In Bali gab er den Umweltaktivisten, zurück in Deutschland hat sich Sigmar Gabriel zum Cheflobbisten der heimischen Automobilindustrie gewandelt. Ihre mögliche Abwanderung in Schwellenländer kann er jetzt der Androhung der EU-Komission, hohe CO2-Emissionen zu bestrafen, anlasten.
Noch in Bali bei der Klimakonferenz konnte es Sigmar Gabriel nicht verbindlich genug haben. Mit einigem Furor griff er die Bremser an, die klare Minderungsziele beim Treibhausgas blockierten. Kaum zu Hause, bekommt der Bundesumweltminister nun eine Verbindlichkeit um die Ohren gehauen, die ihm die Zornesröte ins Gesicht treibt. Hinter den Vorschlägen der EU-Kommission für Strafzahlungen, die die Autohersteller bei zu hohem CO2-Ausstoß zahlen sollen, wittert er nur noch „einen Wettbewerbskrieg“ in der Autobranche zugunsten der italienischen und...
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