Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  31.07.2009   12:57   Leserkommentare (im Wartemodus)

Schluss mit dieser Wehrplicht!

Wenn nur ein kleiner Teil der jungen Männer zur Bundeswehr geht, wird die „Wehrgerechtigkeit“ zur Farce. Doch wer sich dem Thema ehrlich stellt, dem wird klar: Das gesamte System Wehrpflicht ist so nicht mehr zu halten.

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Kategorie(n): Inland 

  31.07.2009   12:54   Leserkommentare (im Wartemodus)

Goebbels reloaded

Ja, man soll nicht alle Moslems.
Hat nichts mit Islam.
Weitere Bemühungen.
Wie so dann das: Die islamischen Gemeinschaften überreichen in Bremen eine Erklärung, in der sie laut taz für den Mord an Marwa El-Sherbini die “Islamkritiker” verantwortlich machen, darunter Necla Kelek und Seyran Ates. Diese “Hetzer”, so die Forderung, gelte es “zu isolieren und zu bestrafen”.
Früher hätte die taz bei so was getitelt: Die haben wohl den Arsch offen. Jetzt ist es wenigstens „schwer zu ertragen.“
Nein, das ist nicht schwer zu ertragen, das ist nicht hinnehmbare blanke Hetze auf unterstem sittlichen Niveau, und eine Schande für uns, die wir uns so etwas bieten lassen. Und seien das zehnmal Die. Islamischen. Gemeinschaften.
Die taz knuschelt: „Solche Formulierungen – mögen sie der Aufregung nach dem Mord geschuldet sein...

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  31.07.2009   10:55   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der ethnische Beobachter

„Eine Person mit ethnischem Hintergrund wird in Los Angeles öfter von der Polizei angehalten als eine ohne ethnischen Hintergrund“, war in der DLF-Sendung „Tag für Tag“ zu hören zum Thema Illegale in den USA, und: „Man erkennt Gegenden sofort, die von ethnischen Menschen bewohnt sind.“
Die sind zwar nicht wahlberechtigt, aber jetzt ist ja ein Halbethnischer Präsident, und seine vollethnische Verwandtschaft lebt im Weißen Haus, das wohl mittlerweile auch entsprechend erkennbar ist, so dass die nichtethnischen Leute sich endlich ihres Defizits bewusst werden sollten.

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Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2015!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
Pate werden...

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  30.07.2009   23:35   Leserkommentare (im Wartemodus)

Doppeltagebuch 1989/2009- 30. Juli

Wäre die Sowjetunion noch die alte, gehörte Boris Jelzin längst zu den politischen Leichen. Der Mann wurde schon mehrmals kaltgestellt. er lässt sich aber nicht beiseite schieben und wird immer wieder aktiv. Seine neueste Aktion sorgt für Furore: mit seinen Anhängern formiert er eine Fraktion im sowjetischen Volksdeputierten-Kongress und fordert eine grundlegende Umbesetzung des Zentralkomitees. Bisher war Fraktionsbildung undenkbar in einem sowjetischen Gremium undenkbar. Sie war auch in Gorbatschows Reformen nicht vorgesehen. Jelzin treibt mit seinen Aktivitäten den Umbau der Gesellschaft weit über die von Gorbatschow gesteckten Ziele hinaus.


Ich bin in Caddenabbia: Hier machte der erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland 15 mal Urlaub. Im Ort ist man heute noch stolz darauf. Vor wenigen Jahren hat man adenauer an der...

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  30.07.2009   22:38   Leserkommentare (im Wartemodus)

Migrationshintergrundinformationen

In der ZEIT stellt Ferdos Forudastan, Moderatorin bei WDR und DLF, die Frage, warum sich Deutsche schwer tun, Migranten differenziert zu betrachten, und stattdessen alle wie Türken behandeln.
Nun ja, würde man nicht, wie sie im Text beklagt, entlang den ethischen Grenzen statt entlang den sozialen urteilen, dann wäre sie die Upper-Class-Journalistin, die auch noch einen falschen Genitiv nach entlang verwendet und an den Unterschichten vorbeischreibt, und nicht die Tochter eines Iraners; den Text aber wollte man von ihr in ihrer letzteren Funktion.
Ihre Beobachtung trifft zu, aber dass die Öffentlichkeit von dieser Haltung abrückt, das wird nichts. Das würde an einem Gründungsmythos der multigesellschaftlichen Kultur rütteln. Es gibt die Minderheiten, die toleriert und gefördert werden müssen, und die Mehrheit, die sich dank Toleranz als solche fühlen kann und schuld ist, wenn was hakt.
Will man anfangen zu differenzieren zwischen den verschiedenen Migrationshintergründen, wo soll das enden, beim Individuum? Sind demnächst die Leute selbst verantwortlich für ihre Kinder?

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  30.07.2009   21:57   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die deutsche Angst

Stefan Theil schreibt in Newsweek über den Kampf gegen Gentechnik zwischen Rhein und Oder.

Eine treffende, höchst lesenswerte Analyse.

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Kategorie(n): Inland 

  30.07.2009   21:40   Leserkommentare (im Wartemodus)

Biolebensmittel enthalten keine gesünderen Nährstoffe

Eine umfangreiche Literaturstudie der London School of Hygiene and Tropical Medicine kommt zu dem Schluss: Organic food not nutritionally better than conventionally produced food.

Wer in das Thema einsteigen will, dem empfehlen wir unser Buch Biokost und Ökokult.

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Kategorie(n): Wissen 

  30.07.2009   18:31   Leserkommentare (im Wartemodus)

Jürgen Petzoldt: Das Tübinger Wespennest

Ich bin mir nicht sicher, ob Ihnen ganz klar ist, in welches Wespennest Sie da gestochen haben. Zur Erklärung:

1953 in Greifswald geboren, wuchs ich im schönen Schwäbisch Hall auf (Salzsieder, Bausparkasse und so). 1966 gründeten einige Jugendliche dort einen Club alpha 60, der Lesungen, Konzerte etc. veranstaltete. 66 trat dort zum Beispiel der Vater von Herrn Palmer auf. Er stand auf einem Stuhl, den Kopf in einer Schlinge und referierte über die “Juschdiz”. Man hatte ihm allerdings extrem übel mitgespielt. Obstbauer im Remstal, hatte er in den Fünfzigern irgendwelche besonderen Baumbepropf-Methoden entwickelt, so dass seine Äpfel schneller reif waren. Da haben die lieben Remstal-Bäuerlein der “Judensau” dann mehrere Male die Hütte angezündet. Das wird alles bei Wallraff in seinem ersten Reportagenband genau beschrieben...

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Kategorie(n): Inland 

  30.07.2009   13:17   Leserkommentare (im Wartemodus)

“Hart aber fair”. Und endlich auf den Barski gekommen

Zur Kernferienzeit, das ist der Brauch, tischt das gebührenpflichtige Qualitätsfernsehen nur Magerquark auf. Die schlechteste „Tatort“-Bremen-Folge etwa, unfassbar dilettantische „Sommerfilme“ aus dem Hause Regina Ziegler wie „Insel des Lichts“, brutale und sterbenslangweilige Schwedenkrimis oder „Erotikthriller“ aus Holland, in denen es sich Frau Antje vor der Kamera mit der Hand macht. Oder der „fünffache Millionär“ Klaus Barski geht dem WDR mal wieder zur Hand, bei dessen Kampagne zur Einführung einer Vermögenssteuer. Wie gestern in der Sendung „Hart aber fair“.

Ich hatte Barski kürzlich zwei Beiträge gewidmet (http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/monitor_und_der_fuenffache_millionaer_nachschlag/). Der sympathische Medienclown, Powerquatschkopp und Münchhausen vom Dienst darf vor öffentlich-rechtlichen Kameras ständig den stinkreichen Lebemann mimen, der so gut wie keine Steuern abdrückt und auf diese Weise die ganze Gemeinheit des Kapitalismus in einer Person verkörpert. Ferner hatte ich den Mann im geleasten Mercedes als Idealbesetzung für eine Talkshow empfohlen, da an dem, was Barski von sich gibt, in der Regel so gut wie nichts stimmt. Prompt hat Frank Plasberg meine Bitte erhört….

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Kategorie(n): Inland  Kultur