Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Tims Timeline

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Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  04.06.2009   10:34   Leserkommentare (im Wartemodus)

Doppeltagebuch 1989/2009-4.Juni

In Leipzig findet nach einem Umweltgottesdienst der zweite Pleißegedenkmarsch statt. Es gehört zu den weitgehend vergessenen Tatsachen, dass die DDR das umweltverschmutzteste Land in Mitteleuropa war. Der größte Teil der fließenden Oberflächengewässer war biologisch tot, vor allem wegen der ungeklärten Industrie-, und Haushaltsabwässer, die in die Bäche und Flüsse geleitet wurden. In Leipzig machte sich der Gestank der Pleiße besonders dort bemerkbar, wo er der Fluss durch innerstädtische Parks floss. Deshalb haben sich an diesem Sonntag mehr als 500 Menschen versammelt, um auf den jämmerlichen Zustand ihres Flusses hinzuweisen. Die meisten Teilnehmer sind weiß gekleidet. Es gibt nur vereinzelte Plakate. Jeder weiß, worum es geht, auch die Staatssicherheit, die alles genau beobachtet und nach der Auflösung des...

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Kategorie(n): Inland 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2015!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
Pate werden...

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  04.06.2009   10:34   Leserkommentare (im Wartemodus)

Aló Großmaul!

Josef Oehrlein schreibt aus Buenos Aires für die FAZ:
Der große Präsident als kleiner Feigling
02. Juni 2009 Es wäre eines der spannendsten rhetorischen Duelle geworden, die man sich in Lateinamerika derzeit vorstellen kann. Wenn der venezolanische Präsident Hugo Chávez und der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa miteinander vor laufenden Fernsehkameras diskutiert hätten, wäre zwar auch nicht viel klarer geworden, was Chávez unter seinem „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ versteht. Aber der selbsternannte Fidel-Castro-Erbe hätte auf die Argumente eines seiner scharfsinnigsten Gegner reagieren und angesichts unzähliger Ungereimtheiten in seiner Politik Farbe bekennen müssen.

Zu dem Schlagabtausch ist es nicht gekommen, weil Chávez gekniffen hat, und das auf eine Weise, die überhaupt nicht zu seinem...

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Kategorie(n): Ausland 

  04.06.2009   10:13   Leserkommentare (im Wartemodus)

Rabbis für die Berliner Republik

Mitten in meiner karibischen Idylle erreicht mich die Einladung zu einem wichtigen Event in Berlin. Das Abraham-Geiger-Kolleg an der Universität Potsdam wird am 18. Juni „zum zweiten Mal nach der Schoa in Deutschland wieder akademisch geschulte Rabbiner und erstmals auch einen Kantor ordinieren, und zwar in der Synagoge Ryke-Straße in Berlin-Mitte, der größten Synagoge Deutschlands“. Wie schön, werden Sie jetzt vielleicht sagen, dass wieder akademisch geschulte Rabbiner in Deutschland ordiniert werden, zum zweiten Mal nach der Schoa, in der größten Synagoge der Republik. Das zeigt doch, dass die Juden in Deutschland wieder angekommen sind und angenommen werden.

Man kann es so sehen. Man kann sich aber auch darüber wundern, dass die Frage, ob es in Deutschland einen Bedarf an Rabbinern und Kantoren gibt, überhaupt nicht...

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  04.06.2009   10:04   Leserkommentare (im Wartemodus)

Neu im Angebot: Airfranceflug 447 und der Klimawandel…

Die Kopenhagener Klimakonferenz wirft ihre Schatten voraus. Und deshalb muss jetzt schon kräftig im Katastropheneintopf umgerührt werden. Heute müssen die Opfer des Airfrance-Absturzes als Statisten für die große Horrorshow herhalten. „Macht der Klimawandel Fliegen zur tödlichen Gefahr?“ fragt die Bildzeitung und müht sich redlich im Inhalt irgendeinen Zusammenhang herzustellen. Dazu wird der unvermeintliche Klimaforscher Mojib Latif befragt. Allerdings muss man zu seiner Ehrenrettung sagen, dass er nicht so recht mitspielt.

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Kategorie(n): Wissen 

  04.06.2009   09:53   Leserkommentare (im Wartemodus)

No Second Hamastan, Please!

The assumption that the creation of an independent Palestinian state alongside Israel is the solution to the Israeli-Arab conflict is both counterproductive and false. The new Barack Obama Administration, like many governments around the world fully supports the Palestinians’ aspiration of having their own state in the Middle East. The United States and the West are now exerting heavy pressure on Binyamin Netanyahu and his government to accept the two-state solution and to facilitate the creation of an independent Palestinian state in the West Bank, Gaza Strip and the Arab neighborhoods and villages of Jerusalem.
http://www.hudsonny.org/2009/06/an-independent-palestinian-state.php

Noch nicht geredet und schon abgemahnt:
http://news.yahoo.com/s/afp/20090603/wl_mideast_afp/usmideastdiplomacyarab_20090603200137

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Kategorie(n): Ausland 

  04.06.2009   09:36   Leserkommentare (im Wartemodus)

Matthias Küntzel: Obama in Buchenwald

Am 11. April 1945 haben amerikanische Truppen in Buchenwald 21.000 Häftlinge, darunter 4.000 Juden befreit. Während Buchenwald seither Geschichte ist, gehört der Antisemitismus der Nazis zur Gegenwart. So hatte im September 2008 Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad selbst die Plattform der Vereinten Nationen missbrauchen können, „um seine hasserfüllten und antisemitischen Auffassungen“ zu verbreiten, wie Barack Obama zu Recht kritisierte. 

In den Vierzigerjahren waren es die Nazis, die diesen Antisemitismus massiv in Richtung Iran transportierten und auch den damals 40-jährigen Ruhollah Khomeini damit beeinflussten. Heute sendet Ahmadinejad jenes alte Material in neuer antizionistischer Verpackung in alle Welt. Damals hatten die Deutschen den antisemitisch motivierten Vernichtungskrieg auf ihre Fahnen geschrieben. Heute...

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Kategorie(n): Inland 

  04.06.2009   09:21   Leserkommentare (im Wartemodus)

Moslem auf Abruf

In die Nähe des Islams gerückt zu werden, war ihm als Kandidat ein Gräuel. Nun aber, da er durch die arabische Welt tingelt und mit einer Grundsatzrede in Kairo wieder zu flicken versucht, was sein Vorgänger George W. Bush zerdeppert hat, ist Barack Hussein Obama das muslimische Familienerbe wie überhaupt alles Muslimische höchst genehm. http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Obamas-Muehe-mit-der-Statistik/story/20792190

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Kategorie(n): Ausland 

  04.06.2009   06:03   Leserkommentare (im Wartemodus)

Roma ohne Grenzen?

Es gibt Themen, bei denen alle Diskussionsbeteiligten irgendwie Recht haben. Gleichzeitig aber erweist sich jede noch so ausgeklügelte Erklärung für das Problem als eine mehr oder weniger naheliegende Umschreibung der Erkenntnis, dass es im Grunde keine Lösung gibt. Von einer so tückischen Prämisse muss jede Debatte über das Roma-Problem nicht nur ausgehen, sie hat mit dieser Prämisse auch auszukommen.

Ein Gemeinwesen kann nur erfolgreich bestehen, wenn die, die sich ihm angeschlossen haben, sich an die vereinbarten Spielregeln halten, also die Geschäftsgrundlage berücksichtigen. Die Roma, jene, von denen hier die Rede ist, sind Spieler, die die Regeln ignorieren. Sie konstituieren sich zur Gruppe, um damit ein Individualrecht zu erwerben, das ihnen als einzelnen Personen so nicht zustehen würde.

Das ist, kurz gesagt, die...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Kultur 

  03.06.2009   23:01   Leserkommentare (im Wartemodus)

Wenn der Gerichtsvollzieher zweimal klingelt

Ich weiss, dass ich vieles falsch gemacht und öfter gesündigt habe. Ich hätte z.B. mein altes Kinderfahrrad nicht verkaufen, sondern an die Aktion “Ein Herz für Kinder” schenken sollen. Es wäre besser gewesen, ich hätte Itzik nicht so oft allein zu Hause in Talpiot gelassen. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich in meinem Haus auf Curacao über 200 TV-Programme empfangen kann, während die Menschen im hinteren Kandertal nicht einmal CNN sehen können. Und vor allem bedauere ich, dass ich meine armen Eltern öfter als nötig in die Verzweiflung getrieben habe, u.a. mit solchen Fotos:
http://henryk-broder.de/images/70er1.jpg
http://henryk-broder.de/html/gal_pinup.html

Nein, das musste nicht sein. Aber es ist nun mal passiert. Dennoch sollte eine Strafe immer im Verhältnis zur Tat stehen. Habe ich es verdient, immer wieder...

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Kategorie(n): Bunte Welt