auf Gerechtigkeit, auf die Durchsetzung der UN-Resolutionen. Obwohl diese Resolutionen ihnen weniger als das Minimum ihrer Rechte zugestehen, haben die Palästinenser alle UN-Resolutionen akzeptiert und anerkannt. Aber Israel verschließt die Augen, wenn es um die Rechte des palästinensischen Volk geht.

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Kategorie(n): Wissen 

  28.01.2008   10:52   +Feedback

Verzockt!

Der frühere irakische Machthaber Saddam Hussein soll im FBI-Verhör erklärt haben, er habe den Besitz von Massenvernichtungswaffen vorgetäuscht. Dies sagte der Agent der amerikanischen Bundespolizei FBI, George Piro, der den gestürzten und vor gut einem Jahr hingerichteten Diktator nach dessen Festnahme Ende 2003 fast sieben Monate lang befragt hatte, dem amerikanischen Fernsehsender CBS. Saddam habe den Iran einschüchtern und das Nachbarland von einer Invasion des Iraks abhalten wollen. Laut der Internetseite des Senders sagte Saddam dem FBI-Beamten, er habe anfänglich nicht damit gerechnet, dass die USA den Irak besetzen.

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Kategorie(n): Ausland 

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  28.01.2008   01:17   +Feedback

Langsam wird es in der Hölle eng

George Habash ist tot
“Der Tod dieses historischen Führers ist ein großer Verlust für die palästinensische Sache und für das palästinensische Volk, für das er 60 Jahre lang gekämpft hat”, sagte Abbas nach Angaben seines Sprechers, Nabil Abu Rudeina. Zum Zeichen der Trauer sollten die Flaggen drei Tage lang auf Halbmast wehen.
http://www.kurier.at/nachrichten/126142.php
http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/obituaries/article3260789.ece

Suharto ist tot
Der Justiz ging es vor allem um zwei Dinge: zum einen die unerhörte Bereicherung der Familie Suharto in der 31-jährigen Amtszeit des Präsidenten seit 1967. Nach grober Rechnung geht es um nicht weniger als 73 Milliarden Dollar – in Form von (ausländischen) Konten, Unternehmensbeteiligungen, Grundbesitz, Preziosen und Kunstgegenständen. Wegen Anteilen daran wurden mehrere...

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Kategorie(n): Ausland 

  28.01.2008   01:13   +Feedback

Marcus Bensmann

“Am Sonntag-Morgen, um 8 Uhr und 5 Minuten hat ein Passant Marcus Bensmann im Schnee gefunden. Er lag da, bewusstlos. Sein Gesicht zerschlagen, sein Kiefer gebrochen, seine Hände erfroren. Marcus Bensmann lag im Schnee der kasachischen Hauptstadt Astana. Das Thermometer zeigte minus 20 Grad. Es heißt, Marcus Bensmann sei aus einem fahrenden Wagen hierhin geworfen worden, in das Eis der Steppe.
Wir wissen nicht, ob es ein politischer Anschlag war oder ob Marcus Opfer einer kriminellen Entführung geworden ist. Wir wissen, sie haben ihm ins Gesicht getreten, bis seine Augen brachen. Wir wissen, sie haben ihn in das Eis geschmissen. Wir wissen, es war ein Mordversuch. Marcus Bensmann ist 38 Jahre alt.” Hier ganz lesen!

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Kategorie(n): Ausland